Flüchtlingskrise 2015 (24): Mehrheit contra Merkel? – Nein!

asyl

Infratest hat gefragt.

Hier einige Antworten der Bürger:

  1. Es macht mir Angst, dass so viele kommen.  – Eher ja: 45%. – Eher nein: 54%.
  2. Nimmt durch den Flüchtlingszuzug die Krimalität und die Terrorgefahr zu? – Eher ja: 57% – Eher nein: 38%.
  3. Sinkt durch den Flüchtlingszuzug die Qualität des Schulunterrichts? – Eher ja: 47% – Eher nein: 47%.
  4. Die aktuelle Asyl- und Flüchtlingspolitik Deutschlands ist zu planlos. – Eher ja: 77% – Eher nein: 18%.
  5. Sie ist moralisch geboten. – Eher ja: 73% – Eher nein: 18%.
  6. Sie überfordert unser Land. – Eher ja: 63% – Eher nein: 34%.
  7. Sie ist langfristig gut für unser Land. – Eher ja: 42% – Eher nein: 50%.

Ich bin überrascht – und begeistert.

Mit dem, was 1. und 5. sagen, hätte ich nicht gerechnet.

Stehen die anderen Ziffern im Widerspruch zu diesen zweien?

Zu 2: Offensichtlich meinen viele, die Gerfahr sei zwar vielleicht da, aber nicht sonderlich groß.

Zu 4: Das sagen auch sehr viele von denen, die die Öffnung Deutschlands befürworten.

Zu 6: Für viele sind wir eben genau dadurch überfordert, dass wir nicht bereit sind, genug zu tun. Es steckt also auch hier wieder bei einem Teil derer, die die Aussage bejahen, Kritik an der zu geringen Hilfe, an den im Fall der syrischen Kriegsflüchtlinge zum Beispiel abwegigen Asylprozedur.

Zu 7: In diesem Punkt würde ich allerdings zugeben, dass er im Widerspruch zu den Aussagen 1. und 5. steht.

Infratest hat die Präferenzen auch parteipolitisch nachgefragt, allerdings sehr generell mit dem Frage nach den Folgen der Zuwanderung für Deutschland. (oben die Frage 7.?)

Eher Vorteile – oder eher Nachteile sehen bei

  • den Grünen 74%  – 14%
  • der Linken 48% – 30%
  • der SPD 42% – 33%
  • der Union 25% – 54%

Also, nur in der Union, unter den Unionswählern hat Angela Merkel keine Mehrheit für ihren Kurs in der Flüchtlingsfrage. Eine Mehrheit der Deutschen hingegen steht hinter ihr oder jedenfalls nicht gegen sie, wenn man die Unentschiedenen einrechnet.

- Ich staune.

Es ist eine sehr angenehme Überraschung. (Und eine unangenehme für unsere Fiesbürger.)

Sogar in der Union sieht nur eine knappe Mehrheit eher Nachteile bei der Zuwanderung.

Aber ich möchte die Umfrage mit Vorsicht aufnehmen. Abwarten, zu welchen Ergebnissen andere Institute kommen, und wie sich die Stimmung weiter entwickelt.

Kommentare

  1. Gerald Karlsen meint:

    Wenn man ehrlich ist, erkennt man anhand dieser Zahlen (sofern sie repräsentativ sind), dass die Bevölkerung bei diesem Thema gespalten ist. Beinahe 50/50. In einigen Punkten liegen die Befürworter vorne, in anderen die Gegner.

    Siehe auch hier:

    Nimmt durch den Flüchtlingszuzug die Krimalität und die Terrorgefahr zu? – Eher ja: 57% – Eher nein: 38%.

    Sie überfordert unser Land. – Eher ja: 63% – Eher nein: 34%.

    Sie ist langfristig gut für unser Land. – Eher ja: 42% – Eher nein: 50%.

    Keine Ahnung, warum ein Über-Gutmensch wie Sie da jubelt…
    Ach, doch. Wegen Punkt 5. Und Punkt 1, wo eine knappe Mehrheit im Widerspruch zu den übrigen Punkten “keine Angst” hat. Na ja. Toller Erfolg.

  2. Na, Karlsen,
    wenn man das mal vergleicht mit früher!

    Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es eine klare Mehrheit für Abschottung gibt. Gibt es aber nicht. Da hat sich was verändert. Zum Guten, glücklicherweise.

    Dass man jetzt sagen kann, dass Deutschland tatsächlich in dieser Frage ziemlich gespalten ist, so etwa halb-halb, das bedeutet einen Riesenfortschritt.

    Man vergleiche mal mit 1991/1992, bei der letzten großen Flüchtlingswelle.

    Wegen der natürlich immer (auch unanhängig von den Flüchtlingen) bestehenden Dschihadistengefahr macht man sich Sorgen, aber nicht in die Hose. Das bedeuten die Zahlen, wenn man sie in Relation zueinander setzt. Und viele von denen, die pro Flüchtlinge, pro Willkommen sind, finden, dass Deutschland ziemlich überfordert zu sein scheint, aber aus den entgegengesetzten Gründen wie du, Karlsen.

