Tellkamps Versagen

rechts(Fortsetzung von: Tellkamp: Ein großer Autor hetzt)

„Die meisten fliehen nicht vor Krieg und Verfolgung, sondern kommen her, um in die Sozialsysteme einzuwandern, über 95 Prozent.“ (Tellkamp)

Wie kommt einer, der einen Roman schreibt wie “Der Turm”, zu einer solch menschenfeindlichen, sachlich verlogenen, potenziell mörderischen Einschätzung der Flüchtlinge?

Der Autor des Romans “Der Turm” kann sich in andere, auch ihm fremde Menschen einfühlen. Er kann sie von innen her verstehen und beschreiben.

Sähe Tellkamp die Flüchtlinge als Menschen, würde er sich in ihr Leben, in ihre Leiden und Hoffnungen, Schwächen und Stärken, Ängste und Wünsche hineinversetzen und ihre Situation erkennen, als ob er einer von ihnen wäre.

Das würde voraussetzen, dass Tellkamp nicht nur Deutsche (oder Mitteleuropäer?) als Menschen erlebt, sondern auch Syrer, Iraker, Afghanen, Afrikaner.

- Tellkamp versagt.

Erstens lügt er. Die Flüchtlinge kommen hierher, um zu arbeiten.

Zweitens: Tellkamp sucht den Flüchtling nicht in sich.

Er verschließt sich gegenüber diesen “Fremden”. Sie sind für ihn nicht in der selben Weise Menschen, wie es seine Sachsen sind.

Ergo: Er ist ein verlogener, menschenfeindlicher Charakter. Provinziell, ethnisch borniert.

Dieser Typ Mensch ist weit verbreitet. Er selektiert und grenzt aus: die Vertrauten, die Guten hier, die Fremden, Anderen, Gefährlichen dort.

Das ist heute ein Problem, weil sich durch die modernen Technologien und ihre Folgewirkungen die Welt so vernetzt, dass jeder Mensch zu unserem Nachbarn wird und wir uns nur global kooperierend vor der totalen Katastrophe retten können.

Von einem Autor des 21. Jahrhunderts erwarte ich mir diese Erkenntnis. Dazu eine weltbürgerliche Haltung. Seit Lessing, Goethe, Beethoven und Kant ist sie ein Qualitätsmerkmal deutscher Kultur.

Tellkamp: Ein großer Autor hetzt

Tellkamps Versagen

Tellkamp und die Toleranz

Anmerkung:

Ich kaufe jedes Jahr für hunderte von Euro Bücher von Suhrkamp. Ich möchte mich ausdrücklich für die klare Reaktion des Verlags auf die katastrophale Entgleisung seines Autors Tellkamp bedanken.

Es kann nicht die Aufgabe von Suhrkamp und Suhrkamp-Autoren sein, die sächsische Xenophobie zu bestärken.

Betonen möchte ich auch noch einmal: Meine politische Kritik an Tellkamp wird mich nicht davon abhalten – anders als seine Verteidiger und Bejubler – sein nächstes Buch zu kaufen, zu lesen und gegebenenfalls gut zu finden.

Mein ästhetisches Urteil enthält durchaus eine politische Dimension, aber nicht in der platten Weise, dass ich literatische Qualität schlecht finde, weil ich etwa in Sachen Flüchtlingspolitik mit dem Autor mein Hühnchen zu rupfen habe.

(Wie bezieht sich ein Autor auf die Realität? – Diese Frage gehört zum ästhetischen Urteils eines Realisten. Ich werde also bei der Lektüre von Tellkamps nächstem Werk besonders darauf achten, inwiefern der Autor einen Begriff des Menschen hat und nicht nur einen Begriff des sächsischen Menschen.)

Kommentare

  1. Korbinian meint:

    Hast Du solcherart Kriterien auch bei Botho Strauß formuliert?

  2. Wenn mich jemand fragt, wer in den letzten 30 Jahren das beste Deutsch geschrieben hat, dann ist Botho Strauß auf meiner Liste. (Auch Mosebach, der katholische Fundi.)

    Ich lese aber kaum noch Botho Strauß. Es interessiert mich zu wenig, WAS er schreibt. Inhaltlich. Das ist bei Tellkamps Roman ganz anders. Tellkamp hat ebenso dicht wie durchdacht “DDR-Welt” in seinem Roman “Der Turm” – und anders als Botho Strauß hat er einen großen erzählerischen Atem und große Komposition. Keine Seite ist langweilig, sprachlich ebensowenig wie von der Story her, und der Spannungsbogen reicht bis zur letzten Seite. Botho Strauß hingegen kann nicht erzählen und hat oft etwas Fades. Das liegt nicht an seinem politisch reaktionären Standpunkt. Mit dem kann ich mich abfinden – er ist nicht uninteressant. Aber Straußens Art zu reflektieren packt mich nicht.

    Autoren, die ich nicht ertrage: Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek. Rhetorische Wasserrohrbrüche. Ich mag das Knappe, Verdichtete, Zugespitzte. Das kann dann durchaus eine Erzählung von 1000 Seiten werden. Oder auch eine feine Miniatur, wie sie Botho Strauß oft zustandebringt. Aber der Inhalt der Miniatur sollte mir was geben können.

    Vielleicht könnte ich mein Urteil über Botho Strauß so zusammenfassen: in Form und Inhalt zu idiosynkratisch.

    Ich nehme an, dass so gut wie keiner, der Botho Strauß “politisch” schätzt, ihn auch liest oder lesen möchte. Da muss man schon so ein typisch linker Bildungsbürger sein wie ich, um dann doch immer mal wieder eine Strauß-Seite genießen zu können.

