Deutsch liebt Englisch

deutschlandWas ist von dem Vorschlag zu halten, Deutsch als (verbindliche?) Landessprache ins Grundgesetz aufzunehmen? – Die AfD hält das für nötig. Um dem invasiven Vordringen des Englischen Einhalt zu gebieten.

Ok?

Da bleibt der Blogger mal ganz cool und geht am Weekend chillen. Den Nonsens braucht er gar nicht zu stoppen, der floppt anyway.

Je besser wir Englisch können, desto besser für uns. Es ist global günstig, bei der Arbeit, im Urlaub, beim Sammeln von Informationen … Eine Weltsprache zu sprechen ist ein asset.

Geht damit etwa meiner Muttersprache etwas verloren? – Im Gegenteil, sie gewinnt. Sie wird reicher im Wortschatz.

Allerdings würde ich gern die vom Englischen übernommenen Vokabeln eindeutschen. Ich würde also gern sörfen, tschecken, dschobben, känseln; ich würde gerne schreiben dürfen: Klaun und Mieting und Ihmäil und Kräsch.

Grammatisch behandeln wir vom Englischen übernommene Verben ohnehin gemäß der deutschen Grammatik: Ich habe gejobbt. Ich jobbte.

Ein anderes Problem ist: Auch Dänisch (in Nordschleswig), Sorbisch und Niederdeutsch sind Sprachen (keine Dialekte), die in ihren Gebieten Landessprache sind.

Ein drittes Problem: Was soll die Aufnahme von Deutsch als Landessprache ins GG praktisch bedeuten? Darf dann ein Münchner Chemieprofessor seine Vorlesung, sein Seminar nicht mehr auf Englisch halten?

Deutsch ist erfreulich vital – offen für andere Sprachen und ihre Einflüsse; so wie die deutschen Köpfe zumeist offen sind für Einflüsse aus der ganzen Welt; so wie die deutsche Kultur kosmopolitisch orientiert ist; so wie München bunt ist und bunt bleibt.

(Wie sich die Argumentation Platt anhört, kann man in der ZEIT nachlesen.)

Anmerkung:

Was heißt “stuur natovolltrekken”?

Kommentare

  1. Dahinter steht natürlich alleine der Wählerfang und nicht der Schutz der deutschen Sprache. Es werden hier wieder Nostalgie und das Gefühl des Abgehängtseins bedient, insbesondere für die Leute, die in ihrem Leben bisher nur sehr wenig mit Englisch zu tun gehabt haben.

    Dabei wird immer gerne unter den Teppich gekehrt, wie stark sich die deutsche Sprache unter dem Einfluss der französischen Sprache gewandelt hat, als diese noch als Weltsprache galt.

    Damit hat heute überhaupt niemand ein Problem, weil es ein natürlicher Prozess ist.

  2. ResEvl meint:

    Leo Brux,

    gerade Personen in deinem Alter sollten doch eigentlich Verständnis für so einen Vorstoß haben – bzw. ihn sogar begrüßen!

    Ich habe schon desöfteren von Älteren gehört, dass sie manches schlicht nicht mehr verstehen. Etwa im Fernsehen und in der Werbung. Auch die Bürger aus Ostdeutschland tun sich teilweise schwer mit Englisch, da es dort in der Schule kein Pflichtfach war. Das hat nichts mit Weltoffenheit zu tun, Englisch im deutschen Alltag zu verbreiten. Das ist schlicht dumm und hat eine ausgrenzende Wirkung gegenüber denjenigen, die es nunmal nicht verstehen. Englisch ergänzt ja überwiegend nicht die Sprache, sondern es verdrängt deutsche Begriffe!

    Shop = Ladengeschäft
    Bodyguard = Leibwächter
    Airline = Fluglinie
    etc.

    Hier eine sehr gute Seite mit vielen Beispielen:
    http://www.vds-wortreich.de/aufdeutsch/aufdeutsch.html

    Ich persönlich spreche übrigens sehr gut Englisch (berufsbedingt), begrüße jedoch jede Initiative, welche die deutsche Sprache stärken möchte.

    Mir ist es dabei egal, ob so ein Vorstoß von der AfD oder z.B. der Tierschutzpartei kommt. Richtig ist er allemal. Ich vermute, bei Dir, mein lieber Leo, ist das Hauptproblem wohl, dass der Vorschlag vom politischen Feind, der AfD, kommt. Liege ich da richtig?

