T-Day

usaDer Countdown läuft.

Vier Jahre stehen auf der Uhr.

Ein Psychopath ist Präsident der USA. 50% der firepower der Welt, 50% der nuclear power der Welt (oder mehr), die wirtschaftlich mächtigste Nation, die Nation von Silicon Valley

Schon möglich, dass wir die vier Jahre einigermaßen überstehen. Dass es nicht so schlimm kommt, wie es kommen könnte.

Aber mal Hand aufs Herz:

Wie wird sich der Psychopath Trump in Krisensituationen verhalten?

Und Krisen wird es geben – würde es auch ohne Trump geben, aber mit Trump wohl noch mehr, noch heftiger.

In den nächsten Monaten: Welchen Kurs wird er tatsächlich steuern? Wird er überhaupt einen Kurs steuern?

Da müssen wir abwarten. Und den Sicherheitsgurt anlegen.

Denn es wird – zumindest – turbulent.

Als Deutscher, dem die Jahre 1900-1950 in den Knochen stecken bzw. in den Nerven vibrieren – die Jahre des worst case! – sehe ich die Möglichkeit der Katastrophen.

Darum wünsche ich mir immer eine vorsichtige, umsichtige, weitsichtige Politik. Eine verantwortungsbewusste Politik. Eine, die auf Nachhaltigkeit setzt. Eine Politik, die fehlerfreundlich ist und Korrektur ermöglicht.

Bei allem Radikalismus – da macht mich meine historisch geprägte “Natur” vorsichtig, zurückhaltend, skeptisch.

Mit Trump haben wir nun jemand an der Spitze der mächtigsten Nation der Erde (und in der Führung unseres politischen und wirtschaftlichen Bündnisses), der ein außerordentlich hohes Risiko darstellt.

Außerdem: Alle Amerikafeinde werden jubeln.

Nachdem sich die Amis schon mit dem Irak-Abenteuer ins eigene Knie geschossen haben, greifen sie jetzt ihr eigenes Rückgrat an.

Trump könnte Amerika kaputt machen. Auf jeden Fall wird er den Abstieg der USA beschleunigen.

Hoffen wir, dass er uns – den Rest der Welt – nicht in diesen Abstieg hineinreißt.

Allen denjenigen, die sich über Trump freuen – sei es den Amerikahassern, sei es den Rechtspopulisten – möchte ich mitteilen:

Ich merke mir ihren Jubel. Ich merke mir ihre leichtsinnigen Erwartungen. Ihre aus Destruktionswillen und Ressentiment springenden Äußerungen.

Von Seehofer bis hin zu den Rechtsradikalen kommt Beifall für Trump.  Halten wir das fest.

Heute ist T-Day.

Eins können wir in all dem Elend immer machen: lernen. Die Welt und die Menschen besser verstehen lernen. Lernen, wie man es nicht machen darf.

Trump wird uns vielleicht lehren, was rechtspopulistische Politik in der Praxis bedeutet.

Kommentare

  1. Jakobiner meint:

    Ich war gestern noch an einem CSU-Stammtisch und da wurde gefragt, was denn Trumps Anti-Chinapolitik mit uns zu tun hätte. Wenn Trump mit Rußland und damit mit Europa und der Ukraine und Syrien Frieden machen sollte, könnte es uns doch egal sein, wenn sich die USA und China um Taiwan und die ganzen Inseln im Ost- und Südchinesischen Meer streiten würden. Diesen Leuten ist wohl nicht bewusst, dass solch eine Konfrrontation oder gar ein Krieg Europa genauso betreffen würde. Sei es über den Abschuss und die nachhaltige Störung des Cyberspace, sei es durch die nachhaktige Störung und Ausschaltung von Weltraumsatelitten, sei es über die nachhaltige Unterbindung irgendwelcher Warenströme.Ihnen scheint auch nicht bewußt, dass die USA da für den Rest der Weltwirtschaft freie Handelsströme verteidigen. Irgendwiie scheint da so die Hoffnung; Wenn Europa und Russland sich raushalten, könnten sie die lachenden Dritten in solch einem sinoamerikanischen Konflikt/Krieg sein. Meiner Ansicht nach eine völlig illusorische Position.

  2. Jakobiner meint:

    Ich befürchte mit Trump eher Schlimmeres, konkret eine Ära der Ausbreitung des Autoritarismus,die nachhaltige Schwächung und nicht die Reform der Nachkriegsinstitutionen und des Völkerrechts, eine Ära der Handelskriege. eine weltweite Militarisierung und wenn es schlecht läuft auch noch einen sinoamerikanischen Krieg. Trumpoptimisten klammern diese Punkte aus und sind da zweckoptimistisch. Hier noch ein Artikel von Wolfram Weiner in The European, der die Hoffnungen der Trumpoptimisten hervorragend zusammenfasst:

    “Fünf Gründe, warum Trump positiv überraschen könnte

    Wolfram Weimer

    (…) Es lohnt sich daher, einmal mit neutralem Blick die Chancen einer Trump-Präsidentschaft auszuloten. Es könnte nämlich zu fünf positiven Überraschungen kommen:
    1. Entspannung mit Russland