    PS: Ich geh jetzt auf die Wies’n und trink eine Mass im Augustiner. Und gehe davon aus, dass es dort nicht zu einem Attentat kommt.
    So eines könnte sowohl von Dschihadisten wie auch (wie schon 1980) von Rechtsradikalen kommen. Ich kann mir schon vorstellen, wie sehr unsere hysterisch gewordenen Fiesbürger, unsere Anti-Gutmenschen, sich sowas wünschen. Sie würden denken (es aber nicht laut sagen), dass so ein Attentat nötig wäre, damit wir endlich aufwachen …

  3. Gerald Karlsen meint:

    Leo Brux, na dann Prost bei den Wucherpreisen auf dem Oktoberfest! Bin dort vor Jahren ein Mal gewesen. Abzocke pur und überall Bierleichen. Nie wieder!

    Im übrigen: Ja, zwischen den 90′igern und heute hat sich einiges getan. Es geht den Meisten auch nicht um völlige Abschottung, sondern um Kontrolle und klare Grenzen (im doppelten Wortsinn).

  4. Gerald Karlsen meint:

    Frank Berghaus, was sonst? Neben einer allgemeinen Unzufriedenheit dürfte die Asylpolitik den größten Anteil am Ergebnis haben.

    Ich bin schon sehr auf die nächsten Wahlen in Deutschland gespannt. Da werden Merkel & Co. ordentlich Federn lassen müssen.

  5. @Gerald Karlsen:

    Darauf sprach ich an. Die derzeitige Ziellosigkeit wird doch inzwischen ganz offenbar, wenn schon der Bundes-Pfarrer der Bundes-Pfarrerstochter ganz heftig widerspricht und anmahnt, dass es Obergrenzen gibt, die wir nicht ohne Not überschreiten können. Und “Not” heisst eben auch ganz klar, dass eine verfehlte Politik nach dem Motto meines Ahnherrn: “Macht hoch die Tür, das Tor macht weit …” uns in die Katastrophe stürzen wird weil es die Extremisten stärkt.

    Das Beispiel aus Österreich sollte in Bonn genauestens analysiert werden, bevor man so weiter macht wie bisher und der Bundes-Mutti widerspruchslos folgt.

    Nicht ohne Grund ist die Prognose für die AfD lt. Infratest in nur einer Woche von 3-4% auf 6% nach oben geschnellt. Und Pegida wächst kräftig. Ich sehe diese Entwicklungen jedenfalls mit grosser Sorge.

  6. Sorry, natürlich nicht in Bonn – inzwischen sitzt die Bande ja in Berlin :-(

  7. Dr. Berghaus, da fehlen der AfD ja nur noch 24%, um das Wahlniveau der FPÖ zu erreichen, was dank Alfa, Pegida, NPD usw. aber problematisch werden wird. Machen Sie sich da mal nicht zu viele Sorgen.

  8. In Österreich hat man der FPÖ von Haider (damals) die Tür geöffnet. In Deutschland hat man den Fehler nicht gemacht.

    Österreich ist außerdem kein gefährlich mächtiges Land. Deutschland ist groß, potenziell gefährlich. Da wäre eine FPÖ oder AfD mit 20 – 30 Prozent ein politisches und ökonomisches Desaster.

    Dessen sind sich die Wirtschaftsmenschen und die Politiker bewusst. Und ein großer Teil der Bürger auch. Darum der Unterschied.

    Ich würde berücksichtigen, dass etwa die Hälfte der Deutschen aus “Gutmenschen” besteht. Die “Fiesbürger” sind eher in der Minderheit. Und bleiben hoffentlich in der Minderheit. Im Moment sind sie maximal die Hälfte. Das ist viel, aber nicht genug.

    Es geht doch ums deutsche Interesse, oder, meine Herren? Merkel soll Schaden von Deutschland abwenden. Das tut sie in diesem Punkt mit ihrer Politik. Sie wehrt sich gegen die Feinde Deutschlands. Gegen die “Fiesbürger”. Damit verteidigt sie unser aller Interessen.

  9. Frank, wo ist denn die Obergrenze?
    Sie ist so weit entfernt, dass es sich vorerst kaum davon zu sprechen lohnt.

    Hätte Merkel anordnen sollen, dass den syrischen Kriegsflüchtlingen vor zwei Wochen die Tür vor der Nase zugeschlagen werden sollen? So wie Seehofer das für richtig befunden hatte?

    Der Meinung bist du doch auch nicht.

    Die 100.000, die da aus Syrien gekommen sind, sind für uns kein großes Problem. Die nächsten 100.000, die noch kommen werden, werden auch keins sein.

    Wozu das Geschimpfe?

    Dass mehr Leute AfD wählen aufgrund der Vorgänge — ja mei. Es ist nicht sonderlich überraschend. Dreckschweine gibt es immer. Sollen sie doch AfD wählen. Die Parteien im Bundestag können damit leben. Und darauf bauen, dass zumindest in Deutschland eine solche an die Nazis anknüpfende Partei keine Chance haben wird. Nicht aufgrund unserer Geschichte, und aufgrund unserer Größe und Bedeutung.