  3. Welche älteren Deutschen verstehen Airline, Bodyguard oder Shop nicht?

    Höchstens bei Scheinanglizismen kann ich Kritik nachvollziehen.

  4. ResEvl meint:

    Meine Güte, KM. Das waren lediglich drei Beispiele, wie deutsche Begriffe verdrängt werden.

    Fragen Sie die Generation 60+ mal nach
    Workshop
    Meeting
    News
    Location
    Performance

    Sicher, es gibt auch Ausnahmen (siehe unseren Leo). Doch viele ältere Bürger und andere, die nie Englisch in der Schule hatten, verstehen nur noch Bahnhof. Sollten nicht gerade die Linken ein Interesse daran haben, sprachliche Ausgrenzung zu vermeiden? Oder gilt das nur für Ausländer?

    Vom sogenannten Denglisch oder der falschen Verwendung von Begriffen (“Public Viewing”) fange ich besser erst gar nicht an.

    Lesen Sie mal die verlinkte Seite, ist sehr aufschlußreich.

    Ich persönlich verstehe zwar alles, aber ich finde es schöner, in Deutschland in meiner Muttersprache angesprochen zu werden – egal, ob ihm Fernsehen, in der Werbung oder in Geschäften.

  5. Die deutsche Sprache hat immer gewonnen, wenn sie sich Wortschatz anderer Sprachen bzw. Kulturen angeeignet hat. Das zum einen.

    Zum zweiten: Die heutige Situation unterscheidet sich von allen Situationen früher: Wir leben in einer globalisierten Welt. Wir BRAUCHEN die Weltsprache Englisch. Es ist gut, wenn Englisch hohes Prestige bei uns hat und möglichst viele junge Leute motiviert, es zu lernen und zu sprechen.

    Es ist schlicht ein Gewinn, individuell wie “national”.

    die alten Leute, die kein oder die kaum Englisch können, sterben bald aus. Die Schule sorgt dafür, dass die Jüngeren bei uns so wie die in den Niederlanden, in Norwegen, Schweden und Dänemark fast alle auch Englisch sprechen, viele sehr gut, viele nur ein wenig, aber immerhin, man kann sich auch dann auf Englisch verständigen.

    Da unsere deutsche Kultur vital ist, brauchen wir uns um sie keine Sorgen zu machen. WENN es Überfremdung gibt, dann über die Digitalisierung unserer Welt. DA dürften die wirklichen Gefahren für unsere Kultur liegen.

    (Diese Gefahren interessieren die Rechtspopulisten kaum. Sie haben ja auch nichts mit ihrer Obsession, den Fremden im Lande, zu tun.)

    Im übrigen ist jeder frei, sich so deutsch wie er will auszudrücken. Ich hab gar nichts dagegen, wenn jemand persönlich Anglizismen vermeidet. Aber ich würde es mir nicht vorschreiben lassen.

  6. Dann muss ein Münchener ja mit Fränkisch, Italienisch, Deutsch, Englisch und Schwäbisch einen ganzen Haufen Fremd- und Weltsprachen lernen um einigermaßen über die Runden zu kommen? Sollte er historisch interessiert sein, dann dürfte aus Dankbarkeit für Napoleon als bayrischen Geburtshelfer natürlich auch Französisch nicht fehlen? Da hätt’ er ganz schön zu tun, der Münchener Kosmopolit, aber in seinem Alltag würde sich für ihn kein bißchen ändern…

  7. Viele ältere Bürger werden überhaupt nicht mit Dingen wie Location, Workshop oder Performance im Alltag konfrontiert und brauchen so etwas überhaupt nicht zu kennen.

  8. Wenn jemand nur Bahnhof im Alltag versteht, dann wird das zu 99,999% durch Juristendeutsch verursacht, was mit Abstand das deutscheste Deutsch ist.

