Tunesien – Lampedusa – Deutschland? Flüchtlingsfragen.

Lampedusa

Einige zehntausend (?) junge tunesische Männer, die arbeiten und Geld verdienen wollen, versuchen zu diesem Zweck, nach Europa zu gelangen, da es zurzeit in ihrem Land wenig Aussichten dafür gibt — aber auch zu wenig Polizei, um sie von der illegalen Ausreise abzuhalten.

Sie zahlen 1000 Euro oder 1500 Euro für eine prekäre Überfahrt zur Insel Lampedusa.

Da sitzen sie dann und können darauf warten, dass Italien sie abschiebt – zurück nach Tunesien. (Einige machen den Weg über weitere Auffangstellen in Sizilien, da Lampedusa als Insel sonst in Gefahr ist zu sinken.)

Tunesien

Italien würde Tunesien gern ein paar Polizisten rüberschicken, um die jungen Leute von vorne herein an der Überfahrt zu hindern. Das wäre für Italien billiger, würde aber die tunesische Landesehre verletzen.

Die “effiziente, aber menschenverachtende Fluchtverhinderung” (Karl Kopp, Europäischer Flüchtlingsrat, über die bisherige Kooperation der EU mit den nordafrikanischen Staaten) ist mit Ben Alis Abgang für Tunesien zunächst einmal beendet. Man wird die “Mauer” neu errichten müssen, und das braucht noch ein bisschen Zeit.

Die Mauer: ein rechtliches Abkommen mit Tunesien und dessen Implementierung, dazu Überwachung des Seewegs, um die Flüchtlingsschiffe schon auf See abzufangen und zurückzugeleiten.

Da Tunesien grade mal erst dabei ist, sich neu zu sortieren, kann es noch etwas dauern, bis das neue Abkommen und die Umsetzungsmaßnahmen stehen werden. Gegenüber einer Demokratie wird Europas Forderung nicht so leicht durchsetzbar sein wie gegenüber der Diktatur.

Deutschland

In Deutschland — sehen sich manche schon überrollt von einer mächtigen Welle von Tunesiern.

Die Xenophoben lassen keine Gelegenheit aus, hysterisch zu werden.

Die Regierung bleibt, alles in allem, gelassen:

In Berlin sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, Deutschland werde keine Flüchtlinge aus Tunesien aufnehmen. Europa könne aber beim Aufbau eines Rechtstaates helfen. “Unser Ziel ist, die Probleme in den Heimatländern zu lösen, den Menschen dort eine Perspektive zu geben und ihnen damit auch eine Chance zu geben, in der eigenen Heimat leben zu können”, sagte die CDU-Politikerin.

Zuvor hatte CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder gesagt, man dürfe nicht glauben, “dass wir hier in Europa die Probleme Nordafrikas lösen können”.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte hingegen, die Flüchtlinge auf Lampedusa seien ein Problem der gesamten EU. Es gelte, sie im Verbund zu lösen. Außenminister Guido Westerwelle bot Tunesien eine engere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit an, um nach der “großartigen Revolution” für Stabilität zu sorgen.

(Quelle: Süddeutsche)

Media-Land

Es gehört zur prinzipiellen Unverantwortlichkeit der Medien, nicht nur zuzuspitzen, sondern nach Möglichkeit zu übertreiben. Europa schreckt auf, Chaos an der Südgrenze (Spiegel online). BILD sieht schon ganz Nordafrika fliehen.

Wie soll man auf solche mediale Aufheizung reagieren?

Gutmenschen-Land?

Tunesien ist nicht Libyen. Von den Libyern haben einige Bürger guten Grund, bei uns Asyl zu suchen. In Tunesien mag es zurzeit nicht besonders sicher zugehen, es wird dauern, bis die Polizei wieder funktioniert. Aber Tunesien ist kein Land, in dem jetzt jemand verfolgt wird. Weder politisch noch aus den anderen Gründen, bei denen das Asylrecht greift.

Ich spare mir also meine Kritik an der Unmenschlichkeit der europäischen Abschottungspolitik für geeignetere Länder auf.

Andererseits: Es würde Tunesien helfen, wenn mehr Tunesier – verteilt über Europa – arbeiten könnten. Sie würden Geld nach Hause schicken können, zum Teil auch Qualifikationen erwerben, die sie später in Tunesien brauchen könnten.

Dem Argument steht entgegen, dass bei uns grade in den Bereichen, in denen diese Tunesier arbeiten könnten, das Jobangebot gering ist und der Niedriglohn noch mehr nach unten gedrückt werden könnte.

Sieht jemand einen guten Grund, warum wir jetzt für Tunesien eine Ausnahme machen sollten? Oder generell die Grenzen öffnen sollten für Flüchtlingsströme?

