Der verbale Krieg geht weiter – einseitig. Erdogan pöbelt, Deutschland beobachtet..

tuerkeiSo geht es weiter und weiter:

Am 16. April entscheidet die Türkei über die Einführung eines Präsidialsystems. Fast täglich macht Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Wahlkampf. Und fast ebenso oft greift er die Europäische Union scharf an. Am Donnerstag bezeichnete er nun Europa vor Anhängern im westtürkischen Balikesir als „Zentrum des Nationalsozialismus“.

„Heute ist Europa in den Augen von Milliarden Menschen nicht das Zentrum von Demokratie, Menschenrechten und Freiheiten, sondern das der Repression, Gewalt und des Nationalsozialismus“, sagte er. Rassistische Parteien wickelten Europa um den Finger. „Wir haben es mit einem Kontinent zu tun, der in jeder Hinsicht verrottet.“

Erst am Vortag hatte Erdogan der EU Respektlosigkeit gegenüber seinem Land vorgeworfen und als Konsequenz daraus für Zustimmung zu seinem Präsidialsystem geworben. „Es geht darum, Rechenschaft für die Respektlosigkeit gegenüber diesem Volk zu verlangen“, sagte er im westtürkischen Bursa.

Offenbar bezogen auf die Kopenhagener Kriterien, die das Kandidatenland Türkei für einen EU-Beitritt erfüllen müsste, sagte der Präsident: „Wir brauchen ihre Kriterien und dergleichen nicht mehr. Wir haben unsere Ankara-Kriterien.“ Ohnehin setze die Türkei Menschenrechte, Demokratie und Freiheiten besser um als die EU.

WELT

Das mit dem Kreuzzug analysiert ein weiterer WELT-Artikel.

Ob „verrotteter Kontinent“ oder „Zentrum des Nationalsozialismus“: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bemüht gern historische Vergleiche, um seine Wut über Europa zum Ausdruck zu bringen.

Vor allem wenn damit einmal mehr das große Gegenstück, das Osmanische Reich, beschworen werden kann.

So sah Erdogan unlängst eine eine „Kreuzritter-Allianz“ am Werk, als Papst Franziskus den Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten eine Audienz im Vatikan gewährte.

Ihr Ziel sei es, die Türkei nicht in die EU aufzunehmen.

Außerdem beschuldigte er „europäische Parlamentarier und ihre Anführer“, sich vor der Volksabstimmung über das von ihm angestrebte Präsidialsystem auf die Seite seiner Gegner geschlagen zu haben: „So Gott will, wird das türkische Volk … den Anführern des Westens die größte Lektion erteilen.“

WELT

Kommentar am Ende dieses WELT-Artikels:

Erdogans Verweis auf die Kreuzzüge darf daher nicht allein als Mahnung vor der Boshaftigkeit Europas verstanden werden, sondern auch als Fingerzeig auf den Retter.

Das ruhmreiche Osmanische Reich sei der Maßstab, so Erdogans Botschaft, den sich auch die Türken der Gegenwart zum Vorbild nehmen sollten.

Das Problem ist gewiss nicht, dass die Türkei für Europa zum Fürchten wäre. Dazu ist sie zu klein, zu schwach, zu isoliert, zu dumm.

Aber lästig kann sie werden. Lästig ist sie uns schon geworden.

Für die Außenpolitiker ist so ein kläffender Köter an sich kein großes Problem, wenn sie denn einfach nur kühle Außenpolitiker sein könnten, sein dürften.

Können sie aber nicht, dürfen sie aber nicht. Es gibt immer auch eine Innenpolitik, und die hat Ohren für das, was von außen reinkommt, weil die, die “innen” sind, Ohren haben.

So muss Außenpolitik immer auch ein bisschen Innenpolitik sein. Die Stimmung im Volk wahrnehmen und – mit einigem Abstand, mit einiger Diplomatie nach außen und ein bisschen Täuschung (ich könnte es auch Beschwichtigung nennen) nach innen  – berücksichtigen.

Es ist schon richtig, dass Berlin und Brüssel jetzt nicht überstürzt reagieren. Dass sie nicht zurückpöbeln. Dass sie den 16. April abwarten. Dass sie dann dabei freundlich mitspielen, falls es (was allerdings nur eine der zwei Möglicheiten ist) eine Entspannungsphase geben sollte .

Aber es hat sich etwas grundlegend geändert. Das dürfte inzwischen in den Entscheidungsetagen Gegenstand strategischer und taktischer Überlegungen sein. Erdogan hat die Brücken abgebrochen.

Seine Türken in Mitteleuropa sind die ersten Opfer. Die Erdotürken in Deutschland, Österreich und den Niederlanden haben in diesen drei Ländern keine Perspektive mehr.

