Manager schonen, Bürger schröpfen

wirtschaftIch erlaube mir eine Themaverfehlung und schreibe etwas über die Steuerpolitik.

Die SZ fasst ihren Artikel zusammen:

  • Die Koalitionäre wollen nicht gegen unangemessene Vorstandsgehälter und Pensionen vorgehen.
  • Die Union weigert sich, einen entsprechenden Vorschlag der SPD in den Entwurf des Koalitionsvertrages aufzunehmen.
  • Erst am Montag hatten Politiker empört reagiert, weil die Deutsche Bank trotz abermaliger Jahresverluste Boni in Höhe von etwa einer Milliarde Euro ausschütten will.

Im Text heißt es:

Die SPD hatte vorgeschlagen, dass Aktiengesellschaften besonders hohe Vergütungen nicht mehr gewinnbringend von der Steuer absetzen dürfen. Damit sollte “der Zahlung unangemessener Vorstandsgehälter entgegengewirkt werden”, hieß es im Entwurf. Das Verbot der steuerlichen Absetzbarkeit sollte für “Gesamtvergütungen von Vorständen von Aktiengesellschaften, soweit sie 500 000 Euro übersteigen, und für Ruhegehälter, Hinterbliebenenbezüge und ähnliche Leistungen” gelten.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Union dagegen sperrt, gegen überzogene Zahlungen an Vorstände vorzugehen. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode legte die SPD einen entsprechenden Vorschlag vor, scheiterte aber am Widerstand des Koalitionspartners.

Das war am 2. Februar zu lesen. Nur in der SZ, soweit ich sehe.

Warum hängt das kein anderes Medium an die große Glocke?

Ist es nicht eine Entlarvung der CDU/CSU?

Anmerkung:

Hat das wirklich nichts mit meinem Blog-Thema zu tun?

Wieso regen sich so viele Bürger auf über Geld, das Flüchtlinge kosten – und dann lässt man die Selbstbereicherung der Wirtschaftselite steuerfrei?

Ich verstehe unsere Xenophoben schon. Nach oben buckeln, nach unten treten!

Kommentare

  1. Nach oben buckeln, nach unten treten, so kann man das wohl zusammenfassen. Es gibt ja auch beim Höcke-Flügel keine Kapitalismuskritik, sondern nur die Betonung des romantischen Sozialstaates, der genau dann kommt, wenn die Ausländer von ihm ausgegrenzt werden. Auch so eine Art Paradiesversprechen.

    Man könnte, bezugnehmend auf deinen Artikel, meinen, dass die SPD vor allem eine bessere PR-Arbeit braucht. Aber dafür bräuchte es erstmal einer überzeugenden Vision. Und dass sie mit der CDU diskutieren, liegt daran, dass sie seit Ewigkeiten eine linke Mehrheit verhindern, auch und vor allem in den Wahlkämpfen.

  2. conring meint:

    Die Selbstbereicherung der Wirtschaftselite sollte doch durch die jeweiligen Aufsichtsräte gesteuert werden. Da lungern doch auch immer einige Gewerkschaftsfunktionäre herum.
    Und Steuervermeidung hat eben bei vielen Normalbürgern auch keinen üblen Beigeschmack, da ihre Steuern- und Abgaben immer weiter steigen.

  3. Korbinian meint:

    Würdest Du vor diesem Hintergrund immer noch sagen dass die SPD in eine GroKo eintreten sollte? Das ist doch politischer Selbstmord.

  4. Korbinian,
    die SPD ist in der ungünstigen Situation, dass beides für sie schädlich ist: in die GroKo zu gehen und sich der GroKo zu verweigern. Die Frage ist, was ist schädlicher, gefährlicher für sie?
    Da tippe ich darauf, dass es immer noch besser für die SPD ist, sich für die GroKo zu opfern. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich da recht habe.

    Käme die SPD zu mir, um sich bei mir Rat zu holen, würde ich sie traurig anschauen und gestehen, dass ich auch ratlos bin.

    (Es geht in der Politik nicht ums RechtHABEN, sondern ums RechtBEKOMMEN. Letzteres ist das Problem. Wär schön, wenn du fürs RechtBEKOMMEN Vorschläge parat hättest.)

  5. Fantomas007 meint:

    Tut mir leid, aber eine Partei, die bei so günstigen Bedingungen für Verhandlungen eine Trophäe wie die Bürgerversicherung nicht präsentieren kann, verdient den Untergang. Das ist echt peinlich, wie billig sie sich verkauft haben.

    Solch eine Trophäe hätten sie immer wieder präsentieren und bei späteren Wahlen vorzeigen können. Man hätte das immer mit der SPD in Verbindung gebracht.

    “Warum hängt das kein anderes Medium an die große Glocke?”

    Wieso sollten sie. Jeder, der sich ein wenig mit Steuerrecht auskennt, weiß, dass diejenigen, die diese Boni bekommen, trotzdem ordentlich Steuern zahlen müssen. Rund die Hälfte landet beim Fiskus (Arbeitgeber und Arbeitnehmerausgaben, größtenteils Lohnsteuer). Wieso sollte man die Ausgaben nicht anerkennen, die Unternehmen haben, wenn man von diesen Ausgaben sowieso die Hälfte kassiert.

    Die Hälfte der Boni landet so oder so beim Fiskus.

