? Was tun mit DIESER Türkei?

deutschlandHalten wir erst einmal fest, dass die knappe Mehrheit der Türken möglicherweise eher Nein gesagt hat. Die Manipulation etwa durch Millionen Wahlzettel ohne offiziellen Stempel ist dafür ein Indiz. Andere betreffen die Wahlbe- und verhinderungen in Südostanatolien. An vielen Orten wurde die Wahlentscheidung der Bürger kontrolliert – die Wahl war hier nicht frei und geheim.

Wer die Macht hat, KANN das Wahlergebnis (in einem gewissen Rahmen jedenfalls) manipulieren. Und tut das auch.

Es ist aber auch so, dass etwa die Hälfte der Türken Erdogans Diktatur gewählt hat, und sie hat die Diktatur auch deshalb gewählt, weil der Große Führer einen verbalen Krieg gegen den Westen entfesselt hat.

Offensichtlich sagt das zumindest der Hälfte der Türken zu. Und einer anderen Hälfte nicht.

Gabriel twittert:

“Es ist gut, dass der so erbittert geführte Wahlkampf, auch bei uns in Deutschland, jetzt vorbei ist.”

Also die Türkei entscheidet sich für die Diktatur und für einen, der gegen den Westen gehetzt hat wie ein Irrer – und Gabriel stellt nur mal fest: Gut, dass der Wahlkampf jetzt vorbei ist.

CSU-Vize Weber twittert:

“Unabhängig vom Ergebnis: Präsident Erdoğan hinterlässt mit Referendum eine gespaltene Nation.”

Nur das? Ist nicht das Ergebnis eine Katastrophe?

Österreichs Kanzler Kern twittert:

“Erdogan hat den Bruch mit dem europ Grundkonsens von Demokratie u Rechtsstaat gesucht, fast die Hälfte d Türken ist ihm nicht gefolgt.”

Das trifft es schon eher.

Für die Kanzlerin spricht Altmaier.

Die Bundesregierung werde das “in einer freien und demokratischen Wahl” zustande gekommene Ergebnis akzeptieren. Ob die Wahl fair verlaufen sei, würden unter anderem die Berichte der Wahlbeobachter zeigen.

Julia Klöckner, CDU, twittert:

“Hr. Erdogan hat nicht nur die Türkei gespalten, sondern auch die Türken in RLP, Deutschland und Europa. Das war kein faires Referendum.”

Das könnte auch von mir sein. Dito Claudia Roth:

“Unsere Beziehungen zur Türkei brauchen nun eine grundlegende Neuvermessung.”

Cem Özdemir twittert:

“Schwarzer Tag für Türkei. Land tief gespalten. Aber fast 50% haben für Demokratie & gegen Diktatur gestimmt. Wir stehen an ihrer Seite.”

Möge es so sein. Möge es so werden. Aber es sind Gabriel und Merkel, die die Außenpolitik machen.

Kanzlerkandidat Schulz twittert:

“Der knappe Ausgang des Referendums zeigt: Erdoğan ist nicht die Türkei. Einsatz für Demokratie und Menschenrechte muss weitergehen.”

Immerhin ist er die halbe Türkei. Und mit dieser halben Türkei werden Merkel, Gabriel und Schulz nun kuscheln? Damit Erdogan der anderen Hälfte zeigen kann, dass die Europäer vor dem Großen Führer in die Knie gehen?

Sarah Wagenknecht:

“Eine Politik des ‘Weiter so’ von Kanzlerin Merkel und Außenminister Gabriel wäre verheerend.”

Statt eines “Merkel-Erdogan-Pakts” müsse es nun ein Bündnis Deutschlands mit den Demokraten in der Türkei geben. “Die Bundesregierung ist gefordert klarzumachen, auf wessen Seite sie steht: Auf der Seite der Demokratie oder auf der Seite der Diktatur Erdoğans.”

Bald ist Bundestagswahl. Die Haltung gegenüber dem Monster Erdogan sollte für uns alle ein Kriterium für die Wahlentscheidung sein.

Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Michael Roth (schon kurz vorher):

Wie auch immer das Referendum ausgehe, die deutsch-türkischen Beziehungen blieben wichtig, ist Roth überzeugt: „Deshalb brauchen wir wieder ein besseres Verhältnis. So geht es nicht weiter.“

Ein besseres Verhältnis kriegt man, wenn man Erdogan zu Kreuze kriecht. Anders nicht. Also, was hat die deutsche Regierung vor?

Und noch so einer, der das Arschkriechen vorzieht: Elmar Brok.

Er möchte gern Erdogan belohnen. – Glaubt ihr nicht? Hier ist das aktuelle Interview. Er will die Visaerleichterung.

Und nur (!) im Falle der Einführung der Todesstrafe sollen die Beitrittsgespräche enden – nicht damit, dass die Gewaltenteilung und der Rechtsstaat definitiv abgeschafft sind. Diktatur – ist nicht so wichtig. Damit kann man leben. Wieso dann nicht mit der Todesstrafe?

Warum hält ihm der Journalist nicht auch einige Zitate vor die Nase?

In Deutschland stimmten (nach vorläufigen Angaben) 63% jener Hälfte der Türken, die überhaupt zur Wahl gegangen sind, für das JA zur Diktatur. In Österreich und Belgien liegt das Ja sogar bei über 70%, auch vermutlich in den Niederlanden. In Dänemark sind es 60%. In der Schweiz allerdings soll das Nein deutlich überwiegen. (Genauere bzw. aktuellere Angaben bitte im Forum verlinken! Danke!)

Was das bedeutet, darauf habe ich hier oft genug hingewiesen. Diese Erdotürken haben sich von uns verabschiedet. Die Scheidung ist eingeleitet. Ich verweise erneut auf die Überzeugungen, für die sie gestimmt haben: Hass und Verachtung für uns – und Eroberungsgelüste kommen dazu.

Ich bin ab heute wieder eine Woche weg – Urlaub in der Urlaubshochburg Ruhrgebiet. Der Blogger aus der Multi-Kulti-Stadt München möchte mal in ein “Problemgebiet” reinschauen.(Meck-Pomm kommt auch noch dran. In Dresden war ich schon.)

Mein Hotel ist in Duisburg. Mal sehen, ob ich dort einen Computer für mich finde, von dem aus ich Artikel und Antworten im Forum schreiben kann. (Vom Handy aus ist mir das zu mühsam.)

 

Kommentare

  1. Cenki66 meint:

    Schönen Urlaub…! Erhol’ dich gut.

    Mein Tipp: Kauf dir eine kompakte Bluetooth Tastatur. Das kann man wunderbar mit dem Handy koppeln und dann losrattern. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich alle meine Texte, die ich per Smartphone schreibe (das sind ca. 60-70% hier im Blog), per Bildschirmtastatur schreibe :)

    hier kannst du die Länder anklicken und dann siehst du auch die Konsulate.

    http://www.milliyet.com.tr/referandum-2017/ulkeler/

    Westeuropa hat sehr stark zum Ja nachgeholfen. Insbesondere die Amerika-Türken haben sich zu einem klaren Nein positioniert.

  2. Cenki66 meint:

    Nachtrag:

    https://www.zdf.de/kultur/forum-am-freitag/forum-am-freitag-vom-14-april-2017-100.html

    “Deutschland lieben, Erdogan verehren – geht das?”

  3. conring meint:

    @ Leo Brux
    Wohin Frau Roths “Neuvermessung” führen soll, sagt die Dame hier recht deutlich:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163762926/Muessen-uns-extrem-um-Erdogan-Anhaenger-bemuehen.html

    Dabei ist die Sache doch recht einfach:
    Wenn Erdogan seine Einführung der Todestrfae weiter verfolgt, dann bricht man einfach die EU-Beitrittsverhandlungen endlich ab.

    Und in der BRD bricht man auch endlich die Verhandlungen mit seinen hiesigen Schergen (Ditib etc.) ab und verweigert deisen organisationen einfach den Zugriff auf StaatsAnerkennung und-Knete.

