Leitbild der InitiativGruppe (6): Mit gutem Beispiel voran

Wir gehen mit gutem Beispiel voran

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Für alle Angestellten besteht Chancengleichheit, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung.

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Wir sehen Vielfalt als Bereicherung und Chance zur Erschließung neuer Talente und Kompetenzen. Für die IG ist Diversity Management fester Bestandteil des Vereinskonzepts.

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Die IG bietet ein integrierendes und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld. Wir arbeiten in interkulturellen Teams.

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Die MitarbeiterInnen haben gute und sichere Arbeitsbedingungen, setzen ihre Begabungen bestmöglich ein und gestalten ihre Arbeit eigenverantwortlich in enger Zusammenarbeit mit dem Team und der Leitung.

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Dafür bürgen interne Management-Regelungen unter interkulturellen Aspekten im Bereich der Organisations-, Personal- und Qualitätsentwicklung.

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Der Grundsatz, aus Vielfalt und Verschiedenartigkeit Nutzen für alle zu ziehen, gilt sowohl nach innen für unsere MitarbeiterInnen als auch nach außen für unsere KlientInnen.

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Unsere Angebote und Leistungen sind für alle MigrantInnenengruppen gleichermaßen geöffnet und zugänglich und basieren auf den Bedürfnissen der Menschen mit Migrationsgeschichte.

Die sieben BlogIG-Artikel zum Leitbild:

  1. Einladung und Präambel
  2. Wir BILDEN die Gesellschaft. Integration durch Bildung und Begegnung.
  3. Wir machen erfolgreiche Integrationsarbeit.
  4. Wir setzen auf Bildung.
  5. Wir fördern Begegnung und Austausch.
  6. Wir gehen mit gutem Beispiel voran.
  7. Wir setzen Maßstäbe. Wir arbeiten vernetzt. Wir laden zur Mitarbeit ein.

Kommentare

  1. karli meint:

    Gehen euch die Einwanderer nicht manchmal auf die Nerven?

    Ist Leistung nicht wichtiger als Herkunft?

    Haben auch die freiberuflichen Mitarbeiter gute und sichere Arbeitsbedingungen?

  2. Die dritte Frage möchte ich unterstützen. Schön, dass Sie an uns denken, karli.

    Mit MitarbeiterInnen sind die Freiberufler auch nicht gemeint — sie sind arbeitsrechtlich gesehen keine Mitarbeiter.

    Sollte dieser ziemlich gewichtige Bereich in der InitiativGruppe nicht angesprochen werden?

    Herkunft und Leistung sollte man nicht gegeneinander ausspielen. In der Herkunft liegt manchmal ein erheblicher Nachteil bei der Jobsuche, und es macht Sinn für eine Einrichtung wie die InitiativGruppe, hier bewusst zu kompensieren, also die Herkunft aus einer anderen Kultur bewusst als besonderes Qualifikationsmerkmal zu würdigen.

    Es gibt Umwelten, das schrumpfen die Menschen, und es gibt Umwelten, da wachsen sie — und die InitiativGruppe, so, wie sie sich versteht, möchte eine Umwelt bieten, in der die Qualifikationen von Migranten besonders gut wachsen können.

    Ob mir Einwanderer manchmal auf die Nerven gehen? — Mir gehen Menschen manchmal auf die Nerven. Ich spezifiziere da nicht zwischen Jung und Alt, Mann und Frau, Grün und Schwarz, Ausländer oder Deutscher. Da ich – unfairerweise – Ausländern gegenüber nachsichtiger bin als Deutschen, ist es wohl so, dass mir eher Deutsche auf die Nerven gehen. Aber wie gesagt, ich habe nicht das Gefühl, dass mir Deutsche oder sonst irgend eine Kategorie von Mensch auf die Nerven geht, sondern dieser oder jene konkrete einzelne Mensch.

    Also, wenn mir Ali auf die Nerven geht, dann geht mir nicht Der Türke Ali auf die Nerven oder Der Muslim Ali oder Der Ausländer Ali, sondern eben Ali der Mensch, Ali das Individuum. Hasan ist nicht daran schuld, wenn mir Ali auf die Nerven geht.

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