9000 Erdotürken bejubeln die Diktatur

tuerkei9.000 – wenn eine community 2,9 Millionen Angehörige hat, kann man die schon mal zusammenbringen.

Könnte sein, dass sie etwa die Hälfte der Deutschtürken repräsentieren.

1,4 Millionen Referendums-Stimmberechtigte leben in Deutschland.

Davon wird vielleicht ein Drittel (oder etwas mehr) zur Wahl gehen.

Die andere Hälfte hat sich vermutlich hinreichend abgenabelt von der Türkei. Erdogan macht sie nicht heiß genug, um sie zum Wahlgang zu motivieren. (Die Erdoganskeptiker oder Erdoganfeinde, die dann vielleicht doch noch zu dieser Wahl gehen, werden mit Nein stimmen. Je höher die Ja-Quote ausfallen wird, desto schlechter für die Erdotürken in Deutschland.)

Laut äußern werden sich nur wenige von ihnen: Es könnte für die Angehörigen in der Türkei nachteilig werden. Vielleicht gäbe es auch in Deutschland Druck von den Fanatikern. Besser, man hält sich bedeckt.

Die Veranstaltung in Oberhausen gibt uns ein klares Bild. Diese 9.000 gehören nicht zu uns. So, wie sich da aufführen, können gar nicht anders – sie müssen uns Deutsche als Feinde betrachten.

Sie LIEBEN Erdogan.

Sie WOLLEN die absolute Herrschaft ihres Großen Führers.

Sie SEHNEN sich nach osmanischer Größe und Gewalt.

Sie HOFFEN auf die Todesstrafe.

Sie VERDAMMEN alle entschiedene Opposition als Terrorismus.

Sie IDENTIFIZIEREN sich total mit Erdogans Türkei.

Da muss ihnen Deutschland, da müssen ihnen wir, die Deutschen, geradezu teuflisch fremd erscheinen.

Eine Diktatur ist die Türkei schon, auch wenn es noch demokratische Restbestände gibt. Das JA! für Erdogans Verfassung ratifiziert die Diktatur.

Wie begründet der Ministerpräsident in Oberhausen die Diktatur? – “Auf einem Schiff kann es nicht zwei Kapitäne geben.”

Klartext. In einem Land kann es nur EINEN geben, der bestimmt.

Keine Gewaltenteilung. Demokratie verwirrt die Türken nur.

Der Politikwissenschaftler Burak Çopur äußerte seine Besorgnis, dass sich offenbar so viele junge Menschen von der Veranstaltung angezogen fühlten:

“Nach den erschreckenden Bildern aus Oberhausen insbesondere von vielen jungen türkischen AKP-Anhängern frage ich mich oft, was ist schief gelaufen in unserem schönen Deutschland, dass gerade junge Migranten der 3. Generation einen Diktator huldigen und für eine islamo-faschistische Ideologie so empfänglich geworden sind, die Kritiker und Journalisten verfolgt und sich für die Todesstrafe stark macht.”

“Das hatte etwas Rauschhaftes” fasste WDR-Moderatorin Asli Sevindim die Jubelshow in der “Aktuellen Stunde” zusammen.

telepolis

 

Was immer die Gründe sein mögen – und sie werden auch in unseren eigenen Fehlern zu suchen sein – diese jungen Türken haben sich selbst aus Deutschland herauskatapultiert.

Wir müssen überlegen, wie wir sie los werden können.

Hätte man die Veranstaltung verbieten sollen?

NEIN!

Jeder sollte sich diese erschreckenden, abschreckenden Bilder anschauen. Sie lehren uns etwas. Sie zeigen uns, dass mit den Erdotürken in Deutschland nichts mehr anzufangen ist. Keine Integration, keine Kooperation, kein Dialog.

Der Bruch ist da.

Nun schauen wir mal, was sich daraus ergibt.

Die Türkei solle wieder zu ihrer alten Größe zurückfinden, als es noch das Osmanische Reich gab, fordert Senel. “Warum soll die Türkei nicht dieselbe Macht haben wie die USA oder Deutschland.”