  9. Wo wird eigentlich das deutscheste Deutsch von Deutschland gesprochen?
    Ich habe da ein Jugenderlebnis: Ein Jugendfreund und ich flirteten mit jungen Schwedinnen. Sie verstanden ihn sehr gut, obwohl er aus Siebenbürgen, Rumänien kam und für meine Ohren ein hartes Deutsch sprach, während ich absolut davon überzeugt war, daß alle Welt mein südbadisches Alemannisch verstehen müsse, was absolut nicht der Fall war! Als ich später zum Studium nach Westberlin ging, musste ich etwa ein halbes Jahr “Deutsch” lernen, damit die Berliner mich einigermaßen verstehen konnten. Meine ersten türkischen Freund in Konstanz hielt ich zunächst für Bayern, weil sie mit einem Stipendium der Carl-Duisberg-Gesellschaft am Tegernsee Deutsch gelernt hatten. Keiner kam auf die Idee, daß das Türken waren, worüber wir später viel lachten, aber es funktionierte perfekt und ich frage mich bis heute, ob dies am Ende gar Absicht, der Zweck der Übung war?

  10. ResEvl meint:

    @Leo Brux

    Gegen neue Wörter und Ergänzungen ist nichts einzuwenden.

    Mir ging es aber

    a) um die sprachliche Ausgrenzung von Menschen

    und

    b) um die Verdrängung von deutschen Begriffen durch englische Begriffe

    Offenbar hast du das nicht verstanden oder es interessiert dich schlicht nicht. Schade. Dann brauche ich da natürlich nichts mehr zu schreiben, da zwecklos.

  11. ResEvl meint:

    @KM

    “Viele ältere Bürger werden überhaupt nicht mit Dingen wie Location, Workshop oder Performance im Alltag konfrontiert und brauchen so etwas überhaupt nicht zu kennen.”

    Entweder ist das eine rhetorische Masche von dir oder du bist wirklich zu beschränkt, um das Problem zu verstehen. Da ist jedes weiteres Wort eines zuviel.

  12. Sprachliche Ausgrenzung von Menschen: doch wohl nicht durch Englisch, oder? Englisch hilft eher, die sprachliche Ausgrenzung zu vermindern. Stell dir eine Firma in München vor, die zum großen Teil mit Spezialisten aus aller Herren Länder arbeitet. Oder Touristen, die nach Deutschland kommen. Oder den internationalen Fachverkehr im wissenschaftlichen Bereich.

    Es kann schon passieren, dass ich im Alltagsgespräch ein englisches Wort gebrauche, das mein Gesprächspartner nicht versteht. Dann kann er ja fragen. Das gilt nicht minder bei Fremdwörtern, die schon immer in der deutschen Sprache eine große Rolle gespielt haben, nur dass sie früher mal eher aus dem Latein, dem Griechischen und dem Französischen stammten.

    Es gibt natürlich Beispiele, in denen ein englisches Wort modisch geworden ist, obwohl ein passendes deutsches Wort zur Verfügung stünde: Hoppla! = Ups! Oder: aufhalten/anhalten = stoppen. Na, was machen wir denn da, ResEvl? Gar nichts machen wir. Weil wir sowas nicht steuern können. Oder möchtest du eine Sprachpolizei einführen?

  13. Sorry (<- um gleich beim Thema zu bleiben), aber das Problem habe ich bereits richtig beschrieben.

    Wer sich wegen einer Handvoll einzelner Wörter, die in der Alltagssprache überhaupt nicht vorkommen, über eine angebliche Verdrängung der Sprache aufregt, der tut nicht wegen der Sprache sondern nutzt das alles nur als Vorwand um das ewig gleiche Überfremdungsmärchen zu erzählen und Angst zu schüren, um sich Vorteile bei der Verbreitung der seiner politischen Agenda zu sichern.

    Die AfD ist hier solange nicht glaubwürdig, solange sie sich nicht gegen Russisch in der deutschen Sprache positioniert. Weil da sitzt nämlich eine Zielgruppe an Wählen und den Geldgebern aus Russland wird das auch nicht gefallen, wenn in mehrheitlich russischen Vierteln alles auf Russisch entfernt werden soll, um die Deutsche Sprache zu fördern.

  14. ResEvl,

    werd mal konkret: Was genau soll der Staat zum Schutz der deutschen Sprache unternehmen? Und falls du dazu Punkte nennen kannst – wie soll ein Abweichen davon sanktioniert werden?

    Wollen wir es so versuchen wie die Franzosen?

    Wer sichtbar werbend “coffee to go” anbietet, soll Strafe bezahlen?

