Integrationsgedanken (12): “Sehen Sie denn nicht, was Sie hier anrichten?”

kulturSarrazin, Deutschland schafft sich ab, Seite 393:

Das Deutsche in Deutschland verdünnt sich immer mehr, und das intellektuelle Potenzial verdünnt sich noch sich noch schneller.

Wer wird in 100 Jahren ‘Wanderers Nachtlied’ noch kennen? Der Koranschüler in der Moschee nebenan wohl nicht.

Klaus J. Bade, Kritik und Gewalt, Seite 100-101, zitiert Alexandros Stefanidis, SZ-Magazin 29.7.2011, Ende einer Dienstreise:

Bericht über den Rezitationsversuch der deutsch-koreanischen Musikstudentin auf der Sarrazin-Veranstaltung in der Dresdner Messehalle:

” ‘Über allen Gipfeln ist Ruh … ‘

Der Rest geht in Pfiffen unter.

Eingeschüchtert verliert die Studentin den Faden und verhaspelt sich.

Das Publikum johlt.  …

Die Studentin steht immer noch am Mikro, ihe Hand zittert, ihr Mut ist aufgebraucht, weggejohlt.

Doch bevor sie gedemütigt aus der Halle rennt, ruft sie noch einen Satz, einen bemerkenswerten Satz:

‘Sehen Sie denn nicht, was Sie hier anrichten?’

Sarrazin sieht es nicht und erklärt hinterher in kleinerem Kreis beim Anschlussessen in einem Dresdner Restaurant:

‘Ich weiß auch nicht, was sie von mir wollte.’ “

Die Szene wird mir durch diesen Bericht so lebendig, dass mir ist, als ob ich dabei gewesen wäre.

Vermutlich gehört diese Deutschkoreanerin zur zweiten Generation. Sie lebt die deutsche Kultur. Sie kennt und liebt etwas, das den meisten Deutschen wohl fremd geworden ist: unsere Klassiker. Sie genießt die wunderbare Sprache eines Goethe-Gedichts.

Ja, was wollte sie von Ihnen, Herr Sarrazin?

Sie wollte Ihnen vielleicht sagen:

Mein Herr, sie lassen sich bejubeln von einem xenophoben Publikum, und nun bin ich hier, eine Deutsche koreanischer Herkunft, eine fremd aussehende Person, die doch Deutsche ist und intim vertraut mit der deutschen Kultur, und ich zeige euch, wie wenig fremd mir unser gemeinsamer Goethe ist.

Goethe war ein Deutscher, wie er im Buche steht – der klassische Deutsche, der größte aller deutschen Dichter – und alles andere als xenophob. Er war ein radikaler Gegner aller nationalen und kulturellen Verengung. Ein Deutscher UND ein Weltbürger.

Sind wir nicht gemeinsam stolz auf ihn? Stolz auch auf die genialen Verse, die jeder kennt, der sich auf die deutsche Kultur beruft?

Sie, Herr Sarrazin, so stelle ich mir jetzt vor, hätten etwa so geantwortet:

Aber Sie meine ich doch gar nicht! Sie haben Bildung, Sie haben Niveau, Sie haben Intelligenz, Sie haben die guten Gene, die wir brauchen, Sie sind Elite, Sie bringen Leistung. Ich meine doch nicht Sie, ich meine die faule und verblödete Unterschicht und die kaum integrierbaren Türken und Muslime!

Die Deutsche, die “nicht richtig” Deutsch aussieht und nicht richtig deutsch-national denkt, hätte erwidern können:

Dann schauen Sie doch einmal in den Saal! Dann hören Sie sich doch mal das Gejohle an – das Gejohle gegen Goethe und gegen mich, weil ich hier im Saal die deutsche Vielfalt repräsentiere. Goethes Deutschland. 

Sie sehen doch, Sie hören doch, es geht gegen mich, auch gegen mich und alle diejenigen, die von diesem Publikum als irgendwie nicht richtig Deutsch angesehen werden.

Nicht einmal Goethe und sein von Ihnen hervorgehobenes Gedicht respektieren sie!

Sehen Sie denn nicht, was Sie hier anrichten?

Er sieht es nicht. Er sieht nicht, wie er spaltet, wie er desintegriert, wie er genau diejenigen aufwiegelt, die “all das Fremde” hier im Lande nicht ertragen können, “das sich hier eingenistet hat”.

Er merkt den Rassismus nicht, der sich in der mobartigen Stimmung im Saal zeigt und austobt.

Er merkt auch nicht, dass die Distanz zur klassischen deutschen Kultur, wie sie sich im Genuss des Goetheschen Gedichts ausdrückt, in allen Schichten wächst. Dass dieser Wandel kaum mit Unterschicht und Migranten zu tun hat.