    Der Autor, der im 20. Jahrhundert das beste Deutsch geschrieben hat, ist Bertolt Brecht. So würd ich gern schreiben können. SEINEN sprachlichen Zugriff auf die Welt hätt ich gern. (Ich halte ihn überhaupt für den bedeutendsten Autor des 20. Jahrhunderts – weltweit.)

    Besonders gut finde ich die Sprache der beiden DDR-Dramatiker Heiner Müller und Peter Hacks.

    Fürs 19. Jahrhundert hätte ich mehrere Kandidaten für das beste Deutsch: Goethe natürlich, dann aber auch Hölderlin, Heine und Büchner. Dazu Schopenhauer und Nietzsche.

    18. Jahrhundert: Lessing. (Und natürlich wieder Goethe, jetzt der jüngere.)

    Mein persönlicher Liebling Nummer 1 ist aber kein Deutscher, sondern ein Russe: Cechov. Ich denke mir manchmal, wie man HEUTE eine Cechov-Geschichte schreiben könnte. Eva Menasse macht das nicht schlecht.

  3. ResEvl meint:

    Das muss hart für Leo sein, wenn einer seiner Lieblingsautoren die rosarote Gutmenschen-Brille abnimmt und knallhart sagt, wie es wirklich ist. Wobei ich – wie ich bereits an anderer Stelle sagte – die Zahl von 95 Prozent als zu hoch einschätze. Ich würde eher auf 50 bis 60 Prozent tippen, die hier aus finanziellen Gründen an die Tür klopfen.

  4. Da tippen Sie leider doppelt so hoch, wie es in der Wirklichkeit ist. Da liegt der Wert höchstens bei etwa 30%.

  5. ResEvl
    in Afghanistan, Irak und Syrien ist Krieg.
    Millionen fliehen vor diesem Krieg.
    Sie fliehen naheliegenderweise erst einmal in ein Nachbarland.
    Sie wollen auch arbeiten, Geld verdienen.
    Also fliehen viele der Kriegsflüchtlinge weiter und versuchen in ein Land zu kommen, in dem sie Arbeit finden, in dem sie Geld verdienen können.

    So kommt denn ein Teil der vielen Millionen Kriegsflüchtlinge auch nach Deutschland.
    Sie kommen hierher, weil sie ihre Heimat wegen des Krieges bzw. um ihrer Sicherheit willen verlassen mussten.

    In wirtschaftlich und politisch gut funktionierenden Ländern gibt es auch sozialstaatliche Leistungen.
    Die Flüchtlinge wollen aber arbeiten. Offensichtlich. Man braucht sie ja nur zu beobachten. Wenn sie nicht arbeiten, dann deshalb, weil man sie nicht lässt.

    Ist das ein logischer Argumentationszusammenhang?

    Wenn man ihn anerkennt, kann man davon ausgehen, dass nur ein sehr kleiner Teil der Flüchtlinge wirklich WEGEN der Sozialleistungen kommt. Fast alle WOLLEN arbeiten. UND: Fast alle haben deshalb ihre Heimat verlassen, weil dort Krieg ist.

    Das gilt für die Flüchtlinge aus Afghanistan, Irak und Syrien.

    Ja, sie haben auch – auch! – finanzielle Gründe, warum sie gerade zu uns kommen: weil man bei uns arbeiten und Geld verdienen kann. Der Grund, warum sie nicht in ihrer Heimat geblieben sind, ist aber nicht das Geld, sondern der Krieg.

    Was ist jetzt hier die “rosa Brille”?

    Und wirst du, ResEvl, jetzt Punkt für Punkt auf diesen Argumentationsgang eingehen?

  6. Korbinian meint:

    Mich würde mal interessieren als was diese Flüchtlinge arbeiten wollen? Gibt es da Studien?

  7. Am liebsten natürlich in ihren gelernten Berufen, soweit sie einen haben. (Viele haben einen.)

    Dass das meistens nicht geht und dass sich viele Flüchtlinge falsche Hoffnungen machen und mit illusionären Erwartungen nach Deutschland kommen, ist – MENSCHLICH.

    Dass WIR darum auch Grenzen setzen müssen, ist auch – MENSCHLICH. Außerdem strategisch klug.

    Von der bösartigen Abwertung der Flüchtlinge in der Art von Tellkamp oder ResEvl muss man sich abgrenzen. Auch das ist MENSCHLICH. Und strategisch klug.

    Die Bösartigkeit, Destruktivität, Verlogenheit von Tellkamp und ResEvl ist allerdings auch MENSCHLICH. Aber strategisch unklug.

    (Menschlich? – Menschlich ist auch das Unmenschliche. Menschlich sind auch Kannibalismus, Folter, KZ&Gulag, menschlich sind auch Nero, Timurlenk, Hitler, Stalin, Höcke, Erdogan. – “Nichts Menschliches ist mir fremd.” – ein Zitat von Terenz, Goethe & Brux)

  8. Viele Flüchtlinge finden einen Platz im Mittelstand. Die Zahl der Beschäftigten aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern ist laut Bundesagentur für Arbeit im letzten Jahr auf 273.403 Personen gestiegen, davon 209.436 sozialversichrungspflichtig Beschäftigte. Das Wachstum der sozialversichrungspflichtig Beschäftigten aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern stieg im letzten Jahr um 60,1% (78.638 Personen).

    Es gibt wohl auch viele, die jetzt als Azubis anfangen. Aber da habe ich keine genauen Zahlen.

