BlogIG-Regeln für Kommentar und Debatte

Stand: 1. Januar 2011.
ergänzt um einen Nachtrag (über die Parteilichkeit dieses Blogs), eine Satire (über gewisse Diskussionsstrategien) und eine Zugabe (über den digitalen Spießer)

Die erste post eines Kommentators muss vom Blogger freigeschaltet werden. Die darauf folgenden kommen dann unmittelbar – es sei denn, der Blogger verfügt “Warteschleife” oder “Spam”.

Die ziemlich häufigen beleidigenden “Kurzkommentare” argumentationsfauler Deppen werden von vorne herein nicht freigeschaltet.

Anders als bei vielen Blogs debattiere ich als Blogger intensiv mit. Ich bin dankbar für argumentative Unterstützung.

Sieben Regeln:

  1. Ich bin als Blogger der Hausherr und der Schiedsrichter.
  2. Argumentieren Sie! Gehen Sie auf Argumente ein! Begründen Sie Ihre Behauptungen!
  3. Argumentieren Sie zum Thema des Artikels.
  4. Polemik ist erlaubt. Aber sie muss sachbezogen sein, ein Teil der Argumentation.
  5. Keine Schläge unter die Gürtellinie!
  6. Wer den Kommentarbereich durch endlos lange Texte/Zitate, Beispielserien ohne Argumentation, massenhafte posts und dergleichen zuzumüllen oder zu sprengen versucht, wird nicht (mehr) freigeschaltet.
  7. Wenn ich eine Frage stelle, erwarte ich mir eine Antwort.

Erläuterungen:

  • zu 1: Ein Fußballspiel ohne Regeln und ohne Schiedsrichter-Autorität würde immer in eine Schlägerei ausarten. Kommentarbereiche zu Blogs führen nur dann zu wirklicher Debatte, wenn sie streng moderiert werden. Das heißt für BlogIG: Zensur findet statt.
  • zu 2: Argumentation bedeutet, dass man seine Behauptungen begründet und ggfs. mit Beispielen belegt. Debatte bedeutet, dass man auf die Argumente des Debattenpartners eingeht.
  • nochmal zu 2: Manche glauben, einfach ein paar böse Beispiele zu bringen sei Argument genug. Dem ist nicht so. Wenn man aus Beispielen heraus generalisieren will, muss man das sachlich begründen, etwa mit dem Hinweis auf Statistiken, die zeigen, dass das Beispiel typisch bzw. hinreichend verallgemeinerbar sei.
  • zu 3: Es ist nicht zu vermeiden, dass man beim Antworten auf eine Argumentation oder einen Kommentar auf andere Themen kommt. In einem gewissen Rahmen wird das toleriert. Ob es toleriert wird: Siehe Regel 1!
  • zu 4: Auch scharfe Angriffe und der Meinung des Bloggers entgegengesetzte Meinungen sind erlaubt. Man dürfte mich von mir aus auch als Antisemiten bezeichnen, oder mir Täuschung vorwerfen, Verantwortungslosigkeit, Verrat am deutschen Volk etc. Zum “Gutmenschentum” bekenne ich mich ohnehin. Andere Teilnehmer werde ich aber vor allzu viel Polemik schützen müssen. Siehe auch Regel 5.
  • nochmal zu 4: Polemik hat Grenzen. Manche kennen sie nicht. Ich schon. Damit greift wieder Regel 1.
  • zu 5: Bei Polemik zu beachten ist auch Regel 2. Das heißt: Eine polemische Bemerkung muss Teil einer Argumentation sein.
  • zu 6: Rechtspopulisten würden gern Blog-Kommentarbereiche wie diesen hier dominieren oder sprengen.
  • zu 7: Man darf auch mich darauf hinweisen, wenn ich eine Frage noch nicht beantwortet habe. Wenn ich auf einer Antwort bestehe und die Antwort wird verweigert, setze ich die betreffende Person auf Warteschleife.

Die Regeln werden, falls notwendig, ergänzt oder geändert.

Themen- und bloggerfreundliche Ergänzungen, Hinweise, Bemerkungen, Kommentare, auch Elogen in lesefreundlichem Format werden gern entgegengenommen. Die gehen seitlich an den Regeln vorbei.

Für den Kommentarbereich zu diesem Artikel gilt Regel 3 konsequent – also ohne das in der Erläuterung gemachte Zugeständnis.