    Das würde dazu führen, dass das Unternehmen diese Ausgaben nicht absetzen dürfte, was dazu führen würde, dass z.B eine GmbH die Summe in ihrer Bilanz um diese Höhe als zusätzlichen Gewinn buchen müsste, obwohl sie dieses Geld ausgegeben hat,- und nochmal rund 30% Steuern auf diese Summe zahlen müsste. Anschließen müssten sie das angeblich noch vorhandene Geld, was ja eigentlich gar nicht mehr da ist, weil ausbezahlt, aber nicht abgesetzt, bei einer Asschüttung erneut 25% Kapitalertragssteuer zahlen.

    Das ist doch einfach nur lächerlich. Wenn man Deutschland gegen die Wand fahren will, ist das die beste Methode.

    Man sollte sich lieber auf höhere Steuern bei sehr hohen Einkommen konzentrieren als so einen Quatsch vorzuschlagen.

  6. Korbinian meint:

    Das neue Gruselkabinett der merkelschen Alternativlosigkeit steht. Schulz&Scholz als Duo Infernale schießen den Vogel ab.

  7. Fantomas,
    es geht darum, solche Boni überhaupt zu verhindern. Sie sind ein Teil der gigantischen Selbstbereicherung der Eliten. Im übrigen glaube ich dir nicht, wenn du sagst, dass diese Boni schon toll besteuert werden. Firmen sollten nicht der Selbstbereicherung der Manager dienen. Gewinne sollten investiert werden, nicht auf den Konten der Manager und am Ende in der Spekulationssphäre landen.

    Gegen höhere Steuern auf hohe Einkommen hätte ich nichts. Es wäre sicherlich der generell gebotene Ansatz.

    Wieso kriegt eigentlich ein Manager einen Bonus? Und dies auch noch unabhängig vom Geschäftsergebnis?

  8. Korbinian,
    was ist deine Alternative?

    Du weißt, ich mag es nicht, wenn man so argumentationsfreie Schüsse auf unsere Diskussionskultur abgibt. Da wirst du selber zum Teil des Movimiento Invernale.

    Ich lege wert auf Diskussionskultur. Nichts gegen Polemik. Nichts gegen Pfeffer und Säure. (Darf man auch gegen mich richten.) Aber bitte mit sachlicher Begründung und der Bereitschaft zur Diskussion!

    Und weil da einige mitlesen, die ich ausgeschlossen habe: Den Blogger sollte man nicht persönlich beleidigen. Und man sollte sich nicht als Stalker und Kuckuck und Zerstörer versuchen.

  9. Korbinian meint:

    Meine Alternative lautet dass Merkel eine Minderheitsregierung anführen sollte und sich für Ihre Projekte die Mehrheit im Bundestag holen soll. Und wenn sie das partout nicht möchte dann soll sie zurücktreten und einem anderen das Feld überlassen. Oder es sollte Neuwahlen geben, mit einer klaren Positionierung dass es keine “große Koalition” geben wird.

  10. Fantomas007 meint:

    “Im übrigen glaube ich dir nicht, wenn du sagst, dass diese Boni schon toll besteuert werden.”

    Dann pass mal gut auf:

    Sonderzahlungen werden genauso besteuert wie der Lohn. Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung sowie Pflegeversicherung sind zwar gedeckelt, was ja immer wieder einige auf die Barrkiden bringt, aber dafür steigt die Lohnsteuer für den Arbeitnehmer exorbitant. Wenn man noch den Arbeitgeberanteil dazu nimmt, fließt ungefähr die Hälfte an den Fiskus.

    Schau Dir den Link an, nimm die Kirchensteuer raus, welcher Depp würde schon bei solch einem Einkommen Kirchensteuer zahlen und gib einfach mal spaßeshalber 500.000 Euro als Lohn ein:

    https://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/gehaltsrechner-arbeitgeber.php

    Und nun geht es weiter. Wenn die Firma diese Unkosten nicht absetzen darf, muss sie die gesamte Summe, die sie gar nicht mehr hat, auf den Gewinn aufschlagen und zusätzlich Steuern auf dieselbe Summe zahlen, unabhängig von einer Ausschüttung. Das sind rund 30%.

    Damit hört es aber nicht auf, wenn irgendwann eine Ausschüttung kommt, muss die Gesellschaft nochmal rund 25% Kapitalertragssteuer und 5,5% Solidaritätszuschlag, also 30.5% der zu ausschüttenden Summe, einbehalten und an den Fiskus überweisen. Und nicht vergessen: All dies auf einen Betrag, was sie gar nicht mehr in der Kasse hat. Das ist wirklich einfach lächerlich und absurd. Hier kann es allerdings sein, dass der Gesetzgeber bei solch einer Regelung zumindest hier in solch speziellen Fällen eine andere Lösung bieten würde, b.z.w bieten müsste. Schließlich kann man einen bilanzierten Gewinn, was eigentlich gar nicht mehr da ist, nicht ausschütten. Entweder eine fiktive Ausschüttung, die nicht wirklich stattfindet, aber besteuert wird und zumindest dann eine vergleichsweise kleine Abschreibung erlaubt, wenn man es mit der gängigen Praxis vergleicht, wo man Ausgaben komplett abschreiben kann, oder sie müsste ganz darauf verzichten.