  10. @KM:

    Meine Sorgen halten sich natürlich schon deshalb in Grenzen, da ich in einem Land lebe, das (prozentual gesehen) eine viel höhere Belastung durch Flüchtlinge ganz gut verdaut hat.

    Seht zu, wie ihr am besten mit euern Problemen fertig werdet – wir haben genug eigene und vor allem andere.

  11. Karlsen,
    ich komme grade vom Oktoberfest. Zweieinhalb Mass. Augustiner. Ein wunderbarer Abend. Wie jedes Jahr, zwei oder dreimal. Das Oktoberfest ist sein Geld wert. Auf dem Oktoberfest, nach zwei oder drei Mass Bier (ich weiß nicht, wieviel du brauchen würdest, um ein Mensch zu werden) würden sogar wir beide uns freundlich verstehen.

  12. @Leo:

    Du weisst ganz genau, dass ich der letzte wäre, der Kriegsflüchtlingen die Tür vor der Nase zuschlagen würde. Für DIESE Meinung ist es nach wie vor richtig anzunehmen, dass wohl 90% der Bundesbürger (wenn nicht mehr) dahinter stehen.

    Das ist aber – wie du ganz genau weisst – nicht die Fragestellung, die die Leute (in welchem Umfang auch immer) in die Arme der Extremisten treibt.

  13. Das Problem ist doch, dass niemand ausser uns Humanisten den Leuten die Wahrheit sagt. Daran krankt alles. Da werden bewusst Begriffsverwirrungen geschaffen – hier ganz genauso wie bei den Rechtsextremisten – um politische Ziele zu verfolgen, statt endlich Menschlichkeit walten zu lassen.

    Zur Menschlichkeit gehört natürlich auch, dass man diejenigen, die man hier guten Gewissens aufnimmt, nicht in einen Topf wirft mit denen, die besser nicht hier wären. Leider gibt es derzeit auf allen Seiten zu wenig Ohren, einem solchen Rationalismus zu folgen.

  14. Es geht zurzeit sehr wohl um eine spezifische Flüchtlingsgruppe, die syrischen Kriegsflüchtlinge. Deren Zahl ist insgesamt eine Herausforderung – die 100.000, die es bisher zu uns geschafft haben, ist nur ein Bruchteil davon.

    Die Zahl sowie der für viele fremdartige kulturelle Hintergrund erzeugt xenophobe Reaktionen.

    Wer von den syrischen Flüchtlingen sollte besser nicht hier sein?
    Da könnten wir einfach sagen: diejenigen, die gewaltaffine islamistische Fundis sind. Nur – wie möchte man die aussortieren? Verfügen die “Humanisten” über einen Gedankenleseapparat?
    Dass unter 100.000 syrischen Kriegsflüchtlingen auch ein Dutzend potenzielle Dschihadisten sein könnten, damit werden wir leben können. Die Zahl der emotional verelendeten Jugendlichen in Deutschland, für die Dschihadismus Kult wird und die deshalb zum “Islam” oder was sie dafür halten konvertieren, dürfte höher liegen.

  15. Gerald Karlsen meint:

    Brux (das Leo streiche ich mal, Sie lassen meinen Vornamen ja auch weg),

    wie kommen Sie auf den Unsinn, die AFD wäre eine “an die Nazis anknüpfende Partei “? Das ist ein harter Vorwurf, den Sie besser gut begründen sollten. Man ist kein “Nazi”, wenn man sich für strenger kontrollierte und gesteuerte Einwanderung ausspricht oder diese einschränken will. Nun gut, aus Ihrer kruden Perspektive ist vermutlich jeder rechts von der SPD schon ein “Nazi”.

  16. Gerald Karlsen meint:

    Und noch etwas: Ich brauche kein Bier, um ein Mensch zu sein. Ich bleibe außerdem lieber bei klarem Verstand.

  17. Gerald Karlsen meint:

    Dass unter 100.000 syrischen Kriegsflüchtlingen auch ein Dutzend potenzielle Dschihadisten sein könnten, damit werden wir leben können.

    Sagen Sie das mal den zukünftigen Toten bzw. deren Angehörigen.

    Wir gefährden unsere innere Sicherheit und den sozialen Frieden in diesen Monaten mehr als in den ganzen letzten 10 Jahren.

  18. @Leo:

    Es ging mir oben nicht darum, innerhalb der syrischen Flüchtlingsgruppe zu differenzieren. Da sind wir uns doch völlig einig.

  19. Karlsen
    die größere Gefahr geht doch wohl von Rechtsradikalen aus, oder? Denk mal an Breivik, oder an den NSU, oder an die ca. 100 Brandanschläge inzwischen auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Mordbrut, die wir vor allem zu fürchten haben, wird ermutigt von Leuten wie du es bist.

