Oslo und die Vergewaltigungs-Lüge

Hier ein Beispiel dafür, wie sie formuliert wird, diese beliebte, weitverbreitete Lüge von den Vergewaltigungen in Norwegen, die gerade jetzt wieder neu aufgetischt wird:

So “nebenbei” eine Realität, die kaum jemanden interessiert: Alle Vergewaltigungen 2006-2009 in Oslo gehen ausnahmslos auf das Konto von Ausländern, die nicht aus einem westlichen Land stammen! Die Opfer: Ethnische Norwegerinnen!

Islamophobia Watch präsentiert folgende Fakten:

Schritt 1

2010 gab es in Oslo 152 sexuelle Vergehen, die als Vergewaltigungen oder versuchte Vergewaltigung gewertet wurden, und 131 Vergewaltiger, die identifiziert werden konnten.

Die Aufteilung nach der Herkunft sieht so aus:

  • Norweger: 38,2 Prozent
  • Europäer: 13,7 Prozent
  • Amerikaner: 2,3 Prozent
  • Afrikaner: 19,8 Prozent
  • Asiaten: 11,5 Prozent
  • Naher Osten: 14,5 Prozent

Schritt 2:

Bei 6 dieser Fälle (mit 5 Tätern) handelt es sich um Vergewaltigung, bei der auch körperliche Gewalt angewendet wurde. In diesen 6 Fällen waren in der Tat alle Täter nicht-europäische Ausländer.

(Das wären die “klassischen” Vergewaltigungsfälle, wie man sie in Krimis darstellt. Wie muss man sich die anderen Fälle vorstellen?)

Schritt 3:

Oslo hat ca. 600 000 Einwohner. Davon sind 24 Prozent Ausländer. 152 Vergewaltigungen sind, international gesehen, keine sehr hohe Zahl bei dieser Einwohnerzahl.

(In München allerdings, auf die mehr als doppelte Einwohnerzahl berechnet, ist die Zahl niedriger: ca. 200)

Schritt 4:

Der Anteil der Norweger und europäischen sowie amerikanischen Ausländer an den Vergewaltigern beträgt über 50 Prozent. Das widerspricht diametral der gängigen rechtspopulistischen  Behauptung.

Schritt 5:

Der Anteil der Ausländer aus nichteuropäischen Ländern an den Vergewaltigern liegt mit 46 Prozent deutlich über deren Anteil an den Einwohnern von Oslo.

Sie stammen vor allem aus Pakistan, Somalia, Sri Lanka und dem Irak.

46 Prozent von 131 Vergewaltigern sind 60 Personen. Etwa 90 000 Ausländer, die in Oslo leben, stammen aus nichteuropäischen Ländern, das sind 15 Prozent der Einwohner Oslos.

Wir sprechen also von 60 Männern aus einer statistischen Bevölkerungsgruppe von ca. 90 000.

Wie viele von diesen 60 sind Muslime? – Ein Teil davon sicher, aber ich weiß die Zahl nicht.

Schritt 6:

Die Einwanderer aus den nichteuropäischen Ländern gehören vor allem zur Unterschicht. Die Kriminalitätsbelastung der Unterschicht ist generell größer. Die richtige Vergleichsgröße, wenn man “ethnisch” vergleichen will, wäre also: Unterschichtsvergewaltiger-Anteil der nichteuropäischen Ausländer – Unterschichtsvergewaltiger-Anteil der Norweger und europäischen Ausländer.

Ein solcher Vergleich liegt mir nicht vor. Siehe aber Schritt 8, die Aussage des norwegischen Polizeireports!

Schritt 7:

Die Herkunft der Frauen, die Opfer sexueller Angriffe von Männern geworden sind, wird aus der Statistik nicht klar. Anzunehmen ist, dass es ebenfalls ein buntes internationales Bild ergäbe, es sich also nicht nur und möglicherweise nicht einmal hauptsächlich Frauen sind, deren Herkunft norwegisch ist. (Vielleicht kann das mal jemand herauszufinden versuchen.)

Schritt 8:

Die norwegische Polizei fasst zusammen:

“… it must be stressed that the strong over-representation of people from minority backgrounds for several types of rape can not be interpreted as meaning that foreign culture is a causal explanation of rape” and that “the statistical difference in criminal behaviour between ethnic groups disappears when controlling for socio-economic conditions”.

It concludes: “Gross generalisations that have given the impression that the rapists are only foreigners – and largely Muslim – prove inadequate and erroneous.”

= “Grobe Verallgemeinerungen, die den Eindruck erweckt haben, die Vergewaltiger seien nur Ausländer und meistens Muslime, erweisen sich als unangemessen und irrtümlich.”

Resümee:

Die Zahl der Vergewaltigungen in Oslo ist niedrig.

Der Anteil der Ausländer aus nichteuropäischen Ländern an den Vergewaltigungen liegt etwa um das dreifache über dem Anteil an den Einwohnern Oslos.

Das hat vor allem soziale Gründe und des weiteren Gründe, die mit den Umständen der Einwanderung zu tun haben – Gründe, die sich mit der Integration und dem sozialen Aufstieg legen.

Es liegt, alles in allem, ein Problem vor, wenn eine Gruppe in der Bevölkerung stärker kriminell wird als eine andere. Die Fragen stellen sich dann aber so:

  • Wie groß ist dieses Problem?
  • Rechtfertigt es die Aufregung und die eifrige Nutzung als Ausgrenzungskriterium?
  • Welche konstruktiven Maßnahmen wären geeignet, das Problem zu reduzieren?

Man beachte die apokalyptischen Töne, mit denen das Thema gern besprochen wird – “Vergewaltigungs-Völkermord der Einwanderer an den Einheimischen” ist so eine groteske Formulierung, die in der Folge ein Massaker wie das von Breivik begangene verständlich machen soll.

Kommentare

  1. Guter Artikel, danke. Gerade bei diesem extrem sensiblen Thema zeigt sich die Vorgehensweise der Rechten. Dass dann mal jemand schießt, wundert nicht wirklich.

