Ich gratuliere dem multikulturellen Frankreich

multikultur4:2. Verdient. Mbappé, Kanté, Dembelé, Pogba, Griezmann, Hernandez, Umtiti, Tolisso, Varane … Ein buntes Team wird Weltmeister. Es ist weiß – braun – schwarz. Europäisch – Arabisch – Afrikanisch. Black-Blanc-Beur: Französisch eben. Die meisten Spieler kommen aus Einwandererfamilien.

Wie wird Marine LePen dreinschauen? Was meinen nun die vielen französischen Rassisten? Haben sie für die “rassisch” bzw. “völkisch” reinen Kroaten gefiebert? (Nun, auch die Kroaten können stolz sein auf ihr Team. Modric war der beste Spieler des Tourniers.)

Multikulti ist ein Erfolgsprinzip für moderne westliche Nationen. (Zu denen in einigen Jahrzehnten auch die die Osteuropäer und die Südosteuropäer gehören werden. Es sei denn, sie verurteilen sich selbst zur dauerhaften Abschottung.)

Multikulti ist ein Erfolgsprinzip vorallem im Süden Deutschlands. München floriert, zum Beispiel. Augsburg, Nürnberg, Regensburg auch. Stuttgart und dem Schwabenland geht es bestens – MIT den Einwanderern.

Die Fußballwelt liefert ein Modell für die Stärke der Multikulturalität. Für den natürlichen Kosmopolitismus in einer Welt, die sich global vernetzt HAT.

Der Erfolg des Multikulti-Teams, des bunten Frankreich, wird den Vormarsch des Rassismus in Frankreich, in Europa, nicht stoppen. Den Vormarsch des völkisch-bornierten Abschottungs- und Reinheitswahns.

Aber er setzt ein Zeichen dagegen.

Ist Mbappé etwa kein Franzose? Das frage ich unsere völkischen Rassisten.

Der Erfolg des bunten französischen Teams wird die sozialen Probleme in Frankreich nicht lösen – die stärkste Ursache der xenophoben Reaktionen auf die Globalisierung unserer Welt.

Wir können aber lernen aus diesem Sporterfolg, dass Leistung immer und zuallererst auch Kooperation in der Vielfalt erfordert. Dass man sich nicht spalten lassen darf. Nicht sozial, nicht kulturell, nicht “völkisch”.

Morgen treffen sich die zwei mächtigsten Zerstörer in Helsinki. Es wird weitergehen auf dem Weg der Destruktion unserer Welt. Heute hatten wir mal Atempause.

Trump hat soeben Europa bzw. die EU zum Feind der USA erklärt.

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Gratulation! Seehofer 69. Seehofers 69.

rechtsGestehen wir mal zu: Gelegentlich muss ein Staat grausam handeln. Menschen weh tun. Sogar unschuldigen Menschen.

Vielleicht gestehen Sie es nicht zu, aber gewähren wir uns mal im vorliegenden Fall diese schmerzhafte Annahme.

Sie meinen also zum Beispiel, 69 Flüchtlinge nach Kabul deportieren zu müssen. Hinein in den Krieg. Hinein ins Elend.

Ist das lustig?

Werden Sie dann stolz auf sich sein? Werden Sie sich glücklich geburtstagslächelnd vor die Kamera stellen und selber gratulieren? Werden Sie feixen? Werden Sie witzeln über Ihre Opfer? Prahlen über Ihre Leistung?

Der Anstand wird es Ihnen verbieten.

Sie werden wissen: Sie haben 69 Menschen schwer geschadet. Sie haben 69 Menschen übel weh getan.

Wer witzelt da? Wer prahlt da? Wer feixt da? – Und welches Publikum meint, das sei richtig so?  Nur- was sind das für Menschen? Dieselben wohl, die sich wünschen, dass möglichst viele Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen, und die diejenigen beschimpfen, die versuchen, möglichst viele von ihnen zu retten.

Ich habe oben angenommen: Ja, es kommt vor, dass der Staat bzw. einer seiner Vertreter grausam handeln muss – unschuldigen Menschen Leid zufügen muss, bis hin zum Tod.

Einen Politiker, den das dann noch zum Prahlen und Feixen veranlasst – wie dürfen wir den nennen?

Wäre es ein Fall von Beleidigung, wenn ich die Ausdrücke hier hinschreiben würde, die mir dazu einfallen?

Die wievielte Entgleisung Seehofers ist es eigentlich?

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