CSU contra CDU – zugunsten der AfD

rechtsEine Umfrage ist noch kein Wahlergebnis. Unter diesem Vorbehalt -  jetzt haben wir es erstmals schwarz auf weiß:

Die CSU-Strategie fördert die AfD,

schwächt die Union insgesamt

und besonders die CSU selbst.

Ihr harter Kurs in der Flüchtlingspolitik zahlt sich für die CSU laut einer Umfrage in der Wählergunst nicht aus.

Drei Monate vor der bayerischen Landtagswahl käme die Partei nach der am Montag veröffentlichten Erhebung für die Sender RTL und n-tv derzeit auf 38 Prozent und wäre damit weit von einer absoluten Mehrheit entfernt.

Bei einer Bundestagswahl würde die CSU demnach in Bayern nur auf 34 Prozent kommen.

Die AfD würde dagegen bei einer Landtagswahl auf 14 Prozent kommen.

Wenn ein neuer Bundestag gewählt würde, käme die Partei laut der Umfrage sogar auf 16 Prozent und damit auf den höchsten Wert, der jemals vom Meinungsforschungsinstitut Forsa für die AfD ermittelt wurde.

„Anders als von der CSU erhofft, gewinnt sie durch den von ihr angezettelten Streit mit der CDU in der Flüchtlingsfrage keine neuen Wähler, sondern schwächt ihre Wählersubstanz weiter“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner.

Die CSU kann und darf das natürlich nicht einsehen:

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatten sich noch am Wochenende überzeugt gegeben, dass mit der Verschärfung der Asylpolitik der AfD das Wasser abgegraben werden könne.

Auf jeden Fall drängt es die AfD zurück“, sagte Söder der „Welt am Sonntag“.

Die CSU-Führung sitzt in der Falle.

Sie kann nicht zurück. Sie kann nicht vorwärts.

Eigentlich.

Was wird sie tun?

So, wie ich sie einschätze, wird sie wohl weitermachen mit ihrem verantwortungslosen Radaukurs. Auf den Bruch mit der CDU hinarbeiten.

Dieser Kommentar der FAZ bestätigt die in meinen Artikeln beschriebene Niederlage von Seehofer und der CSU im Asylstreit; dass Merkel zwar nicht unbeschädigt aus der Schlacht hervorgegangen ist, aber sich und ihre Linie behauptet hat.

Merkels zentraler Punkt: kein nationaler Alleingang an der Grenze! Zurückweisungen nur in Absprache mit den betroffenen Ländern!

Diesen schlicht rationale und europapolitisch zwingende Punkt hat sie durchgesetzt – gegen den unsäglich pöbelnden Seehofer und die CSU.

Seehofer ist jetzt politisch erledigt. Auch wenn es für ihn noch eine Schonfrist geben sollte. Die jüngste Bloßstellung (bezüglich seiner Brexit-Intervention) deutet das Ende schon an.

Der Kommentator vermutet allerdings, anders als ich, dass Söder & Dobrindt jetzt einknicken werden.

Interessant ist auch, dass und wie ein CSU-Minister öffentlich die CSU-Asylstreitpolitik kritisiert: Entwicklungshilfeminister Gerd Müller.

U. a.:

Es sei beschämend, dass die Weltgemeinschaft beim Sterben zuschaue, dort sei nicht einmal die Hälfte des Hilfsbedarfs gedeckt.

“Da ist die Flüchtlingsdebatte in Deutschland doch völlig übertrieben und greift zu kurz.

Wir müssen endlich unsere Verantwortung in den Herkunftsstaaten wahrnehmen”, sagte Müller.

Nebenbei: Während die konservative FAZ hinter Merkel steht und gegen die CSU kommentiert, ist das bei der konservativen WELT andersherum: Sie stützt Artikel für Artikel Seehofer & Co. Indirekt damit die AfD.

Bricht das konservative Lager auseinander? Zivilisierte contra barbarische Konservative? – Letztere sind dann wohl keine Konservativen mehr, sondern – Rechtsradikale.

Kommentare

  1. Korbinian meint:

    Glaubt die CSU denn wirklich daran dass sie auf diese Art-und-Weise die AfD-Wähler einsammeln kann?

    Andererseits halte ich es nicht für falsch wenn es zwischen AfD und CDU eine konservative Kraft gibt. Die könnte auch die ganzen enttäuschten AfDler einsammeln (Alternative Mitte) und zurück bliebe so eine Art gärige Gauland- und Höcke-NPAfD.

  2. Es kann gerne auch 36% oder 34% werden.

  3. Korbinian meint:

    Wenn man ehrlich ist müsste es mal wieder eine Regierung ohne CSU geben. Wird es aber nicht da CSU und AfD zusammen auf,jeden Fall über 50% holen.

  4. Das ist glücklicherweise unwahrscheinlich.

    Die Deutschen sind nicht so verrückt, dass sie sich jetzt schon total ruinieren. Deutschland braucht mehr als die meisten anderen Länder die Globalisierung, den internationalen Freihandel, die Einwanderungsgesellschaft.

    Ich vermute, dass für den Fall, dass tatsächlich die Verrückten vor der Machtübernahme stehen, die Wirtschaft voll und ganz in die Alternativen dazu investieren wird. Denn dann geht es um ihre Existenz. Um ihren Profit. Und es wird um die Arbeitsplätze gehen und um den Sozialstaat. Ohne volles Mitspielen bei der Globalisierung, ohne internationalen Freihandel, ohne EU und ohne Einwanderungsgesellschaft würde Deutschland rasch verarmen.

    Bundesweit könnten jetzt oder in den nächsten Jahren eine bundesweite CSU und die AfD zusammen ca. 30% schaffen. Nicht mehr. Und dann müsste die CSU mit den politischen Idioten von der AfD zusammenarbeiten; mit den Halbfaschisten, die sich jetzt schon radikalisieren und damit nicht wirklich attraktiver werden.

    Man stelle sich eine Regierung vor, die eigentich nur EIN Thema kennt – die Flüchtlinge. Lächerlich, so eine Regierung. Bei den Amis funktioniert sowas wie Trump – bei uns in Deutschland, da bin ich mir sicher, braucht es noch 10 oder 20 Jahre, bis es vielleicht auch funktionieren wird. Der Trend zum politischen Irrsinn ist schon auch bei uns da, aber – ähem – nach mir die Sintflut. Ich bin 68 und muss es hoffentlich nicht noch erleben.

    Neu werden die Karten gemischt, wenn die Weltwirtschaft zusammenbricht – etwa aufgrund der Nebenwirkungen des Handelskrieges, den Trump jetzt wohl entfachen wird.

    Was DANN bei uns passieren wird, möchte ich jetzt mal lieber nicht ausmalen. Ich gehe in meiner Prognose noch davon aus, dass die Weltwirtschaft sich die nächsten 10 Jahre noch einigermaßen halten wird.

    Womit ich mich täuschen kann …

  5. Kürşat meint:

    @Leo Brux

    Ihre Art, wie Sie alles was und jeden der Ihnen nicht passt, abwerten und erniedrigen, ist einfach nur erschreckend und ekelhaft. Wenn ich mir Ihre Beiträge und Kommentare hier im Blog lese, erfüllen Sie sämtliche Merkmale einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. So einen wie Sie sollte man am besten erst gar nicht ernst nehmen. Gehen Sie zum Psychiater und lassen Sie sich behandeln!

  6. Danke für den Tipp, Kürşat!

    Was für eine Therapie brauchen eigentlich jene, die zwar selber heftig kritisieren, aber es nicht vertragen, wenn sie selber kritisiert werden – oder Überzeugungen kritisiert werden, die sie vertreten?

    Im übrigen – wie immer meine Bitte darum, konkret zu werden:

    Was genau nimmst du, Kürşat, hier ins Visier? WEN würdige ich herab? WELCHE Kritik ist hier in der Debatte so daneben, dass sie illegitim ist?

    Ist es meine Kritik an Erdogan und seinen Verteidigern?
    Ist es meine Kritik an der AfD und ihren Vertretern?
    Eventuell beides?

    Kürşat, bitte klär uns auf!

  7. Impuls meint:

    Was Sie, Leo Brux, nicht verstehen oder aus ideologischen Gründen nicht verstehen wollen: Es gibt einen Unterschied zwischen einer Einwanderungsgesellschaft und einer Gesellschaft, die selektiv benötigte Fachkräfte anwirbt. Wir brauchen in bestimmten Branchen (ausländische) Fachkräfte – das ist richtig. Wir brauchen aber KEINE allgemeine Massenmigration, wo haufenweise Leute kommen, die nichtmal lesen und schreiben können oder deren Bildungsniveau so niedrig ist, dass sie maximal einfache Hilfsarbeiten übernehmen könnten. Diese Leute sind kein Gewinn, sondern eine dauerhafte Belastung der Sozialsysteme.

    Ein kleiner, aber feiner Unterschied!

  8. @Impuls

    Unsere Wirtschaft braucht Einwanderung nicht nur in Form von Fachkräften.
    Im übrigen gibt es keine Einwanderung NUR für Fachkräfte. Denn die fühlen sich nur in einer multikulturellen Umgebung wohl. Die kommen kaum dahin, wo sie dann als Fremde allein bleiben, angefiest von den bösen Blicken derer, die eigentlich doch Fremdenfeinde sind.

    Deutschland braucht pro Jahr mindestens 300.000 Einwanderungsplus – per Saldo!

    Dass diese Einwanderung eine ernsthafte Belastung der Sozialsysteme wäre, glauben nur diejenigen, die nicht verstehen, dass natürlich erst einmal eine Investition nötig ist. Sonst könnte man sagen, auch Kinder sind eine Belastung der Sozialsysteme und sollten darum möglichst vermieden werden.

    Dass wir unsere Hausaufgaben im Fach Integration nicht gut genug machen, steht auf einem anderen Blatt. Aber DAZU hast du ja wohl nichts beizutragen. Vermutlich hältst du solche Aktivitäten sogar für schädlich.