  9. Ich habe hier noch einen Bericht von Focus Online, aber die Originalquelle konnte ich auf die Schnelle nicht finden:

    https://www.focus.de/finanzen/karriere/erfolgreiche-integration-neue-zahlen-zeigen-integration-der-fluechtlinge-in-arbeitsmarkt-gelingt-immer-besser_id_8455035.html

  10. KM, danke.

    ResEvl hat dich mal gefragt:
    http://blog.initiativgruppe.de/2018/03/08/was-der-ungarische-minister-uber-wien-favoriten-sagt/#comment-68595
    “Bist du hier der Aushilfs-Brux?”

    Interessanter Reflex.

    Ein ResEvl fragt sich nie, wie er etwas im umgekehrten Falle sehen würde. Also hier, wenn ihm jemand mit Info und Argument beispringen würde.

    Ich warte noch auf seine Antwort auf meine Argumentation um 17.18 Uhr.
    Wird er darauf eingehen?
    Wenn ja, WIE wird er darauf eingehen?

    (Eine gute, plausible Antwort wird da wohl kaum kommen. Ich hätte gute Lust, selber eine zu schreiben. Eine, der ResEvl dnn begeistert zustimmen würde.)

  11. Ich habe den Eindruck, dass er viel zu sehr in ultimativen Ansichten gefangen ist.

    Wenn wir die positiven Seiten der Hilfe an und durch Flüchtlinge betrachten (es ist ja keine Einbahnstraße, Deutschland hilft den Flüchtlingen und die Flüchtlinge müssen hier umgekehrt ebenso mithelfen), dann scheint er zu denken, dass wir NUR die positiven Seiten sehen.

    Das ist ja nicht der Fall. Wir haben kein Problem damit, wenn Leute abgelehnt werden, die vortäuschen Flüchtlinge zu sein. Wir haben auch kein Problem damit, wenn Flüchtlinge bestraft und abgeschoben werden, wenn sie Straftaten begehen. Wir sehen auch, dass Kommunen an die Belastungsgrenze kommen etc.

    Nur lehne ich persönlich eben pauschale Vorverurteilungen ab und bestehe darauf, dass jeder Flüchtling separat beurteilt wird und zwar nach seinen eigenen Handlungen, die er begangen hat. Und nicht nach Handlungen, die einer seiner Landsleute begangen hat.

    ResEvl sieht es ultimativ. Wenn ein Flüchtling kriminell ist, dann die anderen auch. Zwar behauptet er, dass wohl 40%-50% der Flüchtlinge keine Vortäuscher sind, um halbwegs moderat zu wirken, aber das glaubt er nicht. Am liebsten würde er alle rausschmeißen.

    Und weil er die Dinge ultimativ sieht, muss ich ein Aushilfs-Brux sein. Anders kann er sich nämlich nicht erklären, warum ich ähnliche Ansichten habe.

    Und sehr wahrscheinlich wird er nicht antworten sondern einfach sagen: “Das ist mir zu blöde mit euch Realitätsverweigerern. Ich verabschiede mich.” Optional folgt dann noch AfD-Wahlwerbung.

    Und dann kommt er in einer Woche unter neuem Namen wieder, weil es ihm doch zu viel Spaß macht.

  12. Ich hätte eine “gerechte” Strafe für ihn:
    Tellkamps “Der Turm” zu lesen.
    Von vorn bis hinten. Bis zur verdammt letzten Seite.

    Das wär wahrscheinlich Folter für ihn.

    Der Gedanke beschäftigt mich jetzt noch mehr: WER wird Tellkamps neues Buch lesen? (Da soll ja bald was rauskommen.) WER LIEST DAS? – Doch nicht diejenigen, die wie Tellkamp gegen die Flüchtlinge hetzen.

    Und von all denen, die Tellkamp verteidigen, hat wohl nur ein winziger Prozentsatz Tellkamps Turm gelesen. (Das liest sich nicht so flott wie ein Stephen King oder Ken Follet.)

    Die deutsche Kultur mit Qualität ist überwiegend in den Händen derer, die eher kosmopolitisch denken und fühlen und für die Flüchtlinge Menschen sind wie du und ich und natürlich auch gute Gründe für ihre Flucht haben und dafür, es in Deutschland zu versuchen. Von wegen 95% mit Absicht, in die Sozialsysteme einzuwandern.

    Auch Suhrkamp verkauft seine Bücher fast ausschließlich an dieses “linke” Bürgertum (das ja, nach Meinung der AfDler, bis ins konservative Bürgertum hineinreicht; für die ist ja auch Merkel links). So gut wie sämtliche Suhrkamp-Autoren gehören der “linken Kultur” an und haben keine Lust, mit einem Provinzdeppen und Menschenfeind wie Tellkamp gemeinsam verlegt zu werden, wenn der Verlag nicht wenigstens klar macht, dass er sich von der Hetze dieses Sachsenverstehers distanziert.

    Wir können uns einen Höcke als Kulturdiktator vorstellen … Deutsche Kultur ist dann das, was bei den Fernsehsendern und im Internet Quote macht. Plus Tellkamp und Botho Strauß. Die dann aber niemand liest.

  13. Es hat sich mal wieder bestätigt, wie ultimativ ResEvl denkt:

    Fakt ist, was EUCH passt. Und euch passt nur, was kein schlechtes Bild auf eure Schützlinge wirft. Dummerweise sieht die Realität ganz anders aus.

    http://blog.initiativgruppe.de/2018/03/10/tellkamp-ein-groser-autor-hetzt/#comment-68633

    Genau, wie es bereits festgestellt wurde.

  14. ResEvl meint:

    @Leo Brux

    Kaum jemand bestreitet, dass es Kriegsflüchtlinge aus den genannten Ländern gibt. Ich auch nicht. Der Punkt ist doch ein ganz anderer: Die hohe Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge, die du bestreitest. Plötzlich will jeder Syrer sein – und der Handel mit gefälschten Pässen explodiert förmlich.