    So und jetzt darfst du rechen, wie viel Steuern das dem Unternehmen kosten würde, um dem Manager netto(!) etwas mehr als 250.000 zu bezahlen, wenn es nach deinem favorisierten Vorschlag gehen würde.

    Auszug:

    “Auf den erwirtschafteten Gewinn ist von der AG die sogenannte Körperschaftssteuer zu leisten. Da es sich bei einer Aktiengesellschaft per Gesetz um einen Gewerbebetrieb handelt, muss zudem Gewerbesteuer bezahlt werden. Diese Gewerbesteuer kann nicht auf die Körperschaftssteuer angerechnet werden, daher stellt sie für die Aktiengesellschaft eine zusätzliche Belastung dar. Mit der Umsatzsteuer ist für die AG auch eine sogenannte Verkehrssteuer fällig, wenn sie Dienstleistungen erbringt.”

    ( Mein Kommentar: Körperschaftssteuer plus Gewerbesteuer. Nach der Steuer, die bereits geleistet wurde, geht es jetzt weiter )

    “Schüttet eine Gesellschaft eine Gewinnbeteiligung an die Eigentümer der Aktien aus, müssen diese darauf Kapitalertragsteuer zahlen. Zu diesem Zweck behält die AG 25% der Dividende ein. Zusätzlich werden 5,5% Solidaritätszuschlag auf die Kapitalertragssteuer erhoben und gegebenenfalls Kirchensteuer.”

    So oder so. Auch mit der heutigen Regelung, geht die Hälfte der Boni, wenn sie so hoch ist, sowieso an den Fiskus.

    “Wieso kriegt eigentlich ein Manager einen Bonus? Und dies auch noch unabhängig vom Geschäftsergebnis?”

    Generell hab ich auch ein Problem damit, aber eigentlich bedeutet das auch ordentlich Steuern für den Staat, solange der Mann in Deutschland gemeldet ist und seine Steuern hier abführt. Deswegen wieder mein Vorschlag, ab einer bestimmten Höhe ( 100.000 Euro im Jahr eine zusätzliche Steuer, die weiterhin ansteigt, wenn man die nächste Schallmauer erreicht)

    “Gewinne sollten investiert werden, nicht auf den Konten der Manager und am Ende in der Spekulationssphäre landen.”

    Unternehmen investieren nur dann, wenn die Aussichten in der Zukunft rosig aussehen. Und das ist dann der Fall, wenn man davon ausgehen kann, dass die breite Masse mehr Geld haben wird, was sie dann auch bereit ist, auszugeben.

    Ich sehe nur die Möglichkeit zusätzlicher Steuern ab einer gewissen Höhe.

  11. Korbinian,
    das ist eine klare Ansage.
    Es könnte aber sein, dass viele konservative Wähler sich doch eine GroKo wünschen?
    Es könnte sein, dass eine Mehrheit der Wähler eine Minderheitsregierung ablehnt?

    Und wie will man in Neuwahlen gehen, wenn man zum einen ausschließt, eine GroKo einzugehen, zum andern aber die FDP ausschließt, mit den Grünen zusammen nach Jamaika zu fahren?

    Es ist eine gute demokratische Gepflogenheit, für möglichst alle anderen Parteien offen zu bleiben, von Extremisten abgesehen. Aus meiner Sicht macht es die Linke den andern unnötig schwer mit ihrer außenpolitischen Fundamentalhaltung. Die AfD kommt aus bekannten Gründen nicht in Frage. Aber alles andere sollte gehen.

    Außerdem MAG ich KOMROMISSE. Ich finde sie sexy. Alle müssen auf etwas für sie Wertvolles verzichten. Alle müssen sich zum gegenseitigen Respekt erziehen. Die Allesodernichts-Typen bleiben außen vor.

  12. Fantomas,
    wenn man das so liest, fragt man sich als Laie, wieso sich die armen Manager und ihre Firmen eigentlich noch Boni zumuten.

    Könnte es nicht sein, dass es zwar all die Regelungen gibt, die du hier vorträgst, dass aber auch genug Schlupflöcher vorhanden sind und genug Möglichkeiten für Tricks, um dann doch die Steuer sehr sehr niedrig zu halten?

    Wir sehen den Effekt: Die Reichen haben gewaltig abgesahnt, ihren Anteil an Einkommen und Vermögen dramatisch erhöht, so sehr, dass sie im Geld schwimmen und es lieber in die Spekulationssphäre schicken, als es zu investieren.

    Investieren lohnt sich nicht mehr so, die Gewinne in der Realwirtschaft sind gegenüber den Möglichkeiten im Finanzkasino bescheiden, und da die Realeinkommen der Bürger stagnieren, können die auch nicht mehr so viel mehr kaufen, weswegen man nicht mehr so viel mehr produzieren und auf den Markt werfen kann.

    Also, wenn die Wirtschaft dafür sorgt, dass die Arbeitnehmer (von der winzigen Managerelite abgesehen) kaum teilhat am Wachstum der Produktivität, dann sorgt sie auch dafür, dass die Kaufkraft nicht mitwächst und dass sich deshalb höhere Investitionen nicht lohnen.

    Es wäre natürlich interessant, bei JEDEM der Boni-Empfänger eine öffentliche Prüfung zu veranstalten, wie dieses Geld versteuert worden ist. Dies in Verbindung mit dem Durchsichtigmachen der ja auch grotesk hohen Entlohnung.