    Nochmal zum Thema Finanzen (anschließend an den Mythos von den Sozialkosten): Wo in Deutschland funktioniert die Wirtschaft am besten? Wo wird besonders viel fürs BSP geleistet? – Genau da, wo auch die meisten Migranten leben und arbeiten. Genau da!! Und exakt nicht da, wo es die wenigsten Einwanderer gibt. — Sollte dieses seltsame Faktum dem Poster Impuls nicht einen Impuls geben? Nein? Warum nicht?

    Ja, warum nicht?
    Weil es “Impuls” gar nicht um die Ökonomie, um die Kosten, um den Sozialstaat geht. Er ist einfach bloß xenophob und sucht sich blindlings alles, wovon er meint, dass es gegen Einwanderung sprechen könnte.

  9. Korbinian meint:

    Deutschland braucht pro Jahr mindestens 300.000 Einwanderungsplus – per Saldo!

    Dieser Aussage liegt die Annahme zugrunde dass ein Land immer mehr Einwohner bekommen oder zumindest die Einwohnerzahl halten muss um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Eine gewagte These in Zeiten der Industrie 4.0

  10. Korbinian,
    frag mal die Wirtschaft. Die Unternehmer. Die Unternehmen.
    Ich selber bin Unternehmersohn. Ich weiß, was es heißt, geeignete Arbeitnehmer zu finden.

    Mein Vorschlag, euch doch mal zu überlegen, wieso gerade die Gegenden in Deutschland besonders erfolgreich wirtschaften, in denen auch der Migrantenanteil am höchsten ist, wartet noch auf Antwort. Es müsste doch auch dir zu denken geben, oder?

    Natürlich hat es auch damit zu tun, dass ein großes Arbeitskräftepotenzial die Ware Arbeitskraft verbilligt.

    Die beste Maßnahme gegen die Migration wäre also, wenn die Regierung zusammen mit den Gewerkschaften dafür sorgen würde, dass die Arbeitnehmer deutlich höhere Löhne und Gehälter bekommen. Damit würde der Druck steigen, noch mehr technologisch zuzulegen, um Arbeitskraft einzusparen.

    Komisch, dass grade die Xenophoben nicht drauf kommen.

    Wenn es mal soweit sein sollte, dass in Deutschland – zum Beispiel auch in München und Umgebung – die Arbeitslosigkeit drastisch steigt, wird man ebenso drastisch die Einwanderung reduzieren. Soweit ist aber noch nicht. Im Gegenteil, hier in München und drum herum wächst der Ärger der Unternehmer, dass sie zu wenig Arbeitskräfte finden! Sie brauchen mehr Einwanderung!

    Es könnten natürlich auch die 11.000 Einwohner von Anklam allesamt ihr zugrundegehendes garantiert rein-deutsches Städtchen verlassen und zu uns nach Oberbayern ziehen. Machen sie aber nicht. Sie sind nicht so flexibel wie diejenigen, die als Einwanderer über unsere Grenzen kommen. Vermutlich würden sie also auch nicht so gut arbeiten.

  11. Korbinian meint:

    Leo, das Ruhrgebiet ist aber schon ein gutes Gegenbeispiel zu Deiner These.

  12. Ist es nicht.
    Sind dort etwa die Türken schuld am Untergang der Kohle- und Eisenindustrie?

    Sie sind zumeist nicht weggezogen, sondern gehören dort zu denen, die das Leben dieser Städte aufrechterhalten.

    Außerdem: Wie hoch ist der Migrantenanteil im Ruhrgebiet im Vergleich zu München und Umgebung oder Stuttgart und Umgebung? Check das doch mal!

    Im Ruhrgebiet hast du vor allem die Einwanderer der 60er und 70er Jahre (plus Nachkommen), als dort noch Kohle und Stahl für ökonomische Stärke gesorgt haben. Auch dank der Einwanderer.

    Die Einwanderer der späteren Jahrzehnte findest du da, wo heute auch das BSP besonders hoch ist.

    Starke Einwanderung UND ökonomische Stärke gehen fast immer parallel.

    Jetzt hab ich selber mal nachgeschaut. Aktuell leben im Ruhrgebiet etwas über 5 Millionen Menschen. Davon sind etwa 600.000 Ausländer. Das macht knapp 12%. In München und Stuttgart ist der Anteil mehr als doppelt so hoch.

    https://www.metropoleruhr.de/land-leute/daten-fakten/bevoelkerung.html

    In München leben 1,5 Millionen Menschen – 400.000 davon haben einen ausländischen Pass … Das ist fast ein Drittel.

    Ok? – Jetzt bist du wieder dran, Korbinian!

    Bitte:
    München: 400.000 bei 1.500.000 Einwohnern,
    Ruhrgebiet: 600.000 bei 5.000.000 Einwohnern.

    Sollten wir nicht mal von Ostdeutschland sprechen? Ohne Einwanderung geht eben nicht viel – und die völkisch vergifteten Hirne im Osten wollen keine Einwanderung haben – also kriegen sie auch (fast) keine – also bleiben sie unten. Relativ zurück. Relativ arm. Ziemlich abgehängt.

    Und du möchtest das gerne für ganz Deutschland so haben, Korbinian?

    Und meinst du nicht, dass man diesen Zusammenhang den Deutschen endlich mal deutlich machen sollte?

  13. Impuls meint:

    Leo Brux:
    “Unsere Wirtschaft braucht Einwanderung nicht nur in Form von Fachkräften.”

    Ach so, Sie meinen, wir brauchen auch Einwanderung in die Arbeitslosenstatistik?

    Da sieht man mal, wie Sie ticken: Hauptsache Einwanderung, Hauptsache Multikulti – die Folgen sind Ihnen egal.

    Der Niedriglohnsektor ist bereits jetzt so groß wie nie zuvor. Und dann kommt so ein Gutmensch wie Sie daher und fordert weitere Einwanderung. Da fühlt man sich doch verarscht.

    Und noch etwas: Sie können aus Analphabeten und Menschen mit sehr niedrigem Bildungsniveau keine Fachkräfte machen. Das klappt vielleicht in wenigen Ausnahmefällen. Von daher ist es ein Märchen, hier von “Investitionen” zu sprechen.

    Das es in manchen Gebieten Deutschlands wirtschaftlich nicht läuft, liegt nicht an den angeblich fehlenden Ausländern, sondern an Strukturproblemen.

    Und Deutschland muss auch nichts zwanghaft mind. 80 Millionen Einwohner haben. Dieser Staat würde auch mit 50 Millionen noch funktionieren. Es gibt Länder auf dieser Welt, die proportional zur Fläche viel weniger Einwohner als Deutschland haben und wo das überhaupt kein Problem ist. Man müsste sich nur endlich vom überholten, derzeitigen Rentensystem verabschieden – ein Schritt, der ohnehin überfällig ist.

    Sie sind durch und durch ein linker Ideologe, der seine Weltsicht mit Pseudo-Fakten untermauern will. Sieht man aber genauer hin, stellt man fest, dass man den Großteil der Argumente leicht widerlegen kann.

    Bin mal gespannt, ob Sie die Eier haben, diesen Beitrag überhaupt freizuschalten. Habe da meine Zweifel.

  14. Impuls,
    fällt dir nicht auf, dass gerade dort, wo die meisten Einwanderer leben, die Arbeitslosigkeit am geringsten ist? Und dass gerade dort, wo die wenigsten Einwanderer hinkommen, die Arbeitslosigkeit am größten ist?

    Wer hat den Niedriglohnsektor geschaffen? Doch nicht die Einwanderer. Die deutsche Regierung, neoliberal orientiert, hat sie unter der Regierung Schröder geschaffen. Wieso schiebst du nun die Verantwortung den Einwanderern zu?

    Deutschland würde auch mit 8 (statt 80) Millionen Einwohnern noch “funktionieren”. Sicherlich auch mit 800.000. Je weniger, desto besser … Luxemburg oder Liechtenstein sind reicher als Deutschland. Zur Verteidigung unserer Grenzen könnten wir uns dann jede Menge hochgerüsteter Söldner leisten. Schwierig wird die Reduktion, wenn fast alle, die dann noch im Lande sind, Rentner sind …

    Es scheint dich nicht zu interessieren, dass unsere Wirtschaft weniger produzieren würde und dass damit Arbeitsplätze verloren gingen, wenn die Einwanderung nicht für Nachschub bei den JUNGEN LEUTEN sorgen würde.

    Kannst du dir nicht vorstellen, wie Deutschland unter der Überalterung leiden würde, wenn der Anteil derer, die im Arbeitsalter stehen, ständig weiter sinkt?

    Zurück zum ersten Argument:

    Fällt dir nicht auf, dass gerade dort, wo die meisten Einwanderer leben, die Arbeitslosigkeit am geringsten ist? Und dass gerade dort, wo die wenigsten Einwanderer hinkommen, die Arbeitslosigkeit am größten ist?

    Wie kommt es, dass du dieses doch naheliegende und überaus sichtbare Phänomen nicht berücksichtigst?

    Als Zugabe die Statistik der Arbeitslosigkeit in Deutschland seit 1996.

    Merkst du, wie bescheuert deine Einwürfe hier sind?
    Wie trumpistisch sie sind? Hirnlos! Blindwütend hingeschmissen.

    Die Einwanderung nimmt zu bzw. bleibt hoch – und viele Flüchtlinge kommen – und die Arbeitslosigkeit S I N K T.

    Warum schaltest du nicht mal dein Hirn ein? – Hast du etwa keins zum Einschalten, oder fehlt nur der Einschaltmechanismus?

  15. Falstaff meint:

    So lange, wie Du (ganz bewußt !) NICHT zwischen den verschiedenen Einwander/Migrationsgruppe und deren Herkunft, resp. Bildungsgrad ( z.B. zwischen München/Bayern und z.B. dem Ruhrgebiet) differenzierst, Leo, und somit ÄPFEL MIT BIRNEN verbleichst, ist jedweder Diskurs mit Dir dazu völlig sinnlos.

    Und, so lange Du, Leo, NICHT bereit bist zu erkennen, das sich der Arbeitsmarkt durch die Digetalisierung schon in wenigen Jahren DRASTISCH verkleinern und verändern wird ( und es daher nicht nur die einfachen Jobs DRASTISCH weniger werden), sondern auch in Berufssparten wie Einzelhandel, Versicherungen, Banken u.s.w enorme Freisetzungen erfolgen werden, ist jedweder Diskurs mit Dir dazu völlig sinnlos.