    Ihr wollt ein menschenfeindliches Deutschland.

    Ökonomie, Sicherheit und so – das ist alles nur Vorwand. Und die Abwiegelung, dass es doch bloß darum ginge, die Einwanderung strenger zu regulieren, dürfen wir als kleinen ersten Schritt in Richtung Abschottungspolitik und Entliberalisierung Deutschlands verstehen.

    Ich möchte nicht in dem Deutschland leben, das AfD und deinesgleichen schaffen würden, wenn man euch ließe.

    Dieses Dunkeldeutschland würde, nebenbei bemerkt, auch materiell erheblich ärmer werden.

    Was für eine Albtraumperspektive: Das Europa der sich gegeneinander abschottenden, gegeneinander wieder aufhetzenden Nationalstaaten. Denn das käme raus, am Ende. Natürlich ungewollt von dir. Es wäre aber der unvermeidliche Nebeneffekt und Langzeiteffekt.

    Wir brauchen den europäischen Weltbürger. Den weltoffenen Europäer und Deutschen. Den Menschen, der immer erst einmal ein Mensch ist, und dann erst zum Beispiel ein Deutscher.

    In München funktioniert das recht gut. Das zeigt, wie gut wir hier leben mit 40% Migranten (direkten Einwanderern und deren Kindern). Das zeigt auch das Oktoberfest, dieses multikulturelle bayerische Traditionsfestival mit viel Alkohol, das sein Generationen für die Versöhnung des Unterschiedlichen, Vielfältigen steht. Im Bierzelt werden wir alle eins. Auch im Biergarten. Das ist halt nun mal unsere Kultur. DIR, Karlsen, völlig fremd.

    Woran man wieder einmal sieht: Wir beide gehören offensichtlich fremden Völkern an. Trotz der gemeinsamen Muttersprache. Die Deutschen sind nicht EIN Volk. Sie bestehen aus ziemlich vielen verschiedenen und ungleichen Völkern. Findest du nicht?

  20. Herr Brux sagt, worauf es ankommt. Nationalistische Staaten gehen früher oder später aufeinander los. Wenn eine Nationalisten-Partei hier den Ton angeben würde, dann würde es keine 10 Jahre dauern, bis man die Ostgebiete wiederhaben will.

  21. @Leo
    Tut mir leid für dich, ihr beide seid zwar unterschiedlicher Meinung aber Gerald Karlsen und Leo Brux gehören dem gleichen Volk an, nämlich dem Deutschen Volk.
    Juristisch findet dies seinen Niederschlag im Bundesvertriebenengesetz, wo juristisch festgelegt wird, wer Deutscher ist:
    “Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird.”

    Also nix mit fremden Völkern – nur unterschiedlicher Meinung.

  22. Gerald Karlsen meint:

    KM, so ein Unsinn. Eine rechtskonservative Partei wie die AFD würde aus Deutschland doch keinen nationalistischen Staat machen. Und das hier keine NPD an die Macht kommen wird, darüber sind wir uns wohl einig. Im übrigen: Man kann sehr gute, freundschaftliche Nachbarschaftsverhältnisse pflegen, auch ohne die Nachbarn täglich zum Abendessen einzuladen!

  23. Gerald Karlsen meint:

    Brux,

    vorab, ich finde es sehr amüsant, wie Sie sich dem Sprachgebrauch des Bundespräsidenten bedienen. “Dunkeldeutschland” – allein das ist doch schon lächerlich. Mit einer dermaßen simpflizierten Schubladen-Einteilung der Deutschen (quasi in “gut” und “böse”), hat er sich und diesem Staat einen Bärendienst erwiesen.

    Wer genug kriminelle Energie besitzt, um Brandanschläge zu verüben – gegen wen auch immer -, der braucht keine Ermutigung mehr. Von daher perlen solche frechen Vorwürfe von mir ab.

    Wenn Sie hier schon mit Breivik und NSU ankommen müssen: Diese haben zusammen nichtmal 1% vom “Bodycount” erreicht, wie es die diversen islamischen Terrorgruppen traurigerweise geschafft haben. Sie führen hier rund 40-50 Tote gegen Zehntausende ins Feld! Normalerweise ist es unanständig, Tote überhaupt gegeneinander aufzurechnen, doch das muss mal gesagt werden. Als ob ausgerechnet Einzeltäter wie Breivik oder ein Neonazi-Trio unsere größte Sorgen wären!

    Europa wird sich gewiss nicht gegeneinander abschotten. Man wird sich eher gemeinschaftlich gegen uneuropäische Migranten abschotten MÜSSEN, um dauerhaft zu überleben.

    Würden die ganzen Gutmenschen verstehen, was die aktuellen Ereignisse für ihr eigenes Leben in den nächsten Jahren bedeuten, würden sie nicht mehr jubeln. Spätestens in 10 Jahren wird sich Deutschland fundamental verändert haben und sicher nicht zum guten.