    Warum sollten wir uns von Vampiren aussaugen lassen?

    Ich denke, niemand in Deutschland sollte mehr als das 10fache von dem verdienen, was eine Putzfrau in Vollzeit durchschnittlich verdient. (Netto.) – Aber dann gehen so viele von der Elite ins Ausland? – Richtig. Tschüss! (Ich lass mit mir darüber reden, ob wir statt dem 10fachen klugerweise das 20fache zugestehen sollten. Aber höher möchte ich nicht gehen. Ich lege außerdem wert darauf, dass bei der Berechnung Boni, betriebliche Vergünstigungen etc. eingerechnet werden. Braucht irgendjemand mehr als 20.000 Euro netto im Monat? Schon dieser Betrag ist geradezu krank.)

  13. Fantomas007 meint:

    “Fantomas,
    wenn man das so liest, fragt man sich als Laie, wieso sich die armen Manager und ihre Firmen eigentlich noch Boni zumuten.”

    Wieso nicht, nach der gängigen Regel geht die Hälfte für Steuern weg. Problematisch wäre es nur, wenn sie das nicht abschreiben dürften. Würden sie die Boni nicht zahlen, hätten sie mit der Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Soli zwar eine geringere Belastung (rund 30%), aber nur solange sie die versteuerten Gewinne nicht an die Anteilseigner ausschütten. Denn dann würden wieder 30,5 Steuern fällig.

    Boni sind in der Regel gedacht, um die Mitarbeiter zu motivieren. Und schließlich will man die besten Köpfe anlocken, weil man auf dem Weltmarkt konkurrieren will. Wieso sollte sich ein Topmanager für ein Bruchteil davon ( was trotzdem verdammt viel für einen Normalsterblichen wäre) zufrieden geben. Das einige daraus ein Selbstbedienungsladen gemacht haben, sei dahin gestellt. Das hat was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Die besten Köpfe, oder besser, die am besten vernetzt sind ( gute Jobs werden in diesen Kreisen zugeschanzt), bekommen die gut bezahlten Jobs. Ob sie das Geld wert sind? Vermutlich nicht, aber der Markt funktioniert nun mal so. Zumindest sind sie meistens gut ausgebildet.

    “Könnte es nicht sein, dass es zwar all die Regelungen gibt, die du hier vorträgst, dass aber auch genug Schlupflöcher vorhanden sind und genug Möglichkeiten für Tricks, um dann doch die Steuer sehr sehr niedrig zu halten?”

    Nicht wirklich. Jedenfalls nicht der Rede wert. Bei Unternehmen sieht das anders aus. Sie gründen eine Briefkastenfirma in irgendeinem Steuerparadies und beziehen irgendwelche erfundenen Gebühren, um den Gewinn zu verlagern. Bei Einzelpersonen gibt es nicht so viele Möglichkeiten.

    Solange sie in Deutschland gemeldet sind, gibt es für sie kaum Möglichkeiten, die bei so hohen Einkommen weder lohnenswert noch der Rede wert wären. Es sei denn, sie können ihren Wohnsitz verlagern und bekommen das Geld auf eine Firma, die sie als Schein einrichten. Das würde man dann allerdings nicht mehr als Boni bezeichnen.

    “Also, wenn die Wirtschaft dafür sorgt, dass die Arbeitnehmer (von der winzigen Managerelite abgesehen) kaum teilhat am Wachstum der Produktivität, dann sorgt sie auch dafür, dass die Kaufkraft nicht mitwächst und dass sich deshalb höhere Investitionen nicht lohnen.”

    Das funktioniert im Moment nur, weil der Welthandel noch ordentlich wächst, viele Grenzen für den Warenverkehr aufgehoben wurden und andere Länder aufholen und Nachfrage erzeugen. Wäre China nicht erwacht, hätte der Welthandel nicht so zugenommen, hätte es längst zwangsläufig Veränderungen gegeben.

    So sehr ich für Globalisierung bin, so sehr sehe ich auch die Nachteile. Erst wenn andere ordentlich aufgeholt haben, das Wachstum immer geringer wird oder stagniert, wird sich das ändern. Noch ist sehr viel Luft drin. Aus Afrika wird der nächste große Schub kommen, damit die Konzerne weiterhin so arbeiten können, wie sie es eben tun. Abgesehen davon, ist das nicht die Aufgabe der Wirtschaft, sondern der Regierung, vernünftige Rahmenbedingungen zu diktieren. Aber auch ihnen sind die Hände gebunden, weil sie wissen, dass die Produkte der Unternehmen auch im Ausland konkurrieren müssen. Es kann nur gelingen, wenn mehrere Industrienationen sich auf vernünftige Regelungen einigen, wie Arbeiter entlohnt werden müssen und nur Ländern den Zugang zu ihren Märkten gewähren, die ihre Arbeiter fair entlohnen.

    “Warum sollten wir uns von Vampiren aussaugen lassen?”