Die Kritik an der aktuellen Asylpolitik scheint mir in folgenden Punkten gerechtfertigt zu sein:

  • Die Aufnahmelager in Griechenland sind menschenunwürdig. Die EU hat sich gefälligst darum zu kümmern, dass die Flüchtlinge anständig untergebracht, versorgt und behandelt werden.
  • Die Asylgründe sind zu eng und schikanös gefasst.
  • Einige Länder gelten als sicher, die nicht sicher sind.
  • Unser Asyl- und Flüchtlingskontingent dürfte ruhig etwas größer sein.
  • Die Asylbewerber werden auch in Deutschland nicht anständig und sinnvoll untergebracht, versorgt und behandelt. Zu viel Schikane dabei. (Details in dieser Petition. Mehr dazu bei BlogIG.)
  • Jeder Vorwurf an die Flüchtlinge hat zu unterbleiben, auch in Fällen, in denen es sich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Diese Menschen tun etwas Vernünftiges: Sie versuchen dahin zu gehen, wo es Arbeit gibt. Dafür sind sie zu loben.

Grundsätzlich ist es die einzige Lösung: Mithelfen, dass Länder wie Tunesien wirtschaftlich prosperieren und damit ihre jungen Leute im eigenen Land halten können. WIE das gemacht werden könnte? Eine gute Frage, auf die sich auch und grade diejenigen einlassen sollten, die die Hosen voll haben angesichts des Flüchtlingsdrucks.

Kommentare

  1. Kaiserliche Majestät meint:

    In Tunesien ist zwar die alte Führung gestürzt, aber was wird sich ändern und wie schnell? Von Heute auf Morgen wrd es dort keine neue Arbeit geben. Die gesellschaftlichen Strukturen bräuchten Generationen, um sich zu verändern. Ohne Arbeit sind die jungen Leute abhängig von ihren Familien und stehen damit vollständig unter deren Kontrolle. Es wird also nicht nur rein wirtschaftliche Gründe haben sondern auch ein starker Wunsch nach Unabhängigkeit und individueller Freiheit vorliegen.

  2. Das sehe ich auch so. Ergänzend könnte man noch vermuten: Viele dieser jungen Männer können nur heiraten, wenn sie Geld verdienen, damit das Brautgeld bezahlen und die Familie ernähren können. Was macht man da, wenn man keine Arbeit findet, aber jung und geschickt und gar nicht so schlecht ausgebildet ist?

    Der Versuch solcher jungen Männer, irgendwie nach Europa zu gelangen, und sei es illegal, um hier zu arbeiten, dieser Versuch ist vernünftig und achtenswert.

    Das sollten auch die Medien und die Politiker zugeben.

    Dass wir andererseits für diesen uns so verständlichen Wunsch die Grenzen nicht einfach öffnen können, das ist schon klar, auch wenn es schade ist.

    Ich fände es eine gute Idee, wenn Deutschland Tunesien anbieten würde, jährlich – sagen wir – 1000 junge Leute einreisen zu lassen, um hier eine Ausbildung zu machen oder zu studieren. Wir brauchen ohnehin mehr qualifizierte Fachkräfte.

  3. Kaiserliche Majestät meint:
  4. Ich denke, wir sollten aus humanitären Gründen alle Flüchtlinge aufnehmen. Aus allen Ländern. Ob sie deutsch sprechen oder eine Ausbildung haben, hat uns dabei nicht zu interessieren.

  5. Hatem,

    wenn Sie sich nicht auf eine rationale Debatte einlassen wollen, bittesehr. Für Unsinn gibt es hier einen unendlich aufnahmefähigen Papierkorb.

    Lesen Sie die BlogIG-Zensur-Regeln!

    Es gibt noch so einen, der so tut als ob. Nennt sich Bigfish. Hat dieselbe sarkastische Masche. Papierkorb.

  6. @Initiativgruppe,

    sind Sie vielleicht durch schlechte Erfahrungen misstrauisch?

    Als mein Vater nach Deutschland kam, hatte er ebenfalls keine Ausbildung. Nur seinen Schulabschluss. Und seine Deutschkenntnisse waren sehr dünn.

    Aber er hat besessen die Sprache gelernt, hat sich integriert, hast studiert und schließlich sogar promoviert.

    Wie käme ich dazu, anderen diese Chancen nicht auch einräumen zu wollen?

  7. Alle Flüchtlinge aus allen Ländern nach Deutschland zu lassen würde Deutschland überfordern. Es würde sich um zig-Millionen handeln, wenn man einfach die Grenze aufmachen würde.

    Nachdem, was Sie über Migranten bisher so geschrieben haben, wundere ich mich auch ein bisschen über diesen “Standpunkt” – und ich nehme ihn Ihnen nicht ab.

    Aber bitte, vielleicht täusche ich mich ja. Falls das so ist — erklären Sie mir mal, wie das funktionieren soll mit den völlig offenen Grenzen für alle (alle!), die bei uns einwandern wollen.

  8. Kaiserliche Majestät meint:

    Pro Jahr versuchen ca. 250 000 Flüchtlinge in die EU zu kommen. Im Vergleich zu den über 40 Millionen Flüchtlingen, die es weltweit gibt, ist das also nur “eine Kleinigkeit”. Dabei wird ein Teil von denen, die es in die EU geschafft haben und somit ein Recht auf ein Verfahren haben, völkerrechtswidrig nach Lybien und Marokko gebracht, die sich nicht um Menschenrechte kehren und dort in Lager gesperrt. Flüchtlinge die hier leben dürfen im Prinzip gar nichts, Deutschkurse müssen sie selber finanzieren. Mit ca. 40 Euro verfügbares Geld im Monat ist das in keinster Weise zu bezahlen.