    Ob die Mehrheit der Flüchtlinge arbeiten will, weiß ich nicht. Vielleicht. Aber das spielt auch gar keine Rolle, denn es gibt keine Arbeit für geringqualifzierte Ausländer! Okay, ein paar vereinzelte Stellen gibt es dann doch, um die zukünftig deutsche Bewerber (ohne Ausbildung) mit Flüchtlingen und sonstigen Migranten konkurrieren dürfen. Manchen Unternehmer wird’s freuen… und vom Thema Wohnungsmangel fange ich an dieser Stelle besser erst gar nicht an.

    Das in Deutschland die Sozialleistungen höher sind, als in vielen anderen EU-Ländern, das hat sich mittlerweile bis in alle Welt rumgesprochen. Internet und Smartphone sei dank. Deshalb auch das Wunschziel “Germoney”.

  15. ResEvl meint:

    Leo Brux,

    es ist nicht “bösartig” oder “destruktiv”, wenn man Probleme offen anspricht, dass diese in Gutmenschenmanier unter den Teppich zu kehren!

    Etwa die hohe Kriminalitätsbelastung.
    Die kulturellen Spannungen/Konflikte.
    Die zunehmende Wohnungsnot.
    Der zunehmende Konkurrenzdruck um prekäre Jobs.
    Die explodierenden Sozialausgaben – Geld, was woanders fehlt.

    Na ja, euch das zu erklären, kommt wohl dem Versuch gleich, einen HSV-Fan davon zu überzeugen, wie toll der FC-Bayern ist. Oder eben andersherum.

  16. ResEvl meint:

    Sollte heißen “statt diese…”

  17. ResEvl meint:

    KM,

    “Viele Flüchtlinge finden einen Platz im Mittelstand. Die Zahl der Beschäftigten aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern ist laut Bundesagentur für Arbeit im letzten Jahr auf 273.403 Personen gestiegen, davon 209.436 sozialversichrungspflichtig Beschäftigte. ”

    209.436 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte von 1,5 bis 2 Millionen zu alimentierenden Flüchtlingen (plus Dunkelziffer, die nie registriert wurden, nichts erhalten und vermutlich durch Diebstähle usw. überlebt).

    KMs Nebelkerzen werden immer amüsanter… ;)

  18. ResEvl meint:

    KM,

    “Ich habe den Eindruck, dass er viel zu sehr in ultimativen Ansichten gefangen ist.”

    Den Eindruck habe ich eher bei dir. Du versuchst krampfhaft – egal, wie lächerlich es letztendlich ist – irgendwelche positiven Aspekte zu finden. Das Problem dabei: es gibt praktisch keine. Zumindest nicht für Deutsche.

    “ResEvl sieht es ultimativ. Wenn ein Flüchtling kriminell ist, dann die anderen auch. Zwar behauptet er, dass wohl 40%-50% der Flüchtlinge keine Vortäuscher sind, um halbwegs moderat zu wirken, aber das glaubt er nicht. Am liebsten würde er alle rausschmeißen.”

    Wusste gar nicht, dass du Gedankenleser bist. Da musst du aber noch etwas üben.

    “Und weil er die Dinge ultimativ sieht, muss ich ein Aushilfs-Brux sein. Anders kann er sich nämlich nicht erklären, warum ich ähnliche Ansichten habe.”

    Doch, doch. Mir ist schon bewusst, dass es in der Bevölkerung einen Anteil von 10 bis 30 Prozent gibt, die ein Helfersyndrom aufweisen und unbedingt den Gutmenschen raushängen lassen müssen.

    “Und sehr wahrscheinlich wird er nicht antworten sondern einfach sagen: “Das ist mir zu blöde mit euch Realitätsverweigerern. Ich verabschiede mich.” Optional folgt dann noch AfD-Wahlwerbung.”

    Haha, warum sollte ich hier Wahlwerbung betreiben? Das ist doch gar nicht nötig! Ihr beide leistet für die AfD doch 1A-Wahlkampfhilfe und merkt es nicht einmal.

  19. Ja, da haben sie vergessen Kinder und Jugendliche und Alte abzuziehen.

    Von den ganzen Flüchtlingen stehen um die 600 000 dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und fast die Hälfte hat bereits eine Arbeit.

  20. AfD ist jetzt schon wieder hinter die Grünen zurückgefallen (siehe aktuelle Forsa-Befragung). Da leisten wir ja super Wahlwerbung.

  21. ResEvl meint:

    Diese “Fake-News” soll dir einer glauben?

    Und selbst wenn es so wäre, würde dies bloß bedeuten, dass wir den Großteil dauerhaft alimentieren müssen.

  22. Doch, doch. Mir ist schon bewusst, dass es in der Bevölkerung einen Anteil von 10 bis 30 Prozent gibt, die ein Helfersyndrom aufweisen und unbedingt den Gutmenschen raushängen lassen müssen.

    So denken Sie also wirklich über Tafelbetreiber. Sehr aufschlussreich.

  23. ResEvl meint:

    Ach, ob die AFD jetzt aktuell 15% oder 13% hat – wen kümmert’s?

    Wenn die neue-alte GroKo weiter so wie bisher das Land vor die Wand fährt und sich Fälle wie die Gruppenvergewaltigung einer Frau durch 4 Flüchtlinge in Dessau weiter häufen, wird die AfD locker die 20% Marke knacken.

    Bin schon auf den Jammerartikel hier gespannt.

  24. Und selbst wenn es so wäre, würde dies bloß bedeuten, dass wir den Großteil dauerhaft alimentieren müssen.

    Sie können ja so tun, als wenn Ihre Steuern nur Leuten rein deutscher Blutlinie zugutekommen.

  25. ResEvl meint:

    Wieder eine Nebelkerze.