  24. Gerald Karlsen, was ich sehe ist, dass die ganzen Rechtskonservativen und Nationalisten im Land massive Panik bekommen, dass die hier zukünftig politisch kein Bein mehr auf den Boden bekommen. Jeder Einwanderer, der hier zusätzlich lebt und keine Probleme macht widerlegt nämlich deren Weltbild fundamental. Und dann heißt es in zehn Jahren: Warum Afd wählen, wenn die nur Quark erzählen? Deswegen versuchen diese Leute nun krampfhaft einen Stock zwischen die Speichen zu stecken.

  25. Gerald Karlsen meint:

    KM, da es rechts von der Union bisher seit Jahren noch keine Partei geschafft hat, einen wirklichen Erfolg zu erzielen, kann ich nirgendwo Panik erkennen. Die AFD hat von allen neuen Parteien sicher die besten Chancen – ob sie sie nutzen werden, ist eine andere Frage. Das Drama um Lucke usw. hat sicher geschadet.

    Es geht nicht nur um Einwanderer, die “Probleme” machen (wobei es da durchaus einige gibt). Es geht darum, in was für einem Deutschland wir (die Deutschen) zukünftig leben wollen. Das Land löst sich doch zunehmend in einem undefinierbaren Vielvölkerstaat auf. Balkanisierung nenne ich das.

    Ich kenne wirklich niemandem, der pauschal gegen Einwanderer ist. Es geht praktisch immer um die Frage, WELCHE Einwanderer und vor allem WIEVIELE Einwanderer. Das sind beides legitime Aspekte, über die man reden können muss.

  26. Gerald Karlsen, wie ich schon geschrieben habe, es geht auch bei Ihnen die Angst um, politisch marginalisiert zu sein, weil es Ihnen eher um die pauschale Abstammung eines Menschen geht (= eine Eigenschaft, die niemand ändern kann). Die Abstammungsfrage wird mit der Zeit jedoch immer unbedeutender werden. Mir geht es darum, jeden Menschen einzeln nach seinen Handlungen zu behandeln (= wofür jeder selbst verantwortlich ist).

  27. Gerald Karlsen meint:

    KM, erstaunlich, wie Sie es bei Ihren Kommentaren schaffen, auf das Geschriebene kaum oder gar nicht einzugehen. Lernt man das in linken Rhetorik-Camps? :P

  28. Gerald Karlsen, bin ich etwa Linker? Was soll die Ablenkung? Obwohl, aus Ihrer Perspektive sind bestimmt 95% der Bevölkerung linksextrem.

  29. Um mal beim Thema zu bleiben, damit Sie mal sehen, dass ich sehr wohl auf Ihren Text eingegangen bin: Jemanden nach den Punkten ‘Welche’ und ‘Wie Viele’ ist pauschal. Sie widersprechen sich also selbst.

  30. Um es einmal für Sie verständlich zu formulieren, für mich ist das ‘Warum’ entscheidend.

  31. Gerald Karlsen meint:

    KM, nachdem zu urteilen, was Sie hier von sich geben, dürften Sie ziemlich weit links stehen. Nicht ganz so krass wie der Bruxinator vielleicht ;)

    Wo widerspreche ich mir? Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass wir darauf bestehen sollten, Einwanderung steuern und begrenzen zu dürfen. Mit “wir” meine ich natürlich die Deutsche Regierung.

  32. Gerald Karlsen, was ist denn für Sie politisch links?

    Sie widersprechen sich, weil ein einzelner Einwanderer nicht für das Verhalten oder die Anzahl anderer Einwanderer (= welche und wie viel) verantwortlich ist. Das ist somit eine pauschale Betrachtung.

  33. Gerald Karlsen meint:

    KM, versuchte Gleichmacherei, Kulturrelativismus, Hang zum Sozialismus. Genügt das?

    Ich habe keine einzelnen Einwanderer für das Verhalten oder die Anzahl anderer Einwanderer verantwortlich gemacht (wie kommen Sie bloß darauf?), sondern gefordert, dass Zuwanderung in Form und Menge besser gesteuert bzw. begrenzt wird.

  34. Gerald Karlsen, dann kann ich schon kein Linker sein. Mir geht es um Gleichberechtigung und Gleichbehandlung, nicht um Gleichmacherei. Mir geht es um Kulturpluralismus in einem gemeinsamen rechtlichen Rahmen. Mit Sozialismus habe ich gar nichts zu tun.

    Es geht bei Einwanderern nicht um die Verantwortung, es geht um die Beurteilung. Die Form muss ganz klar die Einzelfallprüfung sein. Die Menge ist grundsätzlich unbedeutend, wenn sie Prüfung schnell und rechtlich einwandfrei ist. Dass das Bamf dies nicht leisten kann, obwohl es schon lange absehbar war, ist das eigentliche Problem.

  35. @ KM
    “Die Menge ist grundsätzlich unbedeutend, wenn sie Prüfung schnell und rechtlich einwandfrei ist.”
    Zu einer rechtlich einwandfreien Prüfung seitens einer Behörde gehört in einem Rechtstaat eben auch, dass der Antragssteller gegen die Entscheidung der Behörde, ob BAMF oder Bauamt ist da vollkommen egal, Widerspruch einlegen und dann auch noch vor dem Verwaltungsgericht dagegen prozessieren kann.
    Und das kann eben dauern.