Mai 2012: Pro Monat landen ca. 100 Kommentare im Papierkorb. Sie stammen zu einem großen Teil von zwei Stalkern, die dem Blog seit Jahren ebenso treu wie verbittert folgen.

Nachtrag 18.04.2011

Einem Poster, der mit den Zensurregeln nicht einverstanden war und der meinte, mich an Orwells Farm der Tiere erinnern zu müssen, habe ich geschrieben:

Auf der BlogIG-Farm sind in der Tat nicht alle Tiere gleich.

Die, die pro Integration und pro Migration sind, sind gleicher.

Wie, um einen drastischen Vergleich zu riskieren, in einem Fanclub für den FC Bayern München ein 60er oder HSVler weniger gleich ist als ein gstandner Bayernfän.

Jetzt sind wir hier natürlich kein Fanclub, anders als in einem Fanclub wird hier nachgedacht, Kritik in Betracht gezogen, Gegner werden eingeladen, ihre Kritik vorzubringen. Aber PARTEILICH ist dieses Blog deshalb trotzdem. Es ist das Blog eines großen Trägers von Integrationsarbeit, genannt InitiativGruppe e. V., bei dem ca. 500 Personen amtlich, freiberuflich oder ehrenamtlich tätig sind.

Sie werden verstehen, dass so ein Blog PARTEILICH sein muss.

Genauso, wie ein Blog für das Verteidigungsministerium darauf achten würde, dass der Kommentarteil nicht von Pazifisten übernommen wird, und dass Pazifisten zwar durchaus als Gäste sich zu Wort melden und mitdiskutieren können, aber dabei das Heimrecht des Verteidigungsministeriums mit seinen Interessen respektieren müssen — genauso ist das auch hier.

Es kann nicht anders sein. Ich müsste sonst der Geschäftsführung der InitiativGruppe melden, dass das Blog-Projekt kontraproduktiv zu werden droht.

Würde ich es allein, ohne InitiativGruppe machen, würde ich mich aber auch nicht anders verhalten. Das Blog wäre dann MEIN Blog, und warum sollte ich auf MEINEM Blog nicht darauf achten, dass MEINE Meinung überwiegt? Dass diejenigen, die MEINER Meinung nahe stehen, nicht bevorzugt werden?

Jeder Club macht das so, jeder Verein, jedes Medium – nur ICH sollte es anders machen? BlogIG ist nicht DIE GESAMTE Öffentlichkeit der Bundesrepublik Deutschland. BlogIG ist ein Forum pro Integration. PRO.

Um im Bild der Farm der Tiere zu bleiben: Schweine dürfen Schweine bleiben, Hühner dürfen Hühner bleiben, und so jedes Tier entsprechend seiner Natur. Und BlogIG darf BlogIG bleiben. PRO Integration. Aber das heißt nicht: abgeschottet gegen Infragestellung, gegen Herausforderungen, gegen Kritik. Wir setzen uns mit Vergnügen und Interesse  auseinander mit Opponenten, die ARGUMENTIEREN.

Einverstanden?

Diese Diskussionsstrategien der Neuen Rechten sind uns bekannt; man findet sie auch partiell bei Rechtspopulisten. Sie haben hier keine Chance.

1. Fordere „Beweise“ und „Belege“. Achte darauf, dich auf keinen Fall je festzulegen, was du als Beweis und Beleg akzeptierst. Bleibe vage. Werden Beweise und Belege vorgelegt, gehe nicht darauf ein, sondern fordere weitere Beweise, fordere mehr Beweise, fordere aktuellere Beweise, fordere andere Beweise. Kurz: Fordere, fordere, fordere! Danach:

2. Sei ungehemmt aggressiv. Wenn du den von dir geforderten Beweisen und Belegen nicht mehr ausweichen kannst, denunziere deren Vorlage als „Gesinnungsschnüffelei“, „Stasi 2.0“, „Spitzelei“ oder auch als „Gestapomethode“. Frechheit siegt. Höre dennoch nicht auf, weiter nach Beweisen zu rufen, sie mit aller Vehemenz einzufordern.

3. Wirf Nebelkerzen. Lenke so gut es geht vom Thema ab. Führe Gespensterdebatten. Bau Strohpuppen, auf die du demonstrativ eindreschen kannst. Scheue dich nicht davor, Vorwürfe an dich selbst frei zu erfinden, derer du dich dann theatralisch erwehren kannst.