  2. Sehr guter und wichtigerer Artikel!

  3. Auch von mir ein großes Lob. Leider werden Fakten von diesen Menschen nicht als Argumente akzeptiert.

  4. An der Tatsache, das der Anteil der Ausländer aus nichteuropäischen Ländern an den Vergewaltigungen ums dreifache höher ist, kommen Sie trotz aller Argumentation nicht vorbei. Dabei ist die Dunkel-Ziffer, also nicht bekannt gewordene Fälle, noch gar nicht eingerechnet. Sie können meinetwegen rotieren, aber es ist so, die männlichen Ausländer in Oslo schänden häufiger Frauen als einheimische Männer. Widerlich wie hier versucht wird, das irgendwie zu “entschärfen”. Sie haben bestimmt keine Frau im Bekanntenkreis die schonmal Opfer wurde, oder?

  5. Ingo,
    Sie machen aus einer Information Hetze.
    Man kann sich also nun anschauen, WIE Sie das machen. Wie Sie das kriminelle Verhalten einer winzigen Minderheit von Migranten dazu missbrauchen, Migranten überhaupt in Verruf zu bringen.
    So hat das der Antisemitismus mit den Juden gemacht. Ein paar Juden sind kriminell – und im Berliner Scheunenviertel massiert sich die ostjüdische Kriminalität – und schon waren die Juden ein Volk von Kriminellen.

    Sehen Sie jetzt, was SIE gerade gemacht haben?
    Wahrscheinlich nicht. Der Mechanismus funktioniert BLIND.

  6. Kaiserliche Majestät meint:

    Sie können meinetwegen rotieren, aber es ist so, die männlichen Ausländer in Oslo schänden häufiger Frauen als einheimische Männer. Widerlich wie hier versucht wird, das irgendwie zu „entschärfen“. Sie haben bestimmt keine Frau im Bekanntenkreis die schonmal Opfer wurde, oder?

    Blicken Sie erst einmal in den Spiegel! Sie entschärfen hier Vergewaltigungen durch Einheimische. Wie widerlich.

  7. KM,
    wenn ein norwegischer Restaurantbesitzer seine junge weibliche Küchenkraft, die aus Sri Lanka stammt, mal zu sich nach Hause nimmt, und der nichts anderes übrig bleibt, als mitzugehen, damit sie ihren Arbeitsplatz nicht verliert, gehört das natürlich nicht zu den Vergewaltigungen — nach Meinung der Rassisten, die sich grundsätzlich nur für die Vergewaltigungen durch “Südländer” interessieren.

    Ich schließe mich also Ihrem Kommentar an:
    Wie widerlich!

  8. Kaiserliche Majestät meint:

    Das Widerliche ist, dass die Taten solcher Menschen (und da gibt es für mich keine Unterscheidung in schlimm und nicht so schlimm) dazu benutzt werden, um mit ihnen Stimmung gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen zu erzeugen, so wie Ingo das macht.

    Skandinavien soll wohl bereits lange stärkere Probleme mit Vergewaltigungen als andere Länder haben. Es existiert eine EU Studie von der Londoner Metropolitan University (die ich nach einiger Suche leider nicht finden konnte), nach der es in Schweden die meisten Vergewaltigungen gibt, danach kommt Island (und hier leben wiederrum fast gar keine Ausländer aus außereuropäischen Ländern). Griechenland hingegehen steht mit Ungarn wohl ganz hinten. Und wie man weiß, hat Griechenland einen sehr hohen Ausländeranteil. Die Studie sieht Ausländer auch nicht als Ursache:

    Die überdurchschnittliche sexuelle Gewalt an Frauen in Schweden und Island erklären mehrere Experten vor allem mit dem Feier-Verhalten in Nordeuropa. Der übermässige Alkoholkonsum der Frauen im Alter zwischen 15 und 21 Jahren spiele eine grosse Rolle, sagt ein Rechtsprofessor der Universität Stockholm, der an der EU-Studie mitwirkte, im Gespräch mit «Welt online». Laut Studie waren 56 Prozent der Opfer betrunken.

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Am-meisten-Vergewaltigungen-werden-in-Schweden-gemeldet/story/11295936
    http://www.welt.de/politik/article3643996/Vergewaltigungsrate-in-Schweden-am-hoechsten.html

  9. Märklin meint:

    und die Schwedinnen gehen öfter zur Polizei…steht da auch.
    Man muss bei den einzelnen Fällen auch genau hinschauen.
    Wenn eine Frau betrunken ist, einvernehmlich Geschlechtsverkehr mit jemanden hat und sich am nächsten Tag dabei extrem unwohl fühlt dann ist der Weg zur Polizei zwecks Bewältigung dieses Fauxpas nicht weit.

  10. Nicolai Herrmann meint:

    In Schweden leben circa 13 % Migranten, wobei Schweden mit ausländischen Wurzeln selbstverständlich nicht mit eingerechnet sind.
    Das bedeutet, dass es nicht ungewöhnlich ist auch mal einen Nicht Schweden zu treffen, allerdings anders als in Neukölln, gibt es auch noch Schweden in Schweden. Also ist nicht so, dass es da niemanden außer den Schweden gibt, davon ab, klar gibt es auch in Europa Vergewaltiger bei 87% Schweden, werden sicherlich auch schwedische Täter dabei sein.

    Bei Ihrem tollen Blog und dem dort gezeigten PDF bin ich etwas unsicher, wie Mehrfachvergewaltiger eingerechnet werden.

    Ich hab das so verstanden, das man die Prozente an der Gesamtzahl der Vergewaltiger, nicht aber an der der Vergewaltigungen(!) festmacht.

    Heißt, Norweger 1 Vergewaltigung, Afrikaner 5 Vergewaltigungen (oder gerne auch umgekehrt) dann gilt das gute alte 50 50 Prinzip.
    Davon ab, man zählt Europäer und Amerikaner logischerweise in Norwegen ja auch als Ausländer.
    Pakistanis, Iraker, Somalis, Vietnamesen, Iraner, Russen und Türken sind die nicht Europäer und nicht Amerikaner,
    alle (laut Wikipedia) mit weniger als 1% Bevölkerungsanteil macht zusammen weniger als 7% der Gesamtbevölkerung.
    Diese weniger als 7% (Sieben) verursachen aber (laut Ihrer Statistik),etwas mehr als 40 % der in Norwegen
    begangenen Vergewaltigungen. Das ist fast die Hälfte. Die Mehrfachvergewaltiger sind leider nicht einbezogen.

    Finden Sie das etwa nicht etwas ungewöhnlich, also wenn Sie schon so gerne rechnen.