Erdoğan und seine AKP haben mit ihrer Hinwendung zu den türkischen Auswanderern einen Nerv getroffen. Vor allem bei denjenigen, die sich in der türkischen Gesellschaft nicht angenommen fühlen. Und so tönt es aus den Rängen in der Arena am lautesten, wenn Yildirim von der Stärke und Macht der Türkei spricht, für die die AKP stehen will. “Seid ihr bereit, für eine neue mächtige Türkei?” “Wir sind bereit!”

“Seid ihr bereit für eine mächtige Türkei?”, brüllt Yıldırım so laut in die Halle, dass ihm fast die Stimme kippt. ”Ja!!!!”

SZ

Schreit der Erdopöbel. Die Fanatisierten merken nicht, dass Erdogan und sie selber gerade dabei sind, die Türkei zu schwächen, vielleicht sogar kaputt zu machen.

So, wie sie sich selbst in Deutschland gerade kaputt machen.

Stolz können sie sein dank Erdogan?

Im Ernst, geht ein Erdotürke im Moment gerade selbstsicher durch Deutschland? Fühlt er sich stark und stolz, wenn er uns ins Gesicht schaut?

Wenn er uns ins Gesicht schaut, merkt er: Er gehört nicht mehr hierher. Er hat hier nichts mehr zu melden. Er ist allein. Isoliert. Hilflos.

Er ist hier einfach nur noch fremd.

Am falschen Ort.

Unter den falschen Leuten.

Es wird Zeit für ihn, die Koffer zu packen.

PS: Der Fall Deniz Yücel

Die Erdotürken merken nicht, was für einen Fehler sie da machen.

Sogar Angela Merkel hat sich gezwungen gesehen zu zeigen, dass sie ein Auge auf das Schicksal des Journalisten hat.

Für ALLE Journalisten in Deutschland dürfte der Fall sowas wie Öl ins Feuer sein – und sie zu besonderer Entschiedenheit gegenüber Erdogan und seinen Fußsoldaten in Deutschland motivieren.

Was wiederum die Politiker nicht unbeeindruckt lassen wird …

Die Sache wird heißer und heißer.

 

 

 

 

 

 

Kommentare

  1. Grundsätzlich wird man wohl in allen Migrantenschichten jeglicher Herkunft Menschen finden, die ihr ehemaliges Heimatland emotional überhöhen, schön und perfekt reden? Das ist schlicht menschlich. Etwas anderes ist es, wenn unterschiedliche Loyalitäten zwischen alter und neuer Heimat ins Spiel kommen. Hier sollte man klare, verbindliche Grenzen formulieren und deren Einhaltung gewährleisten, schlichte Spielregeln eben. Wer sich nicht daran hält, der fliegt vom Platz, bzw. im Bedarfsfall aus dem Land! Die Grenze ist da, wo Menschen ausländischen Diktaturen folgen, für deren Geheimdienste spitzeln und eine “5. Kolonne” in Deutschland aufziehen wollen. Da hört dann der Spaß wirklich auf und da muss schnell und konsequent gehandelt werden und nicht herumgelabert, wie das bei uns politisch so üblich ist. Alles hat seine Zeit und manchmal MUSS sogar reagiert werden, oder?

  2. Cenki66 meint:

    Keine Wahlkampfveranstaltung ausländischer Politiker auf Deutschem Boden! Punkt Ende Aus.

  3. Cenki66 meint:

    Keine Wahlkampfveranstaltung ausländischer Politiker auf Deutschem Boden! Punkt Ende Aus.

  4. Cenki66 meint:

    Leo

    sorry für Doppelpost, kannst du diesen und den doppelten Eintrag entfernen?

    Danke!

  5. Dem stimme ich Wort für Wort zu. Aber etwas möchte ich noch ergänzen.

    Es macht einen Unterschied, ob eine kleine Gruppe (ein paar tausend stark) keine Loyalität zu Deutschland zu entwickeln bereit ist, auch in der dritten Generation noch nicht — oder ob es sich dabei um eine große Gruppe von einer Million handelt.

    Die kleine Gruppe bleibt marginal, unbedeutend. Die kann zum gefährlichen Fremdkörper werden.

    Das wird voraussichtlich bei den Erdotürken passieren.

    NOCH sind sie (beinahe) harmlos. (Abgesehen von ihrer Spitzeltätigkeit und ihrem gelegentlichen Gesinnungsterror anderen Deutschtürken gegenüber.)