    Nicht die Vampire sind schuld. Es liegt in der Natur eines Vampirs Blut zu saugen. Diejenigen, die Vampiren erlauben, ihre Natur auszuleben, tragen die Verantwortung. Du kannst einem Unternehmen keinen Vorwurf machen, dass sie daran interessiert ist, hohe Gewinne zu machen. Genau deswegen werden Unternehmen gegründet. Sie sollen Profit machen. Das ist ihre Aufgabe und nicht etwa irgendwelche moralischen Maßstäbe. Unternehmen, die moralische Maßstäbe als Werbeschild vor sich her tragen und erzählen, wie nachhaltig sie arbeiten , tun das nicht, weil sie das wirklich denken, sondern weil sie sich dadurch einen Werbeeffekt erhoffen oder dem Druck nachgeben.

    Ihr hauptsächliches Ziel ist und wird immer der Profit bleiben. Und das ist auch gut so. So funktioniert Kapitalismus. Man muss es nur zähmen und in ein Korsett stecken, damit es nützlich wird, während man die wahre Natur des Kapitalismus, die Kraft und die Energie für die Menschheit nutzt, ohne sie zu ersticken.

    “Ich denke, niemand in Deutschland sollte mehr als das 10fache von dem verdienen, was eine Putzfrau in Vollzeit durchschnittlich verdient. (Netto.) ”

    Du verkennst welche Triebkraft und Innovationskraft der Kapitalismus hat. Wenn du ein Land ruinieren willst, wäre dein Vorschlag bestimmt sehr gut. Kapitalismus ist wie Adrenalin. Du kannst sie lenken und nutzen oder mit Drogen so weit hemmen. dass sie niemanden nützt und jeglichen Antrieb verliert.

    Ich bin für Mindestlohn gewesen, falls du dich noch erinnern kannst. Ich hab für sie gekämpft auf Foren. Ich hab ihre Vorteile aufgezählt und geschrieben, dass ich keine nennenswerten Nachteile erwarte. Ich wäre auch dafür, dass man nach oben hin ein Grenze setzen könnte. Aber meine Grenze wäre viel weiter gefasst als deine und sie müsste weltweit je nach Lebensumständen gelten, ansonsten klappt das nicht. Jeder, der mit einer tollen Idee, Innovation oder aber auch nur wirklich fleißig wirtschaftet, sollte es auch gut haben. So gut, dass er, je nach Leistung, auch nach ein paar Jahren Arbeit komplett abgesichert wäre und auch seinen Kindern eine gute Starbedingung bieten könnte. Wenn sich Leistung nicht mehr lohnt, stirbt der Kapitalismus und somit das innovativste und der menschlichen Natur ähnlichste.

    Alles andere sind Ideologien, die weder der menschlichen Natur gerecht werden, noch langfristig funktionieren könnten.

  14. Farfalle meint:

    “Jeder, der mit einer tollen Idee, Innovation oder aber auch nur wirklich fleißig wirtschaftet, sollte es auch gut haben. So gut, dass er, je nach Leistung, auch nach ein paar Jahren Arbeit komplett abgesichert wäre und auch seinen Kindern eine gute Starbedingung bieten könnte. Wenn sich Leistung nicht mehr lohnt, stirbt der Kapitalismus und somit das innovativste und der menschlichen Natur ähnlichste.

    Alles andere sind Ideologien, die weder der menschlichen Natur gerecht werden, noch langfristig funktionieren könnten.”

    Sehr richtig. Leider ist Brux nunmal ein Ideologe! Das ist er bei Migranten und das ist er bei der Wirtschaft. Er würde die Welt gerne nach seinen Vorstellungen formen – gegen die Natur des Menschen!

    Der Mensch im Kapitalismus ist nunmal gierig! (Die Meisten.)
    Er will kaufen und konsumieren. Dafür braucht es Geld.
    Wer möchte nicht gerne ein Häuschen im warmen Süden haben, einen dicken BMW oder diverse Luxusartikel?

    Heute kann übrigens jeder, der schlau genug ist, reich werden. Harte Arbeit war gestern. Ich sage nur Kryptowährungen. 30.000-fache Renditen sind da möglich. Das ist in Brux’ Augen sicherlich auch pervers :P
    Das ist das neue “Finanzcasino” für jeden. Hochriskant, ja. Doch mit irren Chancen.

  15. Farfalle meint:

    Ich bin da auch investiert. Und ich hoffe, in den nächsten 2-3 Jahren soviel verdient zu haben, dass ich mich aus diesem abartigen “Migrantenstadl” verabschieden kann.

  16. Zunächst einmal ein Danke an dich, Fantomas. Deine Beiträge zum Thema Ökonomie haben Hand und Fuß und belehren mich.

    Wir sind nicht in jeder Hinsicht einer Meinung. Ich zum Beispiel glaube nicht an die besondere Kompetenz der grotesk überbezahlten Manager. Mich erinnert es eher an die Überbewertung der Aristokraten in feudalistischen Verhältnissen.

    Es wäre sicherlich kaum möglich für ein einzelnes Land, bei der Einkommens- und Vermögensobergrenze so radikal vorzugehen, wie ich es vorgeschlagen habe. Da entstehen auch schwere Nachteile, die man einrechnen muss. Meine Vorschläge haben vor allem den Sinn, das Perverse am Kapitalismus insgesamt darzustellen. Aber ich denke schon auch, dass es gesund wäre für Deutschland, wenn es Schritte in meine Richtung machen würde.