  11. Die Zahlen beziehen sich auf Oslo,
    Herr Herrmann.
    Das steht auch ausdrücklich und vielfach im Text.
    Und in Oslo – wie Sie dem Text und Wikipedia entnehmen können – liegt der Ausländeranteil bei 24 Prozent und der Anteil der “Südländer” (wenn wir die mal so zusammenfassen wollen) bei 15 Prozent.

    Sie könnten auch noch die anderen, in der Debatte genannten Gesichtspunkte mit einrechnen. Tun Sie aber nicht. Warum nicht?

  12. Kaiserliche Majestät meint:

    Ich hab das so verstanden, das man die Prozente an der Gesamtzahl der Vergewaltiger, nicht aber an der der Vergewaltigungen(!) festmacht.

    Weil ein Mehrfachtäter keine zusätzliche Person ist. Noch ein Zusatz zur Zählweise:

    Aus CASE CLOSED – RAPE AND HUMAN RIGHTS IN THE NORDIC COUNTRIES – SUMMARY REPORT (Seite 8):

    The countries’ criminal statistics are not comparable. Apart from the differences in the size of their populations, there are also different modes of recording rapes that are reported to the police. In Denmark and Norway the statistics record cases (generally one case for one victim), while in Sweden the statistics record reported acts of rape. If, for example, a woman is repeatedly raped by the same man during the course of one day, each rape will be registered as a separate offence. This is also true for cases where a woman is raped by a group of men. Hence, crime statistics in Denmark and Norway show how many people have reported rape, while the Swedish statistics show how many acts of rape have been
    reported.

    http://www.amnesty.org/en/library/asset/ACT77/001/2010/en/5ba7f635-f2c3-4b50-86ea-e6c3428cf179/act770012010eng.pdf

  13. Nicolai Herrmann meint:

    1. Was hätte ich da mit einberechnen sollen?
    Laut Ihrer eigenen Rechnung haben wir 15 % Ausländer (heißt, nicht Norweger!) in Oslo. EU Bürger und Amerikaner sind auch Ausländer in Norwegen!
    Das heißt man kommt immer noch auf circa 7% und weniger aus den Gruppen Asien, Afrika und Naher Osten. Wenn Sie jetzt noch die Männer rausrechnen, Frauen vergewaltigen relativ selten, dann kommen Sie auf 3-4% der Gesamtbevölkerung, die für 40% der Vergewaltigungen verantwortlich sind.
    Jetzt kommen sie mir mit, ja bei 131 Vergewaltigungen sind das ja nur(!) circa 50. Also, wenn Sie das so bedeutungslos finden, dann können Sie sich ja mal vergewaltigen lassen, danach reden wir noch einmal…

    Natürlich ist der Mehrfachtäter keine weitere Personen, es ginge (mir zumindest) aber hauptsächlich um den Anteil an den begangenen Vergewaltigungen.
    Denn wenn in der entsprechenden Gruppe außergewöhnlich viele Mehrfachtäter wären, also nur mal angenommen, dann würde sich das Verhältnis sicher noch mal ändern, aber das sind natürlich Spekulationen.

    Es ist aber immer leicht zu sagen, wir haben 160 Vergewaltigungen, 50 Vergewaltiger, aber von den Vergewaltigern sind 25 Norweger und 30 unbekannt… Da fehlt offensichtlich ein ganz wesentlicher Teil in der Rechnung vor allem, wenn man jetzt schon weiß, dass bei dieser Rechnung weniger als 5% der Leute für 40% der Taten verantwortlich sind. Wir könnten gerne anfangen dies auf ganz Europa hochzurechnen, dann rechnen sie mal “Norweger” / “Europäer” mit Migrationshintergrund ein.

    Nun, das die Behauptung, jede in Oslo vergewaltigte Frau, wäre von “Nichtnorwegern” vergewaltigt, hätte ich jetzt eh für Quatsch gehalten.
    Ich kann Ihnen aber versichern, ich bin unter “Migranten” aufgewachsen und sie können gerne versuchen, die Tatsachen schön zu reden, aber ich weiß, wie diese Klientel über Deutsche denkt. Ich weiß auch sehr viel über deren Verhältnis zur Kriminalität. Besuchen Sie mal jemanden im Gefängnis. Sie werden erstaunt sein, wie wenig Deutsche dort teilweise sind.

    Also es freut mich, wenn Sie da Unsinn aufdecken, aber Probleme mit dieser Gruppe sind leider offenbar und man sollte die Ursachen dafür suchen und beheben, anstatt die Probleme klein zureden oder zu leugnen, so wie das hier offenbar versucht wird.

    Wenn wenige Leute für einen Großteil der Kriminalität verantwortlich sind, dann deutet dies auf ein Missverhältnis hin.

  14. Herr Herrmann,
    muss ich es wirklich nochmal schreiben?
    In meinem Artikel stehen die Zahlen, die ich bei Wikipedia gefunden habe:
    Oslot hat 600 000 Einwohner
    24% davon sind Ausländer, bzw. 15% sind Ausländer aus nichteuropäischen Kulturen.

    Mit der Utopie von NULL Vergewaltigungen können Sie von mir aus argumentieren – aber das wäre Spinnerei, und Sie würden die Spinnerei selber bemerken, wenn Sie mal Ihr Ressentiment ablegen. Wir werden ja auch nicht die Männer abschaffen können oder wollen, die ca. 95 Prozent aller Verbrechen begehen.

    Kriminell wird hauptsächlich die Unterschicht. Und dafür ist der Rest der Gesellschaft mitverantwortlich. Es braucht keine so große Unterschicht zu geben, wie wir sie haben. Sozial- und Bildungspolitik können die Unterschicht reduzieren. DAS ist der Ansatz.

  15. Kalif Harun al-Pussah meint:

    Ab wann ist man bei Ihnen denn “Unterschicht”, Herr Brux? Transferleistungsempfänger, niedriges Einkommen bis zu einer Höhe von …. EUR/NOK?

    Unabhängig davon kann ich über Ihre Einstellung in dieser Sache nur den Kopfschütteln, denn die Opfer interessieren ihre Rechtfertigungsversuche nicht. Aber das habe ich ja schon einmal mitgeteilt.

  16. Kalif,
    mich interessiert die Opferperspektive auch.
    Aber ich betrachte die Sache nicht nur aus der Opferperspektive.

    Ich betrachte die Sache AUCH aus der Perspektive der Ursachen.
    Drum interessieren mich auch die Täter und ihre Motive und die Hintergründe und Zusammenhänge einer Tat.

