Was kommt nach Münster?

terrorismusDa wir mit weiteren Terroranschlägen zu rechnen haben, eine  Mahnung:

Wollen wir die Dschihadisten fördern?
Wollen wir die Dschihadisten in ihrem Wahn bestärken?

Warum machen sie diese Anschläge? – Um uns zu hysterisieren.
Haben wir Grund, das Hysterie-Spiel mitzuspielen, das sie uns aufzudrängen versuchen?

Sie können nicht viel machen gegen eine Gesellschaft wie die unsere – außer, sie verleiten uns dazu, dass wir uns selber zu schaden anfangen.

Wir gehen den Dschihadisten immer wieder in diese Falle.

Die Gefahr, die vom Dschihadismus ausgeht, ist nicht primär der blutige Nadelstich des Terrorakts – den kann eine Gesellschaft leicht wegstecken.

Die Gefahr ist die selbstdestruktive Überreaktion der Gesellschaft.

Auf die zielt der Terrorismus ab.

Nicht ohne Erfolg, leider.

Was passiert, wenn einer wie ich öffentlich abwiegelt? Er bekommt wütende Vorwürfe.

Besonnenheit macht unbesonnene Leute aggressiv.

Warum? – Sich wutvoll aufzugeilen ist ein Genuss, den man sich nicht nehmen lassen will.

Ich wüte, also bin ich.

Ich wüte gegen das Böse, also bin ich gut.

Je mehr die Bürger erleben, wie durch spektakuläre Mordtat intensivste Aufmerksamkeit und maßloses Entsetzen hervorgerufen werden, desto attraktiver wird dieses Modell für einzelne, ein gescheitertes Leben zu beenden.

Je mehr Dschihadisten erleben, wie sie die Panik in der ihnen verhassten liberalen Gesellschaft durch Massaker steigern können, desto eifriger werden sie diese Waffe einsetzen.

Wir wollen es nicht begreifen, arbeiten ihnen in die Hände: den explodierenden Egomanen unter uns ebenso wie den hauptsächlich importierten Dschihadisten.

Warum wagen es Medien und Politiker nicht, auf den hier angesprochenen Aspekt einzugehen? – Die Bürger erlauben es ihnen nicht.

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