Kommt ihnen das allmählich zu Bewusstsein?

Schauen wir uns dazu ein Beispiel an – eins aus der Blog-Debatte.

Ich hatte geschrieben:

“Viele Anhänger und Verteidiger Erdogans (ich denke auch an die, die zwar nicht für Erdogan sind, für ihn und seine Anhänger aber um Verständnis werben) haben noch nicht verstanden, was die Folgen ihrer Kriegserklärung gegen Deutschland und die Deutschen bzw. gegen den Westen für sie bedeuten wird.”

Die Antwort meines Gesprächspartners darauf:

Der einzige Krieg findet in Deinem Gehirn statt. Du kannst eben nicht aus Deiner Haut als Fanatiker. Wo andere Probleme und dunkle Wolken sehen, siehst du sofort den Krieg.

Ich habe vom verbalen Krieg gesprochen. Was ist es anders, was Erdogan und die Seinen betreiben? Wie kann man das leugnen? Worte haben doch wohl einen Sinn, eine Bedeutung, oder?

Richtig ist, Deutschland hat auf diese hemmungslosen Verbalattacken keine kriegerische Antwort gegeben, und zum Krieg braucht es zwei.

Meine Vorhersage ist: Die Antwort ist schon im Kommen.

Unsere Politiker wollen gewählt werden. Wollen bei den Wählern populär sein. Maßnahmen gegen den Berserker von Ankara und seine Fans in Deutschland SIND populär. Also erwartbar.

Derselbe türkischdeutsche Diskussionspartner meint: Viele Deutschtürken würden eben lieber gehasst als nicht beachtet. Sie revanchieren sich bei uns, indem sie den Hasstiraden Erdogans zustimmen.

Darauf habe ich geschrieben:

Also, diese Erdotürken wollen von uns Deutschen gehasst werden.

Das werden sie nicht offen zugeben, aber psychologisch macht das schon Sinn. Es erklärt die politische Dummheit.

Was machen wir nun mit einer eingewanderten Minderheit, die von uns gehasst werden will und die es direkt darauf anlegt, dass sie von uns gehasst wird?

Ich sehe da drei Möglichkeiten:

(1) Der Mob geht auf sie los.

(2) Der Staat diskriminiert sie gnadenlos.

(3) Sie wandern aus. Zurück in die Heilige Heimat, in der sie willkommen sind.

Da mir die ersten beiden Optionen missfallen, plädiere ich für die dritte.

Welche anderen Optionen gäbe es denn deiner Meinung nach?

Auch die Deutschen dürfen ihre Interessen haben und abwägen, nicht wahr? Sie müssen ihre Interessen nicht den Türken unterordnen.

Wenn diese eingewanderte Minderheit meint, Deutschland sei zwar gut zum Geldverdienen, aber sonst ein faschistisches Land, ein Land zum kulturellen und politischen Kotzen, ein Feind des eigenen Heimatlandes,

dann würde ich mal sagen, dass man da im eigenen Interesse einen “Scheidungsprozess” einleiten muss.

Diese sachliche Überlegung konnte mein Gesprächspartner nur noch mit wütenden Tiraden beantworten.

Es wäre doch interessant zu diskutieren, wie die Perspektive der Erdotürken ausschaut, wenn es so weiter geht – und es wird doch wohl so weiter gehen, oder?

Diese Diskussion wird verweigert. Blankes Schimpfen antwortet auf die sachliche Frage. Sie können nur blind um sich schlagen.

Aber auch in der deutschen Debatte ist man noch nicht auf der Höhe des Problems. Man ist erschrocken, man ärgert sich, man wundert sich … aber das Faktum des Bruchs ist den meisten noch nicht klar geworden.

So können sie dann auch nicht logisch weiter denken: Was passiert nach dem Bruch?

Wunschdenken spielt da auch eine Rolle. Es darf keinen Bruch geben, also gibt es keinen Bruch.

Die Realität wird sie einholen. Der Bruch ist da. Und wie bei zerbrochenem Glas nicht reparierbar.

Kommentare

  1. Jakobiner meint:

    Zum einen Interessant, dass Erdogan angeblicjh in die EU wollte, die eben gewisse demokratische und rechtsstaatliche Kriterien der Aufnahme hat, die er nicht bereit ist zu erfüllen. Er weiß sehr wohl, dass Europa nicht Nationalsozialismus bedeutet, sondern das genaue Gegenteil.Zum einen widersprüchlich, sollte er ernsthaft behaupten er habe jemals in die EU gewollt. Hat er nicht. Zum anderen wäre dies einmal Gelegenheit den Westen von seinem kulturrelativistischen Schuldkomplex zu befreien und einmal die muslimsiche Geschichte mit all ihren Eroberungsfeldzügen, Massakern und der Sklaverei herauszustellen, die doch an die 150 Millionen Menschenleben kostete und Millionen in die Sklaverei brachte, während der sogenannant christliche Westen Sklaverei gerade einmal 2 Jahrhunderte praktizierte und dann selbst abschaffte.