    Ich will sehen, was sich ändern lässt. Ich will wissen, warum etwas passiert, ich brauche eine Diagnose.

    Interessiert Sie das nicht?

    Selbst wenn ich Opfer wäre, würde mich die objektive Diagnose interessieren.

    Mir scheint, wer sich nicht für die Ursachen einer Tat interessiert, der sollte auch nicht über die praktischen Konsequenzen sprechen, die aus der Tat zu ziehen wären.

  17. Kaiserliche Majestät meint:

    dann kommen Sie auf 3-4% der Gesamtbevölkerung, die für 40% der Vergewaltigungen verantwortlich sind.

    [...]

    Da fehlt offensichtlich ein ganz wesentlicher Teil in der Rechnung vor allem, wenn man jetzt schon weiß, dass bei dieser Rechnung weniger als 5% der Leute für 40% der Taten verantwortlich sind.

    Das wird jetzt wirklich dämlich! 3-4% der Gesamtbevölkerung sind für 40% der Taten verantwortlich? Jetzt mal ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was ist das denn für eine bescheuerte Behauptung???? Über 20 000 Menschen haben also die Verantwortung für 60 Vergewaltiger???? Wie beschränkt muss man im Kopf sein, um so einen Schwachsinn formulieren zu können? Unfassbar!

    Also es freut mich, wenn Sie da Unsinn aufdecken, aber Probleme mit dieser Gruppe sind leider offenbar und man sollte die Ursachen dafür suchen und beheben, anstatt die Probleme klein zureden oder zu leugnen, so wie das hier offenbar versucht wird.

    Ja, wir decken IHREN Unsinn auf.

  18. Marry meint:

    Als Frau kann ich ihnen versichern, dass eine Vergewaltigung ein traumatisches und abstoßendes Erlebnis ist. Noch schlimmer ist jedoch einen Gruppenvergewaltigung, wie sie in “südländischen Kreisen” häufiger vorkommen. Ich meine, da braucht man ja bloß mal die Zeitung aufschlagen. Danach können sie sich eigentlich gleich begraben lassen, denn Leben ist das nicht mehr. Schade, dass denjenigen, die sowas kleinreden (natürlich Männern), sowas nicht wiederfahren kann.

  19. Marry,
    für die paar wenigen, die auf diese Weise kriminell werden, wollen Sie dann gleich ALLE bestrafen?
    Da braucht man bloß mal die Zeitung aufzuschlagen — ja, und was findet man da? Es passiert glücklicherweise sehr selten, seltener als zum Beispiel der Mord eines Ehemannes an seiner Ehefrau — für die Ehefrau MEHR als eine traumatisierende Erfahrung, oder der Mord des Vaters oder der Mutter an den eigenen Kindern, für die Kinder auch mehr als traumatisierend.

    Wer redet hier was klein?
    Jemand wie Sie bläht ein Problem quantitativ maßlos auf – und ich bringe es quantitativ wieder ins richtige Verhältnis.

    Übrigens: Als die Russen 1945 im Osten Deutschlands einmarschiert sind, haben sie Millionen deutscher Frauen vergewaltigt, sehr oft waren es Gruppenvergewaltigungen. Das waren traumatische Erfahrungen, manche Frauen und Mädchen haben sich danach umgebracht. Aber Millionen haben es überlebt – und das Leben ging weiter, trotz der Traumatisierung, und die meisten haben es geschafft, irgendwie damit fertig zu werden, eine Familie zu gründen, Kinder zu bekommen, gute Mütter zu werden, ein gutes Leben zu leben. Nicht alle haben das geschafft, aber ich würde Ihnen nicht folgen wollen, wenn Sie schreiben:

    Danach können sie sich eigentlich gleich begraben lassen, denn Leben ist das nicht mehr.

    Das gilt für manche, aber nicht für die meisten.

    Und wenn Sie jetzt meinen, dass ich die Sache damit qualitativ kleingeredet habe, dann werfe ich Ihnen vor, die (schlimme) Sache aus Ressentiment gegen “Südländer” weiter aufladen zu wollen …

  20. Nicolai Herrmann meint:

    Ich habe nie behauptet das 20.000 Menschen für 60 Vergewaltigungen verantwortlich sind.
    Ich behaupte aber das es auffällig ist, wenn überall in Europa 40- 70% der Kriminalität von Leuten kommen, die man einer Bevölkerungsminderheit von 2-15% zuordnen kann, gehen Sie ruhig mal in Deutschland in ein Gefängnis, dann wird Ihnen auffallen wovon ich rede.

    Zu den Zahlen(laut englischer Wikipedia), 24 % Ausländeranteil, 7-11% Muslime
    und hier die Zahlen nach Migrationshintergrund der 1. und 2. Generation.

    1 Pakistan 21629
    2 Somalia 12248
    3 Sweden 12088
    4 Poland 10430
    5 Sri Lanka 7238
    6 Iraq 7100
    7 Turkey 6130
    8 Morocco 5993
    9 Vietnam 5694
    10 Iran 5521

    Da können Sie sehr genau nachrechnen: 71553 ohne die Europäer. Das sind 12 %, rechnen wir zur Hälfte Männer zur Hälfte Frauen, dann kommen wir wieder auf 6%, obwohl es selbst mit 12% immer noch lustig wäre.

    Das heißt nicht, dass jeder aus dieser Gruppe kriminell ist, ganz im Gegenteil, es wird sicher viele geben, die absolut normale Menschen sind und mit Kriminalität nichts zu tun haben.

    Es ist aber so, dass aus dieser signifikant kleinen Gruppe ein großer Anteil der Kriminalität kommt. Statistisch betrachtet.
    Das bedeutet, dass innerhalb dieser Gruppe wohl einige (wenige) sind, die übermäßig kriminell sind.
    Das ist so, wie die Zahlen beweisen, das darf man aussprechen!
    Das bedeutet allerdings nicht, dass wir das dritte Reich wieder einführen und Ausländer verachten, darum geht es hier (mir zumindest) nicht.
    Ich kenne viele Ausländer, die Super Typen sind, zu denen ich sehr gerne Kontakt habe.