Dass es vielleicht sogar eher Einwanderer sein werden, die mit Liebe und Vergnügen die klassische deutsche Kultur aufnehmen und tradieren werden.

Das Gedicht

Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Machen wir eine Umfrage an der Ludwig-Maximilians-Universität München, fragen wir (in Gedanken) die 47.000 Studenten dort:

Kennen sie das Gedicht?

Können Sie uns sagen, warum wir es genial nennen?

Auf die erste Frage rechne ich noch mit einer knappen Mehrheit richtiger Antworten, wenigstens, was den Autor angeht. Das Gymnasium lässt grüßen.

Bei der zweiten Frage wird’s peinlich werden. Wir wären schon froh, wenn wenigstens 10 Prozent es schaffen würden, etwas Verständiges zu sagen wie: “Es ist wegen der Sprachmusik.” Oder: “Es ist die geniale Einheit von Form und Inhalt, bei gleichzeitig existenziell erschütternder Aussage.”

Wer von denen, die mit TV, Handy, Facebook, Internet, iPod aufgewachsen ist, hört und genießt noch die Sprachmusik eines Goethegedichts, die Einheit von Form und Inhalt, und wer lässt sich ergreifen von der existenziell erschütternden Aussage? Wem formt sich beim Lesen das sprachliche Gebilde zum Erleben?

Der koreastämmigen deutschen Musikstudentin, immerhin.

Dem von Sarrazin aufgehetzten urdeutschen Publikum nicht. Weder Sarrazin noch dieses Publikum wollen erkennen, wodurch sich unsere Kultur so radikal und rabiat ändert.

— — —

Das Buch. Sie haben Sarrazins Buch nicht gelesen? Hier in 7 Blog-Artikeln die wichtigsten Zitate:

Sarrazin Zitate 1: Zuwanderung

Sarrazin Zitate 2: Muslime

Sarrazin Zitate 3: Intelligenz ist erblich

Sarrazin Zitate 4: Angriff auf den Sozialstaat

Sarrazin Zitate 5: Demografie

Sarrazin Zitate 6: Bildungsreform

Sarrazin Zitate 7: Was tun?

Schon 2009 hat Sarrazin mal in Lettre zugeschlagen: Sarrazin (1)

Nach dem Buch: Die Mutter aller Lügen!

Kommentare

  1. conring meint:

    @ Leo Brux
    So richtig viele Deutsche haben auch früher nicht Göthe gelesen. Dass hat nichts mit facebook etc. zu tun.
    Offensichtlich mögen ja auch die Sarrazinenser (sollen ja meistens etwas ältere Leute sein) keine Göthe-Gedichte.
    Lyrik war schon immer eher die Sache einer Minderheit.
    Und wenn sie ihre Studentenumfrage dementsprechend einschränken: Etwa nur die Musikstudenten befragen, werden sie sicher viele finden, die Gedichte kennen.

  2. Also wenn schon, dann schreiben wir bitte Göhte. Oder Göte.

    Aber Sie haben natürlich in der Hauptsache recht. Nimmt man die Gesamtbevölkerung, ist der Prozentsatz derer, die “Über allen Gipfeln ist Ruh …” wirklich kennen, immer schon bescheiden gewesen. Aber höher war er früher schon, vor allem bei den Bildungsbürgern und auch in der sich bildenden Mittelschicht, der sich kulturell ein Teil des Proletariats ehrgeizig angeschlossen hat.

    Jetzt zieht sich die klassische Bildung (und die Empfänglichkeit dafür) auf einen Bruchteil der “Gebildeten” zurück, und die Musikstudenten gehören sicher noch am ehesten zu dieser kleinen radikalen Minderheit von sprachsensiblen literatursensiblen Menschen.

    Es gab allerdings Zeiten, da war Lyrik keineswegs Minderheitensache. Da hat man tagaus tagein gesungen, und das war gereimt und rhythmisiert – und zum Teil hatte es beträchtliches literarisches Niveau. Ich denke, im 19. Jahrhundert hat Lyrik (wenn auch nicht unbedingt Hölderlin oder der West-östliche Diwan) noch zur Volkskultur gehört, und die Leute konnten sich so ein Kleinod wie “Über allen Gipfeln ist Ruh …” durchaus noch mühelos merken.

    Ja ja, schon gut, rechnen konnten sie dafür schlechter. Viel schlechter. Und Schwarze haben sie “Neger” genannt und für rassisch minderwertig gehalten. Und unsere heutige Zahnmedizin ist mir auch lieber als die des 19. Jahrhunderts.

  3. Früher wurde ja auch häufig gesungen, um den Arbeitsrhythmus zu halten. Dies ist heutzutage ja praktisch nicht mehr gebräuchlich.

    Die interessantere Frage ist eigentlich eher, wer hat Sarrazins Buch überhaupt gelesen von den Leuten, die zu seinen Veranstaltungen kommen?