    Zwischen praktischer Hilfe vor Ort (Tafel) und gutmenschlicher Vision (Massenmigration) gibt es einen Riesenunterschied. Das weißt du natürlich auch.

  26. ResEvl meint:

    Und du könntest ja so tun, als ob du Grips hättest und nicht mehr so einen Schwachsinn vom Stapel lassen.

  27. AfD steht sogar nur noch bei 12%.

  28. gutmenschlicher Vision (Massenmigration) 

    Nebelkerze.

  29. ResEvl meint:

    Wie man in diesem Artikel hier

    https://www.morgenpost.de/vermischtes/stars-und-promis/article213671467/Suhrkamp-distanziert-sich-von-Tellkamp.html

    lesen kann, hält sich die öffentliche Meinung zu Tellkamp offenbar die Waage. Er hat auch viel Zustimmung erfahren. Das sich sein eierloser Verlag gleich meint distanzieren zu müssen, sagt er mehr über diesen Laden als über Tellkamp aus.

  30. ResEvl meint:

    Laut Focus sind es 13%. Wie gesagt: Spielt aktuell alles keine große Rolle. Die nächsten Wahlen, die werden interessant…

  31. Ja, wenn es dann nur noch 7% sind, was dann?

  32. ResEvl meint:

    Kaum anzunehmen. Dafür werden die GroKo und eure Schützlinge schon sorgen…

    Wenn der Frust und der Blutzoll hoch genug sind, knackt die AfD locker die 20% Marke. Es müsste ja nicht soweit kommen, aber bei Linken gilt leider: Wer nicht hören will…

  33. ResEvl,
    du bist also auch der Meinung, dass man die Flüchtlinge aus Afghanistan, Irak und Syrien als Kriegsflüchtlinge und nicht als Wirtschaftsflüchtlinge behandeln sollte.

    Was heißt das dann bezüglich der Zahlen? Mindestens die Hälfte der Flüchtlinge, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, kommen aus den Kriegsgebieten. Die erkennst du also an.

    Wir können uns dann darauf einigen, dass diejenigen aus Nordafrika und diejenigen aus Schwarzafrika in eine andere Kategorie gehören. Das aber ist der bei weitem kleinere Teil.

    Wieder einer anderen Kategorie können wir die Roma vom Balkan zurechnen.

    Aber die erste Kategorie, die Kriegsflüchtlinge, ist die weitaus größte.

    Wenn also jemand meint, 95% und mehr von den Flüchtlingen komme, UM INS SOZIALSYSTEM EINZUWANDERN, dann lügt er. Denn er weiß natürlich auch, dass sie aus Kriegsgebieten kommen und vor dem Krieg ihre – in der Regel geliebte! – Heimat verlassen mussten. Tellkamp hat gehetzt. Auch wer pauschal über alle Flüchtlinge gleich spricht, also nicht die verschiedenen Kategorien (Fluchtursachen) beachtet, macht einen Fehler – den gibt es “links” und “rechts”.

    2015 waren die meisten Flüchtlinge tatsächlich syrische Kriegsflüchtlinge, dazu kamen einige afghanische und irakische.

    Dass die meisten Flüchtlinge unbedingt arbeiten wollen, kann dir jeder sagen, der mit ihnen zu tun hat; sagt dir auch die Statistik. Sagt dir auch die Psychologie. (Außer wenn du Rassist bist.) Wieso bestreitest du es also? Wirklich nur ein fanatischer Rechtsradikaler wird es bestreiten. Oder einer, der besoffen am Stammtisch sitzt und sich mental auskotzt.

    Warum hast du die beiden Links, die dir KM geliefert hat, nicht verfolgt? Weil sie Informationen enthalten, die dir nicht passen?

  34. ResEvl meint:

    Ich habe von 50 bis 60 Prozent gesprochen, die eigentlich nicht hier sein dürften. Die 95 Prozent von Tellkampf sind sicher übertrieben. Das sagte ich auch bereits.

    Wo habe ich bestritten, dass die Meisten arbeiten wollen? Nirgendwo. Ich sagte: Vielleicht ist es so. Weiß ich nicht. Wird wohl wie bei den Deutschen sein, wo es ja auch einen Prozentsatz gibt, der es sich in Hartz IV eingerichtet hat (sicher nicht die Mehrheit).

    Fakt ist nunmal, dass uns die Flüchtlinge ingesamt Milliarden kosten werden. Dauerhaft. Vielleicht sinken die Kosten irgendwann, falls es doch mehr in Arbeit schaffen. Ich bezweifel das.

    Fakt ist ebenfalls, dass Flüchtlinge häufiger kriminell werden. Den schrecklichen Fall aus Dessau kennst Du, nehme ich an. Weitere gibt es hier:
    http://www.politikversagen.net

    Das Leid und Blut klebt meiner Meinung nach an den Händern derer, die diese Massenmigration zu verantworten haben oder schönreden. Ich hoffe, du hast eine gute Seife im Haus.

  35. Kriminalitätsbelastung: Alles in allem geht die Kriminalitätsbelastung in Deutschland eher zurück oder bleibt beim gegebenen sehr niedrigen Stand. Deutschland ist so sicher wie noch kaum je in der Geschichte. Und das, obwohl so viele Einwanderer und Flüchtlinge im Land sind. – Ist das nicht erstaunlich? Ist es nicht auch erstaunlich, dass die Kriminalität in Städten mit ganz wenig Migranten (wie Halle, Magdeburg, Chemnitz, Dresden) eher höher ist als in den vergleichbar großen Städten Süddeutschlands mit einem hohen Migrantenanteil?
    Warum nimmst du das nicht auch zur Kenntnis? Muss man da über ein Problem Zeter und Mordio rufen?