    Lass ein paar Jahre mit dieser Ausgrenzung und Isolation vergehen, und es entsteht ein beträchtliches Gewalt- und Terrorpotenzial. Da wird es Jungs geben, die geil drauf sind, den Martyrer für die Heilige Türkei und den Heiligen Islam zu spielen. Die ideologischen Vorbereitungen dafür laufen schon: AKP und Diyanet preisen den Martyrertod geradezu an.

    Wir tun gut daran, das jetzt, bevor es ernst wird, schon ernst zu nehmen. Denn es ist vorhersehbar. Es ist keine bloße Spekulation. Die Erdotürken in Deutschland werden früher oder später gefährlich werden. Nicht in der Weise, dass sie in Deutschland einen Umsturz planen könnten – dazu sind sie viel zu wenig, viel zu isoliert. Ich denke an ideologisch motiviertes gewalttätiges Verhalten.

    Bei den jungen IS-Anhängern (die keine AKP-Leute sind!) kann man den Radikalisierungsprozess beobachten. Etwas Ähnliches wird bei den jungen AKP-Fans passieren. Das ist jedenfalls meine Prognose.

    Im übrigen – was wollen diese fanatischen Feinde Deutschlands noch hier in Deutschland? Es liegt doch auch für sie selber nahe, ein Land zu verlassen, in dem sie keinen Fuß mehr auf den Boden kriegen werden, zumal ja als glückliche Alternative ihr angeblich superstark werdendes Heimatland lockt.

  6. Korbinian meint:
  7. Nur eine kleine Erinnerung, wie schon vor 8 Jahren türkische staatliche Stellen über die türkischen Gemeinden und Vereine versuchten Druck auf deutsche Regierungsaktivitäten auszuüben:

    http://www.tagesspiegel.de/lepsius-haus-potsdam-wir-sind-keine-anti-tuerkische-einrichtung/1578428.html

  8. Korbinian meint:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan-umfragen-zu-referendum-machen-tuerkische-regierung-nervoes-a-1135569.html

    Beobachter fürchten, dass die Regierung den Druck auf die Opposition in den kommenden Wochen noch weiter verschärfen wird. Wer am 16. April nicht mit Ja stimme, sagte Erdogan kürzlich, stünde auf der Seite der Terroristen. Der Oberstaatsanwalt in Antalya drohte damit, Neinsager würden wie “PKK-Terroristen” behandelt. Ein Regionalpolitiker der AKP, der sein Amt inzwischen verloren hat, schwor die Parteijugend unterdessen bereits auf die Zeit nach dem Referendum ein: “Sollten wir weniger als 50 Prozent holen”, sagte er, “dann bereitet euch auf einen Bürgerkrieg vor.”

    Das ist die Demokratie nach dem Geschmack des *alle Inhalte aus dem Gedicht Böhmermanns zu übernehmen*

  9. Und hier noch zum hundert Jahre alten Dauerbrenner dem Armenier-Genozid (unter deutscher Kenntnis, teils Beteiligung einzelner Militärs):
    http://www.lepsiushaus-potsdam.de/uploads/images/Publikationen/vortrag-mendelsssohn-remise-september-2011.pdf

  10. conring meint:

    ÄÄh,
    Ich wollt hier eigentlich nicht mehr schreiben und wahrscheinlich werden Sie es auch nicht frei schalten.
    ABER: Lesen Sie eigentlich noch, was Sie schreiben?
    Was soll die rechtstaatliche Grundlage sein, Erdogan-AnhängerInnen aus der BRD auszuweisen?
    Die Leutchen haben entweder die deutsche Staatsbürgerschaft oder einen duaerhaften Aufenthaltsstatus in diesem unseren Land.

  11. “Was immer die Gründe sein mögen – und sie werden auch in unseren eigenen Fehlern zu suchen sein – diese jungen Türken haben sich selbst aus Deutschland herauskatapultiert.
    Wir müssen überlegen, wie wir sie los werden können.”

    Der Blogger fordert doch hier quasi die Verfolgung einer politischen, religiösen und ethnischen Minderheit, weil Sie sich seiner Ansicht nach gegen Deutschland richtet. Auf welcher Rechtsgrundlage tust du das lieber Blogger? Genauer, gegen welches Gesetz verstoßen nun diese rund 1 Mio “Erdotürken” wie du sie so liebevoll brandmarkst? Oder redest du hier gar über hypothetische Verbrechen in der Zukunft, dann wären deine Aussagen umso schlimmer.