    Die Boni könnte man im großen und ganzen abschaffen oder eng begrenzen. Bzw.: Einen Bonus zahlt man doch nicht pauschal für alle aus, sondern nur bei wirklich besonderen Leistungen. Die Manager scheinen – typisch Aristokratie! – der Meinung zu sein, dass man schon als Manager und unabhängig vom tatsächlich Erfolg privilegiert finanziert werden muss.

    Wir stecken bereits in den Anfängen der Plutokratie und bewegen uns auf einen neuen Feudalismus zu.

    Im Folgenden bin ich deiner Ansicht:

    “Warum sollten wir uns von Vampiren aussaugen lassen?”

    Nicht die Vampire sind schuld. Es liegt in der Natur eines Vampirs Blut zu saugen. Diejenigen, die Vampiren erlauben, ihre Natur auszuleben, tragen die Verantwortung. Du kannst einem Unternehmen keinen Vorwurf machen, dass sie daran interessiert ist, hohe Gewinne zu machen. Genau deswegen werden Unternehmen gegründet. Sie sollen Profit machen. Das ist ihre Aufgabe und nicht etwa irgendwelche moralischen Maßstäbe. Unternehmen, die moralische Maßstäbe als Werbeschild vor sich her tragen und erzählen, wie nachhaltig sie arbeiten , tun das nicht, weil sie das wirklich denken, sondern weil sie sich dadurch einen Werbeeffekt erhoffen oder dem Druck nachgeben.

    Ihr hauptsächliches Ziel ist und wird immer der Profit bleiben. Und das ist auch gut so. So funktioniert Kapitalismus. Man muss es nur zähmen und in ein Korsett stecken, damit es nützlich wird, während man die wahre Natur des Kapitalismus, die Kraft und die Energie für die Menschheit nutzt, ohne sie zu ersticken.

    Nicht die Vampire sind schuld. Eben. Darum will ich ja strukturelle Veränderungen. Damit die Vampirtypen uns nicht mehr so viel Blut abzapfen können.

    Anders als radikalere Sozialisten bin ich – wie du – der Ansicht, dass es zum Kapitalismus keine Alternative gibt; dass es um einen Kompromiss zwischen Kapitalismus und Sozialismus geht. Siehe dazu meine Äußerung in den Anmerkungen.

    Was die “menschliche Natur” angeht, so glaube ich nicht, dass wir sie erkennen können, wenn wir ins Irrenhaus gehen und uns die Insassen zum Beispiel nehmen.

    Einer von den Verrückten hat sich hierher verirrt, er nennt sich Farfalle.

  17. “Harte Arbeit war gestern.”

    Viel Vergnügen beim Lesen des Beitrags von Farfalle!
    Er bestätigt uns, dass Kapitalismus ein perverses System ist. Ein destruktives. Und dass Farfalle zu den Möchtegern-Vampiren gehört.

    Was ist Gier? – Ein Laster. Für Marktextremisten ist sie eine Tugend.
    Was kommt am Ende heraus, wenn eine Gesellschaft ein Laster zu ihrer Tugend macht?
    Wir haben schon angefangen, es zu bemerken.

    Interessant auch das Bündnis zwischen marktradikal und xenophob im Kopf von Farfalle.

    Man kann übrigens Farfalle eine Prognose stellen.
    Er wird untergehen.
    Weil er ein Idiot ist.

    Zugegeben, im Fall von Donald Trump hat es ein Idiot immerhin zum Präsidenten gebracht, und im Falle der Tausend (und mehr) US-Milliardäre überwiegen wohl auch die Idioten. Aber zum Milliardär oder Präsidenten bringt es kaum eine Zehntelpromille von denen, die es come farfalle versuchen.

    Mit einem Idioten möchte ich selbst dann nicht tauschen, wenn er zum Milliardär oder Präsidenten wird. Lieber gesund und bescheiden als krank und reich.

    Farfalle wünsche ich u. a., dass er Mitte 2017 sein ganzes kleines Vermögen in Bitcoin angelegt hat!
    (Wird er uns jetzt gleich melden, dass er das Anfang 2017 tatsächlich gemacht habe, und dass er sein Bitcoin-Depot rechtzeitig aufgelöst und in eine aktuellere Kryptowährung umgewandelt habe – und dass er dadurch schon beinahe Millionär geworden sei? – Das ist das Internet. Da kannst du ALLES behaupten. Und dir vorstellen, dass andere es glauben. Wir haben hier eher ein Aufgeil- als ein Dialog-, Informations-, Wissens- und Nachdenkmedium.)

  18. Farfalle meint:

    Ich bin also ein Idiot? Selber! Na-na-na-na!
    Und nun?
    Wollen Sie wirklich auf so einem Kindergartenniveau reden?

    Fakt ist nunmal, dass “harte Arbeit” in den seltensten Fällen gebührend in Euro honoriert wird. Man kann sich jeden Tag krumm legen und trotzdem bloß von der Hand in den Mund leben. Die einzige Ausnahme ist wohl, man wird erfolgreicher Unternehmer oder geht in die Politik. Dort kann man seine Schäfchen je nach Grad der eigenen Verbiegefähigkeit ins Trockene bringen. Sieht man ja am aktuellen Postengeschacher der “GroKo”. Auch so ein Witz.