  36. Conring, deswegen ist es so unglaublich wichtig, dass die Bearbeitungszeit verkürzt wird.

  37. @ KM
    “Conring, deswegen ist es so unglaublich wichtig, dass die Bearbeitungszeit verkürzt wird.”
    Das ist aber, da die BürökratInnen vom BAMF eine Entscheidung zusammenschustern müssen, die dann auch möglichen juristischen Anfechtungen standhält gar nicht so einfach.
    Gut Ding braucht auch im Asylverfahren seine Weile.

  38. Gerald Karlsen meint:

    Das Asylanten prozessieren können, halte ich für den falschen Weg. Die Möglichkeit, Einspruch gegen einen amtlichen Bescheid/ein Urteil einlegen zu können, sollte auf hier legal lebende Personen beschränkt sein. Ein Asylant, der einmal abgelehnt wurde, sollte dies zu akzeptieren haben.

  39. @ Gerald Karelsen
    “Das Asylanten prozessieren können, halte ich für den falschen Weg.”
    Warum sollten AsylantInnen nicht prozessieren können?
    Die deutsche Bürokratie ist nicht unfehlbar.

  40. Gerald Karlsen meint:

    Conring, na ganz einfach: Weil es zu einem wahnsinnigen Rückstau führt, wenn jeder seine Abschiebung anfechten kann.

    Ich sehe das pragmatisch: Deutschland schuldet Asylanten nichts. Sie sind keine Bürger hier, sie sind quasi illegal im Land und wenn ihr Antrag abgelehnt wurde, ist das nunmal so. Und bevor mich jetzt jemand falsch versteht: Natürlich sollten auch für abgelehnte Asylbewerber allgemeine Rechte gelten, eben mit Ausnahme der Möglichkeit, gegen die Entscheidung der Abschiebung zu klagen – weil es aus meiner Sicht hierfür keine Legitimation gibt.

  41. Gerald Karlsen, lesen Sie einmal Artikel 3 GG.

  42. Korbinian meint:

    @KM Da permanent geltenes Recht gebrochen wird sind Ihre Verweise gut gemeint aber ich befürchte viele, auch Entscheidungsträger werden darüber lachen. Die Normativität des Faktischen wird die Geschicke in Zukunft bestimmen.

  43. @ Karlsen

    Es geht nicht nur um Einwanderer, die “Probleme” machen (wobei es da durchaus einige gibt). Es geht darum, in was für einem Deutschland wir (die Deutschen) zukünftig leben wollen. Das Land löst sich doch zunehmend in einem undefinierbaren Vielvölkerstaat auf. Balkanisierung nenne ich das.

    Da haben wir die völkische Paranoia.
    Es geht nicht ums Geld. Es geht nicht um die Sicherheit. Es geht um die völkische Reinheit.

    München hat zurzeit ca. 40% Migranten als Einwohner. Direkt eingewandert, oder Kinder von Einwanderern. Vierzig Prozent. Na, löst sich etwa die Stadt auf? Balkanisiert sich München?
    München ist heute eine Vielvölkerstadt - und boomt. Und ist sicher. Und ist reich. Und ist überaus lebenswert und attraktiv – die Zuzüge nicht nur von Migranten übersteigen die Wegzüge deutlich. Das Problem ist der Mangel an Wohnungen. Sonst würde die Einwohnerzahl noch rascher steigen.

    Apropos Einwanderung steuern:
    Wie will man das im Fall der syrischen Flüchtlinge machen? Die kommen nun mal, und mit den besten Gründen von der Welt. Sie zurückzuweisen und ihrem Schicksal zu überlassen wäre – ein Verbrechen. Ich möchte nicht so gern einem Verbrechervolk angehören, und falls die Deutschen dann doch wieder zu einem Verbrechervolk werden (wie zurzeit die Ungarn), dann möchte ich wenigstens meinen persönlichen Protest und meinen Widerstand deutlich ausdrücken.

    Wir KÖNNEN helfen. Wir haben die Ressourcen. In unserem Boot ist noch jede Menge Platz, um viele in Seenot um uns herum schwimmende Menschen aufzunehmen. Solange wir helfen KÖNNEN, sind wir verpflichtet zu helfen. Verweigerte Hilfeleistung kann strafbar sein. Kriminell. Ein Verbrechen.

  44. @ Karlsen:

    Ich sehe das pragmatisch: Deutschland schuldet Asylanten nichts. Sie sind keine Bürger hier, sie sind quasi illegal im Land …

    Mit anderen Worten: Nur Deutsche sind für Karlsen voll und ganz Menschen. Wer kein Deutscher ist, der ist es nur halb, oder noch weniger. Nicht einmal das Recht auf Klage gegen eine Abschiebungsentscheidung sollen sie bekommen.