    Wie deine Forderung rechtlich einzuordnen ist überlasse ich mal dir.

    Diese Personengruppe kann uns noch so fremd sein (ich persönlich halte sie für einen ignoranten Haufen), solange diese Menschen nicht konkret gegen Gesetze verstoßen, sind deine Forderungen nichts anderes als gefährliche Hetze. Selbst wenn gegen Gesetze verstoßen wird, haben wir dazu Straffverolgungsbehörden, die sich INDIVIDUELL mit den Gefährdern beschäftigen. Es ist nicht deine Aufgabe eine Isolationen, Diskriminierung oder das “loswerden” dieser Personen zu fordern.

    Richtet sich deine Feindschaft auch gegen Kinder und Familienangehörige dieser besagten Gruppe oder hast du diese deine Gegner schon soweit entmenschlicht, dass du über sowas nicht nachdenken musst?

  12. Korbinian meint:

    @conring

    Öhmm… wie war das mit dem Paragraphen 99 und der fremden Macht?
    Diese Leute würden ratzfatz hinter schwedischen Gardinen verschwinden wenn unsere Maschinenbauer nicht die Gewinde für die Dönerspieße bauen würden.

  13. Jakobiner meint:

    Paragraph 99 gilt nur für Spionageaktivitäten für eine ausländische Mascht oder Söldnertum im Dienste einer ausländischen Macht, deren Interessen mit denen Deutschlands kollidieren. Die Jubeltürken kann man damit nicht dingfest machen.

  14. Korbinian meint:

    @Jakobiner

    Wer definiert denn was Spionage ist?
    Man könnte natürlich auch die Erdogansche Methode anwenden und diese Leute einfach zu Terroristen erklären, aber haben wir das wirklich nötig?

  15. Jakobiner meint:

    Zu Korbinian: Deiner Definition von Spionage nach müsste man in den USA Trump und seine Wahlkampftruppe schon längst wegen Spionage für Russland anklagen–zumal die ja auch dirketen Kontakt zum russischen Geheimdienst unterhielten–aber scheinbar gibt dies nicht einmal der amerikanische Espionageakt her. Die Erdotürken müssen schon in driektem Kontakt mit einem staatlichen türkischen Organ und in dessen Auftrag handeln, um belangt werden zu können. Ob eine einfache Denunaziation schon als solches angesehen werden kann, weiß ich allerdings nicht.

  16. Jakobiner meint:

    Vielleicht sollte man gegen die Erdotürken Putinesk vorgehen: Alle NGOs, Vereine, die aus dem Ausland Gelder beziehen oder Kontakte mit diesen unterhalten als “Agenten”kategorisieren und demnach behandeln. Von Ditib, UNion der europäischen Türken (oder wie der heißt) bis zu den Vereinen der Grauen Wölfen und erdoganfreundlcihen Schischbars und Moscheen.Und sie dann alle observieren und im Verfassungsschutzbericht offen publizieren, wie dies auch schon mit Rußland, China, Iran, Nordkorea und anderen geschieht. Natürlich aber schützt die NATO-Mitgliedschaft da doch noch!

  17. Ganz richtig, Max und conring:

    Es kann nicht um Ausweisung gehen. Wenn sie in Deutschland leben wollen, können sie das. Sie verstoßen gegen kein Gesetz.

    Allerdings:

    1. Praktisch haben sie sich aus Deutschland ausgegrenzt. Sie bilden eine von so ziemlich allen abgelehnte Gruppe. Sind wir uns soweit einig?

    2. Was entsteht daraus? Sowas bleibt ja nicht stabil. In beide Richtungen heizt das Spannungen an. Die Erdotürken werden nach und nach radikaler werden. Ihr Hass auf Deutschland und die Deutschen wird sich verstärken. Bis zu welcher Intensität? Ich denke da vor allem an die “Jungs” – und an den Martyrerkult. Die Rechtspopulisten unter den Deutschen werden die Möglichkeit erkennen, diese Erdotürken als speziellen Sündenbock zu behandeln. Niemand mag diese verbockte Minderheit, die dem türkischen Staatsterrorismus und dem Sultan zujubelt; niemand wird diese verbiesterte Minderheit verteidigen, wenn sie auch physisch angegriffen wird. (Nur die Polizei wird es tun, widerwillig.)