  4. Korbinian meint:

    da gibt die Claudia dem Tayyip ja indirekt recht. Wahrscheinlich mag er auch ihre Börek.

  5. conring,

    was Claudia Roth im Interview sagt, müsste doch auch dir recht sein.

    Ich sehe nur einen Punkt, an dem ich kritisch nachfragen würde:

    Wir müssen uns schon fragen, warum junge Menschen mit türkischen Wurzeln, die hier zur Schule gegangen sind und vielleicht sogar studiert haben, Erdogan als „ihren Präsidenten“ bezeichnen. Diesen Menschen müssen wir deutlich machen, was Demokratie ausmacht. Wir müssen uns extrem bemühen um diese Menschen, die glauben, dass Erdogans Putsch von oben gut sei für die Türkei. Denn das Gegenteil ist richtig: Der Wahltag war ein schwarzer Tag für die Demokratie in der Türkei.

    Wir müssen uns nicht mehr um diese Leute bemühen. Dafür ist es zu spät. Die igeln sich längst ein in ihrer Parallelgesellschaft, die man in diesem Fall als Gegengegesellschaft bezeichnen muss. Da ist Claudia Roth noch nicht hart genug.

    Aber Geduld, das kommt noch. Man sieht doch, wohin der Trend jetzt geht. Schritt für Schritt geht es gegen diejenigen, die sich als Deutschland-inkompatibel erweisen.

    Deine Bemerkungen über Güvercin zeigen, dass du wenig Sinn für Differenzierungen hast. Güvercin ist einer, mit dem man reden kann. Einer, der offen ist. Auch wenn ich seine Position nicht teile – sie ist mit meiner verwandt.

    Warum polemisierst du gegen ihn?

    Könnte es sein, dass du selbst den Erdotürken ähnlich bist?

    Läge es nicht in unserem Interesse, die Erdotürken klar von den anderen zu trennen? Das eine Drittel, das sich tatsächlich per Ja für den Hetzer und Deutschlandfeind Erdogan aus Deutschland herauskatapultiert hat, vom anderen, das nicht zur Abstimmung gegangen ist oder mit Nein gestimmt hat?

    Warum willst du den Unterschied nicht machen?

  6. conring meint:

    @ Leo Brux
    was ist an meinen Bemerkungen über Herrn Güvercin falsch?
    Güvercin fabuliert sich ein Medienbild zusammen, dass es so einfach nicht gibt. Ähnliches tun AfD-AnhängerInnen…
    Noch besser ist dieser Herr, der meint in den deutschen Medien würde eine Hysterie in Bezug auf das türkische Verfassungsreferendum herrschen. Irgendeine quantitative oder qualitative Stützung seiner Meinung kann er natürlich auch nicht nennen. Aber wenn man Medienexperte eines Zentrums fürt Türkeistudien ist und bei migazin schreibt, braucht man das sicher auch nicht.
    http://www.migazin.de/2017/04/07/tuerkei-referendum-am16-april-deutschland/

  7. conring meint:

    @ Leo Brux
    “Warum willst du den Unterschied nicht machen?”
    Wo habe ich hier irgendwo mal pauschal irgendwas gegen TürkInnen gesagt?
    Ich übe nur Kritik an Güvercin und seinen Aussagen.

  8. conring meint:

    Migazin scheint im Hinblick auf die Türkei sowieso mittlererweile ein reines Erdodan-Versteher-Medium zu werden.
    Ansonsten ist die Veröffentlichung dieses wirren Artikels nicht zu verstehen:
    http://www.migazin.de/2017/04/19/referendum-tuerkei-wie-amerikaner-deutschland/
    Besonders schön dieser Spruch:
    “Frau Merkels CDU regiert derzeit mit gerade mal 41,5 Prozent der Wählerstimmen.”
    Dass Frau Merkel einer Koalitionsregierung vorsteht, die im Bundestag über eine Mehrheut vondewutlich über 60% verfügt scheint der Autorin unbekannt oder sie versteht einfach nicht wie die deutsche Demokratie funktioniert…

  9. conring,
    ich zitiere mal Güvercin (aus dem von dir verlinkten Artikel):

    Wer die türkische Volksseele nicht kennt, sollte sich nicht anmaßen, in diesen innertürkischen Wahlkampf einzugreifen.

