Dunja Hayalis Tafel-Gedanken

soziale-frageLesenswert: Dunja Hayalis Facebook-Beitrag zum Thema Tafel – Essen – Diskriminierung – Debatte. Ich fasse, partiell zitierend, zusammen:

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Und da organisieren wir unser Land so, dass “unten” die Leute Schwierigkeiten haben, genug Anständiges zu essen zu bekommen? – Das Geld ist da!

“Die Bekämpfung von Armut und die Sicherung des Existenzminimums ist grundsätzlich Aufgabe des Staates und nicht der Zivilgesellschaft.”

“Die Essener Tafel hat die denkbar schlechteste Möglichkeit gewählt, ein Problem zu lösen. Es ist nicht besonders schlau, am unteren Ende unserer Gesellschaft „Hunger Games“ zu veranstalten und Deutsche gegen Ausländer auszuspielen. Also Menschen gegen Menschen. Da gibt es bessere Verfahren, einen Ausgleich herzustellen, die auch von vielen anderen Tafeln angewendet werden wie zum Beispiel Punktesysteme, häufigere Öffnungszeiten, Losverfahren und anderes.”

“Aber Essen zeigt eben auch auf, was da in unserem Land gerade passiert. Es gibt ein ernsthaftes Problem. Der Job der Tafeln ist nun mal nicht die Flüchtlingshilfe an sich. In manchen sozialen Brennpunkten fühlt sich die angestammte, eingesessene Bevölkerung an den Rand gedrängt. Sie fühlt sich dort (und vielleicht ist sie es auch faktisch) als die vernachlässigte Minderheit im „eigenen Land“. Zurückgeschubst, weggedrängt, ignoriert. Das darf so nicht sein.”

“Anstand und Höflichkeit sind Grundvoraussetzungen für ein gutes Miteinander.”

Soweit Dunja Hayali.

Die Politiker sind dran. Die Wähler auch. Schafft endlich anständige Verhältnisse für die Unterschicht in Deutschland, für die Geringverdiener, für diejenigen, die sich prekär durchschlagen müssen!

Wir brauchen mehr Sozialstaat.  Welche Parteien, welche Politiker stehen für mehr, welche für weniger Sozialstaat?

Der Artikel setzt den von gestern fort.

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