4. Sei pathetisch. Verwende möglichst häufig Begriffe wie „Recht“, „Innere Wahrhaftigkeit“, „Aufrichtigkeit“, „Ehrlichkeit“ und „Meißner-Formel“. Denke daran, dass dies lediglich der Maßstab ist, an dem du andere misst und an den sich andere zu halten haben. Für dich selbst gilt das nicht. Wedle auch mit dem Grundgesetz. Dass das Grundgesetz niemandem vorschreibt, sich mit Radikalen und Extremisten wie dir abgeben zu müssen, muss ja keiner wissen. Es reicht so zu tun, als ob.

5. Sei Opfer. Bade in Selbstmitleid. Wenn Publikum da ist und du ein Mädchen bist: Breche in Tränen aus. Die bösen Kritiker wollen dir nur Übles. Inszeniere dich stets als verfolgte Unschuld. Im Zweifel hast du ‚von nichts gewusst’. Nichts davon, dass sich in deinem ‚Bund’ NPD-Leute wohl fühlen. Nichts davon, dass dein ‚Bund’ ein Ableger der neonazistischen Wiking-Jugend ist. Nichts davon, dass deine Freunde in Kluft an Nazi-Veranstaltungen teilnehmen oder Holocaust-Leugner zum Volkstanz einladen. Nichts gewusst zu haben, ist wichtig. Du-bist-Opfer!

6. Sei sensibel. Lege jedes Wort auf die Goldwaage – wenn es um dich geht. Sei schnell eingeschnappt, verbale Tiefschläge und Entgleisungen stehen nur dir und den deinen zu (denk daran: du bist Opfer!), nicht aber anderen. Tue gekränkt, wenn jemand in deiner Sprache mit dir spricht, verweigere ostentativ den weiteren Dialog (den du sowieso nicht führen wolltest).

7. Lüge, beleidige, diffamiere, verleumde. Scheue dich nicht davor, Kritiker, denen du nicht gewachsen bist – schon rein kopfmäßig – zu beleidigen und ihnen übel nachzureden. Diffamiere sie als „Linksextremist“, „Linksfaschist“, „SED-Symphatisant“, „Antifa-Aktivist“. Belege dafür brauchst du nicht, Belege sollen nur andere liefern (siehe 1 + 2).

8. Sei kreativ. Habe keine Hemmungen, Aussagen scheinbarer Autoritäten einfach frei zu erfinden. Beispiel: ‚Der Verfassungsschutz erklärt ausdrücklich, dass die ‚Neue Rechte’ zum demokratischen Spektrum gehört’. Das ist zwar Quatsch – das Gegenteil ist der Fall ­– aber wer wird sich schon die Mühe machen, das nachzuprüfen? Falls es doch jemand tut: ignoriere das, wenn möglich. Äußere dich nicht zu deiner Falschbehauptung, komme erst Recht nicht auf die Idee, dich zu entschuldigen (vgl. „Aufrichtigkeit“). Halte dich ein paar Tage zurück oder werde gleich ausfallend gegenüber der Person, die es gewagt hat, ihren eigenen Kopf zu benutzen und dich dadurch so schamlos bloß gestellt hat.

9. Zeige dich im Einzelfall gesprächsbereit: Biete ausgewählten Individuen öffentlich den privaten Dialog an – zu deinen Konditionen. Bestimme den Zeit und den Ort, biete „Einzelgespräche“, vermeide um jeden Preis die offene Auseinandersetzung. Führe Diskussionen möglichst nur dort, wo du dich im Kreis von Freunden, Gesinnungsgenossen und Unterstützern akzeptiert fühlst. Dein Ziel: Die bösen Feinde zu dem zu zwingen, was sie eben nicht wollen – sich mit dir an einen Tisch, an ein Feuer zu setzen.

10. Suche dir Verbündete. Es gibt zwei Erfolg versprechende Zielgruppen: Die Unpolitischen und die orientierungslosen Konservativen. Den Unpolitischen mache klar, dass du ganz harmlos bist und mit Politik gar nichts zu tun haben willst. Mache sie glauben, dass du auf ihrer Seite bist. Euch gemeinsam werden politische Themen nur von bösen Menschen aufgenötigt. Auch die orientierungslosen Konservativen gewinnst du, indem du dich als ihresgleichen inszenierst – harmlose, national denkende Menschen, die von ‚bösen Linken’ verfolgt werden. Aber pass’ auf: Nicht jeder Konservative ist orientierungslos. Rechne damit, gerade dort auf erbitterten Widerstand zu treffen. Orientierte Konservative darfst du niemals (!) als „Linke“ diffamieren, lege dich am besten einfach nie mit ihnen an.