    Aber das die Immigration in Europa nicht so perfekt Läuft, wie man es uns einreden will, liegt nun mal auf der Hand. Klar, das gilt nicht für alle, aber das Problem ist da, es geht vorrangig darum herauszufinden, warum ist dies so und was kann man tun, damit dies aufhört, wie kann man die Probleme lösen? Zumindest nicht durch totschweigen und Lügen, soviel kann ich Ihnen verraten. Klar, verteufeln muss man die Immigranten auch nicht, es sind halt auch Menschen, wie alle anderen auch, Sie atmen Luft und trinken Wasser…

    Wenn Sie mir sagen, dass ist ein Unterschichten Problem, dann stellt sich die Frage, wieso die Unterschicht so ungleich verteilt ist, dann wollen Sie mir vermutlich sagen, das liegt an Diskriminierung, aber warum klappt es bei Italienern, Portugiesen und Spaniern besser? Wir hatten früher auch viele Italiener und Portugiesen in Deutschland und ja, da gab es teilweise auch Diskriminierung, dass weiß ich, weil auch in meiner Familie einige “Südländer” sind, aber diese “Südländer” sind statistisch ja auch nicht so hervorgeragt, werden die weniger diskriminiert? Finden Sie das nicht komisch…?
    Bei dem Verhältnis 20.000 Menschen und 60 Vergewaltiger, was ja im Endeffekt 0,3 % sind, kann man wohl kaum von einem Unterschichten Problem reden. Wenn man danach geht, ist es eine relativ kleine Gruppe innerhalb der Migranten, die viele Probleme macht.

    Lange Rede kurzer Sinn, es gibt auch europäische Kriminelle und europäische Vergewaltiger, aber ein hoher Prozentsatz unserer Kriminalität ist importiert. Die Frage ist, wie kann man gegensteuern? Was kann man tun, um die Probleme zu lösen?

    Naja, die Diskussion hier ist nicht sonderlich zielführend, ich wünsche Ihnen alles gute und allen (ja allen! ;-) ) ein schönes Wochenende…

  21. Herr Mann,
    es sind, wenn Sie die Liste der “südlichen” Länder vervollständigen, ca. 90 000. Also 15 Prozent. Aber das nur nebenbei.
    Und wieso ist die höhere Kriminalität kein Fall von Unterschicht? Ich bin sicher, die meisten der GEMELDETEN Vergewaltigungen werden von Menschen der Unterschicht verübt; dazu kommen dann die betrunkenen jungen Männern der Mittelschicht. Von den nicht-gemeldeten Fällen von Vergewaltigung dürften sehr viele begangen werden von “Chefs” an weiblichen Untergebenen.

    Nun ist aber natürlich der hohe Prozentsatz von Ausländern durchaus auffällig.
    Was machen wir da? Alle – auch die nicht kriminellen – Ausländer bestrafen?

    Dann aber bitte nur die Männer. Die einheimischen Männer bitte gleich mit. Wenn schon Bestrafung von Unschuldigen, dann bitte – der Fairness halber – Bestrafung ALLER Unschuldiger.

    Mann zu sein heißt schließlich, mit einem Bein im Gefängnis zu stehen. Glauben Sie nicht? – Na, dann schauen Sie sich mal die Geschlechterverteilung in Gefängnissen an. Ca. 95 Prozent Männer!!!

    Woraus folgt: DER MANN ist das Problem.

    Jedenfalls, wenn man Ihre vergiftete Logik zugrunde legt, Nicolai Herrmann.

    Glauben Sie, in den 50er und 60er Jahren hätten die Leute nicht festgestellt, dass Italiener für uns ausgesprochen GEFÄHRLICH sind? Auch in puncto Vergewaltigung? Das waren Männer, junge Männer, ohne Frauen, mit wenig Geld und viel Stress und etwas Schwierigkeiten, die Reaktionen junger deutscher Frauen richtig einzuschätzen … Resultat: deutlich mehr Vergewaltigungen.

  22. Kaiserliche Majestät meint:

    Wenn Sie mir sagen, dass ist ein Unterschichten Problem, dann stellt sich die Frage, wieso die Unterschicht so ungleich verteilt ist, dann wollen Sie mir vermutlich sagen, das liegt an Diskriminierung, aber warum klappt es bei Italienern, Portugiesen und Spaniern besser? Wir hatten früher auch viele Italiener und Portugiesen in Deutschland und ja, da gab es teilweise auch Diskriminierung, dass weiß ich, weil auch in meiner Familie einige „Südländer“ sind, aber diese „Südländer“ sind statistisch ja auch nicht so hervorgeragt, werden die weniger diskriminiert? Finden Sie das nicht komisch…?

    Wirklich, es langweilt hier dauernd gegen Pauschalbehauptungen argumentieren zu müssen. Sie schreiben das in fünf Minuten hin und wir dürfen dann die Arbeit investieren um das zu widerlegen.

    Die Mühe werde ich mir jetzt sicher nicht machen, weil Sie auch kein Interesse an einer Diskussion haben und nur darauf aus sind, die Kriminalität mit der Herkunft der Täter zu begründen, als wenn das biologisch angeboren wäre.

    Sie sprechen hier von importierter Kriminalität, obwohl die Statistik gar nicht aussagt, wo der Täter geboren wurde.

    Mehr als jeder fünfte Ausländer in Deutschland wurde z.B. hier geboren und wenn er kriminell wird, ist das ganz sicher nicht importiert.

    Investieren Sie also ein paar Minuten in die Recherche und Sie werden feststellen, dass z.B. die Italiener ebenfalls starke Probleme haben (Arbeitslosenquote fast 20%, fast 50% der Schüler nur auf der Hauptschule etc).

    Und dann melden Sie sich das nächste Mal gefälligst mit Quellen wieder und damit meine ich Studien, Umfragen und Statistiken.

  23. Marry meint:

    Ach, sie haben doch gar keine Ahnung, wovon sie reden.
    Ich kenne betroffene Frauen, viele davon sind völlig zerstört worden (nicht nur körperlich). Und auch ich bin selber vor Jahren mal haarscharf einer versuchten Gruppenvergewaltigung entgangen. Das das – rein zufällig natürlich – Türken waren, traue ich mich hier ja kaum noch zu schreiben, denn jetzt bekomme ich bestimmt “Ressentiment” entgegen geschleudert. Na ja, ist auch egal, bleiben sie halt bei ihren Theorien, ich kenne die Praxis. Arbeite nämlich ehrenamtlich(!!!) in einer Beratungsstelle und ich weiß über Tätergruppen dadurch gut Bescheid. Tschüss und Ciao.