  2. Korbinian meint:

    Man könte sogar noch etwas weitergehen und fragen warum es keine schwarzen Einwohner auf dem Gebiet der Levante und in der Türkei gibt.
    Wenn die schwarzen Sklaven die dorthin gebracht worden sind aus Afrika sich hätten vermehren können wie in Amerika dann würden wohl so 10-15% der Bevölkerung dort Schwarze sein. Ging aber nicht weil diese Schwarzen fast ausnahmslos kastriert worden sind und/oder bei der Behandlung oft verstorben sind.
    https://www.perlentaucher.de/buch/tidiane-ndiaye/der-verschleierte-voelkermord.html

  3. Ich würde das heute auch sagen – anders als früher: Erdogan hatte nie das Ziel, die Türkei in die EU zu bringen. Die Annäherung war nur ein strategisches Manöver, um den Tiefen Staat der Türkei daran zu hindern, ihn zu stürzen. Ihn und die Demokratie. Die Demokratie wollte er schon selber abschaffen, aber um das tun zu können, musste er sie zunächst einmal gegen die Semifaschisten verteidigen und sogar stärken.

    Man wird jetzt wohl sagen können: Wir haben die Türkei verloren. Und: Die Türkei hat uns verloren. – Unangenehm für uns, aber katastrophal für die Türkei. Für die gibt es keinen potenten Partner als Ersatz. Wir aber brauchen die Türkei nicht und können sie abschreiben – auch wenn das einige Probleme nach sich ziehen wird.

    Ich würde den Verantwortlichen in Berlin und Brüssel raten, von dieser Sachlage auszugehen, also nicht auf die Hoffnung zu setzen, dass “Erdogan” bald vorbei sein werde. Schon möglich, dass er bald stürzt. Möglich aber auch, dass er noch lange durchhält. In beiden Fällen wird es für die Türkei schlimm. In beiden Fällen wird die Türkei ein gefährlicher Nachbar.



    Ein interessanter Artikel
    zur sich anbahnenden türkischen Wirtschaftskrise.

    Und noch einer.

    Erdogans Politik hat schon angefangen, für die Türken TEUER zu werden.

  4. Jakobiner meint:

    Aus dem Klappentext:
    “Aus dem Französischen von Christine und Radouane Belakhdar. “Der verschleierte Völkermord” schildert die Versklavung der schwarzen Bewohner Afrikas durch die muslimischen Eroberer. Im Jahre 652 zwang der Emir Abdallah ben Said dem nubischen König Khalidurat einen Schutzgeld-Vertrag auf: Nubien sollte in Zukunft unter dem Schutz Allahs und seines Propheten Mohammed stehen, sofern es jedes Jahr 360 Sklaven beiderlei Geschlechts an den Imam der Muselmanen überstellte. Im Laufe der folgenden dreizehn Jahrhunderte drangen islamische Sklavenhändler immer tiefer in den Kontinent ein und verschleppten viele Millionen Schwarze in die arabischen Länder. Der Autor beschreibt den unglaublichen Blutzoll, den dieser menschenverachtende Handel forderte. Auf jeden gefangenen Sklaven kamen durchschnittlich drei Menschen, die beim Niederbrennen der Dörfer oder in den darauf folgenden Hungersnöten umkamen. Und auf den Todesmärschen starb in der Regel noch einmal mehr als die Hälfte aller Sklaven. Der Autor schätzt die Zahl der Toten, die auf das Konto des arabischen Sklavenhandels gingen, auf mindestens 17 Millionen. Ein Ein erschütterndes Buch über einen bisher kaum thematisierten Völkermord.”

    Was würden Erdotürken dazu sagen: Erstens: Woher habt ihr die Statistik? Gab es damals schon schriftliche Aufzeichnungen? Zweitens: Das waren die Araber und nicht die Türken und ihr glorreiches Osmanisches Reich. Das Buch wäre aber eine gute Vorlage für ein türkisch-arabisches “Roots”als Film.Kunta Kinte mit seinen muslimischen Massas auf türkisch!

  5. Jakobiner meint:

    “„Wir brauchen ihre Kriterien und dergleichen nicht mehr. Wir haben unsere Ankara-Kriterien.“ Ohnehin setze die Türkei Menschenrechte, Demokratie und Freiheiten besser um als die EU.”

    Naja, mal sehen–es besteht noch Hoffnung: Wenn die EU die “Ankarakritierien” erfüllt, stände vielleicht einer Vollmitgliedschaft der EU im neoosmanischen Reich nichts mehr im Wege. Vorraussetzung aber: Aufhebung der Trennung von Staat und Religion, die Anberkennung des Sultans als Alleinherrscher sowie die Islamisierung Europas.