    Es bahnt sich zwischen Amerika und Russland ein Ende der Eiszeit an. Trump und Putin haben signalisiert, dass sie die angespannten Beziehungen auf eine neue, partnerschaftliche Grundlage stellen wollen. Auch wenn uns Europäer das mulmige Gefühl beschleicht, dass sich zwei Kirmeskerle damit die Welt wie einen Jahrmarkt aufteilen könnten, so ist die Aussicht auf eine neue Ost-West-Entspannung doch prinzipiell positiv. Diese Beziehungs-Achse bleibt nun einmal für den Welt – und insbesondere Europafrieden alles entscheidend. Nicht nur weil mit einer Aussöhnung dann ein globales Wettrüsten verhindert würde. Wenn Washington und Moskau fortan bei wichtigen geopolitischen Krisen an einem Strang zögen, würden viele Konfliktlagen entschärft. Auch in Europa haben wir ein Interesse daran, dass die Ukraine-Krise oder der Syrienkrieg nicht weiter eskalieren, sondern zu einer friedlichen Lösung führen.
    2. Friedensdeal im Nahen Osten?

    Die Chance auf ein Ende des Syrien-und Irakkrieges steigt mit der Amtsübernahme Trumps. Der designierte Präsident hat angekündigt, mit Russland, der Türkei und Iran einen möglichst raschen, umfassenden Friedensdeal herbeizuführen. Er legt – anders als die Obama-Regierung – keinen Wert auf den Sturz Assads. Trump zielt vielmehr auf Stabilität und die Bekämpfung von IS-Terrorismus. Trump hatte von Anfang an einen viel realistischeren Blick auf das minendichte Konfliktfeld als seine Vorgänger Obama oder Bush. So sprach sich Trump erstmals 2004 und auch danach immer wieder gegen den Irakkrieg aus. Gegenüber der Bild-Zeitung erklärte er noch vor wenigen Tagen den Irak-Krieg als möglicherweise schlechteste Entscheidung in der Geschichte der USA. „Wir haben da etwas entfesselt – das war, wie Steine in ein Bienennest zu schmeißen“, sagte er. „Und nun ist es einer der größten Schlamassel aller Zeiten.“
    3. Ende der Sanktionen

    Die Entspannung mit Russland und die dadurch wahrscheinlichere Befriedung von Konflikten wie Syrien oder die Ukraine dürfte der Wirtschaft neue Chancen eröffnen. So würde insbesondere die deutsche Wirtschaft von einem Ende der Russland-Sanktionen erheblich profitieren. Die Stabilisierung der Lage in Osteuropa und im Nahen Osten könnte zu einer Friedensdividende führen.
    4. Eine Trump-Hausse

    Das angekündigte US-Konjunkturprogramm dürfte die gesamte Weltwirtschaft beflügeln – so er nicht durch kurzsichtigen Protektionismus großen Flurschaden anrichtet. Trump will mit Multimilliarden-Investitionen die Infrastruktur der USA massiv modernisieren. Die Experten der OECD erwarten dadurch, dass die amerikanische Wirtschaftsleistung im Jahr 2018 um 3 Prozent zulegen könne. Den Impuls durch das von Trump bislang skizzierte Wirtschaftsprogramm schätzen die OECD-Experten auf 0,4 Prozentpunkte 2017 und auf rund 0,8 Prozent 2018. Davon wiederum können auch andere Länder – allen voran Deutschland, China und Japan – profitieren.

    Seit Trumps Wahlsieg steigen an den Weltbörsen die Aktienkurse. Die Aussicht auf eine wirtschaftsfreundliche Politik mit niedrigen Steuern und die Konzentration des Staates auf Infrastruktur und Sicherheit anstatt auf Umverteilung und Umerziehung führt zu erheblichen Wohlstandsgewinnen rund um den Erdball. Allenthalben glauben große wie kleine Investoren, dass diese strategische Linie der Wirtschaftspolitik positiv sei und also investieren sie. Dieser Effekt wirkt wie ein Aufschwungimpuls in sich selbst. Alleine der Zehn-Prozent-Sprung der bisherigen Trump-Hausse hat im globalen Asset-Volumen der Aktien etwa 7 Billionen Dollar Zugewinn ausgemacht. Jedes Altersversorgungswerk, jeder Pensionsfonds, jedes Aktienportfolio von Sparern profitiert davon unmittelbar. Zugleich erleichtert die gut laufende Börse die Refinanzierung vieler Unternehmen und mehrt mittelbar Wohlstand für viele.
    5. Reformen auch bei uns

    Trumps politischer Non-Konformismus könnte auf die verkrusteten westlichen Demokratien wie eine Frischzellenkur wirken. Das bestehende Politiksystem aus Partei- und Medienkartellen verliert in vielen Ländern an Akzeptanz. Trumps polternder Amateurstil entlarvt zuweilen die dringende Reformbürftigkeit mancher Institution – zum Beispiel eine als oligarchisch empfundenen Kaste von Parteiberufspolitikern. Oder eine als belehrend und einseitig auftretende Medienelite. Oder ein Steuersystem, das Millionen von Menschen, insbesondere aber der wirtschaftende Mittelstand als unfair und viel zu kompliziert ansieht.