  24. Stoertebeker meint:

    Dickes Lob für diesen wichtigen Beitrag und die Geduld, mit Leuten zu diskutieren, die die Berechnungsgrundlage auf der einen Seite (nicht-europäische Männer) halbieren, aber auf der anderen (europäische Männer) nicht um dann mit phantastischen Zahlen aufzuwarten. Und das dann noch im Brustton der Überzeugung, die einem echte Angst machen kann.

    Also stimmen wir lieber jetzt schon ein, bevor wir nachher als Multikulti-Kommunisten im Lager landen: “Jawohl, der Islam hat Oslo vergewaltigt!”

  25. Marry meint:

    Stoertebeker, sie sollten sich schämen auf dem Rücken von Vergewaltigungsopfern solche polemischen Sprüche abzusondern… peinlich.

  26. Marry,
    SIE sollten sich schämen, wenn Sie uns und den Frauen, die Sie angeblich betreuen, einreden, dass eine Vergewaltigung für die Frau das Ende des Lebens bedeute. Es widerfährt uns gelegentlich Schlimmes, aber die Aufgabe ist dann, dass man drüber weg kommt, dass man die schlimme Erfahrung konstruktiv verarbeitet, dass man durch sie stärker wird.

  27. Marry meint:

    Wie bitte? Ich rede das doch niemandem ein! Natürlich ermutige ich jedes Opfer – aber ich weiß aus Erfahrung, dass viele Frauen daran trotzdem zerbrechen. Mich regt es total auf, wie sie hier als Mann über solche Dinge schwadronieren, ohne Erfahrung auf dem Gebiet und ohne Empathie für den einzelnen Menschen! Ihr einziges Ziel ist offenbar, bestimmte Ethnien rein zu waschen.

  28. Marry,
    Ihr Ziel ist es, bestimmte Ethnien zu stigmatisieren.

    Genova meint, Sie seien selber ein Mann und im übrigen einer der üblichen rechtspopulistischen Hassprediger. Das scheint mir richtig zu sein.
    Drum: Aufnimmerwiedersehen!

    Nicolai Herrmann,
    Sie sind halt einfach nur blöd.
    Da zitieren Sie sich eine Liste, rechnen die Zahlen zusammen und merken nicht, dass die Liste nur die 10 am häufigsten vertretenen Nationen aufzählt, dass es aber noch Dutzende weitere gibt mit geringeren Zahlen …
    Undsoweiter.

    Dummköpfe, die lange posts schreiben, sind tödlich für eine Debatte. Drum schmeiß ich Sie raus.

  29. name requiriert meint:

    erinnert sich jemand vielleicht daran, dass über 3/4 der fälle von Menschen verübt werden, die aus dem näheren oder familiären umfeld kommen?

    das ist dann opa, onkel oder cousin. selten der schwarze mann nachts auf einsamer straße…

    hier liesst es sich als ob diese fälle allesamt von “fremden” verübt werden. dem ist mitnichten so.

    das was man also ändern muss ist vor allem aufklärung an schulen-schon in grundschulen. denn kinder und jugendliche die darunter leiden denken vor allem 1.sie seien selbst schuld und 2 wäre das entweder normal oder würde nur ihnen passieren.

    und die täter sind auch keine pädos… geht halt um macht, verfügbarkeit, der ganze müll. und das problem ist überall immanent.

  30. Nachdem ich in Ihrem Artikel eigentlich als “Lügen-Verbreiter” bezeichnet werde, nehme ich in diesem Artikel Stellung dazu:
    http://radio-schwachsinn.blogspot.com/2011/10/werden-vergewaltigungen-von-einigen.html
    mvG
    Freddy Rabak

  31. Freddy Rabak,
    eine Widerlegung meiner Argumentation kann ich auf Ihrer Seite nicht erkennen.
    Der Link zur norwegischen Quelle funktioniert nicht.
    Der Hinweis auf ein paar durchgeknallte islamistische Prediger, die übles Zeug daherreden, dient bei PI dazu, den Islam insgesamt und die Muslime insgesamt an den Pranger zu stellen – eine Methode, die man den früheren Antisemiten abgeschaut hat: Jedes Verbrechen eines Menschen, der auch ein Jude ist, ist ein JÜDISCHES Verbrechen …

  32. Ich will auch nichts widerlegen, sondern bringe Berichte, die ich kurz kommentiere und mein Link in der neuen Story (auf PI-News) bringt folgende Meldung, die Ihrer Ansicht klar widerspricht und meine auf “Lügen” (ihre Diktion) aufgebaute Story rechtfertigt:
    ….Laut einer norwegischen Polizeistatistik vom Mai 2011 sind alle in Oslo in den vergangenen fünf Jahren begangenen Vergewaltigungen durch Einwanderer „nicht-westlicher“ Herkunft verübt worden. Im Klartext spricht die Polizei von muslimischen Tätern, denn diese stammen fast ausschließlich aus dem arabischen oder nord-afrikansichen Raum….
    Wenn es sich auch nicht nur um Täter aus diesem Kulturkreis handeln sollte, es reicht wenn dieser Bericht nur annähernd den Tatsachen entspricht….
    Erklären Sie dies auch bitte den betroffenen Frauen und Mädchen!
    Ich finde auch ihren vergleich mit Juden geschmacklos, wie die Nazi-Keule, die Kritikern an der Ideologie Islam in die Hand gedrückt wird. (“Pardon”, es ist ja eine Religion) Juden waren in ihrer Gesamtheit und Anschauung nie eine Bedrohung der westlichen Kultur. Israel ist eine Demokratie, warum kein einziger muslimischer Staat? Juden kennen keine Scharia, eine Jude kann ohne Angst zu einem anderen Glauben wechseln, Frauen sind gleichberechtigt und Mini-Röcke werden nicht als “Huren-Outfit” gesehen und noch kein Jude hat sich für Gott in die Luft gesprengt…
    Ich will nicht alles aufzählen, denn es würde den Rahmen dieser Mitteilung sprengen. Auch ich sehe PI-News kritisch, aber dort werden wenigstens oft Dinge beim Namen genannt, die von anderen (subventionierten) oder Regierungsnahen Medien verschwiegen werden. Das fängt schon mit dem verschweigen “verräterischer” Vornamen von Verdächtigen an…
    mvG
    Freddy Rabak

  33. Freddy Rabak,
    all die Vergewaltigungen, die sich weibliche Arbeitskräfte aus dem südlichen Ausland in Norwegen gefallen lassen müssen von ihren ur-norwegischen Arbeitgebern, werden in die Statistik nicht eingerechnet, weil sie nicht angezeigt werden.