  9. Es kann nicht angehen, dass in anderen Ländern Menschen verhungern, während bei uns 30 % aller Lebensmittel weggeworfen werden. Wir dürfen Europa nicht zu Festung machen, nur um unseren Wohlstand zu sichern. Wenn die Flüchtlinge hier lernen und studieren können, werden viele auch wieder in ihre Heimatländer zurück gehen und dort daran arbeiten, dass niemand mehr flüchten muss.

  10. Entschuldigung die Herren, aber ich habe gerade gelesen, dass Deutschland letztes Jahr 40.000(!) Asylbewerber aufgenommen hat (Quelle: Erklärung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in der “Bild”). Italien hat dagegen beispielsweise nur 7000 Personen aufgenommen.

    Hier war ja irgendwo die Rede davon, wir könnten unser Kontingent erhöhnen. Ich denke, dass Kontingent ist für die nächsten Jahre erschöpft. Man denke nur an die Kosten, die diese 40.000 Personen dem deutschen Steuerzahler verursachen. Viele davon werden lebenslang Transferleistungsempfänger sein, steht zu befürchten. Wer jetzt fordert, noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, riskiert nicht bloß Haushaltsprobleme, sondern auch den sozialen Frieden.

    Ich frage ganz offen, wie sich einige Leute dies hier vorstellen. Menschlich mag das alles gut und schön sein, aber wir Deutschen müssen zuerst an unsere Zukunft denken!

  11. Nein, Heinz, wir müssen global denken. Und dazu gehört, dass wir unseren Reichtum teilen.

  12. Hatem,
    Sie erklären nicht, wie es gehen soll.

    Ihr Spiel funktioniert nicht, weil Sie sich nicht die Mühe machen zu erklären, wie es praktisch gehen soll.

    Was praktisch geht, ist: Eine gewisse beschränkte Zahl aufzunehmen. Über diese Zahl kann man diskutieren.

    Die Kosten spielen dabei eine Rolle, aber bei der Zahl, die wir jetzt reinlassen, sind sie bescheiden – Heinz irrt sich, wenn er meint, dass das Haushaltsprobleme verursacht.

    Ein Irrtum ist es auch, wenn Heinz annimmt, dass die Asylbewerber “lebenslang Transferleistungsempfänger” sein werden – das würde nur für einen sehr kleinen Teil zutreffen.

    Da Ihre (?!) Position verrückt bzw. eine reine Spielposition ist, werter Hatem, und da Sie sie offensichtlich nicht sachlich begründen können, setze ich Sie auf Warteschleife.

  13. Wieviel sind denn gekommen bisher aus Tunesein. 2500 sind auf Lampedusa. Und? Wo ist das Problem? Selbst wenn noch einmal 2500 kommen und noch einmal 2500. Das kann Westeuropa doch locker verkraften.

    Glauben Sie im Ernst, dass plötzlich Millionen Tunesier nach Europa wollen? Ich nicht.
    Niemand verlässt seine HEIMAT, Familie und Freunde, wenn er nicht unbedingt will. Die in die Fremde wollen, sind die wenigsten.

    Es kommen nur die, die motiviert sind und bereit sind, zu arbeiten und fremde Sprachen zu lernen. Und denen sollten wir uns nicht verschließen.

  14. Hatem,

    wenn wir so handeln würden, dann gäbe es bald nichts mehr, was wir teilen könnten!

    IG,

    wollen Sie mir sagen, dass Flüchtlinge, die kein Wort Deutsch sprechen, häufig nichtmal eine Ausbildung haben hier irgendwann für sich selber sorgen können? Das wird womöglich ein kleiner Prozentsatz, aber den Großteil der Leute wird auf lange Zeit vom deutschen Steuerzahler “durchgefüttert” werden müssen. Ich habe hierzu keine Lust und lehne deshalb die Aufnahme ab.

    40.000 Leute allein 2010 – mir wird ganz schlecht, wenn ich an die Kosten denke. Kein Wunder, dass bei uns die Steuern und sonstige Abgaben nur einen Weg kennen. Den nach oben.

  15. Weshalb steht bei mir eigentlich immer “Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.”? Kenne ich von anderen Blogs nicht.

    Ich hatte Sie nicht auf Warteschleife gesetzt – manchmal landet jemand trotzdem da, und ich kann’s nicht erklären.

    Was glauben Sie, was für Schrott täglich hereinkommt? Man könnte die Kommentarsektion gleich den Verrückten dieser Nation schenken und jede vernünftige Diskussion vergessen, wenn man einfach alles durchließe.

    Das würde sich auch rumsprechen, und nach ein paar Wochen hat man nur noch Deppengeräusche.

    Nichts gegen kritische oder gelegentlich auch polemische Kommentare. Aber es muss Argumentation sein – und man muss meine Fragen beantworten, wenn ich welche stelle.

    Der Blogger ist der Hausherr auf seiner Seite und kann entscheiden, wer rein darf und wer nicht.

    Lesen Sie die Zensurregeln, die ich aufgestellt habe!

    Der Blogger

  16. Hatem,
    es geht Ihnen nicht um die Tunesier. Die können wir natürlich leicht verkraften.
    Sie schreiben: ALLE auf dieser Welt sollen freien Zugang nach Deutschland bekommen. ALLE. Bedingungslos.