    Wenn Trump das Steuersystem – wie angekündigt – vereinfacht und den Mittelstand entlastet, dann würde er damit ein Vorbild für die überfällige Reform in vielen Ländern schaffen. Es kann dabei hilfreich sein, dass Trump weder Berufspolitiker ist noch zum Establishment gehört. „Der Spiegel“ beschrieb das schon früh als eine besondere Stärke Trumps, der „fast alles unterläßt, was herkömmliche Politiker machen.“ Er benenne gnadenlos alles, was im politischen System der USA faul sei. Und seien es – wie in dieser Woche – die Nato oder die EU, die er ebenso verblüffend offen hinterfragt. Tatsächlich bedürfen beide einer Revision.

    Ist die EU demokratisch genug? Wird sie von den Europäern wirklich akzeptiert? Ist sie effizient und bürgernah? Wo löst sie Probleme, wo schafft sie nur Bürokratie und Bevormundung? Ist sie ausreichend stark, um echte Probleme lösen? Droht ihr der Zerfall, weil die Europäer ihr nicht mehr trauen? Sie muss – da hat Trump einfach Recht – wie die Nato neu gedacht und gebaut werden. Schützt die Nato ausreichend und zielsicher gegen Islamismus und Terrorismus? Hat sie einen Beitrag zur Befriedung der Ukraine oder Syriens geleistet? Stabilisiert sie unser Verhältnis zu Russland? Ist sie modern ausgerichtet für neue Allianzen des 21. Jahrhunderts oder doch ein Relikt des Kalten Krieges aus dem 20. Jahrhundert?

    Schon die Kaiser und Könige des Mittelalters wussten: Manchmal halten gerade die Narren der Macht den schärfsten Spiegel vor.”

    http://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/11718-trump-ist-auch-eine-chance

  3. Jakobiner meint:

    Die Hoffnung, dass ein Nationalstaat und eine grosse Volkswirtschaft aufgrund ihres grossen Binnenmarktes so alles regulieren könnte, ist eben irreführend. Alle Nationalisten der Welt erklären, dass ihre Rückbesinnung auf den Nationalstaat, die Erlösung von allen Übeln sei, selbst der kleinste nationalistische Scheißer. Und wie steht es mit den AfD-Versprechungen, dass man nach Euro-/EUaustritt zu alter nationaler Grösse zurückkehre? Was sich noch solche Volkswirtschaften wie die USA, Indien oder China mit jeweils 300 Millionen kaufkräftigen, jeweils 1, 3 Milliarden weniger aber eben auch kaufkräftigen Konsumenten mittels Masse zutrauen,würde sich ein Deutschland niemals allein trauen. Denn so alle Weltkriege in Europa wurden unter anderem auch deswegen gefochten, dass man einen grossen Binnenmarkt und eine grosse Volkswirtschaft herbekommt, die mit anderen global playern mithalten kann. Sei es nun die Pläne des deutschen Kaiserreichs, ein deutsches Europa zu schaffen, das Großdeutsche Reich, wo ein eurasischer Binnenmarkt unter rassische deutscher Vorherrschaft und mittels Großraumwirtschaft hergestellt werden sollte, auch Lebensraum im Osten genannt.Oder eben dann die demokratischen Versuche Europa unter deutsche Vorherrschaft zu bringen mittels EG und EU.

    China , Indien und die USA haben ihren nationalen grossen Binnenmarkt und expandieren auf dieser Basis, Deutschland hatte nie einen Binnenmarkt, der gross genug war und hat deswegen immer auf europäische Expansion dessen gedrungen und auf dieser europäischen Basis wurde es dann eben auch Weltexportmeister. Aber der Unterschied ist: Die Globalisierung hat nun eine Renationalisierung eingeleitet, den Wirtschaftsnationalismus gefördert, aber unter diesem Wirtschaftsnationalismus ist Deutschland der grosse Verlierer. China,, Indien und die USA können aufgrúnd ihrer Grösse innerhalb der globalisierten Welt ihre riesigen Binnenmärkte als Rückzuggebiet haben, während Deustchland eben zumindestens die EU braucht, um als vergleichbarer Binnenmarkt existieren zu können.

    Eine Zertrümmerung der EU, wie es nun durch Brexit, Marine Le Pen, Geert Wilders und anderen EU-Gegnern ansteht, ist gerade der Untergang Deutschlands, das bisher die hegemoniale Rolle innerhalb dieser EU spielte. Deutschlands Existenz als Nationalstaat hat im wesentlichen durch seine durch die EU bewirkte Hegemonie existiert, durch den Binnenmarkt von 505 Millionen Konsumenten, aber eben nicht durch seine kleine nationalstatliche Einheit von 80 Millionen Einwohnern. Für Deutschland könnte der Zerfall der EU so das sein, was der Zerfall der Sowjetunion für Rußland war.

    Trump hat in seinem BILD-/Times-Interview richtig formuliert, dass “Europa für Deutschland nur Mittel zum Zweck”ist.Trump hat auch klargestellt, dass ihm die Existenz der EU auch egal sei, er den Brexit befürworte und mit dem Austritt anderer europäischer Länder rechnet. Die Schwächung der EU scheint er als positive Entwicklung zu sehen, da er weiß, dass die EU unter der Vorherrschaft des Exportweltmeisters Deutschland und neben China der wichtigste Konkurrent nachhaltig geschwächt wird und die USA gegen einzelne Nationalstaaten und Deutschland eine wesentlich mächtigere Verhandlungsposition haben als wenn ihnen eine große Einheit eines Binnenmarkts von 505 Millionen Mitgliedern entgegentritt.