  6. Jakobiner meint:

    Die Frage ist ja, ob man dies mal nicht umgekehrt lesen soll,d,h. die ganzen antiwestlichen und antiaufklärerischen Stellen des Koran, ob man eben nicht mal ein ex negativo des Koran und des Islam sehen sollte, da mit Constantin Schreiber und seinem “Inside Islam”/”Moscheereport” eben dies nahelegt.Warum sollte man nicht dazu kommen, all dies real und positiv zu verbieten und nicht mehr der Definitionsmacht irgendwelcher islamischer Religion zu überlassen? Wenn der konsvativ-normale Islam eben antiaufkläreriscgh ist, dann sollte man auch jede Ditib-Moschee schliessen oder zumindestens deren Neubau verhindern!

  7. Jakobiner,
    ich verstehe nicht, warum dich die Verfassung, das GG und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, so wenig interessiert.
    Das macht mich (und wohl auch jeden anderen, dem die Verfassung wesentlich ist) misstrauisch.

    Es erinnert mich an Erdogan und die AKP. Demokratie ist purer Volkswille, festgestellt in Wahlen und Referenden.

    Es erinnert auch an Geerd Wilders.

    Und es ist so entschieden anti-aufklärerisch, dass es schon seltsam klingt, wenn du von den Moscheen die Aufklärung einforderst.

    Wir sollten also mal unter uns klären, was du unter Aufklärung verstehst. Und was du für den Rahmen des GG hältst – oder ob du aus dem GG aussteigen möchtest.

    Als Privatperson kann man das. Eben. Auch gläubige Muslime können das, so wie du.
    Aber es geht nicht als Staat oder Teil des Staates. Das GG bindet nicht dich persönlich, sondern jeden Staatsdiener (von der Bundeskanzlerin und dem Bundespräsidenten herunter bis zum letzten kleinen Lehrer und Polizisten.)

    Eine Moschee oder Kirche oder ein Verein dürfen antiaufklärerisch arbeiten. Sie sind keine staatliche Einrichtung. Sie sind da so frei, wie du und ich es sind. Möchtest du diese Freiheit nun von Staats wegen einschränken, forderst du politisch zum Bruch des GG auf.

  8. Jakobiner meint:

    Erdogan kann eigentlich den verbalen Krieg gar nicht mehr eskalieren, da er inzwischen so alle Verbalinjurien und Schimpfwörter asugereizt hat. Wesentlich schlimmer kann es verbal nicht mehr kommen, es sei denn er versucht sich in Form eines Böhmermann-Schmähgedichts an Merkel.Eigentlich müssten jetzt Taten folgen, da die verbale Eskalation ziemlich ausgereizt ist.

  9. Sollten Erdogan die Injurien und die Giftpfeile ausgehen, würde ich ihm raten, mal mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich hätte da noch einiges auf Lager, was bei Erdotürken Begeisterungsstürme auslösen würde.

    Zu Merkel könnte er sagen: Diese Polithure, die ihren Mann unter dem Stiefel hält, muss mal zu spüren bekommen, was ein richtiger Mann ist!

    Zu Deutschland: Schaut, wie sie zittern, diese Feiglinge, jetzt, wo sie unsere Macht spüren! So muss man sie behandeln, diese Schwächlinge! So werden wir sie weiter behandeln! Der Türke kann endlich wieder stolz auf sich und seine Nation und seine Religion sein.

    Zu den Erdotürken in Deutschland, Österreich und den Niederlanden: Keine Sorge, wir Türken stehen bereit, euch mit dem Einsatz unseres Lebens zu verteidigen! Ihr werdet als Sieger aus dem Kampf mit den Faschisten hervorgehen. Dafür werde ICH sorgen. Vertraut mir, wir sind die Neuen Türken, wir haben die Mittel.

    Nochmal zu uns allen: Jeder Türke in Europa ist entweder ein Soldat der Türkei oder ein Verräter und bereit, als Martyrer für die Nationale Sache und die Wahre Religion zu sterben. Was wir mit Verrätern machen, das hab ihr inzwischen schon gemerkt. Was Soldaten der Türkei machen, wenn ihre Ehre, die Ehre ihres Landes und ihres Volkes, die Ehre ihres Präsidenten angegriffen werden, das werdet ihr Faschisten bald zu spüren bekommen!

    Oder: WIR stehen wieder vor Wien! Aber diesmal lassen wir uns nicht wieder besiegen.

    Wie du siehst, Jakobiner, es ginge schon noch extremer. Man könnte beinahe sagen, Erdogan hat sich bisher doch sehr zurückgehalten …

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