    Und das nehme ich Ihnen nicht ab. Hier sind Sie entweder verantwortungslos – oder unehrlich.

    Auch das ist so nicht richtig:
    Es kommen nur die, die motiviert sind und bereit sind, zu arbeiten und fremde Sprachen zu lernen.

    Manche kommen und würden es gerne vermeiden, Deutsch zu lernen – sie würden gern in einer Parallelökonomie arbeiten, unter Landsleuten.

    Heinz,

    Sie unterschätzen den Bildungs- und Ausbildungsstand der Flüchtlinge. Wenn man sie arbeiten lässt – und vor allem, wenn man ihnen auch Deutschkurse und eine Ausbildung vermittelt – werden die meisten ganz schnell in den Arbeitsmarkt integriert.

    Das hat natürlich seine zahlenmäßige Grenze: Unser Arbeitsmarkt ist nicht unendlich aufnahmefähig.

    Was die Kosten anbelangt: Schauen Sie doch mal nach, was wir dafür ausgeben – in Relation zu den anderen Haushaltsposten:

    3. Vor-Urteil:

    Asylbewerber fressen den deutschen Staatshaushalt auf

    Die Fakten:

    Die Kosten für die Asylbewerber genau zu berechnen ist schwierig. Offizielle Schätzungen belaufen sich auf Ausgaben von etwa vier Milliarden Mark pro Jahr – im Durchschnitt belastet dies jeden Bundesbürger mit 52 Mark pro Jahr. Dies ist nicht sehr viel, bedenkt man, daß die Bundesbürger für ganz abstruse Staatsinvestitionen aufkommen müssen, ohne dass Protest laut wird: z.B. bezahlen sie 43 Mark pro Jahr für die Tilgung von Krediten, die für die geplante und inzwischen zu den Akten gelegte Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf aufgenommen worden sind, von den knapp 20 Milliarden Mark für den Golfkrieg ganz zu schweigen. Gleichzeitig gilt diese Ausgabenrechnung nur für Asylbewerber. Sind Ausländer erst einmal in unser Erwerbsarbeits- und Sozialsystem integriert, dann sind sie für die Staatskasse und für die Sozialversicherung ein großer Gewinn. Nach Angaben des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) zahlten die Ausländer 1991 rund 30 Milliarden Mark in die deutsche Staatskasse und in die Sozialversicherung. Außerdem sind sie wichtige Kunden für den Handel.

    Quelle: http://www.deutscher-nationalismus.de/asylanten.htm

  17. ja, es ist sicher richtig , dass manche lieber unter sich bleiben. Aber das kann man nicht ändern. Und es liegt auch an der fehlenden Willkommenskultur der Aufnahmegesellschaft.

    Der Gewinn für Deutschland und für die Heimatländer ist trotzdem viel größer.

    Der Blogger:

    Hatem,

    ich habe nun mehrmals Ihre Forderung angesprochen, ALLE – bedingungslos ALLE – reinzulassen, die Grenzen also ganz zu öffnen. Ich habe mehrmals gefragt: Wie soll das funktionieren? In diesem Fall kommen nicht nur einige hunderttausend pro Jahr, sondern tatsächlich Millionen.

    Darauf haben Sie bisher keine Antwort gegeben. Ich werde keinen Beitrag von Ihnen mehr freischalten, der nicht – halbwegs rational – auf diese Frage antwortet.

    Eine Antwort wie “Ach, da kommen nicht so viele” zählt nicht. Es gibt mindestens 100 Millionen Menschen auf dieser Welt, die guten Grund haben, in ein europäisches Land auszuwandern, und die es auch machen würden, wenn es ginge.

    Ich gehe davon aus, dass Ihre Kommentare das Ziel haben, die Position derer zu karikieren, die für das Asylrecht eintreten und die Beschränkungen und Verfahren, die wir jetzt haben, als zu eng und inhuman bezeichnen, die aber doch auch die Grenzen der Möglichkeiten pragmatisch berücksichtigen.

    Ihre Texte sind insofern unehrlich.

  18. Das Argument aus dem verlinkten Artikel, dass Asylanten uns die Wohnungen wegnehmen, ist so ein typisches. Dass just zum Zeitpunkt, als der Artikel geschrieben wurde, nämlich Anfang der Neunziger, der soziale Wohnungsbau eingestellt und der Wohnungsbau komplett dem “freien Markt” überlassen wurde, wäre doch ein viel interessanteres Thema. Wer nimmt jetzt wem die Wohnungen weg?

  19. Hatem,

    “Wieviel sind denn gekommen bisher aus Tunesein. 2500 sind auf Lampedusa. Und? Wo ist das Problem? Selbst wenn noch einmal 2500 kommen und noch einmal 2500. Das kann Westeuropa doch locker verkraften.”

    Westeuropa, vielleicht. Aber nicht Deutschland alleine. Wenn wir 100 Leute aufnehmen, könnte ich damit gerade noch so leben. Deutschland tut sich aber gerne hervor bei diesen Dingen und dann werden es schnell 1000 oder 10.000. Ich wiederhole nochmal: Wir haben letztes Jahr 40.000(!) Flüchtlinge aufgenommen.

    “Es kommen nur die, die motiviert sind und bereit sind, zu arbeiten und fremde Sprachen zu lernen. Und denen sollten wir uns nicht verschließen.”