    Die Ausführungen von Impuls sind durchaus richtig und nachzuvollziehen, Deine “Entgegnungen” dazu ( wie üblich) lediglich polemisch. Ja hetzerisch, Leo.

    Und weitestgehen Unfug.

  16. Falstaff meint:

    “Die Einwanderung nimmt zu bzw. bleibt hoch – und viele Flüchtlinge kommen – und die Arbeitslosigkeit S I N K T. ”

    Und wie hoch ist der Anteil der Flüchtlinge an der STATISTIK ???
    An der Arbeitslosenzahl ???

    Ich könnte DICH, Leo, jetzt fragen:

    Warum schaltest du nicht mal dein Hirn ein? – Hast du etwa keins zum Einschalten, oder fehlt nur der Einschaltmechanismus?

    Aber Leo, Du HAST Hirn. Und Du benutzt es auch. Zum bewußten GESTALTEN von Zusammenhängen, die keine sind !

  17. Falstaff,

    Arbeitslose sind in aller Regel Angehörige der Unterschicht. Da in Deutschland die Unterschicht ganz überproportional aus Migranten besteht, ist auch der Arbeitslosenanteil höher.

    Ändert das etwas am Faktum, dass die Arbeitslosigkeit genau dort, wo es in Deutschland die meisten Migranten, die meisten Einwanderer gibt, am geringsten ist?

    Nichts.

    Die Regel in Deutschland ist (mit seltenen Ausnahmen):
    Viele Migranten – relativ geringe Arbeitslosigkeit.
    Wenig Migranten – relativ hohe Arbeitslosigkeit.

    Wollen wir mal ganz Deutschland daraufhin durchchecken?

    Im Ruhrgebiet gibt es einen für Deutschland durchschnittlichen Ausländeranteil. Keinen relativ hohen. Das Ruhrgebiet ist also keine Ausnahme von der Regel.

    Ändert das etwas an dem Faktum, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland in den letzten 10 Jahren deutlich zurückgegangen ist, obwohl die Einwanderung für ein Wachstum des Migrantenanteils in Deutschland gesorgt hat?

    Auch nichts.

    Das wär doch mal was zum Überlegen. Aber natürlich nicht für Xenophobe.

    Es wäre Falstaff lieber, die Unterschicht würde in München etc. so wie in Ostdeutschland fast ausschließlich aus Deutschen bestehen.
    Ob das aber im Interesse der Deutschen ist, Falstaff? Deutsche runter in die Unterschicht! Das scheint – hintenherum – deine Forderung zu sein.

    Bestreite ich übrigens, dass unter den Einwanderern auch manche sind, die nur sehr geringe Bildung bzw. Ausbildung mitbringen?

    Nein.

    Ich bestreite auch nicht, dass das ein Problem ist. Ich selber arbeite beruflich in diesem Metier.

    Für diejenigen, die die Auseiandersetzung zwischen mir und Falstaff & Impuls lesen, dürfte deutlich sein, wer hier sachlich die Fakten zur Kenntnis nimmt und wer nicht.

    Wollen wir regiert werden von einer Mehrheit von xenophoben Fanatikern wie Falstaff und Impuls? Von opportunistischen Politikern, die den Falstaffs und den Impuls-Typen nach dem Munde reden? Von einem deutschen Trump? Von einer deutschen Version der Republican Party?

    Die Deutschen haben die Wahl. Und die Verantwortung.

    NOCH wachsen die Bäume des Rechtspopulismus nicht in den Himmel.

    Mit Bangen schau ich auf den kommenden Handelskrieg. Der könnte die Verhältnisse allerdings radikalisieren. DANN werden die Falstaffs und die Impuls-Deppen den Ausländern, den Migranten die Folgen des Handelskriegs vorwerfen. Die Einwanderer werden dann schuld daran sein, wenn wir dank Trump eine Weltwirtschaftskrise bekommen.

    So, wie für Falstaff natürlich die Türken daran schuld sind, dass im Ruhrgebiet die Kohle-Eisen-Wirtschaft zugrundegegangen ist.

    Für die Antisemiten früherer Zeiten war immer klar: Die Juden sind schuld.
    Egal was Schlimmes passiert ist – die Juden sind schuld.

    Heute sind für die Rechtspolisten immer die Migranten schuld.

    Sind sie auch schuld an den Problemen dort, wo es kaum Migranten gibt? Etwa an der Stagnation in großen Teilen Ostdeutschlands?

  18. Falstaff meint:

    Und er tut es schon wieder:

    “Die Regel in Deutschland ist (mit seltenen Ausnahmen):
    Viele Migranten – relativ geringe Arbeitslosigkeit.
    Wenig Migranten – relativ hohe Arbeitslosigkeit. ”

    Und DARUM bleibe ich dabei:

    So lange, wie Du (ganz bewußt !) NICHT zwischen den verschiedenen Einwander/Migrationsgruppe und deren Herkunft, resp. Bildungsgrad ( z.B. zwischen München/Bayern und z.B. dem Ruhrgebiet) differenzierst, Leo, und somit ÄPFEL MIT BIRNEN verbleichst, ist jedweder Diskurs mit Dir dazu völlig sinnlos.

    “Bestreite ich übrigens, dass unter den Einwanderern auch manche sind, die nur sehr geringe Bildung bzw. Ausbildung mitbringen?

    Nein. ”

    Manche ??? Die Mehrzahl, Leo .

    DIES als nur EIN Beispiel.

    Und so lange Du es nicht unterlässt, hier das Geschriebene anderer
    SO DERMASSEN BÖSARTIG ZU VERDREHEN, und ZU UNTERSTELLEN wie

    “Das scheint – hintenherum – deine Forderung zu sein. ”

    “So, wie für Falstaff natürlich die Türken daran schuld sind…”

    SO LANGE, Leo, kann ich DIESEM deinem Satz nur wirklich zustimmen:

    “Für diejenigen, die die Auseiandersetzung zwischen mir und Falstaff & Impuls lesen, dürfte deutlich sein, wer hier sachlich die Fakten zur Kenntnis nimmt und wer nicht. ”

    Denn DAMIT desavouierst DU DICH hier höchst selbst. Vor allen.

  19. Impuls meint:

    @Leo Brux

    Sie drehen sich die Dinge einfach so, wie Sie es für richtig halten. Manche Regionen haben seit Jahrzehnten Strukturprobleme, das hat mit dem Ausländeranteil wenig bis gar nichts zu tun. Das fällt besonders stark in Ostdeutschland auf, was auch logisch ist, wenn man die Geschichte kennt.

    Noch eine allgemeine Anmerkung:
    In anderen Foren und Blogs wird dem Gegenüber mit einem Mindestmaß an Respekt begegnet. Das ist hier nicht der Fall. Bereits nach meinem ersten Beitrag wurde ich grundlos persönlich angegriffen.

    Meine Bewunderung gilt Falstaff, der offenbar mehr Geduld und Eifer aufbringen kann.

    Ich bin hier raus.

  20. Offensichtlich nicht die Mehrzahl, Falstaff. Würden sie sonst nicht fast alle in München und Umgebung, in Stuttgart und Umgebung etc. Arbeit finden?

    Schau dir die Arbeitslosenzahlen in diesen Gebieten an. Sie liegen extrem niedrig. Viel niedriger als dort, wo die Deutschen mehr oder weniger unter sich sind.

    Was den Vergleich Ruhrgebiet – München/Stuttgart angeht: Inwiefern vergleiche ich hier Äpfel mit Birnen? Mache ich nicht eben den Unterschied, den du nicht machen möchtest?

    Nun gehen wir doch mal Deutschland durch und schauen, wie Region für Region, Stadt für Stadt das Verhältnis Migrantenanteil – Arbeitslosigkeit/BSP ist!

    Ich sag dir die Gebiete, in denen der Migrantenanteil weit überdurchschnittlich ist und die gleichzeitig unterdurchschnittliche Arbeitslosenraten haben.

    Du sagst mir die Gebiete, in denen der Migrantenanteil weit überdurchschnittlich ist und die gleichzeitig überdurchschnittliche Arbeitslosenraten haben.

    Dito umgekehrt: Ich sag dir die Gebiete, in denen der Migrantenanteil unterdurchschnittlich, die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich ist, und du mir, wo der Migrantenanteil unterdurchschnittlich, die Arbeitslosigkeit ebenfalls unterdurchschnittlich ist.

    Einverstanden?

  21. Impuls,
    sie behalten diese Strukturprobleme auch deshalb, WEIL sie zu wenig Migranten aufzunehmen bereit sind. Es ist doch klar, ohne multikulturelle Verhältnisse ist kaum noch eine erfolgreiche Produktion zu machen. Genauso, wie bei den großen Fußballklubs der Arbeitsmarkt globalisiert ist, so ist das auch in weiten Teilen der Wirtschaft. Wer sich abschottet, verliert.

    Kommt noch etwas hinzu: Ostdeutschland wird seit 1990 enorm per Soli gepäppelt. Das sind inzwischen Billionen von Euro, die in den Osten geflossen sind. Das Ruhrgebiet hingegen kriegt keinen Soli. Die müssen ihre Problemlösungen fast ganz allein finanzieren. Das ist einigermaßen unfair. Ich finde, wir sollten den Soli teilen, halb für Ostdeutschland, halb für das Ruhrgebiet und die anderen ehemaligen Industriegebiete, die Umbauprobleme haben.

    Warum übrigens sollte ich dich nicht angreifen? Ich halte dich für xenophob. Darf ich das nicht schreiben? Ich halte dich für einen Menschenfeind. Darf ich dich nicht dafür halten? Es ist immerhin meine gut begründete Überzeugung! Du wertest Flüchtlinge und Fremde ab. Also bist du ein Menschenfeind.

    Ihr greift an – ich greife auch an. Ihr dürft – ich darf nicht?

    Schon witzig, wenn einer wie ich von den Rechtspopulisten hemmungslos auch persönlich mit Schmähkommentaren überzogen wird – aber zurückgeben darf ich nicht? Meine Kritik, auch meine persönliche Kritik ist immer sorgfältig begründet. Da kannst du immer lesen, warum ich dich so oder so einschätze. Worauf du ja dann wieder sachlich contra geben könntest.