    (“Kaffee zum Mitnehmen” wäre korrekt. Vielleicht spielt man ein bisschen riskant mit der Sprache und schreibt kurz und knapp “Kaffee geht” – nach einer Weile merken die Kunden schon, dass es “coffee to go” bedeuten soll; ich hab auch ein paar Minuten gebraucht, als ich “coffee to go” das erste Mal gesehen habe, um es richtig zu deuten. Ich war im ersten Moment der Meinung, es könnte vielleicht auch bedeuten, der Kaffee sei drinnen immer schon fertig, man könnte ihn sofort, ganz ohne Zeitverlust serviert bekommen. – Ist es ein Problem, wenn man mal auf diese Weise sprachlich überrascht wird? Mir ging es auch beim Verb “chillen” so. Ich habe es erst falsch interpretiert, nämlich angelehnt an das Adjektiv “chilly” – “chilly weather”.)

    Ich hätte nichts dagegen, wenn ein Café mal mit “Kaffee geht” oder “Nehmen Sie den Kaffee mit” werben würde. Aber was ist schlimm daran, wenn das Café die übliche – witzige – englische Version verwendet?

    Es gibt übrigens Denkmäler, auch Justizgebäude, da steht ein lateinischer Spruch drauf … Hat schon mal jemand von rechts dagegen protestiert?

  15. ResEvl meint:

    @Leo Brux

    Wie üblich, kommen wir auch bei diesem Thema auf keinen gemeinsamen Nenner. Du verharmlost die geschilderte Problematik, dass viele des Englischen nicht (ausreichend) mächtigen durch Anglizismen ausgegrenzt werden.

    Mit Touristen oder international ausgerichteten Firmen und Universitäten hat das doch überhaupt nichts zu tun. Das ist völlig am Thema vorbei.

    Ich sehe ein, es hat keinen Zweck, dieses Thema mit dir zu vertiefen. Ich verweise bloß nochmal allgemein jeden Interessierten an den Verein Deutsche Sprache, den ich sehr schätze (ohne dort Mitglied zu sein):
    http://vds-ev.de

  16. ResEvl meint:

    Kurzer Nachtrag, da überlesen:
    “Was genau soll der Staat zum Schutz der deutschen Sprache unternehmen? Und falls du dazu Punkte nennen kannst – wie soll ein Abweichen davon sanktioniert werden? Wollen wir es so versuchen wie die Franzosen?”

    1. Deutsche Sprache ins Grundgesetz (stimme hier der AfD zu)
    2. Richtlinien für die Medien nach französischem Vorbild

    Das würde vermutlich schon genügen, um ein Umdenken anzuregen.

  17. ResEvl meint:

    @KM

    Da lag ich mit meiner Vermutung wohl richtig. Bei dir ist das eine Masche.

    Du willst unbedingt dem politischen “Feind” (= AfD) eins auswischen, um die Sache selber geht es dir gar nicht. Mir hingegen schon. Mir ist es daher auch egal, ob so ein Vorschlag (Deutsch ins Grundgesetz) von der AfD oder irgendeiner anderen Partei kommt. In der Sache ist das eine gute Idee.

  18. Um die Sache geht es mir tatsächlich gar nicht, weil es hier keine Sache (Englisch verdrängt das Deutsche in Deutschland) gibt, über die ich mir irgendwie Gedanken machen müsste.

    Man muss dazu aber auch in der Lage sein zu erkennen, dass dies der Fall ist. Da Ihnen diese Fähigkeit hier noch fehlt, können Sie es aber nicht erkennen. Deswegen mache ich Ihnen aber keinen Vorwurf, weil Sie ja dazulernen, so wie Sie schon bei der Statistik der Bundespolizei dazugelernt haben. Es dauert zwar, aber es bringt letztendlich doch etwas. Nach einiger Zeit haben Sie dann nämlich die Fähigkeit, die Situation richtig einzuschätzen.

  19. Was die Argumentation in der Sache angeht, büxt du wieder aus. Kein gemeinsamer Nenner? Warum suchst du keine Antwort auf meine ARGUMENTE? Man kann doch tiefer eindringen in eine Sache! Das wäre DEUTSCHE Kultur.

    Aber du hast mit DEUTSCHER Kultur nicht viel am Hut, wie es scheint. Statt dessen bedienst du dich der Methode der Vor-Aufklärung: “Ende der Debatte! Du akzeptierst meine Position nicht, also brauchen wir nicht weiterzureden!”