    Denn, wenn die Mehrheit der Türkei – anders als ich – der Auffassung ist, eine starke Türkei sei nur mit einem nahezu grenzenlos mächtigen Präsidenten möglich, dann muss das Land diese Erfahrung machen und die Folgen selbst ausbaden. Demokratische Standards lassen sich nicht von außen aufoktroyieren, sondern müssen im Land ausgefochten werden. Selbst wenn das Verfassungsreferendum angenommen werden sollte, ist das nicht das „Ende“, wie mancher glauben und uns glaubhaft machen wollen.

    Dafür ist die Türkei zu vielschichtig, zu heterogen, zu dynamisch und international zu eng mit der Welt verflochten. Hinzu kommen mehr als 60 Jahre Demokratieerfahrung und nahezu 100 Jahre republikanische Geschichte mit Atatürk als Kitt (nicht für alle aber doch für viele). Die Gründungsgeneration der Republik hat das Unterfangen des Befreiungskrieges und die Ausrufung der Republik mit Beendigung des osmanischen Sultanats erfolgreich gemeistert. Einen Präsidenten abzuwählen ist hingegen kein Unterfangen, man muss nur daran glauben und bessere personelle und politische Alternativen aufbieten.

    Ich bin keineswegs der Meinung von Güvercin bezüglich des ersten zitierten Satzes.
    Aber dem Rest stimme ich zu.

    Güvercins Einschätzung der deutschen Medien teile ich nicht. Na und? Es geht doch wohl nicht darum, dass wir unbedingt EINER Meinung sein müssen. Man muss miteinander reden können. Dazu braucht man einen Gesprächspartner, der einem zuhört und auf einen eingeht. Das ist bei Güvercin der Fall, anders als bei Cenki und Fantomas. Mit den beiden kann man nicht mehr reden. Die kapieren nicht, dass man von uns nicht erwarten kann, die Attacken Erdogans und der Erdodeutschen einfach nur herunterzuspielen (wie es die Politik richtigerweise und die Medien zum Teil ja auch gemacht haben).

    Wir sind hier als Bürger keine Diplomaten. Und die bösartigen Angriffe gehen gegen uns persönlich. Ich ERWARTE mir da eine klare Zurückweisung – und die Forderung nach Konsequenz: Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer uns Faschisten nennt, muss raus. Wie kann er denn in einem (seiner Einschätzung nach) faschistischen Land bleiben?

    Also nochmal: Kann schon sein, dass auch Güvercin meint, mein harter Standpunkt sei irgendwie “hysterisch”. Das so zu sehen ist erlaubt; ich bin da nicht beleidigt. Solange Güvercin sich klar distanziert von Erdogans Sprüchen, von Erdogans Griff nach der Alleinherrschaft und von den wilden Erdotürken hierzulande, die glauben, sie könnten hier Meinungsterror machen und uns Faschisten nennen und gleichzeitig den Büyük Lider anhimmeln wie einen politischen Gott, dazu auch noch völkisch das Türkentum oder islamistisch den Islam zur Herrschaft berufen sehen – solange Güvercin hier klare Kante zeigt, ist er ein guter, interessanter Gesprächspartner, auch jemand, von dem ich mich gerne mal belehren lasse.

  10. conring meint:

    @ Leo Brux
    Ich halte jetzt Herrn Güvercin auch nicht für vollkommen bekloppt.
    Ich darf aber doch sagen, dass ich seine Argumentation stellenweise doch für reichlich abwegig halte.
    Was ist etwa die türkische “Volkseele”? Und warum hat der Kölner Güvercin da jetzt so große Einblicke?
    Er ist eben das Sprachrohr eines extrem konservativen, auch türkisch-nationalistischen Islams in der BRD. Ähnlich wie Herr Kayman ist er aber doch etwas intelligenter als der Rest der dortigen Funktionäre.