    Zum Thema Bitcoin, nein, da muss ich Sie enttäuschen. Ich besitze keinen einzigen Bitcoin. Da war ich leider nicht früh genug (2013/2014 wäre gut gewesen). Ich halte jedoch mehrere andere Kryptowährungen, von denen manche sich – trotz der jüngsten Kursrutsche – bereits gut entwickeln. Ich habe viele Tausend Euro investiert und hoffe, in einigen Jahren dieses Tollhaus namens Deutschland zu verlassen. Ich hoffe noch rechtzeitig, bevor der multikrim… äh multikulturelle “Spaß” richtig los geht und man sich als Frau nicht mehr auf die Straße trauen kann.

  19. Für wen ist Deutschland ein “Tollhaus”?

    Wenn Deutschland ein “Tollhaus” ist, was ist dann der Rest der Welt?

    Und wenn ich mich in München so umschaue – bei über 40% Migrantenanteil – so habe sehr den Eindruck, dass man sich als Frau unbeschwert auf die Straße trauen kann. Die Polizeistatistik bestätigt den Eindruck. München war schon immer relativ sicher und ist in den letzten Jahrzehnten noch sicherer geworden – trotz steigenden Anteils an Migranten.

    Farfalle wird sich wohl irgend einen Winkel auf der Welt suchen, in dem es keine oder kaum Migranten gibt. Allerdings wird er am Ort seiner Wahl selber einer sein, und es dürfte auch schwierig werden, so einen Winkel zu finden, in dem es dann interessant genug ist für so einen wie ihn. Lebendig sind meistens nur Gegenden, die irgendwie auch multikulturell sind.

    Homogen ist es in Japan. Das wär also ein Tipp für Farfalle. Aber da müsste er hart arbeiten – nämlich Japanisch lernen. Wie wär’s mit China? Auch da ist es bis auf weiteres noch homogen. Chinesisch lernen ist allerdings harte Arbeit. Farfalle wird also wohl ein englischsprachiges Land wählen müssen, es sei denn, er spricht Italienisch (Farfalle deutet das an) oder Französisch. Das würde die Optionen etwas erweitern. Aber in welchem englisch-sprachigen Land entkommt er der multikulturellen Hölle? Denkt er vielleicht an eine abgelegene schottische Insel?

    Wie gesagt, da wär ja dann ER der sehr auffallende und fremdartige Migrant. Und wenn man mal seine Neigung zur Angeberei und zur Überheblichkeit in Betracht zieht, wird er vermutlich nirgends in der Welt gut ankommen. Da bleibt ihm wirklich nichts anderes übrig als Millionär zu werden: Wenn man so viel Geld hat, kann man das größte Arschloch sein, es ist egal, Geld macht “populär”, “sympathisch”, “sexy” und “gescheit”. So wie Donald Trump. Was fängt einer mit seinem Leben an, der innerlich so leer ist, dass er dieses sein einziges Leben nur mit Geld und Konsum ausfüllen kann?

    Und dann liefert Farfalle noch das:
    In der Politik

    kann man seine Schäfchen je nach Grad der eigenen Verbiegefähigkeit ins Trockene bringen. Sieht man ja am aktuellen Postengeschacher der “GroKo”. Auch so ein Witz.

    Also, verstehen wir das recht? Dieser erklärte Finanzopportunist, für den es nix anderes gibt, das wichtig wäre als Geld, viel Geld, Reichtum, der erklärt uns sowas. Es fällt ihm nicht auf, dass da irgendwie ein Widerspruch drin ist. Gibt es für Farfalle – seinen eigenen Äußerungen nach! – etwas Naheliegenderes als: seine Schäfchen ins Trockene zu bringen? Was ER natürlich selbstverständlich tun darf, dürfen andere nicht. So sind sie, die Egomanen. Die Trump-Typen.

  20. Fantomas007 meint:

    “Wir sind nicht in jeder Hinsicht einer Meinung. Ich zum Beispiel glaube nicht an die besondere Kompetenz der grotesk überbezahlten Manager.”

    Ich schrieb, dass sie vermutlich ihr Geld nicht wert sind.

    “Anders als radikalere Sozialisten bin ich – wie du – der Ansicht, dass es zum Kapitalismus keine Alternative gibt; dass es um einen Kompromiss zwischen Kapitalismus und Sozialismus geht. Siehe dazu meine Äußerung in den ”

    Das sehe ich nicht anders. Der total entfesselte und unkontrollierte Kapitalismus führt zwangsläufig früher oder später zu Monopolen und Kartellen, wo jegliche Art von Wettbewerb außer Kraft gesetzt wird. Es braucht ein Gleichgewicht zwischen Sozialismus und Kapitalismus, wobei man sehr vorsichtig sein muss, um die innovative Kraft des Kapitalismus dabei nicht zu ersticken.

  21. Farfalle meint:

    Ja, ja, München ist sooo sicher. Deshalb werden dort auch Rentner in der U-Bahn halb totgetreten oder Frauen auf Volksfesten gruppenvergewaltigt (auch so ein neues Phänomen, was es früher praktisch nicht gab). Selbst als Pärchen kann man nicht mal mehr unbesorgt Zelten, weil da jederzeit so ein “Nafri” mit Machete auftauchen und die Frau missbrauchen könnte.

    Leo Langstrumpf: Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt :D

    Lassen Sie es gut sein. Sie sehen eben, was Sie sehen wollen. Ausschließlich.

