Mehr Ausländer

statistikDie aktuelle Statistik:

Zum 1.1.2018 hat Deutschland 10,6 Millionen Einwohner ohne deutsche Staatsbürgerschaft.

Das sind etwa 12,5 Prozent der Bevölkerung

und 585.000 mehr als im Jahr davor.

(Im Mittel kamen in den letzten 10 Jahren per saldo jeweils 388.000 Ausländer hinzu.)

439.000 von den 585.000 zusätzlichen Ausländern des Jahres 2017 kamen aus drei Ländern: Polen, Rumänien, Bulgarien.

163.000 kamen aus sog. Drittstaaten – u. a. Syrien, Irak, Afghanistan. Die meisten davon sind Flüchtlinge.

Insgesamt kommt etwa die Hälfte in Deutschland gemeldeten Ausländer aus diesen sog. Drittstaaten, die andere Hälfte aus EU-Ländern. Der Anteil der EU-Ausländer wächst.

Von den 10,6 Millionen Ausländern in Deutschland kommen immerhin 7,5 Millionen aus europäischen Ländern (einschließlich der Türkei).

Die Ausländer kommen aus

  1. Türkei: 1.480.000 (- 0,6%)
  2. Polen: 870.000 (+ 10,7%)
  3. Syrien: 700.000 (+ 9,6%)
  4. Italien: 640.000 (+ 5,2%)
  5. Rumänien: 620.000 (+ 16,7%)
  6. Kroatien: 370.000 (+ 10,6%)
  7. Griechenland: 360.000 (+ 4%)
  8. Bulgarien: 310.000 (+ 17,9%)
  9. Afghanistan: 250.000 (- 0,6%)
  10. Russland: 250.000 (+ 1,6%)

(In Klammern der Zuwachs oder die Abnahme des letzten Jahres)

Zählt man die Ausländer aus den Staaten des ehemaligen Jugoslawien zusammen, so kommt man auf knapp 1,2 Millionen.

Aus Ungarn kommen 207.000; das sind 15.000 mehr als das Jahr davor. (2010 waren es erst 69.000 Ungarn in Deutschland.)

Die Zahl der Türkischstämmigen ohne deutschen Pass ist in den letzten 10 Jahren von ca. 2,1 Million auf unter 1,5 Millionen gesunken.

Aus Afrika kommen ca. 430.000 Personen ohne deutschen Pass, davon 160.000 aus Nordafrika (+ 15.000), 270.000 aus Schwarzafrika (+ 40.000).

Von den 700.000 Syrern sind zwei Drittel Männer. Ähnlich ist es bei den Ausländern aus Afghanistan und Nordafrika.

In den fünf neuen Bundesländern liegt der Ausländeranteil zwischen 4 und 5%, in den westdeutschen Ländern zwischen 10 und 17% (nur Niedersachsen und Schleswig-Holstein liegen etwas darunter).

Nehmen wir eines der neuen Bundesländer her: Sachsen.

Ca. 200.000 Ausländer – bei 5 Millionen Einwohnern. Davon kommen fast 100.000 aus europäischen Ländern; 77.000 aus Asien,  13.000 aus Afrika, 6.000 aus Amerika.

(Aus der Türkei, die nach der Statistik zu Europa gehört, kommen knapp 5.000 Einwohner Sachsens; aus Syrien 23.000, wohl alles Flüchtlinge, untergebracht in Lagern.)

Von mir grob geschätzt dürften in Sachsen etwa 50.000 Muslime leben – 1% der Bevölkerung. Soviel zum Thema Islamisierung in Sachsen.

Zahlen im Detail liefert das Statistische Bundesamt. (PDF)

Ab Seite 224 gibt es die Zahlen für die einzelnen Städte Deutschlands.

In München sind es 414.000, bei 1,5 Millionen Einwohnern. Das macht fast 28%. Hat München ein Problem damit? – Eher nicht.

Berlin hat 890.000, bei 3,5 Millionen Einwohnern. Das macht 25%. Berlin hat schon eher Probleme damit.

Dresden hat 42.000, bei etwas über 500.000 Einwohnern. Das macht 8%. In Dresden geht das Abendland unter. (In Leipzig, wo das Abendland nicht untergeht, sind es 52.000 Ausländer bei etwas über 500.000 Einwohnern – also ca. 10%.)

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