    Kulturelle Spannungen, Konflikte: Gibt es offensichtlich dort, wo es kaum Migranten, kaum Einwanderer gibt. Zum Beispiel Cottbus. Aber kaum dort, wo es viele Migranten, Ausländer, Flüchtlinge gibt. Zum Beispiel München. Die Spannungen gehen weitgehend aus von den Xenophoben, nur selten von den Einwanderern selbst (- das kommt aber auch vor).

    Zunehmende Wohnungsnot: Gibt es genau dort, wo die Wirtschaft boomt. Hast du was gegen Wirtschaftsboom? Wenn damit Wohnungsnot verbunden ist (und das ist der Fall), dann liegt der Fehler in der Wohnungspolitik. Oder soll München jetzt seinen Wirtschaftsboom beenden, damit sich der Wohnungsmarkt entspannt?

    Konkurrenzdruck um prekäre Jobs: Einer der Gründe, warum die Wirtschaft die Grenzen so offen hält, ist, weil sie von diesem Konkurrenzdruck profitiert. Aber gerade die Wirtschaft kritisierst du ja nicht! Im übrigen kommen Personen, die prekäre Jobs ausüben, gern nach München, weil es hier ganz besonders viele davon gibt und sie wenigstens nicht arbeitslos werden. Sie gehen kaum in die ausländerfreien Städte Ostdeutschlands. Kannst du das verstehen?

    Explodierende Sozialausgaben: Mal abgesehen davon, dass Neoliberale bei CDU/CSU, SPD, FDP und AfD (Weidel zum Beispiel) sowieso für den Abbau des Sozialstaats sind und, soweit an der Macht, diesen auch seit einer Generation betreiben – von einer Explosion der Sozialausgaben ist nicht viel zu bemerken. Eine Explosion macht einen Riesenkrach. Wo ist der Krach?

    Hat das alles jetzt mit Gutmenschentum zu tun?

    Dein Problem ist, dass du immer nur die selben platten Behauptungen aufstellst, aber kaum auf die Widerlegungen eingehen kannst.

    Versuch es doch jetzt einmal!

  36. ResEvl meint:

    Ich muss jetzt schlafen. Muss morgen früher als sonst im Büro sein. Gute Nacht.

  37. ResEvl meint:

    Zeitgleich abgesendet. Werde morgen bzw. tagsüber etwas dazu schreiben.

  38. Dann bis morgen! Ich erwarte mir Antworten! Aber bitte eng an den hier zu lesenden Widerlegungen deiner Behauptungen.

    Deine Antwort von 1:16 Uhr auf meine vorherige post ist ungenügend. Dass die allermeisten Flüchtlinge unbedingt arbeiten wollen, ist unumstritten unter all denen, die sich überhaupt professionell mit ihnen befassen, seien es Leute von den Behörden, seien es Leute, die mit ihnen zusammenarbeiten, seien es Journalisten.

    Auch die Flüchtlinge, die nicht aus den Kriegsgebieten kommen, kommen überwiegend – allerdings nicht alle – hierher, um Arbeit zu finden. Ein Problem sind die jungen Männer vom Maghreb. In Bezug auf die kann man wohl auch halb verallgemeinernd sagen: Da sind sehr viele darunter, die hierherkommen, um zu abenteuern. Die wissen schon, dass sie keine Arbeit kriegen und keinen legalen Aufenthalt. Das sind immerhin einige Tausend. Für die Flüchtlinge sind sie nicht typisch und machen auch nur einen kleinen Anteil aus.

    Also: Auch die Behauptung, mehr als die Hälfte der Flüchtlinge käme nach Deutschland, UM IN DIE SOZIALSYSTEME EINZUWANDERN, sich also mal versorgen zu lassen, ist so offensichtlich falsch, dass man hier nur von Hetze reden kann.

  39. ResEvl meint:

    Zur Kriminalität möchte ich anmerken, dass Flüchtlinge bzw. allgemein Ausländer statistisch gesehen krimineller als Einheimische sind. Das ist nunmal eine Tatsache. Und solche abscheulichen Verbrechen wie Gruppenvergewaltigungen (jetzt erst wieder in Dessau) gab es früher so gut wie gar nicht. Da ist es wenig tröstlich, wenn die Kriminalität insgesamt etwas sinkt, weil die Deutschen “braver” geworden sind. Die Kriminalität wäre ohne die Masseneinwanderung vermutlich noch deutlich geringer.

    Das die Sozialausgaben steigen, ist doch kein Geheimnis. Den Knall wirst du hören, wenn die Ausgaben irgendwann völlig aus dem Ruder laufen. Bisher lässt sich das durch Tricks im Haushalt noch kompensieren. Warte mal ab, wenn die Grenzen offen bleiben und dann noch der Familiennachzug losgeht…

    Kommen dann noch andere, ungünstige Faktoren hinzu (steigende Arbeitslosigkeit, Altersarmut) wird es in einigen Jahren sogar ziemlich laut krachen.

    Auf die übrigen Punkte gehe ich eventuell später näher ein, ich muss jetzt erstmal einen wegstecken :D

  40. Tatsächlich ist die Durchschnittskriminalität von Ausländern gesunken, weil viel mehr nichtkriminelle Flüchtlinge als kriminelle Flüchtlinge gekommen sind und sich die nur etwas mehr Vorfälle über sehr viel mehr Ausländer verteilen. Die Ausländer sind also im Schnitt braver geworden.

    Bezüglich Gruppenvergewaltigung, können Sie in die PKS-Zeitreihen schauen. Die Zahlen liegen aktuell auf dem Niveau von 2000. Es gab solche Fälle damals also genauso häufig wie heute.