    Wer oder was entscheidet dann? – Die größere Macht.
    Das, ResEvl, wäre undeutsch. Nicht mehr unser deutscher Standard. Es wäre vor-aufklärerisch. Barbarisch. Und passt natürlich bestens zur autoritären Gesellschaft.

    Was deine Antwort auf meine Frage angeht:

    Du willst also verbieten, dass zum Beispiel ein Café mit “coffee to go” wirbt?
    Welche Richtlinien für die Medien gibt es gemäß der Gesetzeslage in Frankreich?

    Aber zweitens: Hat die AfD diese öffentlichen Sprachregelungen auch gefordert?
    Wären sie vereinbar mit dem GG?
    Warum wird die AfD in dieser Sache nicht konkret? – Weil es unpopulär wäre? Weil es auch gegen das GG wäre?

  20. KM,
    so sehe ich das auch.
    Englisch verdrängt das Deutsche nicht, sondern bereichert es. Unsere Offenheit für Einflüsse von außen hält uns jung, frisch, vital.

  21. ResEvl meint:

    @KM

    Siehst du, das ist das Problem. Du leugnest eine Problematik, die ich plausibel und für jeden nachvollziehbar erklärt habe (ältere Menschen, Mitbürger aus dem Osten ohne Englischunterricht). Das ist pure Ignoranz. Wobei ich annehme, dass du es bewusst so handhabst. Weil es darf ja nicht sein, dass ausgerechnet die AfD mit einer Forderung richtig liegt… nein, das geht ja wirklich nicht. Meine Güte.

    Deine peinlichen Versuche einer Beleidigung kannst du dir in den Allerwertesten schieben. Mehr habe ich zu dir nicht zu sagen.

  22. ResEvl meint:

    @Leo Brux

    Was ist dein Problem? Ich habe doch klar ausgeführt, worin ich die Problematik sehe und auch gesagt, wie man diese lösen könnte – auf französische Weise.

    Verbote sollten hierbei nur ein letzter Schritt sein, eine freiwillige Selbstverpflichtung der Medien und Geschäfte wäre sinnvoller.

    Englisch verdrängt leider sehr wohl das Deutsche in gewissem Ausmaß! Wenn es dir egal ist, gut. Kann ich akzeptieren. Es zu leugnen, finde ich jedoch peinlich. Oder nutzt du keine Medien, siehst keine Werbung und läufst mit geschlossenen Augen durch die Stadt?

    Ich sage übrigens nicht, dass Englisch nicht eine Bereicherung sein kann! Das ist es aber dort, wo es keine deutschen Begriffe verdrängt/ersetzt.

  23. ResEvl meint:

    Da ich den restlichen Sonntag lieber angenehmer mit meiner Lebensgefährtin zusammen verbringen möchte (Rohr verlegen und so, hehe), empfehle ich mich für’s Erste.

    Tschüss zusammen.

  24. Karl Walterscheid meint:

    RESEVL geb dir keine Mühe. Mit Idioten kann man nicht diskutieren. Erkläre mal einem der heutzutage glaubt er sei Napoleon, das er es gar nicht sein kann. Unmöglich, so wie bei dem Duo hier. Im Gegensatz zu “Wissen Blogt” ist das hier “Dummheit Blogt”. Ich hätte fast geschrieben “Schwachsinn Blogt” aber das wäre ja gegen die Netiquette. Niemand teilt deren Meinung, außer zwei bis drei Leute die ich für noch bekloppter halte als die beiden Astronauten hier. Weit weit weg von der realen Welt. Deswegen ist hier im Gegensatz zu anderen Blogs auch nichts los.

  25. Man braucht keinen Englischunterricht um Begriffe wie Shop oder Airline zu verstehen. Halten Sie Mitbürger aus dem Osten und ältere Menschen für so dumm?

  26. Korbinian meint:

    Boah, das ist doch wieder Gerald Karlsen…

  27. Diese post von Karl Walterscheid schalte ich mit Vergnügen frei.
    Extra auch für dich, ResEvl.

    Du siehst, wenn du mit mir oder mit KM diskutierst, dann diskutierst du mit Idioten. Mit Schwachsinnigen. Und niemand teilt unser beider Meinung in Deutschland, wir beide (KM und ich) sind fast völlig isoliert im Lande. Es wählt hier ja auch fast niemand die Grünen, die SPD, die CDU, die Linke, die FDP. Die AfD liegt in Deutschland bei ca. 98%. Auch die großen Medien stehen fast geschlossen hinter der AfD. Klar, denn die Meinungen von einem Brux oder einem KM sind dermaßen schwachsinnig, dass nun wirklich JEDER halbwegs vernünftige Mensch sich mit Graus davon abwendet.