    Und, Falstaff und Impuls: Ihr seid frei, hier zu schreiben oder nicht zu schreiben. Wenn es euch nicht passt, wie ich euch antworte, dann lasst es eben! Es zwingt euch doch niemand, hier eure Kommentare anzubringen, oder?

    Was soll also das Gejammer?

    Es sind von eurer Seite her Einschüchterungsversuche.

  22. Noch etwas, Falstaff:

    Du scheinst doch wirklich – wenigstens indirekt – zu fordern, dass die Unterschicht in Deutschland bitte möglichst nur oder vorwiegend aus Deutschen bestehen soll. So wie in Ostdeutschland. Da sind die Deutschen – die “Biodeutschen” – arbeitslos, anders als in Westdeutschland, oder?

    Wollen wir das auch in München und Stuttgart so haben?

    Und noch ein Punkt, den ich vergessen habe – und auf den du nicht eingegangen bist:

    Wie willst du das demographische Problem der Überalterung lösen?

  23. Und noch was, Falstaff.
    Du schreibst:

    SO LANGE, Leo, kann ich DIESEM deinem Satz nur wirklich zustimmen:
    “Für diejenigen, die die Auseiandersetzung zwischen mir und Falstaff & Impuls lesen, dürfte deutlich sein, wer hier sachlich die Fakten zur Kenntnis nimmt und wer nicht. ”
    Denn DAMIT desavouierst DU DICH hier höchst selbst. Vor allen.

    Das ist schwach. Und warum? – Weil du es nicht begründest!

    Das ist immer wieder euer Problem. Ihr lasst euch auf eine von der Aufgabe her sachliche Konfrontation ein – und dann gehen euch schnell die Argumente aus. So steht dann dein Satz da – OHNE BEGRÜNDUNG.

    OHNE BEGRÜNDUNG.

    Man liest ihn und merkt: Der Satz hängt peinlich in der Luft.

    Was hindert dich daran, ihn sorgfältig zu begründen?

  24. Frank Berghaus meint:

    Einfach nur lustig zu lesen, auch wenn ich natürlich nicht eingreife. Unsere wahren Probleme der Überalterung und des geistigen Abflusses liegen eben nicht in der (nur ansatzweise gelungenen ) Migration.

    Es wird endlich Zeit für ein Einwanderungsgesetz. Das wird, wenn es etwa nach kanadischen Vorstellungen geformt ist, viel Dampf aus der Diskussion nehmen.

  25. Falstaff meint:

    …und er tut es schon wieder…

    “Du scheinst doch wirklich – wenigstens indirekt – zu fordern…”

    Nein. Das fordere ich nirgendwo hier. Auch nicht indirekt.
    DAS kann hier jeder Leser selbst überprüfen.
    Du BEHAUPTEST das lediglich. Und zwar bösartigerweise.

    Und darum lasse ich es hier….

  26. Falstaff,
    es liegt in der Konsequenz.

    Schau dir die Gegenden an, in denen es kaum Ausländer gibt. Wer ist DA die Unterschicht?

    Was glaubst du denn, was in München passieren würde, wenn nicht die Ausländer einen erheblichen Teil der Unterschicht bilden würden? Wer macht dann die ganze Unterschichten-Arbeit?

    Das ist durchaus ein Problem. Ein Kapitalismus-Problem. Wir schaffen und erhalten und erweitern sogar noch eine relativ schlecht bezahlte, zum Teil verwahrlosende Unterschicht. In Ostdeutschland hat die Unterschicht ganz überwiegend einen deutschen Pass, in Westdeutschland hat sie zu einem beträchtlichen Teil keinen.

    Was also willst du?

    Du siehst, dass meine Schlussfolgerung Sinn macht: INDIREKT forderst du ostdeutsche Verhältnisse. Deutsche als schlecht bezahlte Unterschicht.

    Unsere Wirtschaft macht da nicht mit. Aus Profitgründen. Die fährt besser, wenn die Unterschicht aus leichter auszubeutenden und trotzdem relativ kompetenten Ausländern besteht. Diese Ausländer machen, wie man in München sieht, GUTE ARBEIT. Und hätten bessere Löhne verdient!

  27. Die dritte Umfrage über die Wähler-Stimmungslage in Bayern:

    Das BR-Politikmagazin “Kontrovers” veranstaltet regelmäßig seinen “Bayerntrend”.

    Auch hier liegt die CSU bei 38% (wie vorher schon bei Forsa und
    Im Mai waren es noch 41%.

    Erstaunlich sind die jetzt prognostizierten 16% für die Grünen. (Bei letzten Landtagswahl waren es noch 8,6% – das ist fast eine Verdoppelung!). Sehr positiv wird von den Wählern auch eine Koalition CSU-Grüne gesehen.

    Die AfD liegt bei guten 12%.

    FDP etwas über 5%, die Linke immerhin schon bei 4% (bei der LZ-Wahl vor 4 Jahren waren es noch 2%), die Freien Wähler halten ihre 9%.

    Die SPD ist der Hauptverlierer. 13% – gegen 20,6% bei der letzten Wahl.

    Die Demoskopen betonen, dass die Situation im Moment sehr unsicher ist – dass viele sich ihrer Entscheidung noch nicht sicher sind. Viele haben sich überhaupt noch nicht festgelegt. – Es kann sich also alles noch heftig ändern.

    Deutlich ist aber, dass Seehofer und Söder und die Staatsregierung bei den Bayern schwer an Ansehen verloren haben. Nur noch 31% wünschen sich eine Alleinregierung der CSU …

    Söder muss aufpassen, dass das alles nicht noch schlimmer wird. Er steckt in der Zwickmühle. Einerseits die CSUler, die den harten rabiaten xenophoben AfD-Kurs für geboten halten, andererseits die CSU-ler, die genau das nicht ertragen und nicht mittragen können.

    Söder kann nicht so einfach auf die einen oder die anderen setzen – er muss schauen, wie er die Mitte zwischen den beiden Tendenzen in der CSU hält, die Mitte zwischen den Revoluzzern nach rechts und den eher liberalen und christlichen Konservativen.

  28. “Fällt dir nicht auf, dass gerade dort, wo die meisten Einwanderer leben, die Arbeitslosigkeit am geringsten ist? Und dass gerade dort, wo die wenigsten Einwanderer hinkommen, die Arbeitslosigkeit am größten ist?

    Wie kommt es, dass du dieses doch naheliegende und überaus sichtbare Phänomen nicht berücksichtigst?”

    Kann man das so pauschal sagen?

    Es gibt da einen Fehler in deiner Kausalitätskette.

    München war durch das viele Geld der bayrischen Unternehmer schon immer eine reiche Stadt!
    Es ist vielmehr so, es gab einen Bedarf an günstigen Arbeitsplätzen der durch die Migranten in den 70ern gedeckt wurde, das war auch richtig so.
    Der Ruhrpott war durch den günstigen Zugang zu Ressourcen und seiner strategischen Lage prädestiniert für die Metallindustrie.
    Wo viele Ausländer sind gibt es auch Wohlstand. Ausländer gehen aber dahin wo es Wohlstand gibt. Wer denkt mit der Ansiedlung von Ausländern würde der Wohlstand steigen, der macht hier einen folgenschweren Kaualitätsfehler!!!

    Los Angeles z.B. hat einen sehr hohen Anteil an Mexikanern. Der Anteil der Mexikaner ist in dieser Stadt in den letzten Jahrzehnten stetig angewachsen und damit auch der Wohlstand!
    Wie Putzfrauen, Heckenschneider und Fließbandarbeiter Los Angeles reich gemacht haben musst du mir mal erklären! Sie haben lediglich eine Arbeitsmartklücke gefüllt undzwar WEIL ES WOHLSTAND IN DIESER STADT GAB!!!

    Wenn das deine ganze Argumentation sein soll, dann gute Nacht!

    Ein Beispiel wie Migration Reichtum schafft, kann man allerdings im Sillicon Valley sehen: Hochspezialisierte Forscher und IT Fachleute aus aller Welt gründen Firmen und internat. Investmentfonds investieren in Sillicon Valley.

    Mir fehlt hier also der Westafrikanische Informatiker und Quantenphysiker, wenn du ihn findest gib mir Bescheid.

    Und noch was, die Wirtschaft rufe nach Einwanderung schreibst du… natürlich tut sie das, ich würde mich auch über billige Arbeitskräfte freuen um gegen Ost-Europa und Nahost bestehen zu können, bis sie die automatisierung vollends durchgesetzt hat und ich diese billigen Arbeiter loswerden kann, danach kann sich ja der Staat um sie kümmern.

  29. *Fernost muss es heißen

  30. München war keine reiche Stadt; es ist eine geworden – ZUSAMMEN MIT den Einwanderern. Ohne sie würde München keine reiche Stadt bleiben. Man kann sehen, wie das historisch parallel gelaufen ist.

    (MÜnchen war früher, in den 50er Jahren und davor, eher keine reiche Stadt.)

    Natürlich ziehen flexible Arbeitskräfte dahin, wo es Arbeit gibt. Das gilt auch für Nicht-Ausländer. Eine Nation könnte hier korrigierend eingreifen, also zum Beispiel Maßnahmen treffen, die ländliche Regionen stärker fördern. Die Wirtschaft interessiert das wenig, sie möchte, dass der Staat so wenig tut wie möglich. Aber UNS könnte das interessieren, denn es wäre IN UNSEREM INTERESSE.

    Der Zusammenhang Einwanderung-wirtschaftlicher Erfolg ist offensichtlich. Die Einwanderer tragen zum wirtschaftlichen Erfolg erheblich bei. Ohne sie gibt es diesen Erfolg nicht. Und Gegenden, die sich der Einwanderung verweigern, schaden sich selbst.

    Reiche Städte brauchen auch jede Menge Arbeitskräfte, die die einfachen, schlecht bezahlten Arbeiten machen. Arme Städte hingegen haben viele Arbeitslose gerade in der Unterschicht – egal, ob das nun Einwanderer oder Autochthone in der Unterschicht sind.

    Deutschland liefert also, wie auch die Niederlande, Dänemark etc. gute Anschauungsbeispiele für Xenophobe: dass sich Einwanderung lohnt.