  4. Jakobiner meint:

    Trumps Nahoststrategie: Wie umgehen mit dem “radikalen Islam” IS und Iran?

    Trump hat zum einen den ” den radikalen Islam” wie auch China als offen erklärte Hauptfeinde. Unklar ist, wer der “radikale Islam”für die Trumpianer ist, wobei es den Anschein hat, dass damit die Islamisten des IS und des Irans hauptsächlich gemeint sind, das islamistische Saudiarabien und die Erdogantürkei sich aber als potentielle US- Verbündete in peto gehalten werden, weswegen der “radikale Islam”bei diesen kein Problem zu sein scheint.Wie es aussieht, scheint Trump sich als erstes dem Islamischen Staat zuwenden zu wollen. Dessen Besiegung würde ihn dann als grossen Kriegsherren allseits Zustimmung bringen, auch von erklärten Trumpkritikern.

    Dazu scheint er ein Bündnis mit Rußland eingehen zu wollen, zumal jetzt auch die Türkei gemeinsame Lufteinsätze mit Rußland in Syrien flog. Rußland hat auch schon erklärt, dass es die Trump-USA bei einer politischen Lösung für Syrien beteiligt sehen möchte. Der neue Verteidigungsminister Mattis meinte ja, dass sich NATO-Mitglied Erdogan-Türkei an Rußland wende, da die USA dort so schwach vertreten seien, was wohl als Plädoyer gemeint ist, sich seitens der USA der Nahostregion wieder verstärkt zu widmen und den NATO-Verbündeten Türkei wie vielleicht auch der NATO eine zentralere Rolle beim Kampf gegen den radikalen Islam einzuräumen. Trump hält ja die NATO für “obsolet” und möchte sie nur noch unterstützen, wenn sie sich auch zum Kampf gegen den “radikalen Islam”neu ausgerichtet wird, was out-of area-Einsätze der NATO auch im Nahen Osten bedeuten könnte. Soweit, so “gut”.

    Doch ist der IS einmal besiegt, stellt sich die grundsätzliche Frage, wie es die USA dann mit dem Iran halten. Trump hat ja den Atomdeal offen infrage gestellt, wobei der Irandeal ja kein bilaterales, sondern ein multilaterales Abkommen ist. Zudem beobachten die USA wie auch Saudiarabien und Israel das Erstarken der Regionalmacht Iran mit Sorge.Umgekehrt spielt aber der Iran in Rußlands Nahoststrategie die zentrale Rolle, auch im Hinblick auf Syrien, Libanon und den Irak. Eine Konfrontation der USA mit dem Iran könnte also die mögliche Kooperation der USA mit Rußland schnell wieder zunichte machen. Neben einer Konfrontation mit China könnte sich auch schnell eine Eskalation im Nahen Osten und dann wieder mit Rußland ergeben. In diesem Falle könnten dann Israel und die Türkei nebst US-Militär oder gar NATO-Verbänden die bestimmenden Ordnungmächte im Nahen Osten gegen Rußland, den Iran und Syrien werden.

    Aufzulösen wäre dieser Widerspruch nur, wenn die USA nach der Besiegung des IS zuerst die Auseinandersetzung mit China führen und erst nach dessen “Besiegung” dann als nächstes die Konfrontation mit Rußland, Assad-Syrien und dem Iran wagen. Wäre aber alles sehr hassadeurmäßig, wie auch die Frage ist, ob sich Rußland bei einer Konfrontation der USA mit China neutral verhalten würden. Trumps nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn hat ja vorgeschlagen, zuerst eine Koalition gegen den IS mit anderen Groß- und Regionalmächten einzugehen, sollte diese aber erfolgreich abgeschlossen sein und andere geopolitische Differenzen bis dahin nicht gelöst sein oder die Koalition zuvor zerbrechen, sich über den IS hinaus auch noch mit China, Rußland, Nordkorea und den Iran gleichzeitig anzulegen.

  5. Korbinian meint:
  6. Die EU ist ein Win-win-Konstrukt und kann nur als Win-win-Konstruktion überleben.

    Mit der griechischen Katastrophe steht das in Frage. Auch Italien, Spanien, Portugal können sich fragen, ob sie noch gewinnen innerhalb der EU. Die Engländer – eindeutig zu den Gewinnern gehörend – waren nun dumm genug, es nicht zu merken. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie es merken. Der Ausstieg steht ja erst bevor. 2019. DANN wird man darüber ein Urteil fällen können. Vorerst ist alles nur Prognose.

    Nochmal: Die EU funktioniert nur, wenn NICHT NUR Deutschland gewinnt, sondern wenn ALLE in der EU gewinnen. Das relativ starke Deutschland muss schauen, DASS die andern alle ebenfalls gewinnen.

