Der Migrationsblog migriert.

migrationDie neue Adresse:

http://migrationsblog.de/

Voraussichtlich nächste Woche schalten wir den alten Blog ab.

Alles Weitere findet ihr auf der neuen Seite.

Ich bedanke mich bei allen Lesern und Kommentatoren und hoffe, dass sie mir auf die neue Seite folgen werden.

Lasst sie nur einfach gewähren! Und seid nett zu ihnen! Dann löst sich das Problem mit der Zeit. -? (2: Analyse)

migrationZunächst: Es wird stimmen für einen großen Teil der Einwanderer.

Man kann das jetzt schon beobachten. Hat Deutschland nachhaltige Probleme mit den Einwanderern aus Osteuropa? Aus Italien? Vom Balkan?

Die Integration gelingt. Oft schon in der ersten Generation, spätestens in der zweiten.

Sie gelingt auch deshalb heute schneller und besser als damals in den USA, weil wir mehr dafür tun, dass sie sich integrieren können, rechtlich und sozialstaatlich. Und dies, obwohl wir in Europa grade mal eben erst gelernt haben, Einwanderungsländer zu sein. (Oder noch dabei sind, es zu lernen.)

Anzunehmen, dass es auch den USA gelingen würde, die Einwanderer aus den lateinamerikanischen Ländern zu integrieren – eine Erfolgsgeschichte für beide Seiten daraus zu machen.

Da hat also Rauscher ganz recht.

Aber stimmt es auch für die Einwanderer aus islamischen Ländern?

Zunächst einmal – erneut: Ja, für viele stimmt es.

Man kann es beobachten. Erstens gibt es diejenigen, die recht schnell die Vorteile der liberalen multikulturellen Welt erfassen und für sich zu nutzen wissen. Zweitens werden viele aus der zweiten Generation “deutsch” – das heißt, sie distanzieren sich von ihrer Herkunftskultur, die für sich genommen kaum kompatibel zu sein scheint mit der liberalen, aufgeklärten Multikultur des Westens.

Für viele stimmt es - und für viele stimmt es nicht.

Man kann das auch wieder unmittelbar beobachten. Etwa wenn man in gewisse Schulklassen in Wien-Favoriten oder Berlin schaut. (Ich werde darüber noch berichten.)

Wenn man beobachtet, wie sich Teile der muslimischen Einwanderer bewusst und aggressiv gegen die westliche Welt abschotten, sich selbst ghettoisieren – eine GEGENgesellschaft zu bilden versuchen, die antiwestlich, antideutsch, antiliberal ist und die Vielfalt und die Offenheit der multikulturellen Gesellschaft ablehnt.

Müsste Rauscher das nicht berücksichtigen?

Geschichte wiederholt sich gern – aber nicht 1:1.

DIESES Problem der sich selbst ausgrenzenden islamistischen GEGENgesellschaft löst sich nicht so einfach mit der Zeit.

Es stellen sich noch mehr Fragen bezüglich der Unterschiede von damals (im Einwanderungsland USA)  zu der Situation von heute (in den neuen Einwanderungsländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, England, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden).

Etwa die, ob sie Einwanderungsländer gegen den Willen ihrer Bürger bleiben können.

Wie kann man die Bereitschaft der Bürger, die Einwanderungspolitik zu befürworten und zu gestalten, bewahren?

Die Verächter des Westens und Deutschlands, also diejenigen, die sich nicht mit unserer multikulturellen Gesellschaft identifizieren wollen, sondern die Verhältnisse am paradiesischen Ideal messen und in Rassismusvorwürfen schwelgen, kurz gesagt: die Mitglieder der Sektengemeinschaft der 100prozentigen Migrantenverteidiger halten nichts von politischem Realismus.

Für Realisten stellt sich die Frage:

Wie verhindern wir, dass die politische Mitte nach rechts kippt?

Und damit der Einwanderungsgesellschaft und der multikulturellen Gesellschaft ein Ende bereitet?

Bart Somers und Mechelen liefern eine praktische Antwort.

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