    Dazu noch eine Antwort auf diesen Stürmer-Beitrag desselben Manu, der (unter einem anderen Artikel) geschrieben hat:

    In Lübeck durften wir heute wieder die Multikulti-Messerfolklore erleben.
    Wir brauchen unbedingt noch mehr Einwanderung!
    Dank Multikulti ist Nervenkitzel und Hochspannung jederzeit garantiert – sogar im Linienbus, denn man weiß nie, ob man heile ankommt. Genial. Ich bin sicher, unser Leo Brux ist auch schon ganz aus dem Häuschen.

    Nach der Stürmer-Methode waren die Juden Deutschlands Unglück. Woche für Woche brachte Streichers Stürmer Beispiele der neuesten Schandtaten von Juden in Deutschland. Jeder Kriminalfall, in den ein Jude verwickelt war, kam in das Blatt. Der Leser musste den Eindruck bekommen, Juden seien ganz besonders kriminell.

    So arbeiten heute auch die Xenophoben. Es ist eine Schande.

    Die Bürger Deutschlands haben noch nie so sicher gelebt wie heute. Die Kriminalität ist auf einem historisch niedrigen Stand. Auch im internationalen Vergleich haben wir sehr wenig Kriminalität.

    Nervenkitzel ist eher das Radfahren in der Stadt. Das allerdings genieße ich auch – trotz der Gefahren. Jeden Tag stirbt in Deutschland 1 Radfahrer im Straßenverkehr. Macht fast 400 pro Jahr. Da können die Einwanderer nicht mithalten. Die schaffen nicht einmal ein Zehntel davon.

    Der Täter von Lübeck soll übrigens ein Deutscher sein. Mit iranischen Wurzeln. Und paranoid. Er ist also kein Flüchtling.

    Wie wär’s, Manu, könntest du nicht parallel die gewalttätigen Übergriffe von Xenophoben auf Einwanderer und Flüchtlinge bringen? Als erkennbarer Einwanderer oder Flüchtling ist man sicherlich mehr gefährdet, als wenn man vom Aussehen her ein Einheimischer ist.

  31. Ich will klarstellen, ich habe den Beitrag über den Messerstecher nicht geschrieben! Du bringst da was durcheinander, keine Ahnung von welchem Manu du sprichst.

    Zu deiner Antwort

    “Ohne sie (die Einwanderer) gibt es diesen Erfolg nicht. Und Gegenden, die sich der Einwanderung verweigern, schaden sich selbst.”

    Das ist eine nicht belegbare Behauptung. Das das nicht stimmt kannst du überall sehen.

    Ganz einfaches Beispiel USA – noch offensichtlicheres Beispiel China, Japan oder Singapur.

    Es ist IMMER das selbe Schema:
    1. Industrialisierung
    2. KnowHow etc.
    3. Fabriken
    4. Einheimische Arbeitskräfte werden ausgeschöpft
    5. Günstige Fabrikarbeiter aus dem Ausland

    Bis heute – aber das ist durch die Automatisierung vorbei!

    “Und Gegenden, die sich der Einwanderung verweigern, schaden sich selbst. ”

    Ja aber nur in zweiter Instanz- Es ist völliger quatsch zu behaupten, dass wenn sich in einer strukturschwachen Gegend im Osten 1 Millionen Flüchtlinge ansiedeln, dass es dort einen wirtschaftlichen Aufschwung geben wird.

    Ich wiederhole: erst die Fabrik, dann die Arbeiter! Nicht umgekehrt.

    Hinzu kommt, die Zeit der Fabrikarbeiter ist vorbei. Da sich die neue Zugewanderten, wenn überhaupt dafür qualifizieren würden, sehe ich nicht wo diese Menschen genau arbeiten sollen und welchen zukunftssicherenden Effekt das auf Deutschland haben soll.

    Nenn uns bitte Branchen, in denen die neuen Einwanderer einen Job finden werden und wie diese Jobs die Zukunft Deutschland im Wettbewerb mit der Welt sichern.

    Willst du ernsthaft behaupten Jobs in der Pflege und Gartenarbeiten ziehen ausl. Kapital an?

    Du solltest nicht nur die Rosinen rauspicken, sondern meinen Kommentar gesamtheitlich beantworten. Siehe Beispiel Silicon Valley etc.

  32. Stimmt, das war “Impuls”.

    Was die Arbeitskräfte angeht: Sie gehen dahin, wo sie gebraucht werden. In München werden sie gebraucht. Also gehen sie nach München. Ohne sie könnte sich in München die Wirtschaft nicht so entwickeln, wie sie es tut. Würdest du das bestreiten, Manu?

    Warum geht kaum eine Firma dahin, wo sie keine Einwanderer oder Migranten als Arbeitskräfte beschäftigen kann? Weil sie nur mit den dort vorhandenen Deutschen nicht genug anfangen kann.

    Es ist eine win-win-Situation für Wirtschaft und Migranten. Die einen gewinnen, indem die anderen auch gewinnen.

    Aber bitte, sag mir mal, was wir in München jetzt machen sollen! Ethnische Säuberung wirst du uns ja wohl nicht vorschlagen. Aber was möchtest du einer Firma in München oder in Pfaffenhofen/Ilm oder in Rosenheim sagen, wenn sie keine geeigneten Auszubildenden oder Fachkräfte findet? Soll sie halt eben schrumpfen? – Ob das aber gut ist für uns?!

    Darüber hinaus: Eine Firma braucht zum Beispiel auch Putzkräfte. Woher nehmen?
    Du siehst doch, dass unsere Wirtschaft in weiten Teilen Deutschlands nach wie vor mehr geeignete Arbeitskräfte nachfragt, als sie bekommen kann.

    Und wenn eine Firma hochqualifizierte Fachkräfte braucht und diese aus dem Ausland anwerben muss – dann kommen die auch nur, wenn sie sowas wie Williommenskultur vorfinden. Multikulturalität ist für sie attraktiv.

    Also gewinnen genau die Gegenden, in denen Migranten williommen sind und eine multikulturelle Gesellschaft vorfinden. Und diejenigen Gebiete verlieren, in denen das nicht der Fall ist.

    Schlechte Karten für dich und deinesgleichen, Manu. Ihr arbeitet darauf hin, dass Deutschland verarmt.

    Dabei hab ich vom demografisch-sozialen Problem der Überalterung noch gar nicht gesprochen. Gibt es zu wenig junge Leute, kriegt ein Land Probleme, die Rentner und Pensionäre angemessen zu alimentieren. Auch das scheint euch egal zu sein.

  33. Du bist ja garnicht in der Lage auf meine Argumente einzugehen.

    “Was die Arbeitskräfte angeht: Sie gehen dahin, wo sie gebraucht werden. In München werden sie gebraucht. Also gehen sie nach München. Ohne sie könnte sich in München die Wirtschaft nicht so entwickeln, wie sie es tut. Würdest du das bestreiten, Manu?”

    Hättest du meinen Kommentar gelesen, würdest du wissen, dass ich das nicht negiere.
    Aber du gibst ja interessanterweise die Antwort: Sie kommen WEIL es Arbeit gibt und nicht DAMIT es Arbeit gibt! Arbeit können sie nämlich nicht schaffen.

    Wo sollen denn Migranten hin, wenn keine Fabriken stehen in denen sie arbeiten können? Sie würden einen Bogen um Deutschland machen.

    Auf der anderen Seite gehen sie selbst in die unwirtlichsten Gebiete wie Katar WEIL ES DORT ARBEIT GIBT!

    Wieso zum Teufel sollen sich Fabriken jetzt im Osten ansiedeln, wenn dort mehr Migranten rumlaufen, das würde ich mal gerne wissen?
    Wo soll da die Motivation eines Unternehmes stecken, außer Lohndumping. Merkst du nicht selbst, dass außerdem, das Zeitalter der klassichen Arbeit endet?

    Deine Kausalitätskette ist falsch, es besteht in Deutschland kein Zusammenhang zwischen der Schaffung von Arbeitsplätzen und Massenmigration. Du verwechselst Ursache und Wirkung, es passt dir in den Kram, weil du so einen nutzen aus den Wirtschaftsflüchtlingen verkaufen möchtest.

    Nur ist das nicht nur leicht durchschaubar sondern auch falsch.

    Dort wo Migration Arbeit schafft, handelt es sich um hochausgebildete akademische Fachkräfte, nur die kommen nicht nach Deutschland – ich würde eher sagen, dass Leute wie du mit daran Schuld sind.

    Wäre ich ein arabischer IT Fachmann, würde ich kaum nach Deutschland kommen um hier quasi als Moslem mit Leuten in eine Schublade gesteckt zu werden, die gerade mal Lesen und schreiben können.

    Und noch was:
    Gebe es inDeutschland tatsächlich Bedarf an diesen Menschen, wäre ich für eine Migration – Ich bin allerdings dagegen, weil diese Arbeitschancen nicht mehr existieren und diese Leute auf kurz oder lang Schwierigkeiten in diesem Land haben werden, mal abgesehen von den Problemen die sie mitbringen.

  34. “Dabei hab ich vom demografisch-sozialen Problem der Überalterung noch gar nicht gesprochen. Gibt es zu wenig junge Leute, kriegt ein Land Probleme, die Rentner und Pensionäre angemessen zu alimentieren. Auch das scheint euch egal zu sein.”

    Wer alimentiert die jetzt eingewanderten, wenn diese alt sind, haben die kein Recht auf eine ordentliche Rente oder ist dir das schlicht egal?
    Wer wird diese Menschen pflegen? Neue Migranten?

  35. Nun stell dich mal nicht dümmer, als du bist, Manu.

    Unsere Wirtschaft BRAUCHT Arbeitskräfte. Und solche, die sie relativ billig kriegen kann. (Was allerdings auch ein Problem ist. Nur leider eins, das dich eher weniger interessiert. Das rechne ich Putschdämon hoch an, dass es ihn interessiert.)
    Mit anderen Worten: Ohne die Migranten gäbe es einen beträchtlichen Teil der Wirtschaft in München nicht.

    Das wirst du mir also nicht bestreiten – du hast das zugestanden, nicht wahr?

    Sie kommen also, weil sie gebraucht werden. Die Wirtschaft BRAUCHT sie.