    Welches Jahr genau wird es krachen? 2020? 2040? 2200?

  41. @ResEvl

    Ich habe geschrieben:

    Kriminalitätsbelastung: Alles in allem geht die Kriminalitätsbelastung in Deutschland eher zurück oder bleibt beim gegebenen sehr niedrigen Stand. Deutschland ist so sicher wie noch kaum je in der Geschichte. Und das, obwohl so viele Einwanderer und Flüchtlinge im Land sind. – Ist das nicht erstaunlich? Ist es nicht auch erstaunlich, dass die Kriminalität in Städten mit ganz wenig Migranten (wie Halle, Magdeburg, Chemnitz, Dresden) eher höher ist als in den vergleichbar großen Städten Süddeutschlands mit einem hohen Migrantenanteil?
    Warum nimmst du das nicht auch zur Kenntnis? Muss man da über ein Problem Zeter und Mordio rufen?

    Du antwortest:

    Zur Kriminalität möchte ich anmerken, dass Flüchtlinge bzw. allgemein Ausländer statistisch gesehen krimineller als Einheimische sind. Das ist nunmal eine Tatsache. Und solche abscheulichen Verbrechen wie Gruppenvergewaltigungen (jetzt erst wieder in Dessau) gab es früher so gut wie gar nicht. Da ist es wenig tröstlich, wenn die Kriminalität insgesamt etwas sinkt, weil die Deutschen “braver” geworden sind. Die Kriminalität wäre ohne die Masseneinwanderung vermutlich noch deutlich geringer.

    Interessanterweise ist aber die Kriminalität dort, wo es wenig Ausländer, wenig Migranten, wenig Flüchtlinge gibt, nicht geringer. Zum Beispiel Chemnitz, Magdeburg, Halle.
    ResEvl, DARAUF musst du doch wohl eine Antwort suchen, oder?

    Gruppenvergewaltigungen gab es früher wohl noch häufiger als heute. Sie wurden nur in der Regel nicht der Polizei gemeldet. Denn die wäre dann – in der Regel – davon ausgegangen, dass die Frau eben eine Hure ist. Da haben sich die Zeiten gottseidank geändert. Aber du, ResEvl, möchtest gern in diese Zeiten zurück …

    Ja, Ausländer sind deutlich häufiger kriminell aktiv. Aber erstens darum, weil ihr Anteil an den jungen Männern größer ist, zweitens deshalb, weil ihr Anteil an der Unterschicht größer ist. Wo die Unterschicht fast ganz deutsch ist, ist die Kriminalität dann ähnlich hoch.

    Oder niedrig. Auch darauf gehst du kaum ein. Wieso soll es nicht tröstlich sein, wenn die Kriminalität insgesamt auf sehr sehr niedrigem Stand bleibt? Warum sollen wir uns darüber nicht freuen?

    Zu den Sozialausgaben könntest du dann doch mal ein paar Zahlen bringen – und sie in Relation zum Sozialetat von Bund, Ländern und Gemeinden setzen. Versuch das doch mal!

    Die Armut nimmt zu. Richtig. Aber doch nicht wegen der Ausländer oder wegen der Einwanderung, sondern TROTZ ihr. Die Armut ist genau dort relativ hoch, wo es besonders wenig Ausländer gibt. Und wo es besonders viele gibt, gibt es auch relativ wenig Armut.

    Interessanter Zusammenhang, meinst du nicht?

    Auch wenn das Ruhrgebiet nicht ganz in mein Bild passt – darüber lässt sich gesondert reden. Die Armut dort kommt vom Ende der Kohl-Stahl-Zeit her. Nicht von den Migranten, nicht von den Türken. Die sind da nur genauso Opfer wie die Ethnodeutschen (die zu einem beträchtlichen Teil von Polen abstammen).

  42. ResEvl meint:

    Das Ruhrgebiet passt nicht in dein Bild, weil dein Bild als solches totaler Schwachsinn ist und nur auf irgendwelchen gutmenschlichen Annahmen basiert.

    Wir haben hier in NRW die Hütte voll mit Türken und allen möglichen “Sorten” anderer Ausländer, es gibt immer mehr Gegenden, die man als Deutscher abends besser nicht mehr betritt (als Frau schonmal gar nicht) und du redest so einen Müll.

    Und dann noch dein “Kumpel”, dieser unsympathische Wadenbeisser namens KM mit seinen Nebelkerzen, die er irgendwo im Dutzend billiger bekommen hat und hier nun regelmäßig zündet. Dieses Blog ist einfach zum kotzen.

    Kein Wunder, dass hier abgesehen von meinen Kommentaren und diesem Korbinian mit seinen Zweizeilern nichts los ist. Kaum jemand in Deutschland teilt eure kruden Ansichten. Kaum jemand hat Lust, den gutmenschlichen Unsinn hier zu kommentieren. Ich inzwischen auch nicht mehr!

    Bin dann mal weg.

    Tschüss ihr Pfeifen.

  43. Sie haben bei Ihrer Verabschiedung für die nächsten 48 Stunden noch die AfD-Wahlwerbung vergessen. Aber die war im meiner Vorhersage ja optional. Von daher ist mal wieder alles so eingetreten, wie vermutet.

  44. Das Ruhrgebiet passt nicht in dein Bild, weil dein Bild als solches totaler Schwachsinn ist und nur auf irgendwelchen gutmenschlichen Annahmen basiert.

    schreibt ResEvl.

    Nun, was hat das Ruhrgebiet wirtschaftlich fast ruiniert? – Das Ende der Kohle-Stahl-Industrie war die Ursache. Waren dafür etwa die Türken verantwortlich? Die sind dort wohnen geblieben – und Opfer der Entwicklung, noch mehr als die dortgebliebenen Deutschen.
    Insofern ergibt das im Ruhrgebiet ein besonderes Bild. (Der Anteil an “Ausländern” ist im Ruhrgebiet aber geringer als in den Regionen München oder Stuttgart.)