    Meines Erachtens läuft die neoliberale und austeritätsfixierte Orientierung der deutschen EU-Politik auf eine Zerstörung der EU hinaus, weil sie Verlierer in der EU schafft: teils ganze Länder, teils in den Ländern die Unter- und Mittelschicht.

    DARUM bin ich pessimistisch. Den Ausstieg von England kann die EU gut verkraften. Aber nicht die Ungleichgewichte innerhalb der EU, die Verelendung einiger EU-Länder und der Unterschichten.

    Dazu kommt nun auch noch das Demokratieproblem. Einige Länder steigen aus der Demokratie aus, Ungarn voran, Polen, Rumänien, Bulgarien folgen nach.

    Auch das kann die EU sprengen.

  7. Zu Weimer:

    Anders als er weiß ich noch nicht, welche Politik Trump tatsächlich machen wird. Machen kann.

    Ich warte also ab.

    Als Prognose wage ich nur:
    a) Es wird turbulent.
    b) Es wird gefährlich.
    Das schließe ich aus den irren Ankündigungen und aus dem psychopathischen Charakter von Trump.

    (Ich sehe Trump als Psychopathen, so, wie ich auch Hitler oder Stalin als Psychopathen charakterisiere. Auch viele der Milliardäre sind Psychopathen. Das hindert sie alle nicht daran, auf ihrem jeweiligen Gebiet (Wirtschaft, Politik) erfolgreich zu sein. Aber sie haben etwas Verrücktes. Im Falle von Trump kann es gefährlich werden – anders gefährlich als bei Hitler oder Stalin. Trump ist kein Hitler oder Stalin, die Situation ist auch ganz anders. Mit dem Vergleich meine ich nur die auffallende Perversität in Verbindung mit Skrupellosigkeit und mit sehr sehr viel Macht – und die gigantische Gefahr, die darin liegt.)

  8. Sie werden lachen, aber ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ich hätte mehr Angst davor, dass jemand wie Sie in Deutschland an die Macht käme. Dann würde Deutschland nach ein paar Jahrzehnten aufhöhren zu existieren und sich in einem endgültig undefinierbaren Multikulti-Brei auflösen, nachdem Sie die Einwanderungs- und Asyl-Zahlen ohne Ende hochfahren würden. Jemand wie Sie ist viel gefährlicher für die eigene Nation als Trump jemals sein könnte.

  9. Ich komme nicht an die Macht, Bert.
    Aus deinem Blickwinkel BIN ich an der Macht.
    Das ist zwar Unsinn, aber du meinst das doch, oder?

    Da sich Völker heute nicht mehr auf sich selbst zurückziehen können, müssen sie lernen, sich multikulturell zu vitalisieren. Sie müssen in der Vielfalt Stärke entwickeln. Wir sind dabei. Es ist die Antwort auf die Globalisierung. Die ganze Menschheit ist heute Nachbar. Jedes andere Land ist heute ein Nachbarland.

    Würdest du das bestreiten?

    Und würdest du meinen, dass man zwar offene Grenzen für alles haben kann (Waren, Kapital, Kultur, Reisen, Information, …), dann aber den Arbeitsmarkt noch national abschotten kann?

    Übrigens: München hat ca. 40% Migrantenanteil. Hat München aufgehört, München zu sein? Hat München aufgehört, Deutsch zu sein?

  10. Ich schrieb: “jemand wie Sie”. Jemand, mit einer solchen Geisteshaltung.

    Nein, ich denke nicht, dass heute jedes Land ein Nachbarland ist. Das ist so eine schräge One-World-Ideologie. Brrrr.

    Natürlich kann man den Arbeitsmarkt abschotten. Nicht zu 100% (auch nicht nötig), aber doch so, dass keine Überfremdung stattfindet.

    Zu München kann ich nichts sagen. Ich kann Ihnen jedoch sagen, dass im Ruhrgebiet schon vor Jahren viele Städte aufgehört haben, sie selbst zu sein. Das wird durch die Asylflut jetzt noch zunehmen.

  11. Dann haben also Merkel und die deutsche Wirtschaft MEINE Geistelhaltung?

    Abschottung nicht zu 100% – aber zu 99%? Welche Wirtschaft erträgt das? Welche Kultur erträgt das? Wir leben HEUTE. Mit der HEUTIGEN Technologie.

    De facto ist heute jedes Land ein Nachbarland. Es ist einfach ein Faktum. Da kann man den Kopf in den Sand stecken wie man will, das Faktum bleibt. Erklär doch mal, wie du drauf kommst, dass es anders ist!

    Das Ruhrgebiet ist ein ehemaliges Industriegebiet, dem diese Industrie abhanden gekommen ist. DAS ist dort das Problem. Nicht die Ausländer.

  12. Nein. Bitte lesen Sie richtig.

    Ich erläutere es noch einmal: Jemand mit Ihrer Geisteshaltung in der Politik wäre noch wesentlich schlimmer als Merkel. Jemand wie Sie würde die Schleusen richtig weit öffnen und mehr oder weniger die ganze Welt ins gelobte Land lassen – bis zum großen Knall.

    Wir sind heute vernetzt und betreiben globalen Handel. Richtig. Das macht dennoch nicht jedes Land zu unserem “Nachbarn”. Das ist ideologischer Irrsinn. Genau dieses Geisteshaltung ist so brandgefährlich für den inneren Frieden und unseren relativen Wohlstand.