    Und da haben nun diejenigen Teile Deutschlands ein Problem, die keine Migranten haben wollen. Wirtschaft geht dann natürlich ungern dorthin. Logisch, findest du nicht?
    Stell dir vor, ich würde mir überlegen, irgendwo in Deutschland eine Firma aufzumachen. Warum mach ich das eher nicht in Ostdeutschland? (Na ja, in Leipzig vielleicht schon. Da geht es auch für Migranten einigermaßen.)

    Ja, das Zeitalter der “klassischen” Arbeit endet. Es ist aber insoweit noch nicht zuende, als unsere Wirtschaft offensichtlich gern die Grenzen offen hält für weitere Einwanderung.

    Und sie braucht Einwanderung, was die Ausbildung angeht, oben, in der Mitte und unten. Natürlich möglichst billige und zugleich willige und anstellige Arbeitskräfte. Es herrscht globale Konkurrenz – wer sich nicht auf dem globalen Arbeitsmarkt bedienen kann, verliert.

    Was die Spitzenkräfte angeht, so können wir uns ja mal überlegen, wie wir für die noch attraktiver werden. Aber du wirst mir zugeben, dass solche Leute eher nicht nach Chemnitz oder Cottbus gehen, selbt wenn eine Firma sie dort brauchen würde. Warum sollte man in eine fremdenfeindliche Umgebung ziehen wollen? Grade, wenn man Spitzenkraft ist und wählen kann.

    Also investiert die Wirtschaft von sich aus zu wenig in Ostdeutschland. Weil die deutschnational Bornierten dort nicht in der Lage sind, eine Willkommenskultur zu bieten.

    Seltsam finde ich, dass du bestreitest, man brauche in München und Umgebung nur und ausschließlich Spitzenkräfte – und keine einfachen Handwerker und keine Putzkräfte und keine Lagerarbeiter undsoweiter. Die Arbeitslosigkeit ist hier sehr sehr niedrig . man findet vielleicht keine Wohnung, aber Arbeit findet man hier immer.

    Was sich ändern kann.

    Das Problem haben wir noch nicht, dass die jetzt jungen Arbeitskräfte Rente beziehen. Jetzt könnten sich die Älteren erst einmal fragen, wie denn sie die Rente bekommen sollen, bzw. die jüngeren, ob sie denn bald die Hälfte ihres Verdienstes für die Renten der Alten abdrücken müssen.

    Also, wie lösen wir DIESES Problem hier und heute und in den nächsten 29 Jahren?

    Es scheint dich nicht zu interessieren. Oder warum sonst lenkst du ab und fragst nur, was wir in 50 Jahren machen werden.

    Oder soll ich dich so verstehen: KÜmmern wir uns mal nicht drum! Ist egal! Müssen die jungen Arbeitskräfte eben bluten! Oder die Rentner. Was soll’s! Hauptsache, keine weitere Einwanderung!

    Das solltest du dann aber auch laut sagen! Es könnte allerdings den einen oder anderen zum Nachdenken bringen.

  36. Ersteinmal bin ich auf deine Steile These eingegangen.

    1. Also wir halten fest- Migranten kommen dahin wo Arbeit entsteht und nicht umgekehrt.
    2. Du willst die Migranten also dazu verdonnern für wenig Geld Aushilfsjovs zu machen?
    3. Wenn Opel einerseits Werke in Deutschland schließt und andererseits nach Migranten ruft, wie sollen wir das verstehen?
    4. Ich habe berwits oben erklärt: Die Wirtschaft braucht billige Arbeitskräfte um gegen noch billigere Länder konkurrierwn zu können.
    5. Wie kann ein Linker eigentlich so ein Neoliberales Geschwurbel von “der Ware” Mensch reden? Wir reden hier nicht über Elekteonikartikel.

    Geh mal lieber auf meine Fragen ein aber bitte ohbe Polemik.

  37. Manu,
    alle deine Punkte habe ich bereits beantwortet. Aber bitte, sag ich es eben nochmal:

    1. Migranten gehen dahin, wo sie Arbeit finden. Wenn sie das nicht machen, schrumpft dort die Produktion. Migranten gehen dahin, wo investiert wird. Bevorzugt wird dort investiert, wo man auch geeignete Arbeitskräfte findet bzw hinlocken kann. Also etwa in München – mit seiner Multikultur, in der sich Migranten wohlfühlen können. Die Gebiete Deutschlands, die xenophob sind, kriegen dann kaum Migranten – UND kaum Investitionen. (Hab ich alles ausführlich erklärt.)

    2. Ich hab den Kapitalismus nicht gemacht und plädiere für einen demokratischen Sozialsmus. Global. Dass sich das Kapital Arbeitskräfte sucht, und zwar global, die zugleich kompetent UND billig sind, liegt in der Natur des Kapitalismus. Wenn du dich mir anschließen möchtest, Manu, dann sorgen wir dafür, dass global die Marktwirtschaft kombiniert wird mit demokratischem Sozialismus.

    3. Die Autoindustrie kann noch mehr Migranten brauchen. Ist doch bequem für uns, dass sie (zumindest zurzeit noch) erfolgreich läuft und Arbeitskräfte nachfragt. Im Konkurrenzkampf geht die eine oder andere Firma unter, oder schrumpft (Opel zum Beispiel) – und andere wachsen dafür. Alles in allem ist es ein gutes Zeichen, wenn unsere Wirtschaft nach mehr Einwanderung ruft.

    4. Unsere Wirtschaft steht in globaler Konkurrenz – und braucht nicht nur billige Arbeitskräfte, sondern auch kompetente. Die findet sie auf dem globalen Arbeitsmarkt – und bekommt sie nur, wenn sie sie angemessen bezahlt UND wenn sie ihr ein lebenswertes Ambiente anbieten kann. Also zum Beispiel eine multikulturelle Stadtumgebung.

    5. Für den Kapitalismus ist der Mensch die Ware Arbeitskraft. Nicht für mich. Ich bin Sozialist und strebe nach einer sozialstaatlichen Einhegung des Kapitalismus – global. Wir Europäer sollten dazu beitragen, dass alle Länder auf der Welt erfolgreicher wirtschaften können, auch wenn das vordergründig unseren eigenen Wohlstand etwas mindern würde. Es geht mir um das Wohl der Menschheit.

    Was sagst du übrigens zu Impuls und seiner Entgleisung? (heute, 12:12 Uhr) – Ich nehme an, du wirst ein paar Worte der Verteidigung finden … und dich damit in Impuls-Kategorie befördern.

    Es gibt, soweit ich sehe, keine Distanzierung von dir gegenüber der Hetze und gegenüber den Schweinereien von rechts. Also darf ich dich zu dieser Meute rechnen, oder?

  38. Also Leo, du bist derjenige, der einen Zusammenhang zwischen Arbeit und Migration herstellt undzwar in dem Sinne, dass Migration Arbeit schafft – Ich zitiere dich und nehme dich beim Wort:

    “Die Regel in Deutschland ist (mit seltenen Ausnahmen):
    Viele Migranten – relativ geringe Arbeitslosigkeit.
    Wenig Migranten – relativ hohe Arbeitslosigkeit. ”

    Das war der Anfang der Diskussion, darauf bezog sich meine Antwort – ich beobachte, dass du deine ursprünglich Aussage korrigierst, indem Sinne, dass Migration Wohlstand nunmehr nur noch erhält!

    Wohlstand ist KEINE Folge von Migration, außer im zb. Silicon Valley.

    Der Osten ist strukturschwach zum einen, zum anderen hat Deutschland sein Wirtschftliches hoch erreicht- es gibt kein Bedarf an mehr Fabriken – es gibt keine neuen Firmen wie Tesla etc. Wohlstand im Osten wird auf Kosten von Wohlstand im Westen gehen.

    China, Russland, Taiwan, JAPAN! kommen ohne nennenswerte Migration aus. Gerade Japan ist ein Paradebeispiel für eine effiziente Wirtschaft!

    Mir ging es darum, die Kausalität die du herstellt zu wiederlegen.
    Du und auch Teile der Politik können die Bevölkerung nicht davon überzeugen, dass die ungebildeten Einwanderer Massen Wohlstand in dieses Land bringen werden.
    De Facto tun sie es auch nicht, sie wachsen MIT dem Wohlstand und helfen Lücken zu füllen oft zum Preis dass die Löhne und Arbeitsbedingungen schlechter werden.

    Das sichert sowieso keinen Wohlstand, zumindest bei niemanden außer den reichen 10% und die werden ja wohl nachweislich immer reicher.

    Deutschland bräuchte Ärzte, Ingenieure, Informatiker etc. die Realität sieht aber so auch, dass selbst Einheimische Schwierigkeiten haben in nachgefragten Jobs eine faire Einstellung zu finden – somit kann man sagen du hoffst darauf, dass die Kinder der Asylanten studieren und ihre Arbeit billiger als Einheimische anbieten. Darauf basiert deine Zukunfstperspektive.

    “Was sagst du übrigens zu Impuls und seiner Entgleisung? (heute, 12:12 Uhr) – Ich nehme an, du wirst ein paar Worte der Verteidigung finden … und dich damit in Impuls-Kategorie befördern. ”

    Leo du scheinst sehr einfach gestrickt zu sein. Also ich bin selber Ausländer, dass es Schnittmengen mit irgendwelchen Irrlichtern gibt stelle ich auch bei dir ganz stark fest, mir daraus einen Strick zu basteln ist halt recht billig. Bleibt doch sachlich und bei meinen Argumenten oder wieso lenkst du ab?

    Leute wie Impuls oder du im umgekehrten Sinne leiden an einer gewissen Wahrnehmungsstörung und einem übertriebenen Hineinsteigern in bestimmte Themen.

    Ich würde doch mal den Impuls fragen: Was sagt das über die vermeintlich starken Germanen aus, wenn sie sich quasi vor den ärmsten der Armen fürchten undzwar in dem Sinne, dass sie denken, die übernehmen hier bald die Macht – Vielleicht kennt Impuls die Antwort.

    Auf der anderen Seite Leute wie du Leo, die uns klar machen wollen, dass der 35 Jährige Afrikaner sich zum Kranken- oder Altenpfleger umschulen lässt und mit seinen zwei Euro Rentenbeitrag unsere Rentner rettet.