    Verzeihung, aber woher wollen Sie das wissen? Das ist doch alles reines Wunschdenken. Die Leute kommen, weil sie sich hier eine bessere Zukunft versprechen. Also aus ganz persönlichen, egoistischen Gründen. Ich verurteile diese Menschen nicht, es ist ja normal, sein Glück zu versuchen, aber wir haben hier bereits zu viele Leute alimentiert.

  20. IG,

    danke für die Erklärung. Ich wusste nicht, dass Sie hier so massiv mit Spam zu kämpfen haben.

    Ihren Optimismus kann ich nicht ganz teilen. Unser Arbeitsmarkt ist ja jetzt bereits am Boden. Die Zahlen kennen Sie ja sicher…

    Was die Kosten betrifft: Natürlich gibt es in Deutschland viele Baustellen, auf denen Steuergelder verplempert werden. Das bedeutet im Umkehrschluss aber doch nicht, dass man sie in Asylanten investieren muss – oder wie darf ich Sie da verstehen? Damals waren es bereits 4 Milliarden Mark? Das sind heute inzwischen sicherlich 10 Milliarden Euro – wenn’s denn reicht.
    Ich sehe es auch nicht als “deutschnationales Vorurteil” (wie Ihre Quelle) an, wenn man diese Kosten kritisiert. Deutschland sollte Geld zunächst für deutsche Interessen und die seiner Bürger ausgeben.

    Hatem,

    “Und es liegt auch an der fehlenden Willkommenskultur der Aufnahmegesellschaft. ”

    Welchem Politiker haben Sie denn diesen Spruch geklaut? ;-)

    Ich denke, die Mehrheit der Deutschen lehnt es vermutlich ab, Asylanten aufzunehmen. Daher kann und wird es keinen “Willkommenskultur” geben. Nicht so nett, ich weiß, ist aber halt so. Das ist so, als wenn Sie den Deutschen verordnen würden, den Euro zu lieben: Die Mehrheit hätte trotzdem am liebsten die DM zurück.

  21. Heinz,

    Hatem ist ja völlig Ihrer Meinung. Mit seinen Beiträgen versucht er nur, die Gegenposition zu karikieren. Er möchte gern mit uns spielen.

    Nehmen Sie ihn also nicht ernst und seien Sie beruhigt: Er teilt Ihre Argumente.

    Worauf Sie aber antworten müssen, ist diese Frage: Warum übertreiben Sie die Kosten so?

    Die Kosten liegen wohl derzeit um 1 Mrd. Euro

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrugen die Bruttoausgaben im Jahr 2008 843,5 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr (1,03 Milliarden Euro) gingen die Kosten damit um 18,4 Prozent zurück.

    Über 70 Prozent der Bruttoausgaben wurden zur täglichen Versorgung und Unterbringung der Asylbewerber aufgebracht, rund 28 Prozent für die Deckung besonderer Leistungen, beispielsweise bei Krankheit, Schwangerschaft oder Geburt.

    Gegen das Argument mit der Alimentierung lässt sich einwenden, dass dies die Folge unsozialer Strukturen und schikanöser Verfahren ist. Wir schaffen die Bedingungen für diese Alimentierung – und dann beklagen wir uns über die Kosten.

    Bezüglich Ein- und Auswanderung bitte ich Sie, sich die Migrationsstatistik anzuschauen. Mehr Leute wandern aus als ein.

  22. IG,

    wenn die Kosten 1992 bereits bei 4 Milliarden DM lagen, nehme ich einfach an, dass diese nun dank Währungsumstellung, Inflation und weiterer Einwanderung deutlich gestiegen sind. Das es heute “nur” 1 Mrd. Euro sein sollen, fällt mir daher schwer zu glauben.

    In Ihrem verlinkten Artikel habe ich noch eine interessante Passage entdeckt:

    “Ein Problem stellen Übergriffe einzelner Asylbewerber gegenüber Frauen dar. Die Übergriffe resultieren aus dem Kulturschock dieser Menschen und aus ihrer schwierigen Lebenssituation in den Sammellagern…”

    Das zeigt meiner Ansicht nach, dass es bereits Anfang der 90-iger Jahre diese Probleme gab. In Berlin, wo ich lebe, wurde übrigens vor wenigen Tagen (wieder) ein Passant in der U-Bahn von Migranten ins Koma geprügelt (überlebt vielleicht nicht). Man sollte also immer bedenken, dass Einwanderung (Flüchtlinge oder “normale” Migration) immer auch Kriminalität mit sich bringt, also kein rein ökonomisches Problem darstellt. Ich hoffe, diese politisch sicher nicht ganz korrekte Feststellung ist hier gestattet.

  23. Heinz,

    1. geht die Kriminalität zurück – trotz Migranten, trotz Asylbewerbern. Wir leben also Jahr für Jahr sicherer. Kriminalität ist also kein großes Problem in Deutschland.

    2. sind die Asylbewerberzahlen gegenüber den 90er Jahren stark zurückgegangen. Darum auch die Kosten. Sie dürften – infolge etwas gestiegener Zahlen gegenüber 2008 – zurzeit wohl etwas über 1 Mrd. Euro liegen.