    3. Wenn man das voraussieht, Max und conring, dann wird man sich hier und heute schon fragen: Was tun? – Mein Vorschlag: Reden wir Klartext! Machen wir uns nichts vor! Und erkennen wir, dass die Entscheidung der Erdotürken für die Diktatur und den Staats- und Volksterrorismus in der Türkei gegen alles, was westlich ist (und dazu noch gegen die Kurden, und vielleicht auch bald gegen die Alevi?) es den Erdotürken nahe legen müsste, Deutschland zu verlassen und in ihre Gelobte Heimat zurückzukehren.

    Ich spreche also eine Empfehlung aus.

    Würdet ihr beide euch dieser Empfehlung anschließen?

  18. Cenki66 meint:

    Ich schliesse mich conring und Max an.

    Leo

    wie wäre es, wenn wir tatsächlich den ganzen Erdogan Anhängern ein Hilal auf die Brust kleben?
    Nichts anderes ist deine Gesinnungsdiktatur. Du manövrierst dich selbst in eine Sackgasse in dem du mit deiner Anti-Erdogan-Manier Menschen quasi in Sippenhaft bringen willst.

  19. conring meint:

    @ Leo Brux
    Das Problem sind doch nicht die gewöhnlichen Erdogan-AnhängerInnen, deren Anzahl recht überschaubar ist, sondern ebene ein Verein wie DITIB und seine FunktionärInnen.
    Da gibt es eben ständig Einzelfälle wie zuletzt in Hamburg (http://www.focus.de/politik/deutschland/wir-zerschlagen-deutschland-auf-facebook-hetzen-ditib-anhaenger-offen-gegen-deutschland_id_6692470.html) und trotzdem wird dieser Verein und seine Funktionäre als Gesprächspartner der hiesigen Politik betrachtet.

  20. Korbinian meint:

    Alle Erdogan-Fans kriegen ein Böhmermann-Tattoo. Zwangsweise.

  21. conring meint:

    @ Korbinian
    Zwangstattoos sind in Teutschland auch keine neue Sache. Gab es während es 1000jährigen Reichs für die Insassen von Auschwitz und für die Mitglieder der Waffen-SS.

  22. Korbinian meint:

    Naja, das müssen die ja nicht wissen. Außerdem zieht man ja in der Türkei auch ganz gern mal Schlussstriche, siehe Armenier Griechen und Assyrer.

    Jetzt kommen die Schmierlappen wieder angekrochen:
    http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1136161.html

  23. conring meint:

    @ Korbinian
    trotzdem ist ihr Tattoo-Statement gemacklos und auch eher unlustig.

  24. Fantomas007 meint:

    “Außerdem zieht man ja in der Türkei auch ganz gern mal Schlussstriche, siehe Armenier Griechen und Assyrer.”

    Zeig mir doch bitte mal ein Volk, das Macht besaß, über andere herrschte und keine Schlussstriche in ihrer Geschichte hatte. Und zeig mir doch mal ein Volk, dass zuvor unterdrückt wurde, später nachdem sie selbst die Macht hatte, sich aufgrund ihrer eigenen vergangener Leiden gnädiger zu denen war, die sie selbst anschließend beherrscht hat.

    Alle Völker dieser Erde, die in ihrer vergangenen Geschichte was zu melden hatten, haben ihre Leichen im Keller.

  25. Korbinian meint:

    @conring

    Ja da hast Du wohl Recht. Ich muss zugeben dass ich diese SS-Geschichte in dem Moment nicht auf dem Schirm hatte.

    @fantomas

    Schlussstrich! Schlussstrich! Schlussstrich! Höcke! Höcke! Höcke!

  26. Jakobiner meint:

    Folgende Nachricht dürfte in türkischen Staatsmedien wohl nicht berichtet werden:

    “Wirtschaftlicher Niedergang
    Türkei bittet Berlin um Hilfe in der Krise

    25.02.2017, 12:36 Uhr | t-online.de

    Politisch setzt die Türkei auf Konfrontation zum Westen, und Präsident Erdogan markiert in aller Öffentlichkeit den starken Mann – wirtschaftlich allerdings befindet sich das Land in einerm rasanten Niedergang, und wen bittet Ankara heimlich, still und leise um Hilfe? Richtig, die so viel gescholtene Bundesregierung.