    Ich sag da nur dieses Land wird mir immer Fremder, Extreme haben hier die Macht übernommen. Rechts und Links sind mir gleichermaßen Suspekt.

  39. Manu,
    du kannst den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg in weiten Teilen Deutschlands und der diesen wirtschaftlichen Erfolg mittragenden und mit-ermöglichenden Beschäftigung von Migranten nicht widerlegen.

    Ich will es dir noch einmal ganz ganz einfach zu zeigen versuchen:

    Machen wir uns dazu ein Modell:
    Stadt A und Stadt B haben die gleiche Ausgangsbasis. Beide haben Vollbeschäftigung.
    Aber Stadt A ist xenophob, Stadt B ist offen für Einwanderung.
    Stadt B kann also seine Produktion mithilfe von Einwanderern erweitern, Stadt A nicht. Stadt B gewinnt also, Stadt A verliert im Vergleich, wird stagnieren.

    Nehmen wir weiter an: Geld von außen wird investiert. Dann nicht in Stadt A. Sondern in Stadt B. Denn dort ist eine Ausweitung der Produktion möglich. Der Vorteil von Stadt B wird also noch größer.

    Als Gegenbeispiele dienen dir Länder in Ostasien. Japan allerdings ist bereits am Stagnieren. Die anderen haben noch interne Ressourcen, Bevölkerungsgruppen, die besser in die Wirtschaft integriert werden können, zum Teil sind das auch die Frauen. die als zusätzliche Arbeitskräfte gewonnen werden können. Insofern brauchen sie noch keine Migranten. Japan hingegen leidet darunter, dass es keinen frischen Wind durch Migranten erhält. Die Überalterung wird das ihre dazu beitragen, dass die Stagnation Japans sich fortsetzt und vertieft.

    Nun lassen sich solche Themen gewiss kontrovers diskutieren. Was aber schon seltsam ist bei dir: Du kannst überhaupt nicht erkennen, dass natürlich meine Argumentation angesichts der realen Verhältnisse in Deutschland ziemlich viel Plausibilität hat. Und dass es doch tatsächlich für einen Wirtschaftstandort fatal ist, wenn eine xenophobe Stimmung vorherrscht und auch qualifizierte Arbeitskräfte abgeschreckt werden.

    Dazu trägst du bei. Du verstärkst die xenophoben Vorurteile und Reaktionen.

    Schlecht für die deutsche Wirtschaft ist das.

    Aber um die Wirtschaft geht es dir wohl kaum.

    Ich möchte nochmal darauf verweisen, dass es in und um München herum kaum Arbeitslosigkeit gibt. Dass also so ziemlich jeder Araber und Afghane und Afrikaner Arbeit findet. Wie ist das nur möglich, Manu? Deiner Meinung nach werden offensichtlich Arbeitskräfte, die nicht hochqualifiziert sind, kaum gebraucht. Sie müssten also massenhaft arbeitslos sein hier bei uns in Bayern und Baden-Württemberg.

    Der Afrikaner, den du erwähnst und der sich zum Altenpfleger ausbilden lässt, leistet bei uns hier wertvolle Arbeit. Die wir nicht missen wollen.

    Offensichtlich willst du auch nicht, dass in München noch geputzt wird. Oder dass im Lager gearbeitet wird. Oder dass das Handwerk Azubis findet. Wer, verdammt noch mal, soll denn diese ganze Arbeit machen? Wir BRAUCHEN die Einwanderer! Deutschland profitiert davon, wenn per Saldo pro Jahr ca. 300.000 bis 400.000 Wanderungsgewinn rauskommt. (Bei diesem Wanderungsgewinn sind dann vielleicht 50.000 – 100.000 Flüchtlinge dabei.)

  40. Nochmal:

    Migranten bringen keinen Wohlstand!

    Migranten können dabei helfen Wohlstand zu sichern.

    Migranten können nur Wohlstand schaffen wenn es sich um hochqualifizierte Arbeitskräfte handelt.

    Wie Migranten in Gebieten in denen es eben KEINE Arbeit gibt Wohlstand fördern kannst du nicht zeigen.

    Aber genau darum geht es ja, du schreibst: Würde der Osten Migration fördern, würde man Wohlstand schaffen – Das ist BULLSHIT!

    Und das Problem dabei ist, durch diese Aussagen macht ihr euch unglaubwürdig und zu einem leichten Ziel für Rechtspopulisten!

    Ihr schadet der Sache, indem ihr durch eure Art große Teile der Bevölkerung aufwiegelt. Unnötigerweise, denn diese Energie könnte man dafür verwenden um wirklich gebrauchte Migranten zu integrieren und anzuwerben.

    Stattdessen versuchst du und andere deiner Art, uns schlecht bis garnicht ausgebilete und zum größten Teil im prekären Verhältnissen arbeitende (wenn überhaupt) Migranten, als riesen Gewinn zu verkaufen.

    Ebenso verhindert ihr durch eure “jeder Migrant ist ein Gewinn” Einstellung eine ordentliche Einwanderungspolitik die auf die gezielte Anwerbung von Arbeitskräften aus ist! Das zerreist doch jeder in der Luft was du hier schreibst, mal abgesehen davon, dass du mir nun versuchst zu verkaufen, was ICH dir als Argument genannt habe!

    “Ich möchte nochmal darauf verweisen, dass es in und um München herum kaum Arbeitslosigkeit gibt. Dass also so ziemlich jeder Araber und Afghane und Afrikaner Arbeit findet. Wie ist das nur möglich, Manu?”

    Ja wie ist das wohl möglich? Ich nehm mal an die Araber und Afghanen bringen deiner Logik nach ihre Arbeitsplätze gleich mit?

    Ein Wunder!

    Oder liegt es daran, dass München wie ALLE Großstädte der Welt billige und ebenso auch gut ausgebildete Arbeitsplätze magisch anzieht, WEIL es dort Arbeit gibt und sei es auch nur Pfandflaschen zu sammeln.

    Deine Logik, dass die Afghanen und Araber ebenso im Osten auf magische Weise Arbeitsplätze schaffen werden solltest du mal an einem Beispiel beweisen.

    Nenn mir dann also eine strukturschwache Gegend, die ERST DURCH die Einwanderung von Afrikanischen oder Arabischen Migranten aufgestiegen ist. Ich rede also nicht von einem Bedarf, sondern der direkten Schaffung von Arbeitsplätzen.

    “Und dass es doch tatsächlich für einen Wirtschaftstandort fatal ist, wenn eine xenophobe Stimmung vorherrscht und auch qualifizierte Arbeitskräfte abgeschreckt werden. ”

    Nichts anderes habe ich behauptet, das ist ein Strohmann Argument.

    Die Wirtschaft will übrigens auch gerne die Automatisierung,
    sie will mehr Arbeit für weniger Geld,
    sie will gerne in den Schulen bestimmen was gelehrt wird,
    sie will lockerere Umweltbestimmungen,
    sie will gerne den Drecksdiesel weiter produzieren,
    sie will gerne durch Lobbyarbeit die Politik bestimmen,
    sie will mehr Zeitarbeit und “felxible” Arbeitsverhältnisse,

    du solltest doch bitte ebenso die anderen Forderungen der Wirtschaft umsetzen oder willst du etwa dass Deutschland nicht mehr global konkurrieren kann? Willst du dass durch unseren übertriebenen Umweltschutz die Wirtschaft nicht mehr mit China konkurrieren kann?

    - Du kannst dir nicht die Rosinen rauspicken weil sie konform mit deiner Ideologie gehen.
    Das fällt auf, das sieht man, also wenn du uns schon die Bedürfnisse der Wirtschaft so zu verkaufen, als hinge das Schicksal Deutschlands dran, dann mach das konsequent.

    Trete dann auch gleich der FDP bei.

    Wieso die Diesel Fahrverbote? Willst du etwa die Automobielindustrie, das Rückrat der Deutschen Wirtschaft zerstören?

    Du siehst also selbst, nicht alles was die Wirtschaft forderst ist zum Wohle Deutschland, Sinn muss es schonmal garnicht machen!

    “Dazu trägst du bei. Du verstärkst die xenophoben Vorurteile und Reaktionen. ”

    Wo soll ich das tun? Das bist ja wohl eher du.
    Ich denke du VERURSACHST diese xenophoben Vorurteile indem du forderst und förderst, dass Migranten kommen, die den anderen wirklich fleißigen und aufrichtigen Migranten den Ruf zerstören.

    Hey und lass doch die billigen Versuche mich mit Leuten in ein Boot zu stecken, die in ihrer Art eigentlich dir nahe stehen. Die behaupten ja auch es gebe rechtsfreie Räume in Deutschland obwohl die Gefängnisse voll mit arabischen Clanmitgliedern sind – da werden auch gerne Rosinen rausgepickt, damit das fragile Lügengebilde nicht einstürzt.

    Ich dachte eigentlich auch du wärst Rechts, so wie du die Wirtschaft vertiedigst, erinnert mich bischen an die Neokons in Amerika.

  41. Übrigens weiß ich, dass du gerne die Kommentare regulierst, insofern, dass du verhinderst, dass einem Kommentator zuviel zuspruch durch andere zukommt.

    Da wird man gerne mal gesperrt ;)

  42. Falstaff meint:

    @MANU

    Es ist schon erbämrlich, wie Leo hier immer die “Wünsche der Wirtschaft”, also “Big Money” ( das er ansonsten immer auf das Schärste verflucht, den er ist ja immer noch im Klassenkampf-Modus) als Begründung heranzieht, um möglichst viel Migranten aus aller Herren Länder ins Land zu holen.

    Eigentlich sagt Industrie/Wirtschaft 4.0 , was auf uns (und andere industriell entwickelte Länder) zukommt .

    Ein großer Teil der Industriearbeitsplätze, besonders mit einfacher Tätigkeit werden in 8-10 Jahren WEGFALLEN. Diese Entwicklung gilt auch für den Bankenbereich, Einzelhandel, Versicherungen, Anwälte u.s.w.,
    es werden explizit WENIGER Arbeitskräfte gebraucht. Lediglich der Pflegebereich braucht Steigerungen, aber auch hier sind intelligente Lösungen gefragt.