    Das Ruhrgebiet hat nicht allein strukturelle Probleme. Die sehr hohe Zahl an Ausländern trägt dazu bei, dass es hier inzwischen fest installierte Parallelgesellschaften gibt.

  13. Die Probleme im Ruhrgebiet sind strukturell und nicht durch Migranten bedingt. Siehe München. Kein strukturelles Problem, kein Migrantenproblem – obwohl in München der Migrantenanteil wohl fast doppelt so hoch liegt wie im Ruhrgebiet.

    Ich habe geschrieben:
    De facto ist heute jedes Land ein Nachbarland. Es ist einfach ein Faktum. Da kann man den Kopf in den Sand stecken wie man will, das Faktum bleibt. Erklär doch mal, wie du drauf kommst, dass es anders ist!

    Darauf gibst du nur zur Kenntnis, dass du das nicht so siehst. Aber weiter gehst du darauf nicht ein. Versuch das doch einmal!

    Was ist brandgefährlich für den inneren Frieden? DEINE rabiate Weigerung, die globalen Realitäten und die Auswirkungen auf Deutschland anzuerkennen. DU stehst für Aggression!

    Im übrigen: Auch ich würde nicht “alle” und nicht zu viele reinlassen. Aber mein Maßstab ist eher München … Das lebt sehr gut mit einem relativ hohen Migrantenanteil.

    Wie kommt das, dass München so gut damit lebt, “Bert”?

    Apropos Freischaltung: Wir kennen uns, nicht wahr? Ich habe allen Grund, vorsichtig zu sein.

  14. Leo Brux, Sie meinen, jedes Land sei heute ein Nachbarland aufgrund von Handel und technischer Vernetzung (Internet). Richtig? Das halte ich für blanken Unsinn! Handel und Vernetzung machen uns nicht zu Nachbarn, lediglich geografische Nähe macht uns dazu. Österreich ist unser Nachbar. Frankreich beispielsweise auch. Aber ganz sicher nicht z.B. Afghanistan. Man kann so ein schräges Weltbild haben, ja, aber erwarten Sie nicht, dass dies andere Menschen außerhalb von Parteien wie Grüne oder Linke teilen.

    Das Sie einen Ausländeranteil von 40% und mehr (Maßstab München) anpeilen, bestätigt mir, dass jemand wie Sie unser Land in die totale Katastrophe führen würden. Sie wissen schon, was damals auf dem Balkan passiert ist, oder?

    Und hören Sie mal auf, mich ständig zu Duzen. Ich empfinde das als respektlos, zumal ich ganz sicher nicht Ihr Kumpel sein möchte.

  15. höcke ist geil meint:

    trump ist der hammer!!!

    http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/trump-mauer-49948970.bild.html

    der redet nicht nur… der macht! der hält seine wahlversprechen… bin begeistert. warum können wir nicht einen politiker solchen formats haben??? warum müssen wir mit solchen wie gabriel oder merkel vorlieb nehmen? *schnief*

  16. Die geografische Nähe zu China zum Beispiel ist inzwischen da, Bert. China ist nebenan. Ein paar Stunden, und du bist schon dort. Oder sie sind bei uns – körperlich. Und weniger als eine Sekunde dauert es, da hast du Kommunikation mit China.

    Was heißt denn Nachbarschaft?

    Wenn ich das so nehme wie du, könnte ich sagen, nur wer direkt neben mir wohnt, ist mein Nachbar. Die auf der anderen Straßenseite sind es schon nicht mehr.

    Wenn der Begriff Nachbarschaft einen Sinn machen soll, dann muss er die REALE Nähe bezeichnen, das REALE Nebenan. Das möchtest du natürlich ignorieren. Es passt dir nicht. So versuchst du, ein wesentliches Stück Realität auszugrenzen. Im Kopf kannst du das, in der Phantasie funktioniert das – aber nicht, wenn man REAL Politik machen will, oder wenn man die WIRKLICHE WELT verstehen will.

    Zu München: Immerhin hat München Erfolg mit seinen 40% Migranten, oder? Von wegen Katastrophe. Wäre Zeit, Bert, dass du dazu mal Stellung nimmst. Wieso hat München so viel Erfolg? Wieso funktioniert das mit 40% Migranten hier so gut? Wenn du dich selber ernst nimmst, musst du doch dafür eine plausible Erklärung haben, oder?

    Ich geb dir jederzeit zu, dass es sowas wie eine Grenze der Aufnahmefähigkeit und der Integrationsfähigkeit gibt, und dass man darauf politisch achten muss. Aber wir hier in München machen eben sehr gute Erfahrungen mit einem hohen (und wohl noch weiter steigenden) Migrantenanteil. Während diejenigen, die einen niedrigen Migrantenanteil haben, ziemlich in die Röhre schauen …

    Also, Bert, ich erwarte eine Stellungnahme dazu!