    Um die ökonomische Talfahrt der Türkei zu bremsen, setzt die Administration von Recep Tayyip Erdogan nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Spiegel” besondere Hoffnungen auf ausländischer Partner.

    Am Mittwoch vergangener Woche sprach der stellvertretende türkische Ministerpräsident Mehmet Şimşek bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor. Bei dem vertraulichen Treffen ging es laut “Spiegel” auch um die Frage, was Deutschland zur Stabilisierung der labilen Wirtschaftslage am Bosporus beitragen könne.
    Hauptaugenmerk: natürlich der Tourismus, der immerhin 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, im vergangenen Jahr aber um ein Drittel bis 40 Prozent eingebrochen war; Anzeichen auf Erholung gibt es für dieses Jahr kaum. Gründe sind natürlich die häufigen Terroranschläge, aber auch die schwierigen Beziehungen der Türkei zu Deutschland und zu Russland.
    Schäuble mahnt

    Da fragt sich die türkische Regierung nun händeringend, wie sie wieder mehr Urlauber ins Land locken könnte. Schäuble machte seinem Gast dazu klar, dass dessen Regierung entschlossener gegen den Terrorismus vorgehen müsse, um die Sicherheitslage zu beruhigen.

    Im Gespräch war auch, wie die Entwicklungsbanken beider Länder besser zusammenarbeiten könnten, um vor allem die Wirtschaft im ländlichen Raum der Türkei zu fördern.
    Politisch heikel

    Unterstützung für die Erdogan-Regierung wäre politisch natürlich heikel, wo Menschen- und Freiheitsrechte in der Türkei gerade ncht allzu hoch im Kurs stehen, Erdogan sein Land zu einem autokratischen Präsidialsystem umbauen will und es hierzulande Diskussionen wegen eines möglichen Propaganda-Auftritts in Deutschland gibt.”

    http://www.t-online.de/wirtschaft/id_80469098/tuerkei-bittet-deutschland-um-hilfe-in-der-wirtschaftskrise.html

  27. Korbinian meint:

    Das sollte man in Berlin doch mal Gegendruck aufbauen. Auch wegen Yücel z.B.

  28. Cenki66 meint:

    @Jakobiner

    Wie süß…

    die arme arme Türkei bittet das große große Deutschland um Wirtschaftshilfe. Diese Nachricht hat so viel inhatlichen Wert, wie Erdogan angeblich Hitler gelobt haben soll oder dass türkische Konsulate Schüler zum spitzeln aufgefordert haben soll.

    Der Herr Simsek hat den Herr Schäuble eher nach den versprochenen Flüchtlingshilfen gefragt. Aber egal, bald sind ja Wahlen und mal wieder wird Wahlkampf im Rücken der Migranten gemacht, während deutsche Rentner Pfandflaschen sammeln. Nichts Neues.

  29. Jakobiner meint:

    Naja, türkische Rentner und Arbeitslose, die Flaschen sammeln oder sich an Ramadan an den islamischen Tafeln ihren Hunger fressen wollen, gibt es ja in der Wirtschaftswundertürkei Erdogans sicherlich nicht. Davon hätten die staatlichen Medien sicherlich schon längst berichtet. Wahrscheinlich wird der erste Journalist, der über Armut in der Türkei berichtet unter der Anklage einer MItgliedschaft einer terroristischen Organisation wie Denmiz Yücel festgenommen, inhaftiert und vielleicht auch noch gefoltert. Abner Erdogan will ja jetzt ein Volksreferendum über die Todesstrafe, um politische Gegner auch noch politisch ermorden zu können.

  30. Jakobiner meint:

    Leo Brux Artikel müsste korrekt heißen: 9001 Erdotürken bejubeln die Diktatur–die 1 ist unser lieber Cenki. den man auch als ersten observeieren und bei Bespoitzelung anderer Türken oder Deutschen unter Spiuonageverdacht stellen und verknacken sollte.