  24. – Inhalt gelöscht! –

    Der Blogger:

    Sie haben nicht auf meine Frage geantwortet.
    Sorry, da hilft Ihnen auch der Migrationshintergrund nicht. Wie Sie sehen, werden bei mir alle gleich behandelt.

    Und fahren Sie nicht zu schnell mit Ihrem Porsche!

  25. Heinz ist Redford, just for info.

  26. Kaiserliche Majestät meint:

    Von den über 40 000 Flüchtlingen (besser gesagt Asylanträgen, und es waren ca. 48 000) im letzten Jahr, wurden 27 555(!) Anträge abgelehnt. Es wurde nur für 1,3%(!!!) aller Antragssteller das Asyl genehmigt, ca. 21% der 48 000 sind als Flüchtlinge anerkannt bzw. oder dürfen nicht abgeschoben werden. Die Zahlen bekommt man beim BAMF.

  27. Kaiserliche Majestät meint:

    Noch mal zum Vergleich,1993 gab wegen bekannter Umstände über 500 000(!) Anträge.

  28. Vielleicht mal generell als Tipp für alle Blogger, die mit geisteskranken Spammern zu tun haben:

    http://www.utrace.de/

    Dort einfach die IP-Adresse eingeben, dann wird der Ort angezeigt. Bei Redford ist es Augsburg und Umgebung und Arcor bzw. via Proxy in der Regel London, USA oder Niederlande. Außerdem ist der Typ nicht in der Lage, seinen Stil zu ändern, die Argumente genauso wenig.

  29. genova68,

    hab’s schon gemerkt, durch Redfords unfreiwillige Selbstentlarvung beim Artikel zur Religionsgemeinschaft ist der Verdacht, den ich ohnehin hatte, bestätigt worden.

    Das mit utrace mach ich schon seit Monaten – allein vom 1. Februar ab bis jetzt hab ich über 150 posts von Redford in den Papierkorb geschmissen. (Ich hab sie mir alle mal gespeichert, mal sehen, was sich damit machen lässt …)

    Bei “Heinz” hat er sich unter einer holländischen IP-Adresse gemeldet, die ich noch nicht auf meiner Liste hatte. So hab ich also – trotz Anfangsverdachts – die Sache mal laufen lassen.

    Nachdem ich ihn heute Mittag auf “Papierkorb” gesetzt habe, hab ich weitere fünf scheinheilige posts bekommen. Zum Beispiel die da:

    Hallo? So etwas ist mir ja noch nie passiert! Ich habe schon in anderen Blogs interessante Diskussionen geführt und noch nie, ich betonie nie wurde meine Beiträge einfach gelöscht, weil der Hausherr anderer Meinung war. Mir wurde immer mit Respekt begegnet. Diesen vermisse ich hier. Kein guter Stil, Herr IG.

    Für diejenigen, die “Redford” nicht kennen: Er hat hier schon unter ca. 100 verschiedenen Adressen geschrieben und würde gerne dieses Blog zumüllen. Vor einigen Monaten hab ich den Stalker endgültig rausgeschmissen – ein Klick, Papierkorb. Gelegentlich schleicht er sich mal wieder ein, ist aber leicht herauszufinden, auch wenn er mit Samtpfötchen daherschleicht.

    Samtpfötchen sind aber nicht sein natürlicher Stil. Der sieht eher so aus:

    mann bei deiner gutmenschenscheisse steigt mir echt der blutdruck… du müsstest eigentlich die tabletten bezahlen, die ich deinetwegen einnehmen muss, verdammte scheisse.

    Oder so:

    Wehret der Brux-Propaganda!

    Du schreibst Scheisse? Ich bin da.
    Du manipulierst? Ich bin da.
    Du drehst Dich um? Ich bin da.
    Gewöhn Dich dran!

    Oder nur mal ganz lakonisch:

    hab dich im blick, brux!

    So geht das, über 150 posts in knapp 16 Tagen. Ca. 10 am Tag. (Im Januar war’s dasselbe.)

    Es ist kein Problem. Aber menschlich interessant. Ich stelle mir mal vor, der Mann hat eine Beziehung. Die Frau merkt allmählich, was für ein Arsch der Typ ist und seilt sich ab. Und er? Er kann nicht loslassen. Er folgt ihr. Hartnäckig. Lauert ihr auf. Schreibt ihr ständig. Ist ständig präsent … geht ihr auf die Nerven, so gut er kann. Kriegt seine hungrige Seele keine positive Aufmerksamkeit, holt er sich eben negative.

    Hier auf dem Blog ist das keine Schwierigkeit. Ein Klick, und der Beitrag ist im Papierkorb. Wenn’s mehr als drei Zeilen sind, brauche ich gar nicht mehr weiter zu lesen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Redford auch im realen Leben so ein Stalker-Typ ist. Ob er da schon mal angezeigt worden ist? Hinter seinem Verhalten steckt jedenfalls ein psychologischer Typus, der sich auch “analog” zeigen wird, nicht nur in der virtuellen Internet-Welt.


