CSU contra CDU und Europa

europaDas Ziel der flüchtlingsneurotischen Fraktion in der EU ist: volle Nationalisierung des jeweiligen Grenzregimes.

Italien, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen, Österreich, CSU-Bayern – sie alle wollen keine europäische Regelung, sondern schlicht an ihrer Grenze zurückweisen können, wer immer da als Flüchtling auftauchen sollte.

Nun, so wird es dann wohl kommen.

Was wäre dann GEWONNEN?

Flüchtlinge sind REAL in unserem Alltagsleben KEIN Problem. Die tiefe Unzufriedenheit, die wachsende Gereiztheit, die Verängstigung der Bürger wird nicht durch die Flüchtlinge verursacht. (Auch wenn sich viele das jetzt gerade einbilden.)

Deutschland wäre bei flüchtlingsdichten Grenzen nachwievor ein Einwanderungsland.

Die Kriminalität wäre nicht niedriger. (Sie ist ohnehin historisch niedrig.)

Die Kosten würden sich von der Investition in junge Menschen verlagern auf das Verschwenden unseres Geldes für die aufwändige, nicht gerade billige direkte Grenzsicherung.

Und sonst bliebe alles noch so unbefriedigend wie bisher.

Die Globalisierung lässt sich nicht aussperren.

Hinzu kämen längere Wartezeiten an den Grenzen. Vor allem für den Warentransport, aber auch für Touristen.

Die nationalen Egoismen gewinnen an Fahrt, man wird nationale Alleingänge, weil populär, immer öfter riskieren.

Am Ende wird die EU insgesamt brüchig.

Ein Gewinn für Russland, USA und China. Die machen sich dann jeweils Teile Europas zu Dienern ihrer Interessen.

Der freie Handel wird nach und nach zurückgehen – vor allem auf Kosten Deutschlands. Wir werden ärmer werden.

Am Brexit lässt sich schon jetzt studieren, wie negativ sich die Verhältnisse Land für Land bei Europa-Verlust entwickeln.

Die Flüchtlingsfrage hier und heute ist nur ein Einstieg. Worum es den treibenden Kräften geht, ist eine Utopie – die nationalistisch nostalgisch reaktionär völkisch romantisch autoritär ist: Irgendwie soll das Rad der Geschichte zurückgedreht, die Gute Alte Nationale Zeit wieder zurückgewonnen werden. Irgendwie.

Parteien wie die ÖVP oder die CSU meinen, sie könnten diesen Gang ins reaktionäre Abseits dadurch aufhalten, dass sie Teile der nationalistischen nostalgischen reaktionären völkischen romantischen Agenda übernehmen, den autoritären Aspekt aber vermeiden.

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