  4. Ich hoffe, dazu macht mal jemand eine Untersuchung. Aber nicht bloß, indem man fragt (und eine verlogene Antwort herausfordert); man müsste die Frage schon mit einem kleinen Test verbinden. Zum Beispiel: Womit endet das Buch?

    Meine Vermutung: Wenn auf eine Sarrazin-Veranstaltung 100 Leute gekommen sind, haben vielleicht 2 oder 3 das ganze Buch gelesen, kaum 10 haben vielleicht mal im Buch gelesen, einen Teil wenigstens – und 90 haben allenfalls drin geblättert und die eine oder andere heiße Stelle gesucht, wenn sie es überhaupt aufgemacht haben.

    Der Sarrazin-Fan liest kein Sachbuch; er liest kurze Meldungen, kurze Artikel und Polemiken, die ihn aufheizen und sein Ressentiment füttern, er liest vielleicht auch Krimis oder anderes Unterhaltsames, maximal sowas wie eine Biografie oder Dieter Nuhr. Sarrazin ist viel zu trocken und anstrengend.

    Und wozu sollte der Sarrazin-Fan Sarrazin lesen? Der Sarrazin-Fan weiß doch schon alles.

    Sarrazin von vorn bis hinten, mit dem Stift markierend, mehrere Stunden am Tag, so dass man in 10 Tagen durch ist – das machen nur Leute wie Bade – oder Brux.

  5. …”Der Sarrazin-Fan liest kein Sachbuch; er liest kurze Meldungen, kurze Artikel und Polemiken, die ihn aufheizen und sein Ressentiment füttern, er liest vielleicht auch Krimis oder anderes Unterhaltsames, maximal sowas wie eine Biografie oder Dieter Nuhr. Sarrazin ist viel zu trocken und anstrengend”…

    Also sozusagen der durchschnittliche BILD-Konsument… oder ?

  6. Ja,
    aber der geBILDete BILD-Konsument. Oder der geFAZte oder geWELTete.

  7. Jakobiner meint:

    Aber mal umgekehrt gefragt: Wieviele der Multikultimenschen lesen denn Klaus Bades 300-seitiges Buch? Wohl auch die wenigsten.Sie suchen sich auch nur ein paar genehme Stellen, verweisen auf das Buch (da steht alles drinnen) und lassen sich ansonsten auch nur von ihrem vagen Bauchgefühl leiten, dass eine “bunte Welt”besser sei.

    Das kommt natürlich gar nicht gut, wenn eine asiatische Streberin dem deutschen Volk der “Dichter und Denker” , dem Volke Goethes und Schillers seine Unwissenheit diesbezüglich demonstriert.Da sind uns jodelnde Japaner im Volksmusistadel oder saufende Chinesen im Oktoberfestbierzelt schon lieber.

    Vielleicht sollte man den jodelnden Japaner des Musikantenstadels mal auf eine Sarrazinveranstaltung schicken–der liefe dann auch nicht Gefahr akustisch im Gejohle des Auditoriums unterzugehen.

    Und vielleicht würde das Auditorium dann einfach mitjodeln, wenn es schon Goethe nicht kennt! Man siehe eben: Jodeln und Volksmusistadel ist völkerverbindender als alle Goetheinstitute der Welt.

    Unsere südkoreanische Goetheliebhaberin sollte sich lieber ein Beispiel an Takeo Ischi nehmen.Der begeistert sogar Sarrazinpublikum:

    http://www.youtube.com/watch?v=Btjf04JcYc8

    Und weil´s so schön ist, hier noch einmal der “Jodelcasanova“aus Japan.

  8. Du übertreibst mal wieder ein bisschen …

    Schon richtig, auch den Bade lesen dann nur einige. Aber vielleicht eben so viele wie Sarrazin. Nur die Verkaufszahlen klaffen auseinander. Vom Buchhandelsgesichtspunkt aus ist Sarrazin vorzuziehen. Vom Effizienzstandpunkt aus Bade. Wer sein Buch kauft, liest es. Wer Sarrazins Buch gekauft hat, tut nur so.

    Ich hab mir erlaubt, deine 6 posts zusammenzufassen und die zwei von dir gesetzten youtube-links zu aktivieren.

    Ich hoffe, das Missverständnis zum Thema Der Berg kreißte … hat sich aufgeklärt und du hast Klaus B.s posts entdeckt, auf die sich meine Bemerkung bezogen hat.

  9. Jakobiner meint:

    Ja, Mißverständnis aufgeklärt.Du hast den Kommentar nur auf die falsche Seite gesetzt, daher die Verwirrung.

    Noch zum jodelnden Japaner: Takeo Ischi bringt es in seinen tiefschürfenden und feinsinnigen Texten auf den Punkt mit der Verszeile: “Das Jodeln ist international und man versteht mich überall!”