    Nachtrag: Diese Redford-post (alias Franz L.) will ich euch nicht vorenthalten:

    lieber leo brux:

    ich habe erkannt, dass es wichtiger ist, größere massen zu erreichen, als einzelne zum umdenken zu bewegen (bei verbohrten islamophilen wie dir und genova klappt das eh nicht). also trage ich mein freiheitliches gedankengut nun etwas abseits von blog ig und exportabel in die welt :D

    dafür investiere ich jetzt mehr zeit in die aufklärung von usern anderer blogs, etwa beim spiegelfechter, bei krise und andererorts. dort hängt man praktisch an meinen lippen! ja, echt wahr. die typisch linken scheisser putz ich dabei locker weg :D glücklicherweise haben die meisten blogger nicht so einen nervösen zensurfinger wie du.

    trotzdem werde ich dich natürlich nicht ganz hängen lassen und hin und wieder reinschauen. seriöse politische debatten zum thema einwanderung, islamisierung usw. werde ich aber ab nun an anderer stelle führen, um den widerstand der mitte unserer gesellschaft gegen eine deutschfeindliche politik zu stärken – und natürlich, um leuten wie dir kontra zu geben :D

    für deutschland. für freiheit statt islam!
    servus.

    “dort hängt man praktisch an meinen Lippen” — so so. Den Eindruck hatte ich nicht. Ich glaube, das bestätigt meine Analyse. Auch, dass er natürlich trotzdem seine 10 posts pro Tag bei mir ablegt. Und wie viele bei genova68? Und bei wem noch?

  30. Stimmt, den utrace-Tipp hatte ich dir schon früher gegeben. Redford beschäftigt sich bei mir gerne mit dir:

    “Der Brux ist auch heute in Bestform. Wahrscheinlich hat dem ein befreundeter Moslem einen türkischen Tee vorbeigebracht oder so.”

    Auf so viele Postings, wie du das ertragen musst, komme ich bei weitem nicht. Wobei er, glaube ich, angespornt wurde durch bersarin, der aus seinen Postings eine Textcollage machen wollte. Als ich ihm allerdings von Redfords krimineller Energie erzählte (Nickidentität einnehmen) blies er das Vorhaben ab.

    Wahrscheinlich hält der sich wirklich für überzeugend.

    Ich stimme dir in deiner Beurteilung völlig zu. Kaum anzunehmen, dass der Typ nicht auch real ein Stalker ist. Eigentlich traurig, vor allem für seine reale Umgebung.

  31. Kaiserliche Majestät meint:

    :lol:

    Finde ich sehr lustig. Außerdem macht es mal wieder klar, wie sehr die Rechtsverrückten nach Gehör lechzen. Keiner interessiert sich für das, was sie sagen. Schließlich könnte Rotkäppchen ja auch sein eigenes Blog eröffnen, aber das macht ja Arbeit und lesen will das auch keiner. Dann muss er sich halt auf gut besuchten Websites rumtreiben. Obwohl mir bei den Kommentaren von frlkrise bisher nichts aufgefallen ist. Offensichtlich lügt er hier.

    Er gehört auch zur Spezies der Zensurkeuler, die fehlende Reichweite des eigenen Geschwafels mit Einschränkung der Meinungsfreiheit gleichsetzen.

  32. KM,
    hab grade was entdeckt – Franz L. alias Redford bei frl krise:
    http://frlkrise.wordpress.com/2011/02/14/hl-valentin-hilf/#comments
    Peinlich daneben. Die andern ignorieren ihn entsprechend.

    Ich glaube, bei frl krise wird er nicht lange bleiben. Da fehlt ihm der wunderbare Humor, der dort blüht.

    Beim Spiegelfechter kommt er auch nicht weit. Er gibt zwar vor, das Feld zu behaupten, aber wenn man die Debatte liest, merkt man wieder einmal: Redfords (alias Franz L.) Repertoire ist zu begrenzt und ohne gedankliche Tiefe – er kommt nicht weit, und rasch wird’s zur Gebetsmühle.

  33. Kaiserliche Majestät meint:

    Haha, das ist ja beeindruckend, wie die dort an seinen Lippen hängen. Deutschland ist gerettet!

  34. Nachtrag:

    Grad kommt eine weitere Redford-post herein: Er verabschiedet sich! Ungefähr zum 47sten Mal, übrigens.

    Interessant auch, dass er zur “Freiheit” gehen will oder zu “pax europa”. Die werden sich freuen, wenn sie diesen Katastrophentypen näher kennen lernen. Ich bin lange genug an der Basis politisch aktiv, um zu wissen, was für eine Plage Neurotiker wie dieser Redford sind.

    Er hat außerdem ein intaktes Privatleben, so betont er. Was wir ihm natürlich unbesehen glauben, denn wann immer Redford spricht, spricht er die Wahrheit, und alle Namen, unter denen er sich einzuschleichen versucht hat, sind natürlich wirklich seine echten authentischen wahren Namen.

    Viel Zeit hat er auch – er ist arbeitslos. Das ist doch mal etwas, was wir wirklich glauben können. Weil wir es an seiner Produktion merken.