    Karlsen sieht sich nicht als Mensch. Bzw., sein Menschsein ist für ihn sekundär. Primär ist er ein Deutscher.

    Selbstverständlich schuldet Deutschland den syrischen Kriegsflüchtlingen etwas. Das steht u. a. in den einschlägigen Verträgen, die Deutschland (wie die anderen EU-Staaten auch) unterzeichnet haben.

    Karlsens Idee: Deutschland (und eigentlich dann wohl jede Nation) soll wieder zur fest begrenzten, zur Not ummauerten Insel werden. Zurück in die nationale, nationalistische, völkische Vergangenheit! Schluss mit der Globalisierung!

    (Das ist dann wohl nicht so gemeint, dass die anderen Länder alle wieder Zollgrenzen einrichten und unseren Export damit hemmen, und es ist auch nicht so gemeint, dass man die globalisierenden Technologien abschafft oder einschränkt. Aber ist es vielleicht insgeheim so gemeint, dass man Deutschland nach der Abschottung auch wieder ein bisschen säubern muss? “Fremdes” reduzieren und vielleicht sogar beseitigen muss? Das kommt dann wohl als eine der folgenden Stufen. Karlsen beschäftigt sich grundsätzlich nicht damit, wie er den Widerspruch zwischen technologischer, ökonomischer, kultureller Globalisierung einerseits, einer nationalen Abschottungspolitik andererseits unter einen Hut bringen könnte. Schotten wir uns erst einmal ab, dann sehen wir weiter! – Ja, dann werden wir weiter sehen – einen Prozess der Eskalation, eine Spirale in den immer wilderen Abschottungsirrsinn.)

  45. Korbinian meint:

    Wie will man das im Fall der syrischen Flüchtlinge machen? Die kommen nun mal, und mit den besten Gründen von der Welt. Sie zurückzuweisen und ihrem Schicksal zu überlassen wäre – ein Verbrechen.

    Was ist dann eigentlich mit den Scheinsyrern (min. 30% sind gar keine) und den sogenannten Flüchtlingen aus Sub-Sahara-Afrika?

  46. Scheinsyrer anzuerkennen. fällt dann unter die normative Kraft des Faktischen.

  47. Gerald Karlsen meint:

    Brux,

    Sie interpretieren einfache Dinge in meine Worte, die ich weder gesagt noch gemeint habe. Weder habe ich mich für nationale Abschottung ausgesprochen, noch für “völkische Reinheit”. Aber in Ihren Augen ist vermutlich jeder, der Einwanderung steuern und begrenzen will, ein Nationalist oder wahrscheinlich sogar ein Neonazi. Für Sie gibt es nur schwarz und weiss. Auf so einem Niveau brauchen wir nicht diskutieren.

  48. Korbinian meint:

    @KM

    Na sicher doch, alle anzuerkennen, keinen mehr abzuschieben, jedes Jahr dieselbe Diskussion zu führen (das Boot ist noch lange nicht voll) und der KM träumt immer noch vom friedlichen Zusammenleben. Sorgen Sie lieber dafür dass diejenigen die die Kohle haben den ganzen Spaß auch bezahlen. Was macht eigentlich Til Schweiger?

  49. Korbinian, ums Bezahlen geht es prinzipiell nicht. Fragen Sie den Durchschnittseinwanderer, ob der nicht lieber arbeiten will anstatt sein Asyltaschengeld zu bekommen.

  50. Gerald Karlsen, dann würde Sie es nicht stören, wenn nur noch Kurden, Araber und Westafrikaner kommen dürften? Natürlich alles streng reglementiert, d.h. vielleicht nur etwa 100000 pro Jahr, die eine Ausbildung haben und hier arbeiten wollen ohne vom Staat zu leben.

  51. Gerald Karlsen meint:

    KM, finden Sie sich witzig?

    Vernünftig wären z.B. 5000 Einwanderer pro Jahr, idealerweise aus nicht-moslemischen Kulturkreisen (um die bekannten Konflikte zu vermeiden). Ausbildung oder Studium sollte in jedem Fall vorhanden sein und wer staatliche Sozialleistungen länger als z.B. 10 Monate bezieht, muss wieder gehen. Das wäre ein vernünftiger Ansatz, der aber natürlich nicht kommen wird, denn dafür haben unsere Politik kein “Eier”. Politisch-korrekt wird eben alles relativiert und weichgespült, bis am Ende von unseren Werten und Vorstellungen nichts mehr übrig ist.

  52. Gerald Karlsen, 5000 (!) pro Jahr. Von wegen keine nationale Abschottung. :D Kurden sind nicht unbedingt Muslime, genauso wenig wie Westafrikaner, zudem gibt es auch viele arabische Christen. Es ist schon sehr komisch, warum Sie dad erwähnen.