  17. Der Beitrag des Höcke- und Trump-Fans spricht für sich.

  18. Korbinian meint:
  19. Jakobiner meint:

    Trumps nächste Schritte: Gleichschaltung des US-Systems

    Meiner Ansicht nach stehen nun zwei wesentliche Schritte der US-amerikanischen Gleichschaltung für Trump an: Zum einen die Schwächung und den Ausschluss der US-Medien, was ja schon im vollen Gange ist. Trumps Chefberater Steve Bannon, Betreiber des Blogs “Breitbart News” erklärte nun, dass die Medien “die Opposition” seien und daher bekämpft werden müssten. Zum zweiten die Säuberung der Republikaner von sogenannten Establishment Republikanern. Den Vorgang kann man mit der Endzeit der Weimarer Republik vergleichen, als die Nationalkonservativen versuchten Hitler in dem neuen Kabinett durch Umzingelung mit Nationalkonservativen”einzuhegen”und staatsmännisch werden zu lassen. Das Resultat ist bekannt: Hitler ernannte sich zum Reichskanzler und schaltete die Nationalkonservativen sukkzessive aus. Auf Breitbart News kann man analog unter dem Beitrag “What Trump means”dazu folgendes lesen:

    “Establishment Republicans

    The GOP establishment fought against Trump almost until the end of the race… before trying to take his side in a maneuver so slippery and Machiavellian I am tempted to coin the word Cruzian.(…)

    Establishment Republicans have a clear future: tough primary elections against Trump-like opponents intent on draining the swamp. Paul Nehlen was the prototype for this movement. His battle with Paul Ryan was just a little ahead of its time.

    In the future, incumbent establishment Republicans expecting to be unchallenged in primaries will find a battle for their political lives, especially if Donald Trump maintains enthusiasm with the base. Which of course he will.”

    http://www.breitbart.com/milo/2016/11/16/what-trump-means/

    Einmal die Medien und die oppositionellen Republikaner augeschaltet, kann sich Trump dann den Demokraten und anderen Oppositionellen zuwenden und eine autoritäre Dikatur errichten.

    Für die kommende faschistische Anti-Establishment-Bewegung, meint Bannon, dass sie sich aus Wutbürgern rekrutieren werde, die keine “Sonnenscheinpatrioten”sind, sondern Kämpfer:

    “By the way, I think anger is a good thing. If you`re fighting — this country is in a crisis. If you`re fighting to save this country, if you`re fighting to take this country back, it`s not going to be sunshine patriots. It`s going to be people who want to fight.”

    http://www.juancole.com/2016/11/neofascist-appointee-fighting.html

    Oder wie die FAZ ein Interview des “Hollywood Reporters”mit Steven Bannon zitiert:

    “Wenn es um die künftige Politik der Vereinigten Staaten geht, hält sich der künftige Chefstratege im Weißen Haus, Stephen Bannon, gern an die Strategie der Bösen im Kult-Epos „Krieg der Sterne“: „Finsternis ist gut“, sagte der Wahlkampfmanager von Donald Trump am Freitag der Zeitschrift „Hollywood Reporter“. „Dick Cheney. Darth Vader. Satan. Das ist Macht. Es hilft uns nur, wenn sie“ – damit bezieht sich Bannon nach Ansicht des Interviewers auf Liberale und die Medien – „falsch liegen. Wenn sie blind dafür sind, wer wir sind und was wir tun.“

    Interessantes Detail auch bei der Einführungsrede Trumps. Scheinbar wollte er die Inaugaration zur Militärparade umbauen. Zum einen fällt das außergewöhnliche Erscheinen von US-Militärs bei seiner Amtseinführungsrede auf, zum anderen kann man folgendes lesen:

    “It is quite clear, however, that this did not represent a mere gaffe by the military or the White House. It was a calculated maneuver by Trump to impress upon both the nation and the world his militaristic and nationalistic message. He had already unsuccessfully attempted to requisition missile launchers and tanks from the military for his inaugural parade. His inaugural speech was filled with lamentations about the “sad depletion” of the US military and vows to bolster it with increased spending and personnel.”

    https://www.wsws.org/en/articles/2017/01/28/mili-j27.html

    Wie schon von mir prophezeit: Er wird den IS besiegen und sich dann mittels einer pompösen Militärparade als Größten Feldherren aller Zeiten feiern lassen.Auf dieser nationalistischen und militaristischen Welle könnte Trump dann höchste nationale Zustimmung erheischen, um sich weiteren innen- und außenpolitischen Abenteuern zuzuwenden. “America first ” würde dann zu “Amerika, Amerika über alles, über alles in der Welt”.

  20. Korbinian meint:

    Das klingt alles sehr nach Bürgerkrieg, Jakobiner, Du glaubst doch nicht dass die Gegenseite dass alles mit sich machen lassen wird.

  21. Korbinian meint:

    Trump ist gar nichts. Für Trump zählt nur “Trump first”. Noch nicht mitbekommen?

  22. Trump ist gut meint:

    Ach, sag bloß…

    Nein, das habe ich nicht mitbekommen. Und selbst wenn: Dem Trump kaufe ich eher ab, dass er etwas für sein Volk tun möchte, als unserer traurigen Truppe in Berlin. Das eigene Volk ist Leuten wie Merkel doch völlig egal. Deutsche haben in Deutschland kein Lobby.