    Sarkasmus beiseite. Nun werden die seriösen Politiker im den Parlamenten und die seriösen Medien gewiss nicht alle Meinungen und Urteile von KM und von mir teilen. Ich nehme aber doch an, dass wir – die seriös Argumentierenden – zueinander Brücken zu bauen imstande sind und wir uns auch bei unterschiedlicher Meinung respektieren, oft sogar schätzen.

    Karl Walterscheid zieht diejenigen Blogs oder Plattformen vor, auf denen sich jeden Tag hunderte oder tausende von gleichgesinnten Fanatiker gegenseitig bestätigen, dass sie und nur sie recht haben. Auf denen sie unbehelligt brüllen und hetzen können.

    Immerhin beehrt Herr Walterscheid gelegentlich diesen Blog mit seiner (verbal) gewalttätigen Persönlichkeit.

    Eigentlich wäre es seine Aufgabe, dir, ResEvl, bei der Argumentation zu helfen. Macht er nicht. Ich vermute, du wirst ihm das verzeihen und danken dafür, dass er dich emotional unterstützt.

    Ja, das tut er. Aber wie!

  28. Und einige andere Namen hatter er auch schon, Korbinian.
    Jetzt hat er sich mal wieder verraten.
    Hehehe.

    Aber wir sehen, diesmal hat er ein bisschen vorsichtiger geschrieben.
    Weit reicht das bei ihm nicht, weil einfach zu wenig Wissen und Bildung und Neugier und geistige Flexibilität vorhanden sind, um hier mitzuhalten.

    Diesmal hat er überwiegend den sanften Weg raus aus der Argumentation gewählt: Ach, da finde man eben keinen gemeinsamen Nenner …

    So läuft das in SEINER Welt. Eine Herausforderung im Bereich der Fakten und Argumentationen wird damit beantwortet, dass man ganz sich ganz einfach wegwendet. Das Thema wechselt. Die Debatte abbricht.

    Der Typus ist weit verbreitet und eher nicht dort zu finden, wo Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen. Man stelle sich vor, solche Leute kommen an die Macht. Müssen Verantwortung tragen. Müssen alle Hindernisse ernst nehmen und konstruktiv zu bewältigen versuchen. Ausbüxen geht nicht mehr. Problemlösen ist angesagt.

    Ist ein Typus von Mensch dazu geeignet, der sich einer Debatte nicht stellen kann? Der in der zweiten Runde keine Antwort mehr findet und sich mit einem Achselzucken drückt?

    Sind DAS die Deutschen der Zukunft?

  29. Zum Glück nicht. Der macht das nur, weil es ihm Spaß macht, grundsätzlich Kontra zu geben. Einen tieferen Sinn hat das nicht.

    Sich in etwas einarbeiten macht ja kein Spaß, deswegen gibt es auch keine umfassenderen Diskussionen mit ihm. Arbeiten mag er ja auch nicht gerne, weil er da so früh aufstehen und so viele Steuern zahlen muss. Da braucht er einen erheiternden Ausgleich und den hat er hier gefunden.

    Immerhin macht mir es auch Spaß zu lesen, wenn er mal wieder etwas Neues schreibt. Das ist also eine Win-Win-Situation (<- wie man sieht, bleibe ich hier beim Thema der Verdrängung der deutschen Sprache durch das Englische).

  30. Stellen wir uns mal vor: Die AfD-Bundestagsfraktion und die AfD als Partei appellieren an die deutsche Wirtschaft, bei der Werbung und sonstiger Selbstdarstellung keine Anglizismen mehr zu verwenden.

    Könnte die AfD da nicht mal eine große Kampagne starten? Bitte, liebe DEUTSCHE Wirtschaft, bekennt euch zu Deutschland und vermeidet englisches Vokabular, englische Ausdrücke bei eurer Werbung!

    Natürlich macht sie das nicht. Mann, würden sie sich da lächerlich machen.

    Also belassen sie es bei einer kleinen harmlosen symbolischen Aktion: Deutsch ins GG! (Ohne konkreten Hinweis, was das dann praktisch – und rechtsverbindlich – bedeuten soll.)

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