  53. conring meint:

    @ KM
    “Gerald Karlsen, 5000 (!) pro Jahr. Von wegen keine nationale Abschottung.”
    Warum sollte diese Zahl nicht vernünftig sein. Die BRD ist eben kein Raum ohne Volk. Es gibt hier schon ca. 80 Mille Ureinwohner.
    Die kann man auch nicht so leicht, wie in “klassischen” Einwanderungsländern (USA, Kanadaetc,) als eigentlich nicht vorhanden deklarieren…

  54. Conring, die Amerikaner waren so schlau und haben Hochhäuser gebaut um Platz zu sparen. Das geht sich.

  55. conring meint:

    @ KM
    “Conring, die Amerikaner waren so schlau und haben Hochhäuser gebaut um Platz zu sparen.”
    Hochhäuser haben die schlauen Amis auch nur da gebaut, wo es eben ging und sich finanziell gelohnt hat. In New York und Chicago gibt es sehr viele. In anderen Städten dagegen werden Sie Hochhäuser, vorallem als Wohngebäude, kaum finden. In Los Angeles wohnt niemand in einem Hochhaus.

  56. Karlsen ist bereit, 5.000 Einwanderer pro Jahr zu genehmigen.
    Das macht bei durchschnittlich 300.000 – 500.000 Auswanderern aus der Bundesrepublik ein ziemliches Minus, auch wenn man jeweils die aus- und einwandernden deutschen Staatsbürger rausrechnet.

    5.000 Einwanderer ist so gut wie gar nichts. Das erfasst mal grade die Profifußballer und sonstigen Profisportler, die unsere Vereine anheuern.

    Karlsen macht uns mit seiner Zahl deutlich, dass er eigentlich an überhaupt keine Einwanderung denkt, jedenfalls was Nicht-Deutsche betrifft.

    Ich meine, das sollte er mal in Ruhe mit der deutschen Wirtschaft diskutieren. Vielleicht liegt es ja nicht an den “Eiern”, sondern an den Interessen. Eine Einwanderungsstadt wie München boomt. Im Osten liegen dann eher die unattraktiven Auswanderungsstädte und Auswanderungsgegenden – da verirrt sich auch kaum ein Einwanderer hin. Einwanderung = attraktiver Standort = wirtschaftlicher Erfolg. Na ja, nicht zu 100%, aber doch überwiegend.

  57. Gerald Karlsen meint:

    KM kennt vermutlich nur Las Vegas vom zocken und denkt, “der Ami” wohnt eben so :P

    Ernsthaft: 5000 Einwanderer jährlich sind eine vernünftige, überschaubare Zahl. Es könnten sicher auch 10.000 pro Jahr sein. Das wären in 5 Jahren immerhin 50.000 neue Personen, die Wohnraum, Arbeit etc. benötigen.

    Natürlich kann man auch einfach die Tore weit aufmachen und jedes Jahr unkontrolliert ‘ne Million reinlassen (wie es Leo Brux gerne sieht) und sich dann wundern, wenn plötzlich akuter Wohnungsmangel grassiert, Mietern gekündigt und privates Wohneigentum beschlagnahmt(!) wird, sozial-kulturelle Konflikte zunehmen und der Staatshaushalt kurz vorm Kollaps steht – hallo Steuererhöhungen!

    Ganz, ganz toll, Ihr Träumer!

  58. Gerald Karlsen meint:

    Brux,

    Einwanderung = attraktiver Standort = wirtschaftlicher Erfolg.

    Ach so, deshalb ist Duisburg-Marxloh so erfolgreich, vor allem in den Branchen Raub und Körperverletzung :P

    Etwas Lesestoff gefällig?
    http://www.focus.de/politik/deutschland/internes-polizeipapier-jung-und-vorbestraft-diese-drei-clans-regieren-ueber-die-no-go-areas-in-marxloh_id_4982483.html

    http://www.welt.de/regionales/nrw/article145398491/Der-albtraumhafte-Abstieg-eines-deutschen-Stadtteils.html

  59. conring meint:

    @ Leo Brux
    “Ich meine, das sollte er mal in Ruhe mit der deutschen Wirtschaft diskutieren.”
    Karlsen ist eben ein Mann, der die ganze kapitalistische Wachstumsideologie (mehr Wirtschaftwachstum, mehr Konsum, mehr Einwohner etc.) kritisch sieht. Für ihn gilt eben “small is beautiful”.
    Sollte doch einem kapitalismuskritischen Geist wie Ihnen eher symphatisch sein…

  60. Da hab ich Zweifel, conring, ob der Karlsen das so sieht.
    Er meint eher, dass die hohen Flüchtlingszahlen unsere Wirtschaft BELASTEN.

  61. Wäre interessant, Karlsen, nachzuprüfen, warum sich Duisburg-Marxloh und München/Augsburg/Stuttgart etc. so von einander unterscheiden. Hast du eine Idee dazu? Ich hab eine …

  62. conring meint:

    @ Leo Brux
    “Ich hab eine …”
    Ich auch. In NRW haben meistens linke Gutmenschen regiert, in BaWü und Bayern meistens rechte Bösmenschen.

  63. Conring, München wurde die letzten Jahrzehnte für Sie doch quasi linksextrem Rot-Grün regiert.

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