    Zur Verifizierung hier der Originaltext:

    meine abschiedsnachricht an dich, brux:

    ich verachte dein politisches engagement gegen deutsche interessen (auch wenn du vermutlich denkst, du seist ein toller bürger). das ist auch der grund, weshalb ich hier so „fleißig“ war. mit stalking oder deine wirren thesen über meine person hat das nichts zu tun.

    ich erkenne jedoch immer mehr, dass jede weitere zeile bei einem unbelehrbaren linken demagogen wie dir sinn- und zwecklos ist. ich werde mich daher von nun an anderweitig politisch engagieren und sozusagen einen gegenpol zu deiner gutmenschenpropaganda aufbauen. vielleicht engagiere ich mich auch für „pax europa“ oder „die freiheit“. mal schauen. schädlichen personen wie dir muss dringend einhalt geboten werden. das ist mein politisches ziel. im internet werde ich meine ansichten natürlich auch weiterhin kundtun solange es meine zeit („dank“ arbeitslosigkeit momentan sehr viel) erlaubt – nur eben nicht mehr hier.

    ach ja, im gegensatz zu dir (geschieden) habe ich ein intaktes privatleben.

    tschüss.

  35. Kaiserliche Majestät meint:

    Ich habe mir mal seine Ausführungen beim Spiegelfechter angesehen. Er führt da die selben Argumente an, die er hier schon gebracht hat und die wir bereits alle widerlegt haben.

    “ich verachte dein politisches engagement gegen deutsche interessen”

    Wieder diese ominösen “deutsche interessen”.

    “das ist auch der grund, weshalb ich hier so „fleißig“ war.”

    Nicht definierte “deutsche interessen” sind also der Grund, die Arbeit von anderen zu sabotieren? Ist immerhin einfacher als selber etwas auf die Beine zu stellen.

    “vielleicht engagiere ich mich auch für „pax europa“ oder „die freiheit“.”

    Die Freiheit ist doch überhaupt nicht in Bayern aktiv. Und Pax Europa wurde vom Muslim Udo Ulkotte gegründet. Ich glaube nicht, dass Sie sich einem Verein, der von einem Muslim gegründet wurde, anschließen werden.

  36. Hä? Franz L.? Wer soll das sein? Ist auf meinem Blog eine gänzlich unbekannte “Größe”! Und das wird auch so bleiben.

  37. Wahrscheinlich steigert sich Redford wegen seiner Arbeitslosigkeit so in die Sache rein. Wenn das mal nicht böse endet.

  38. Darf ich nach dem sicher wohl berechtigten Redford-Bashing hier noch kurz was zum Thema bemerken?

    Ebenso wie Kanada oder Australien sollte Deutschland selbst definieren, welche Einwanderer hier aufgenommen werden sollen. Zm Beispiel hat Kanada Quoten für einzelne Nationalitäten, um eine Situation wie in Deutschland (Parallelwelt der türkischen Einwanderer) zu verhindern – man geht eben pragmatischer und intelligenter an die Thematik. heran; vielleicht, weil man schon lange damit vertraut ist.

    Bei den Einwanderungsregeln kann es durchaus auch soziale Gesichtspunkte geben – nicht nur wirtschaftliche wie Ingenieure oder Ärzte zu bevorzugen. Aber das müsste doch erst in einem demokratischen Diskurs und Entscheidungsprozess bewusst festgelegt werden, statt zu überlegen, jetzt diejenigen zu nehmen, die es illegal geschafft haben, die EU zu erreichen.

  39. Kaiserliche Majestät meint:

  40. Kaiserliche Majestät meint:

    “Ebenso wie Kanada oder Australien sollte Deutschland selbst definieren, welche Einwanderer hier aufgenommen werden sollen.”

    Ein Scheinargument. Deutschland hat sich längst entschieden, wen es aufnimmt.

    “Zm Beispiel hat Kanada Quoten für einzelne Nationalitäten, um eine Situation wie in Deutschland (Parallelwelt der türkischen Einwanderer) zu verhindern”

    Die türkischen Einwanderer haben sich ihren Wohnort ganz sicher nicht selber ausgesucht. Der Fehler ist hier also zuerst einmal bei denen zu suchen, die die Einwanderer in einzelnen Stadtvierteln konzentriert und sich jahrzehntelang nicht darum gekümmert haben (nach dem Motto: die gehen irgendwann schon wieder).

    “Bei den Einwanderungsregeln kann es durchaus auch soziale Gesichtspunkte geben – nicht nur wirtschaftliche wie Ingenieure oder Ärzte zu bevorzugen. Aber das müsste doch erst in einem demokratischen Diskurs und Entscheidungsprozess bewusst festgelegt werden, statt zu überlegen, jetzt diejenigen zu nehmen, die es illegal geschafft haben, die EU zu erreichen.”

    Sie verstehen es nicht. Diejenigen, die es geschafft haben, haben das Recht, dass ihr Fall einzeln geprüft wird.

  41. ein super blog! endlich setzt sich mal jemand mit den geschenissen im nahen osten ernsthaft auseinander.in den medien geht ja inzwischen wieder die hälfte aller informationen unter!
    weiter so !

    unser blog geschäftigt sich ebenfalls mit der situation im nahen osten und anderen politischen misständen in der welt.
    schaut vorbei auf http://www.al-arabia.de
    ees lohnt sich zu kämpfen.heute mehr denn je !

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  1. [...] Ich bin gespannt auf die Finanzierung dieser Leute, die uns den Suezkanal für unser Erdöl freihalten sollen und auch nicht gegen Israel anstinken dürfen. Da ist die westliche Politik wirklich in der Bredouillie aber ich vertraue auf die kapitalistische Kreativität. [...]

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