Zum Abwürgen von Diskussionen besonders geeignet ist die unpolitische Klientel – das sind die, die sich auch über das schlechte Fernsehprogramm beschweren, aber den ‚Aus’-Schalter ihres Fernsehers nicht finden und seit Jahren kein Buch mehr gelesen haben. Weil das Prekariatsfernsehen dann doch zu spannend ist. Wenn genug von denen fordern, dass Diskussionen beendet werden, beugen sich vor allem Moderatoren von Internet-Foren nur zu gerne dem ‚Druck’.

11. Bleibe stets vage. Lege dich nie fest, außer im Opfer-Sein (siehe 5). Mögen die Fragen an dich auch noch so klar sein, antworte nie direkt. Wenn du nicht weiter weißt und alle anderen Methoden (1 – 10) versagen, antworte gar nicht. Versichere, dass du zwar bald antworten wirst, aber die nächsten Tage/Wochen/Monate/Jahre leiderleider gar keine Zeit hast. Halte ein paar Tage (keinesfalls länger) die Füße still und fange dann bei Punkt 1 wieder an.

12. ‚Die andan aba auch’. Erinnere dich an den Kindergarten: ‚Die andan aba auch’ ist total wichtig – es hilft dir zwar keinen Millimeter weiter, aber du fühlst dich damit besser. Wenn andere von dir Distanz zum Rechtsextremismus fordern, entgegne sofort ‚Und was ist mit den Linken?’ Achtung, das funktioniert nur mit ‚den Linken’ als Feindbild, nicht mit Scientology oder Marktradikalen oder sonstigen obskuren Gruppen. Bei denen wäre es zu offensichtlich, dass es derzeit keinerlei Unterwanderungsbemühungen bei den Jugendbünden gibt. Bei ‚den Linken’ auch nicht, aber das ist egal. Siehe auch 3.

13. Fang’ wieder bei 1 an. Wird schon keiner merken.

Zugabe:

Sascha Lobo beschreibt den digitalen Spießer. Ein paar Absätze:

Wissen interessiert den digitalen Spießer nur in Form von Besserwissen, das ihm die Gelegenheit zum Kommentar gibt. Ihm geht es um die Herabwürdigung seines Gegenübers, weil er damit die eigene Heraufwürdigung erreichen will. Er glaubt, dass seine Verächtlichkeit ihn positiv auszeichnet, weil er sie mit der Wahrheit verwechselt, die doch dringend gesagt werden müsse, sei sie auch noch so unbequem.

Wer die Welt hasst, weil er sich hasst, für den kann die Wahrheit eben nur aus Boshaftigkeit und Verachtung bestehen und muss unbequem sein, sonst wäre es ja nicht die Wahrheit.

Sein verächtliches Raunen hat noch eine Funktion, nämlich andere digitale Spießer anzuziehen auf der Suche nach Verbündeten. Es gibt allerdings wenig, was trauriger wäre als ein Trupp Selbstbestätiger, die sich im einen Moment zusammenrotten und schon im nächsten Moment wieder auseinanderpreschen. Auseinanderpreschen müssen, denn eine Gruppe wird zur Gemeinschaft, wenn sie ein beliebiges gemeinsames Credo verbindet – außer es lautet: “Hier geht es nur um mich!”

Was er für Humor hält, ist ihm eine genehme Waffe, denn der digitale Spießer hat Humor in LOLsten Mengen und lässt daran nicht kleinsten roflcopter eines Zweifels, gtfo.

Aber er verwechselt Humor mit Häme, so wie er Haltung mit Hetze verwechselt. Und er hetzt schnell, denn in seinem Kopf gibt es ein kleines Hetzprogramm, das ständig läuft, es besteht nur aus zwei Zeilen: Wer meiner Meinung nicht huldigt, ist dumm.