  31. wenn ein Blog erstellt wird, sollte es nicht der Hetze dienen und schon gar nicht eine Hetze gegen eine Minderheit. Sie sagen die Erdotürken entfremden sich immer mehr von Deutschland. Aber da fragt man sich, ob nicht die Hetzen auf solchen Blogs dafür verantwortlich sind. Zu dem neuen System in der Türkei sollte man noch etwas bemerkenswertes hinzufügen , denn mit dem neuen System kann auch der Präsident angeklagt werden, in allen Punkten. Dies schwächt die These:”Erdogan gewinnt mit dem neuen System mehr Macht”

  32. Korbinian meint:

    Also wenn Wahlkampf auf dem Rücken der Cenkisten und anderem erdoganischen Gelichter gemacht wird ist mir das sehr Recht.

  33. Korbinian meint:

    und wer weiß, vielleicht bereichern sich ja ein paar Kumpels vom cenki hier mit:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/akp-enteignet-zehntausende-14889131.html

  34. Korbinian meint:

    man könnte seitenweise Material zitieren:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/tuerkische-chronik-xxviii-nur-noch-ein-kurzer-weg-zum-faschismus-1.3392159

    http://www.sueddeutsche.de/medien/tuerkei-huerriyet-haelt-interview-mit-orhan-pamuk-zurueck-1.3380578

    aber Erdogan ist ja immer noch das kleinere Übel.
    Hat hier vor kurzen noch ein angeblich moderater, atheistischer Kommentator behauptet.
    Aber auch der deutsche Staat zeigt hier mal wieder seine Kontinuität (wie 1914-1918): Es wird weggeschaut.

  35. Zeig mir doch bitte mal ein Volk, das Macht besaß, über andere herrschte und keine Schlussstriche in ihrer Geschichte hatte. Und zeig mir doch mal ein Volk, dass zuvor unterdrückt wurde, später nachdem sie selbst die Macht hatte, sich aufgrund ihrer eigenen vergangener Leiden gnädiger zu denen war, die sie selbst anschließend beherrscht hat.

    Alle Völker dieser Erde, die in ihrer vergangenen Geschichte was zu melden hatten, haben ihre Leichen im Keller.

    Fantomas,
    das ist richtig.
    Der wesentliche Punkt aber ist, wie die Länder mit diesen Leichen in ihrem historischen Keller umgehen.

    Da ist Deutschland vorbildlich.
    Auch einige andere Länder machen es nicht schlecht – die Niederlande zum Beispiel, England auch, mit Abstrichen.

    Die meisten Länder machen es immerhin so, dass die scharfe Kritik an der eigenen (nationalen!) Vergangenheit erlaubt ist, dass man damit auch an den Universitäten Professuren erhält, dass man immer wieder höchst kritische Sendungen darüber im Fernsehen bekommt …

    Da liegt nun der Unterschied zur Türkei. Es handelt sich um ein kollektives Verweigern, massiv betrieben vom Staat, aber ebenso massiv gestützt von einem bornierten Volk.

    Schau dir an, wie man in England über die Schande der eigenen Vergangenheit zu sprechen in der Lage ist, über die Katastrophen in Indien und in Irland zum Beispiel, für die die englische Politik und das englische Volk direkt verantwortlich sind.

    Das nur als Beispiel.

    Und wie gesagt, Deutschland ist auf diesem Gebiet ein Vorbild.

    Die Türkei ein Musterbeispiel für das Gegenteil.

  36. @ Nu

    Ich glaub ja kaum, dass dieser Blog so viel Einfluss auf die öffentliche Meinung in Deutschland hat …

    Im übrigen ist das da ein Witz:

    denn mit dem neuen System kann auch der Präsident angeklagt werden, in allen Punkten.

    Wer es wagen würde, Erdogan anzuklagen, würde rasch im Gefängnis landen – unter der Anklage des Terrorismus vermutlich. Die Justiz ist – wie Erdogan ja doch auch persönlich gefordert hat – in der Hand des Präsidenten. Die Gewaltenteilung ist abgeschafft.

    Die Erdotürken haben sich aus Deutschland, aus Europa verabschiedet – zusammen mit ihrem Idol und ihrer Partei. Das ist EURE Entscheidung. WIR erlauben uns, darauf zu reagieren und euch (den Erdotürken unter den Deutschtürken) vorzuschlagen, die Konsequenz aus dieser – legitimen – Entscheidung zu ziehen: Rückkehr in die gloreiche Heimat, in die heilige Türkei.

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