  23. Korbinian meint:

    Man bist Du blöd. Hat Trump jemals etwas für andere getan außer für sich selbst? Lies mal die Autobiografie von David Cay Johnston. Ich denke das Damaskus-Erlebnis beim Trump fällt aus.

  24. Trump ist gut meint:

    Selber blöd.

    War Trump vorher Politiker? Nein, er war Geschäftsmann. Ein ziemlich erfolgreicher noch dazu.

    Was haben denn Leute wie Merkel oder Gabriel für andere getan?

    Den Deutschen haben sie die Zukunft versaut. So sieht es aus.

  25. Korbinian meint:

    Also ein Politiker der keiner ist. Ich schätze mal Du würdest Dich auch nicht von einem Chirurgen operieren lassen der eigentlich Pilot ist, oder?

  26. Ich hab ein paar von deinen posts in den Papierkorb geschmissen, Trumpist.

    Was du ablieferst, ist ja doch vorwiegend Pöbelei und keine Argumentation.

  27. Jakobiner meint:

    Hervorragender Artikel von Genova, auch zu dem Thema, ob der Freihandel eine win-win-Situation ist:

    https://exportabel.wordpress.com/2017/01/29/kurzer-dank-an-donald-trump/#comment-15403

  28. Jakobiner meint:

    Mit Bannon haben wir nun einen Repräsentanten des neuen Crowe-Memorandums, vor dem Kissinger in seinem Buch “On china”immer warnte.Mit seiner Ernennung zum Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats haben wir einen Vertreter für einen sinoamerikanischen Krieg.

    “Steve Bannon: ‘We’re going to war in the South China Sea … no doubt’

    Only months ago Donald Trump’s chief strategist predicted military involvement in east Asia and the Middle East in Breitbart radio shows

    Thursday 2 February 2017 03.55 GMT Last modified on Thursday 2 February 2017 22.56 GMT

    The United States and China will fight a war within the next 10 years over islands in the South China Sea, and “there’s no doubt about that”. At the same time, the US will be in another “major” war in the Middle East.

    Those are the views – nine months ago at least – of one of the most powerful men in Donald Trump’s administration, Steve Bannon, the former head of far-right news website Breitbart who is now chief strategist at the White House.

    In the first weeks of Trump’s presidency, Bannon has emerged as a central figure. He was appointed to the “principals committee” of the National Security Council in a highly unusual move and was influential in the recent travel ban on citizens from seven Muslim-majority countries, overruling Department of Homeland Security officials who felt the order did not apply to green card holders.

    While many in Trump’s team are outspoken critics of China, in radio shows Bannon hosted for Breitbart he makes plain the two largest threats to America: China and Islam.”

    https://www.theguardian.com/us-news/2017/feb/02/steve-bannon-donald-trump-war-south-china-sea-no-doubt

    “China ‘steps up preparedness for possible military conflict with US’

    Donald Trump’s election as US president has increased the risk of hostilities breaking out, according to Chinese state media and analysts

    PUBLISHED : Friday, 27 January, 2017, 7:01am

    UPDATED : Friday, 27 January, 2017, 9:12am
    China is stepping up preparedness for a possible military conflict with the US as the Donald Trump presidency has increased the risk of hostilities breaking out, state media and military observers said.

    Beijing is bracing itself for a possible deterioration in Sino-US ties, with a particular emphasis on maritime security.

    The People’s Liberation Army said in a commentary on its official website last Friday, the day of Trump’s inauguration, that the chances of war have become “more real” amid a more complex security situation in Asia Pacific.

    The commentary written by an official at the national defence mobilisation department in the Central Military Commission said the call for a US rebalancing of its strategy in Asia, military deployments in the East and South China Seas and the instillation of a missile defence system in South Korea were hot spots getting closer to ignition.“‘A war within the president’s term’ or ‘war breaking out tonight’ are not just slogans, they are becoming a practical reality,” it said.(…)The Chinese military is constantly prepared for possible military conflict whoever serves as US president, but Donald Trump’s possible “extreme approach” against China was dangerous, according to analysts.

    Ian Storey, a senior fellow at ISEAS-Yusof Ishak Institute in Singapore, said some of the comments from Trump’s key advisors and appointees suggest that the US may pursue a more hardline policy against Beijing in the South China Sea over the next four year.

    “As it’s highly unlikely that China will compromise its sovereignty claims in the face of US pressure, we can be sure that the dispute will increasingly become a risky point of contention between Beijing and Washington,” he said.

    The comments come as President Xi Jinping is overseeing massive reforms within China’s military to improve its fighting capabilities. A huge reshuffle is also underway in the military’s top brass. Vice-Admiral Shen Jinlong, commander of the South Sea Fleet, is to replace retiring Admiral Wu Shengli as chief of the PLA Navy.

    Admiral named to head PLA’s new Southern Theatre Command

    Meanwhile, Vice-Admiral Yuan Yubai, the former North Sea Fleet commander, has been promoted to head the Southern Theatre Command, which focuses on the South China Sea. “Promoting naval officers to command theatres is aimed at utilising them to the maximum and getting ready to win wars,” Song Zhongping, a military affairs commentator at Phoenix TV, said.”

    http://www.scmp.com/news/china/diplomacy-defence/article/2065799/china-steps-preparedness-possible-military-conflict-us

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