    Außerdem: Die Polizeistatistik, die die Vergewaltigungen im einzelnen bestimmten Personenkreisen zuschreibt, möchte ich gerne mal sehen. Ich halte es für recht unwahrscheinlich, dass norwegische Männer alle, ausnahmslos alle in sexuellen Dingen Engel sind und in fünf Jahren nicht ein einziger ur-norwegischer Mann in Oslo eine Frau vergewaltigt hat. Falls die norwegischen Männer in Oslo doch so engelhaft sein sollten, schlage ich einen entsprechenden Eintrag im McGuinnes-Buch der Rekorde vor.

    Schließlich: Wenn jemand pauschal bestimmte Bevölkerungsgruppen angreift und ausgrenzt, dann ist das Paradigma dafür in der europäischen Geschichte nun mal der Antisemitismus. Dass Juden nie eine Bedrohung für unsere westliche Kultur waren, stimmt genauso, wie das für Muslime gilt, jedenfalls seit den letzten 200 Jahren. Nur, die Antisemiten haben da eben eine andere Sichtweise gepflegt, genauso, wie die Islamfeinde von heute das tun, wenn sie ihre pauschal verunglimpfenden bösartigen Ausgrenzungsattacken vortragen.

    Auch aus Ihren Äußerungen spricht die sattsam bekannte Islamophobie, Freddy Robak. Drum trifft Sie die von mir geschwungene Nazikeule voll auf den Schädel, und ich hoffe, Sie kriegen ordentlich Kopfweh davon.

  34. Kaiserliche Majestät meint:

    Laut einer norwegischen Polizeistatistik vom Mai 2011 sind alle in Oslo in den vergangenen fünf Jahren begangenen Vergewaltigungen durch Einwanderer „nicht-westlicher“ Herkunft verübt worden. Im Klartext spricht die Polizei von muslimischen Tätern, denn diese stammen fast ausschließlich aus dem arabischen oder nord-afrikansichen Raum.

    Genauer: Zwischen den Jahren 2006 und 2010 wurden der Polizei in Oslo insgesamt 86 sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen gemeldet. In 83 der Fällen wurde der Täter als „nicht westlich“ beschrieben.

    Wenn ich in dem verlinkten PDF-Bericht nachsehe, komme ich da auf Tabelle 3 auf Seite 28. Da steht steht bei Vergewaltigung 83 Täter nicht-norwegischer Herkunft und 43 Täter norwegischer Herkunft. Wo steht da das, was die Junge Freiheit behauptet und Sie ungeprüft übernehmen?

  35. Kaiserliche M…:Sie haben scheinbar den hier als Lüge kritisierten Link zu http://tinyurl.com/3czzl7w nicht gelesen. Da habe ich eine Story von Aftenposten (siehe screen) “ungeprüft” übernommen. (norwegisch für: „Die Abendpost“) ist die führende norwegische Zeitung aus Oslo. (Quelle: Wikipedia)
    Ich frage mich auch, wie man die Artikeln einer frei existierende Zeitschrift “überprüfen” soll? Ich bin skeptisch bei allen Medien, besonders bei solchen wie die “Initiativgruppe”!
    Initiativgruppe:
    Noch zum Abschluss eine Frage, auf die ich keine (ehrliche) Antwort erwarte: Wie finanziert sich die “Initiativgruppe” eigentlich?
    Weitere Diskussionen nur mehr auf meinem Blog und passen sie auf dass ihre individuell geschnitzte Nazikeule zu keinem Bumerang wird….

  36. Kaiserliche Majestät meint:

    WEnn man sich in der PDF auf Seite 53 die Verteilung der Täter nach Herkunft anschaut, dann sinkt der Anteil der Täter aus dem mittleren Osten kontinuierlich von 23% 2001 auf 15,1% 2010. Der Afrikanische Teil schwankt, zwischen 10% 2001, ca. 19% 2004/2010 und 30% 2007. Asiaten stehen bei ca. 15%.

  37. Kaiserliche Majestät meint:
  38. In der Jungen Freiheit (ja,ich oute mich mal als deren Leser) ist ein Artikel zu diesem Thema, der auch online verfügbar ist:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5201ac99caf.0.html?PHPSESSID=ef99585af7934b227d445c26175fd5df

    Ich persönlich glaube NICHT, dass 100% der Vergewaltigungen in Norwegen von Migranten verübt werden. Wie Herr Brux schon schrieb, ist dies kaum haltbar. Doch selbst wenn es nur 50% aller Taten wären, halte ich dies für erschreckend genug, bedenkt man den geringen Bevölkerungsanteil. Inwiefern dies mit dem im Islam vermittelten Frauenbild zusammenhängt, möge jeder für sich selber beurteilen.

  39. Kaiserliche Majestät meint:

    In einem dermaßen politisch korrekten Klima ist es kein Wunder, daß die folgende Nachricht des staatlichen Rundfunks von Norwegen (NRK) auch im restlichen Europa kaum Anklang gefunden hat und eigentlich nur auf dubiosen Foren im Internet sowie auf Youtube kursiert

    Im Bericht, den die Junge Freiheit verlinkt, steht offensichtlich das Gegenteil. Siehe meine Anmerkungen dazu. Daher ist es auch klar, dass in diesem “dermaßen politisch korrekten Klima” die Nachricht kein Anklang gefunden hat. Sie stimmt einfach nicht.

  40. @KM

    Oh, Sie sind ja auch noch da…
    Nachdem Sie bei M.o.T. (ja, lese ich auch) inhaltlich mit dem Rücken an der Wand stehen und allen Fragen zu Ihrer Position ausgewichen sind, suchen Sie Ihr Glück nun wohl wieder auf sicherem Boden :lol:

    Gute Nacht.

  41. Kaiserliche Majestät meint:

    An der Wand der Realität, ja.

  42. Coopi,
    ich versteh Sie nicht. Sie haben definitiv festgestellt, dass die Debatte mit uns nicht lohnt.
    Und doch schreiben Sie schon wieder.
    Was ist das für ein Spiel?
    Entweder lassen Sie sich auf unsere Argumente ein, oder ich schmeiß Sie raus.

    (Es war erst wordpress, aber jetzt bin ich es.)