    Meine Auswanderungspläne sind noch nicht spruchreif. Hatte mal an Kanada gedacht. Da die Politik in Kanada jedoch im Gegensatz zum Tollhaus Deutschland schlau genug ist, nicht jeden aufzunehmen, müsste ich mich dort entsprechend qualifizieren (Geld, Sprache). Ja, da wäre ich dann selbst Migrant. Quasi Flüchtling – aufgrund der politischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen in der Heimat. Ich würde mich allerdings perfekt integrieren und auch äußerlich würde ich ins Bild dort passen.

  22. @ Fantomas

    Bemerkenswert. Wir sind dann in solchen Fragen voll kompromissfähig. Die Unterschiede sind, soweit vorhanden, keine fundamentalen.

  23. Ich sehe, Farfalle, dass für dich sowas wie Statistik nicht gilt.

    Überall auf der Welt gibt es Gewaltverbrechen. Natürlich auch in München. Aber eben relativ selten. RELATIV. Das heißt dann auch, dass man durch ein paar Beispiele nicht belegen kann, dass es in München gefährlicher ist als in Dresden (nur 8% Migrantenanteil) oder in Anklam (0% Migrantenanteil).

    Ich schätze mal, dass die Gefahren für dich und deine Freundin in Kanada mindestens so groß sind wie in Bayern, in Toronto, Montreal oder Vancouver sicherlich nicht geringer als in München, wohl eher deutlich größer.

    Wieso willst du das riskieren?

    Und dann das Multikulturelle, das dir so übel aufstößt: Ausgerechnet Kanada und da vor allem die drei Metropolen sind doch wohl geradezu extrem multikulturell – da kann nicht einmal München mithalten. Aber vielleicht hast du ja an Labrador gedacht oder an den Großen Bärensee oder an das Yukontal?

  24. Farfalle meint:

    Multikulti ist nicht gleich Multikulti.

    Habe nichts gegen Migranten aus eher westlich geprägten, kultivierten Staaten, aber

    a) ist jedes gesunde Maß längst überschritten

    und

    b) kommen nach Deutschland hauptsächlich Leute aus irgendwelchen kaputten, islamischen Staaten. Inklusive deren “Kultur” (ja, die Anführungzeichen sind hierbei beabsichtigt). So ein Multikulti kann langfristig nur schiefgehen.

  25. Farfalle,
    wie sieht es mit der Kriminalität in den Städten Kanadas aus? Hast du dich erkundigt? Du scheinst anzunehmen, dass sie dort geringer sei als etwa in München. Bitte, prüfe das nach!

    Außerdem würde ich dir raten, bevor du nach Kanada umziehst, dich mal zum Beispiel in Toronto oder Vancouver touristisch umzuschauen. Ob dir wohl gefallen würde, was du da siehst? (Mir schon, aber DIR?!)

    Wirklich, München ist im Vergleich zu Toronto oder Vancouver eine ruhige, gemütliche, sichere, saubere, gut organisierte Stadt. Womit ich nichts gegen die beiden kanadischen Städte gesagt haben will. Sie gehören durchaus auch zu den erfolgreichen Beispielen für Multikulturalität. München würde dir aber im Vergleich dazu harmloser vorkommen. Und die Statistik würde es dir bestätigen.

    Weißt du eigentlich, was Statistik ist und wie sie funktioniert? Hast du mal ein bisschen Polizeistatistik studiert, also was da wie an Daten präsentiert wird und wie das Datenmaterial (von der Polizei selbst) interpretiert wird?

  26. Farfalle meint:

    Wer sagt, dass ich ausgerechnet nach Toronto ziehen würde?
    Kanada ist riesig. Dort gibt es viele gemütliche Kleinstädte.

    Für mich ist das Thema erledigt. Fakt ist, dass ich mit meinen Investitionen (hoffentlich) bald die Mücke machen kann. Dann können Leute wie Sie weiterhin unbeschwert Multikulti (hauptsächlich ja Islam-Kulti) “genießen”.
    Viel Spaß dabei und tschüss!

    Farfalle haben Sie erfolgreich vertrieben.

  27. Wie sieht es mit der Kriminalität in den kanadischen Kleinstädten aus – verglichen mit der Kriminalität in den bayerischen und baden-württembergischen Kleinstädten? Ich weiß es nicht. Aber ich würde mich da mal erkundigen, Farfalle. Möglicherweise ist da in den Kleinstädten die Kriminalität so hoch wie die in der Millionenstadt München. Was machst du dann? – In die Hosen?

    Farfalle verabschiedet sich, indem er seinen Größenwahn andeutet:

    Fakt ist, dass ich mit meinen Investitionen (hoffentlich) bald die Mücke machen kann. Dann können Leute wie Sie weiterhin unbeschwert Multikulti (hauptsächlich ja Islam-Kulti) “genießen”.

    Weiterhin unbeschwert Multikulti genießen können wir MIT ihm und OHNE ihn. So viel Einfluss hat Farfalle nicht auf unser Leben, als dass sein Bleiben in Deutschland oder sein Auswandern irgend einen Wirkung auf uns hätte.

    Trotzdem, ich empfehle dem verwöhnten Bürscherl die Auswanderung. Leute wie ihn braucht Deutschland nicht. Wie sagte er doch, naiv, wie er ist:

    “Harte Arbeit war gestern.”

    Da werden sie begeistert sein in Kanada, wenn sie so einen Windbeutel kriegen.

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