    Das ist fernöstliche Weisheit nach der wir dürsten und um die wir uns “bereichern” sollten und zeigt, dass die Japaner unhinterfragbar ein Kulturvolk wie das deutsche sind.

  10. conring meint:

    @ Leo Brux
    “Wer sein Buch kauft, liest es. Wer Sarrazins Buch gekauft hat, tut nur so.”
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es da, abgesehen von Ihnen, sicher noch ein paar andere Bekloppte gegeben hat, die das Ding durchgearbeitet haben.
    Allerdings wird das Opus sicher nicht zum Longseller werden. Buchmarkmäßig ist meisten nicht so alt, wie die Sachbuch-Bestseller des Vorjahres.
    Ich habe es selber nur mal zwischen zwei Krimis quer gelesen. Das Buch hat einfach das Problem, dass, wenn man seine beiden Prämissen, die sarrazenische Genetik und Sarrazins Glauben an die Unfehlbarkeit statistischer Prognosen nicht teilt, einfach ziemlich unsinnig ist.

  11. Natürlich sind statistische Prognosen unfehlbar – unter zwei Voraussetzungen:
    Erstens, Prämissen, Berechnungsmethode etc. müssen stimmen.
    Zweitens, die Zukunft darf keine Sprünge machen.

    Macht sie aber. Drum sind Statistiken, die voraussagen wollen, wie viele Menschen, Muslime, Unterschichtsangehörige in Deutschland im Jahre 2100 leben werden, ziemlich unsinnig.

    Dass wir aber in den nächsten zwei Jahrzehnten in ein demografisches Problem reinlaufen, das ist, so denke ich, schon richtig, unabhängig von Sarrazin. Es ist nützlich, sich diese Wahrscheinlichkeit (!) vor Augen zu halten und politisch antizipierend zu handeln.

    Natürlich, vielleicht bricht ja nächstes Jahr Die Große Seuche aus, tötet 6 der 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde und verschont ausgerechnet Mitteleuropa. Oder Kim Jong Un zündet eine Atombombe über Seoul und alle überlebenden Südkoreaner flüchten nach Deutschland. Dann haben wir kein demografisches Problem mehr in den nächsten 20 Jahren. — Ich erlaube mir aber, solche Szenarios zu vernachlässigen und behaupte, wir BEKOMMEN ein demografisches Problem, wir sollten es heute anaylsieren und uns drauf klug vorbereiten. Und vielleicht via Kinderkrippen und Kindergärten dafür sorgen, dass uns KEIN Kind mehr an die Unterschichtsverwahrlosung verloren geht.

    Was den rechtspopulistischen Sarrazinleser angeht: So ein Exemplar ist mir noch nicht untergekommen. Ich würde zu gern einmal einem Vertreter dieses raren Spezies begegnen. Ich bin wie Sie, conring, sicher, ES GIBT den rechtspopulistischen Sarrazinleser! Irgendwo versteckt er sich.

    Für den Normaltypus des Rechtspopulisten wär das Buch auch eine Enttäuschung: Anders als Sarrazin ist der Rechtspopulist a) kein Sozialdarwinist und b) kein Elitist.

    Sarrazin hat natürlich nichts gegen den Massenimport von hochbegabten und hyperfleißigen Südkoreanern nach Deutschland, auch dann nicht, wenn sie Musik studieren und Goethe rezitieren können.

    Aber seine Fans haben da was dagegen!

    Ich meine auch voraussagen zu können: Sarrazins Buch wird mit jedem Jahr peinlicher werden.

  12. conring meint:

    “Oder Kim Jong Un zündet eine Atombombe über Seoul und alle überlebenden Südkoreaner flüchten nach Deutschland.”
    Eigentlich wollte ich dieses Beispiel bringen.
    Mit den Südkoreanern hätten wir übrigens religionsmäßig auch viel Spass. US-Evangelikale haben da in den letzten Jahrzehnten ziemlich erfolgreich Dawa betrieben.

    Und dass wir ein demographisches Problem bekommen können, will ich gar nicht bestreiten. Allerdings weiss keiner so genau wie das aussehen wird. Der Soziologe Karl Otto Hondrich sieht das ganze in seinem letzten Buch überhaupt nicht als Problem: Weniger sind mehr. Warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft ist, Campus-Verlag, Frankfurt a.M./New York 2007.

    “Ich bin wie Sie, conring, sicher, ES GIBT den rechtspopulistischen Sarrazinleser!”
    Mittlerweile bin ich mir da gar nicht so sicher. Sarrazin scheint mir eher so eine Art Chiffre zu sein:
    “Der Mann hat halt mal gesagt, was sich sonst keiner sagen darf”.
    Wobei das, was man jetzt endlich sagen darf, eher diffus ist.

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