  11. Korbinian meint:

    Die Deutsche Volksseele trifft sich ja jetzt am WE auch in Köln. Das Maritim hat schon seine Speisekarte angepasst: es gibt unter anderem einen kleinen Hitlergruß aus der Küche, Petry-Heilbutt und EssEsskastanien. Schau doch mal vorbei, Leo, ist vom Ruhrgebiet nicht so weit.

  12. conring meint:

    Dass ein Dialog mit Erdoganistas übrigens ähnlich schwierig bis unmöglich sein dürfte wie mit AfD-AnhängerInnen, zeigte sich gestern im ZDF bei Illner.
    Irgendwie scheinen Leute wie Herr Bilgi doch in einem Paralleluniversum zu leben.

  13. Ich sitze grade in der Stadtbibliothek von Duisburg am Computer. Hab’s mir schon überlegt, ob ich nach Köln fahren soll. War zu faul.

    Gestern war ich -Kontrastprogramm! – in Xanten. Archäologischer Park (Colonia Ulpia Traiana), dazu eine hübsche kleine menschliche Altstadt. Duisburg hingegen dürfte wohl die unschönste Stadt gewesen sein, die ich je in Deutschland besucht habe. Nach dem Krieg kaputtgebaut. Ein optisches Argument gegen den Kapitalismus und das konservative Bürgertum (zu dem man wohl auch die Sozialdemokraten rechnen muss). Die hässlichste Stadt allerdings, in der ich je spazieren gegangen bin, ist immer noch Raleigh, North Carolina.

    Jetzt möchte ich heute noch ein bisschen in dieser traurigen Häuseransammlung namens Duisburg herumlaufen.

    Zugegeben, es gibt auch in München solche übel hingewürfelten Klotzbauten.

    Schauen wir mal, was in Köln rauskommt. Mit Petrys Untergang dieses Jahr hab ich ohnehin gerechnet.

  14. Hab darüber in der WELT einen Bericht gelesen.

    Bilgis Adressat sind nicht die Deutschen. Er zieht seine Show ab für die Erdotürken. Die haben sich wie die Reichsbürger oder die NPD zu einer Gegengesellschaft gemacht, die bewusst auf Konfrontationskurs mit uns allen geht. Im Unterschied zu meinen beiden Vergleichsbeispielen sind allerdings die Erdotürken Einwanderer und agieren für eine fremde, uns tendenziell feindliche Macht.

    Das wird im Moment noch von vielen unterschätzt. Sie reden noch von Gesprächsbedarf. Haben wir einen Gesprächsbedarf mit den Reichsbürgern oder der NPD?

  15. Hab mir jetzt die Illner-Sendung angeschaut.
    Es dürfte wohl jedem Erdotürken klar werden, wie sehr er am Rande steht, in der Ecke, außen vor.

    Auf die Hinweise auf Wahlfälschung ist Herr Bilgi (UETD) nicht eingegangen, trotz mehrerer Fragen dazu an ihn.

    Hier ein Artikel, der die Wahlfälschung aufzeigt:

    https://www.heise.de/tp/features/Tuerkei-So-wurde-das-Referendum-manipuliert-3691169.html?seite=3
    Das ist Seite drei über die Millionen gefälschter Ja-Zettel.
    Seite 2: Weitere Manipulationen am Wahltag.
    Seite 1: Die Bedingungen vor der Wahl erlauben keine faire Wahl.

    Resultat: Erdogan hat das Referendum VERLOREN. Es durfte unter den gegebenen Bedingungen nicht stattfinden, war begleitet von extremer Einseitigkeit der Werbung und Unterdrückung der Opposition – und es wurde am Ende noch massiv manipuliert, nicht nur, aber auch und vor allem mittels illegaler Wahlzettel.

    Betrug hoch drei.

    In der Diskussion bei Illner bemerkenswert: Wie deutlich sich alle gegen DITIB gewandt haben! Da gibt es offensichtich jetzt einen breiten Konsens. DITIB ist eine politische Speerspitze des Erdoganregimes und wird mit entsprechenden Maßnahmen rechnen müssen. Als Gesprächs- und Verhandlungspartner ist DITIB jedenfalls schon mal unmöglich geworden.

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