    Für den Rest von Deutschland ist das Bild anders. Überall da, wo die Wirtschaft floriert, ist der Anteil der Einwanderer hoch; wo die Wirtschaft schwach bleibt, ist der Anteil der Einwanderer gering – manchmal geht er fast gegen Null.

    DIESES Bild ignoriert ResEvl ausdrücklich. Er weist es glatt und platt zurück: Es ist, so schreibt er, totaler Schwachsinn.

    Ist das nicht eine erstaunliche Einschätzung? Was sehen wir fast überall außerhalb des Ruhrgebiets? Genau dieses Verteilungsphänomen. München, Stuttgart, Augsburg, Nürnberg, Würzbürg, Regensburg, Frankfurt, Hamburg … hoher bis sehr hoher Anteil an Einwanderern (1. und 2. Generation) – Wo aber die Wirtschaft Schwierigkeiten hat – in Ostdeutschland besonders – auffallend niedriger Einwandereranteil.

    Einmal angenommen, ResEvl wäre das, was er vorgibt zu sein – ein besorgter konservativer Bürger: Müsste ihm nicht genau diese Erscheinung zu denken geben? Müsste er nicht darauf sachlich eingehen? Ausgerechnet die am besten florierenden Städte wie München oder Stuttgart haben auch die höchsten Anteile an Einwanderern.

    ResEvl ist aber kein besorgter konservativer Bürger, sondern ein Rechtsradikaler, ein Fanatiker. Was immer man an Argumenten bringt, die ihm nicht ins Konzept passen – er wird so tun, als ob das totaler Schwachsinn wäre. Und sich nicht auf eine sachliche Debatte einlassen.

    Lieber klinkt er sich aus, wenn er das Gefühl hat, jetzt nicht mehr durch ewige Widerholung längst widerlegter Behauptungen weitermachen zu können.

    Einige Zeit später wird er dann wiederkommen – mit einem anderen Namen.

    Kaum jemand in Deutschland teilt eure kruden Ansichten.

    Nun ja, vielleicht die deutsche Wirtschaft?
    Vielleicht die 10%, die Grün wählen?
    Auch ein Teil der Linken und der SPD und der CDU?
    Es sind schon ziemlich viele, die NICHT AfD wählen und auch nie AfD wählen würden. Die Mehrheit. WIR sind das Volk.

    Nichts kommt von ResEvl zu meinen Widerlegungen seiner Kriminalitätsbehauptungen. Wir können hier sein totales Scheitern konstatieren.

    Besonders bemerkenswert ist seine Behauptung – die er aus dem hohlen Bauch holt: Es habe früher keine Gruppenvergewaltigungen gegeben.

    Ein offensichtlicher Irrtum. Man fragt sich, wie ResEvl darauf kommt. Es kann sich da auf keine Daten oder Analysen stützen. Natürlich gab es Gruppenvergewaltigungen früher auch, und wahrscheinlich häufiger als heute. –
    Da kann der ResEvl dann nichts mehr sagen. Feige verabschiedet er sich.
    Es wird ihn nicht daran hindern, wenn er unter neuem Namen auftaucht, uns die Behauptung mit den Gruppenvergewaltigungen erneut aufzutischen.
    Wetten wir? Ich behalte es im Gedächtnis!

    ResEvl geht es grundsätzlich nicht um Wahrheit, um Fakten. Die Wahrheit ist ihm egal. Wahr ist ganz einfach, was ihm passt. Es passt ihm zu postulieren, früher habe es keine Gruppenvergewaltigungen gegeben. Also war es so. Punkt!

    In den USA haben sie sogar einen Präsidenten, der ungeniert so mit Fakten umgeht.

  45. Sein Problem ist, dass er nicht ehrlich auftritt.

    Die Sache mit dem Zusammenbruch der Sozialsysteme aufgrund der Flüchtlinge, der Ausländerkriminalität und den No-Go-Areas und dem baldigen großen Knall saugt er sich spontan aus den Fingern, weil er sich nicht traut einfach zu sagen: “Ich will nicht, dass Ausländer in Deutschland dauerhaft leben sollen. Die dürfen sich nicht mit uns Deutschen mischen, weil… Die müssen alle wieder innerhalb der nächsten fünf Jahre ausreisen. Ich stelle mir das Leben in Deutschland ohne Ausländer wie folgt vor:…”

    Das kann er doch sehr gerne mal ausführlich aufschreiben. Ich habe da kein Problem mit. Dann kann man vielleicht mal ausführlich und vorurteilsfrei seine Gesellschaftsentwürfe analysieren. Und da sollte er kein Blatt vor den Mund nehmen, weil sonst bringt das alles nichts.

    Er versucht seine Ansichten immer irgendwie mit den bösen Ausländern zu rechtfertigen, was natürlich in die Hose geht. Für mich braucht er sich nicht zu rechtfertigen. Wenn es nach mir geht, kann er gerne all seine Ansichten ohne Rechtfertigungsdruck frei aufschreiben.

    Da bräuchte er auch nichts von seinen Ansichten mit Statistiken oder Kriminalitätsraten begründen, weil die seine persönliche Meinung nicht verursacht haben. Die Ursachen liegen woanders. Vielleicht war es selbst erlebter Vorfall oder ein Kollege hat ihm von einer Internetseite erzählt, die er sich mal ansehen solle und dann ist er da auf seine heutige Schiene gerutscht.

    Sowas zu diskutieren wäre bestimmt sehr interessant.

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