  43. Kaiserliche Majestät meint:

    Kaiserliche M…:Sie haben scheinbar den hier als Lüge kritisierten Link zu http://tinyurl.com/3czzl7w nicht gelesen. Da habe ich eine Story von Aftenposten (siehe screen) „ungeprüft“ übernommen. (norwegisch für: „Die Abendpost“) ist die führende norwegische Zeitung aus Oslo. (Quelle: Wikipedia)

    Glauben Sie auch alles, was in der BILD steht?

  44. Jakobiner meint:

    “Es widerfährt uns gelegentlich Schlimmes, aber die Aufgabe ist dann, dass man drüber weg kommt, dass man die schlimme Erfahrung konstruktiv verarbeitet, dass man durch sie stärker wird.”

    Stärker werden durch die Vergewaltigung–das ist ja nur noch als zynisch zu bezeichnen.Auch die Tatsache, dass Hunderttausende von deutschen Frauen von Russen vergewaltigt wurden und dennoch irgendwie weiterlebten als Beweis dafür anzuführen, dass eine Vergewaltugung nicht so schlimm ist, ist grenzwertig.Klingt nach: Stellt euch nicht so an, ihr Frauen.Irgendwie kann man das alles schon verkraften und irgendwie überleben.Das könnte eher von einem Herren alter Schule ala Peter Scholl-Latour stammen.

  45. Jakobiner,
    dumm ist es, wenn man Erfahrungen des Schmerzes NICHT konstruktiv verarbeitet.
    Möchten Sie wirklich, dass jemand traumatisiert BLEIBT?
    Gehören Sie zu denen, die angesichts von schlimmen Erfahrungen zu sagen pflegen: Darüber wird er/sie niemals hinweg kommen!-? Und damit dazu beitragen, dass es auch so fatal eintrifft?

    Es gehört schon eine gehörige Portion Beschränktheit dazu, wenn man aus dem Versuch, eine traumatisierende Erfahrung als konstruktiv bewältigbar zu sehen, Zynismus herausliest und den Hinweis, ,man nehme wohl an, es sei ja dann doch nicht so schlimm gewesen.

    Sind wir hier und heute schon so degeneriert, dass ein Mensch im Angesicht von Tod, Scheitern, Schmerz nicht mehr weise reagieren darf, sondern nur noch entweder hemmungslos untergangsbesessen oder (in anderen Fällen als dem, von dem wir hier sprechen) die Realität leugnend?

    Wenn eine Vergewaltigung nicht mehr konstruktiv bewältigbar sein soll – wie verhält es sich dann mit der Tatsache, dass wir alle dem Tod entgegengehen? Ist das nicht eine noch sehr viel größere Herausforderung an unsere Fähigkeit, schmerzhafte existenzielle Realitäten zu bewältigen?

  46. Finden Sie Zensur nicht unter Ihrem Niveau? Das wir nicht auf einer Wellenlinie liegen, ist bekannt, aber bis jetzt hatte ich Sie zumindest für einen fairen Mann gehalten. Nun, offenbar habe ich mich in Ihnen und diesem Blog grundsätzlich getäuscht. Ich hätte auf die Leute, die mich gewarnt haben, hören sollen – Sie sind im Internet, in Foren und Blogs, inzwischen ja durchaus eine bekannte Person, leider überwiegend nicht gerade im positiven Sinne. Tschüss.

  47. Coopi,
    weil er so witzig ist, schalte ich diesen Kommentar nochmal frei. Im übrigen sind Sie raus, jedenfalls unter diesem Namen.
    Haben Sie nicht ausdrücklich festgestellt, dass es es überhaupt nicht lohne, hier mit mir oder den anderen zu diskutieren?

    Wenn das so ist – worum geht es Ihnen dann?
    Einmal abgesehen davon, dass Sie vielleicht einfach nur ein Stalker sein könnten, der vom Objekt seiner Hassbegierde nicht lassen kann – geht es Ihnen nicht darum, hier möglichst regelmäßig eine in unseren Nasen stinkende Duftmarke abzusondern? Also ähnlich den Propagandamärschen der SA in Proletariervierteln sich machtvoll auf Feindes Territorium zu zeigen?

    Schauen Sie, es wäre doch für mich ganz unmöglich, mich Ihnen gegenüber auf eine Weise zu verhalten, die SIE dann als fair einschätzen würden. Zwischen uns herrscht Antagonismus. Blanker Gesprächsabbruch. Kommunikationskollaps. Wir haben uns nichts zu sagen.

    Und wenn Sie das jetzt krass finden – SIE SELBST haben es gesagt, indem Sie ausdrücklich formuliert haben, es lohne sich nicht, hier mit mir zu reden. ICH ziehe nur die Konsequenz.

    Bis zu Ihrem nächsten Auftritt,
    Coopi!
    (Da Sie ja wohl ein auch Stalker sind, werden Sie unter einem anderen Namen wieder kommen.)

  48. @Coopi
    Auch hier gilt, wie es eigentlich unter zivilisierten Menschen üblich sein sollte: Der Ton macht die Musik.
    Du solltest wohl einfach mal mehr auf deine Wortwahl achten und echt sachlich argumentieren….

  49. Franki06 meint:

    Gerade in der Presse und für beide Seiten vielleicht zwecks Sachlichkeit interessant.
    Eine Sofie Peeters hat in Brüssel mit versteckter Kamera ihren Spießrutenlauf als Frau in einem Arbeiterviertel Namens Annessens (Immigranten) dokumentiert.
    Dies soll wohl kein Einzelfall sein, so Reaktionen auch aus anderen EU-Großstädten.

  50. Michael meint:

    Kann man die Behauptung von “Islamophobia Watch” in Schritt 1 irgendwie verifizieren. Ein Beitrag in YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=rPNO2BVT1NM) mit Originalaufnahmen von Nachrichtensendungen und Beiträgen der norwegischen Polizei besagt etwas ganz anderes: “According to an amazing police report released there this month, every single solved case of assault-rape in the country in 2010 was carried out by a Muslim immigrant.”

    Was ist denn nun wahr?

  51. Islamophobia Watch gibt es scheinbar nicht mehr. Ich sehe auch gerade, dass der Link nicht mehr funktioniert.
    Die Zahlen waren von der Osloer Polizei. Ich kann nicht Norwegisch, also kann ich nicht direkt bei deren Reports nachschauen. Islamophobia Watch hat die Sache auf Englisch gebracht.

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