So erklärt sich, dass für ihn ein guter Text der ist, der seine eigene Meinung spiegelt und ein schlechter Text, der eine andere Meinung vertritt. Die Übereinstimmung mit sich selbst ist ihm das wichtigste, das einzige Kriterium. Ich bin gut, also ist schlecht, was ich nicht bin. Er leidet enorm unter Andersartigkeit, sie macht ihm seine egoistische Konformität bewusst: eine wütende Verbindung von Missgunst, Kleingeistigkeit und Größenwahn.

Aber sein verquerer Wunsch nach Einzigartigkeit bleibt auf ewig ein Wunsch, denn nichts verursacht mehr Konformität, als feige nur dort Schlachten zu schlagen, wo man sie nicht verlieren kann. Der digitale Spießer ist ein Verlierer, deshalb hasst er es, zu verlieren. So kämpft er nicht mit Argumenten in ergebnisoffenen Diskussionen, sondern mit Meinungen in selbstgebauten Arenen, es geht bei ihm um nichts als um sich selbst.

Das Erschreckendste an dieser erbärmlichen, ärgerlichen, anmaßenden Figur ist aber: Wir alle sind digitale Spießer. Manchmal. Er steckt in uns, in jedem, und wir müssen ihn bekämpfen, wann immer wir im Netz sind. Wer seinen eigenen digitalen Spießer leugnet – ich mache solche Fehler nicht! – ist auf dem schlechtesten Weg, für immer einer zu bleiben.

Kommentare

  1. An Ping Pong:
    Thema verfehlt. Siehe Regel 3.

  2. andreas meint:

    Zu Regel 3: Danke für diese Regel. Ich hoffe sie ist durchsetzbar.

  3. Kaiserliche Majestät meint:

    Die Regeln haben sich bisher doch sehr bezahlt gemacht. Ich habe mir mal die Themen der letzten Tage angesehen und meiner Ansicht nach, hat sich die Diskussionsqualität hier deutlich verbessert. Besonders witzig sind natürlich die absurden gesperrten Kommentare, die IG teilweise zitiert.

  4. Alle Kommentatoren sind übrigens jederzeit dazu eingeladen, für die Regeln und ihre Anwendung Vorschläge zu machen.

  5. Ich denke, das kann man auch auf andere anwenden. Linke, Islamophobiker, Frauenhasser, Feministinnen, egal. Dieser Muster bedienen sich viele, die argumentativ nicht weiterwissen.
    Ich muss aber ehrlich sag en, dass ich einiges davon auch schon angewandt habe. Was ist z.B. an einem privaten Dialog schlecht? Bis jetzt hat das leider nur einer angenommen und hat es glaub ich nicht bereut. Das war aber auf einem anderen Blog.

  6. Kaiserliche Majestät meint:

    Es geht da wohl eher darum, Gesprächsbereitschaft vorzutäuschen, das Gespräch stattdessen aber absichtlich an einen Ort zu verlagern, um volle Kontrolle bzw. Unterstützung zu haben.

  7. @KM: Ja, das mag sein. Es war auf besagtem Blog halt nur so, dass es sonst zu offtopic gewesen wäre, und um den “Hausmeister” nicht zu verärgern, weil der keine offtopics mag, habe ich dann den entsprechenden Diskussionspartner auf ein entsprechendes Forum “eingeladen” oder zu Dialog per Email, nicht um volle Kontrolle zu haben.

  8. Kaiserliche Majestät meint:

    Bei Ihnen ist es ja ehrlich gemeint. In der Liste oben geht es eher darum, sich aus einer Situation zu winden, in der man keine Argumente mehr hat.

    Blogs mit “Hausmeistern” kenne ich nur eines (Altermedia) und da ist eine Diskussion eigentlich verschwendete Zeit. Ich habe das mal einige Monate auf einem “gemäßigteren” Blog versucht und es ist so, dass man die Leute dort nicht einfach so “umstimmen” kann. Natürlich ist es ziemlich interessant, auf diese Weise die Gegenargumente der andere Seite offen zu legen.

  9. Mit “Hausmeister” meine ich generell den Admin, aber nicht altermedia. Bei altermedia schreibe ich nicht, da sind Leute, die mir nicht geheuer sind, d.h. echte Antisemiten und Holocaustleugner. Dass die manchmal Texte vom Muslim-Markt einstellen, dafür können wir nichts.

  10. Ich habe den Zensur-Artikel um Sascha Lobos Charakteristik des “digitalen Spießers” ergänzt.

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