    Deutschland braucht einige zus. QUALIFIZIERTE Leute, mehr nicht.

    Eine hervorragende Dokumentation, die diese Entwicklung sehr gut beschreibt:
    https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/welt-ohne-arbeit-a-283772.html

    Ein viel größeres Problem ist noch die Entwicklung der Weltbevölkerung,
    GERADE in Ländern, die schon heute ihre Menschen kaum ernähren, geschweige denn in Arbeit bringen können:

    Wie werden wir morgen alle satt?
    Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen!
    https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/wie-werden-wir-morgen-alle-satt-a-97683.html

    Auch DIE WELT muß dringend Programme entwickeln, um den Anstieg der Weltbevölkerung stark zu drosseln. Denn die Resourcen der Welt reichen schon kaum für 5 Millionen ( unter der Maßgabe, das die Menschen z.B. in Afrika auch nur annähernd, also 20-30 % unseres Lebensstandards erreichen sollen).

    Die Resourcen der Welt sind beschränkt.

    Die Weltbevölkerung sollte SINKEN !

    Oder glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, die jungen Leute, z.B. in Afrika würden WARTEN, bis sich die Verhältnisse in ihren Ländern in 8, 10, oder 15 Jahren auch nur ETWAS verbessern ? Und sie gleichzeit auf ihren Smartphones sehen, wie z.B. in Europa gelebt wird ?

    Nein. Sie werden sich IN BEWEGUNG setzen. Was ich verstehen kann.
    Was aber zu verhindern ist. Und verhindert werden WIRD.
    Schon aus Selbstschutz.

    Und das wird sehr unschöne Bilder geben…

  43. @Falstaff

    Ich sehe das ähnlich.
    Besonders im Dienstleistungsbereich (siehe Amazons Go Store) – Selbst in der Pflege und Gesundheit steht eine industrielle Revolution bevor – Der Computer wird in Zukunft effektiver Krankheiten erkennen und Lösungen anbieten können, denen kein Arzt das Wasser reichen kann.

    Überfüllte Wartezimmer und Termine mit drei Monaten Wartezeit sind dann Geschichte.

    “Ein viel größeres Problem ist noch die Entwicklung der Weltbevölkerung,
    GERADE in Ländern, die schon heute ihre Menschen kaum ernähren, geschweige denn in Arbeit bringen können:”

    Ja und Nein.
    Die Weltbevölkerung wächst, wir sind allerdings kurz davor den Scheitelpunkt zu erreichen. Das liegt daran, dass der Wohlstand in nahezu allen Ländern zunimmt, auch in denen die wir als Problemfall sehen.

    Dadurch kommt es zu einem Geburtenrückgang und Normalisierung der Geburtenraten – Ebenso verbessert sich der Umweltschutz, siehe China etc. Wir leben in einer Übergangsphase, sie birgt HErausforderungen für den gesamten Globus, wird die Menscheit diese Phase von ca. 50-100 Jahren überstehen, wird es wohl so eine Art Weltfrieden geben können.

    Optimistisch stimmt mich zudem der Fortschritt in neuen Formen der Ernährung und Landwirtschaft- Recycling von Lebensmitteln wird gang und gebe sein, quasi Lebensmittelengineering.

    So zumindest meine Hoffnung.

    “Nein. Sie werden sich IN BEWEGUNG setzen. Was ich verstehen kann.
    Was aber zu verhindern ist. Und verhindert werden WIRD.
    Schon aus Selbstschutz.”

    Ja wir brauchen Regulierung, undzwar schon bevor diese Menschen sich auf den Weg machen und ihr Leben riskieren. Auffangzentren unter UN Kontrolle in menschenwürdigen Verhältnissen. Sprachkurse und kulturelle Ausbildung und die die sich bewähren sollen ruhig kommen dürfen auch als einfache Arbeiter.

    Was Kriegsflüchtlinge angeht, sie sollen eben einen Sonderstatus haben, der ihnen erlaubt hier leben zu dürfen, entweder in speziellen Lagern, indenen sie ihre Kultur weiter ausleben dürfen oder eben in “Freiheit” dann allerdings unter eigner Anstrengung und Willen am Leben hier teilzunehmen.

  44. @Falstaff

    Was hälst du von der Parallelen Entwicklung, dass China immer mehr in Afrika investiert, Straßen und Fabriken baut.

    Was ist für uns die größere Bedrohung:

    1. Arbeitende Afrikaner und auch Deutsche Firmen die sich dort ansiedeln wegen guten Rahmenbedingung, damit einhergehend uns den Wohlstand mittelfristig wegnehmen.

    oder

    2. Flüchtende Afrikaner

    Ersteres würde mir mehr Sorgen machen. Ich bin gespannt, bis die ersten Firmen abwandern, genauso wie sie damals in den Osten abgewandert sind um nunmehr in Afrika produzieren zu lassen. Dann wird aus dem faulen Afrikaner plötzlich ein böser Afrikaner der uns die Jobs wegnimmt.

  45. Falstaff,
    falls du meinst, dass die Wirtschaft bevorzugt dort investiert, wo sich auch Migranten wohlfühlen können und wo auch Migranten als Arbeitskräfte willkommen sind, dann sind wir ja eigentlich schon beinahe einer Meinung.

    Ein Unterschied besteht dann vielleicht noch in meiner Beobachtung, dass die Wirtschaft sich natürlich auch wünscht, die einfachen Arbeiten von relativ schlecht bezahlten Arbeitskräften erledigen zu lassen.

    Wärst du auch hier meiner Meinung, dann könnten wir beide pragmatisch wieder an einem und demselben Strang ziehen und die Gewerkschaft stärken, die für einen höheren Mindestlohn und überhaupt für bessere Bezahlung kämpft. Und SPD oder Linke wählen, oder Grün.

    Apropos Wirtschaft und rechts: Ist es nicht eigenartig, dass die AfD – deine Partei ja wohl – so penetrant kapitalistisch, sogar neoliberal agiert? Dass sie aber gleichzeitig das Interesse dieser Wirtschaft an Arbeitsmigranten bzw. dem globalen Arbeitsmarkt ignoriert?

    Gute Umweltpolitik lohnt sich übrigens auch wirtschaftlich. Verkauft sich gut, spart Energie, sorgt für mehr Gesundheit (und spart auch damit wieder Kosten) …

    Als Sozialist halte ich dafür, dass Kapitalismus und Sozialismus einen Kompromiss miteinander finden, ergänzt um die ökologisch naheliegenden Forderungen.

  46. Falstaff meint:

    “falls du meinst, dass die Wirtschaft bevorzugt dort investiert, wo sich auch Migranten wohlfühlen können und wo auch Migranten als Arbeitskräfte willkommen sind, dann sind wir ja eigentlich schon beinahe einer Meinung”

    WO, Leo, liest Du DAS aus meinem Text ???

    “dass die AfD – deine Partei ja wohl ”

    Lass es endlich sein, Leo, mangels Argumenten Leute in eine Ecke zu stellen, in die sie nicht gehören. Einfach so. Als Unterstellung.

    XXXFrage, Leo: Hast Du meinen Beitrag von 12:50 überhaupt gelesen ???XX

    Mit keinem Wort gehst Du auf die von mir beschriebene Entwicklung
    in Industriestaaten wie Deutschland durch die Industrie 4.0 ein.

    Studie sieht Millionen Jobs durch Digitalisierung gefährdet
    Mehr als jede zehnte Stelle in Deutschland könnte einer Umfrage zufolge wegen der Digitalisierung wegfallen. Auch Firmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht.
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-02/arbeitsmarkt-digitalisierung-roboter-arbeitnehmer-stellenverlust

    Fast acht Millionen Arbeitnehmer müssen damit rechnen, dass ihre Tätigkeit bis 2025 wegfällt oder sich völlig wandelt. Und zwar nicht nur Geringqualifizierte – im Gegenteil.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article170973190/Das-grosse-Jobsterben-und-wie-es-sich-aufhalten-laesst.html

    Dazu kommt NICHTS von Dir ?

    Wir brauchen einige, gut qualifizierte Fachkräfte, und die kommen GERN aus den versch. (auch europ.) Ländern hier her.

    Wir werden in Zukunft große Probleme bekommen, gering bis mittelqualifizierte Menschen überhaupt noch in Jobs zu bringen.

    Dieses Land läßt sich auch sehr gut mit nur 70 Millionen Menschen
    (aber einem eben möglichst kleinen Teil geringqualifizierten Menschen)
    fahren.

    Das Rentensystem ?

    Läßt sich schon lange nicht nur über Beitragszahler finanzieren, hie muß zus. eine Art Maschinen/Wertschöpfungssteuer gefunden werden.

    Und JEDES Unternehmen, das hier Wertschöpfung ( auch Amazon, auch Google, auch Starbucks u.s.w) betreibt, muß mit einen Steurersatz herabgezogen werden.

  47. Falstaff,

    das mit dieser 4.0-Zukunft täuscht. So kommt es nicht.
    Vorher bricht die Wirtschaft zusammen.

    Im übrigen würde diese 4.0-Wirtschaft ein riesiges Heer von Versorgungsdienstleistern brauchen.

    Aber ich gebe zu, Silicon Valley arbeitet an der Abschaffung des Menschen überhaupt. Möglich, dass dann wir alle (von einer kleinen Elite abgesehen) überflüssig werden.

    JETZT braucht die Wirtschaft in und um München mehr Arbeitskräfte. Und dies auf allen Ebenen, bei den hochqualifizierten, in den mittleren Bereichen und unten, bei den einfachen Dienstleistungen.

    JETZT.

    Was würde passieren, wenn sie keine bekommen? – Die Wirtschaft würde darunter leiden. Sie würde schrumpfen müssen. Weniger Arbeitsplätze anbieten, weniger Steuern zahlen … Die jungen Arbeitskräfte würden noch mehr belastet, weil ja die Zahl der Alten, die versorgt werden müssen, nicht weniger werden. Weniger werden nur die jüngeren.

    DAS treibt uns im Moment um.

    Und DARAUF gibst du, Falstaff, keine Antwort.

    Man merkt deiner Antwort immer an: Es ist die blanke Xenophobie, die aus dir spricht. Einfach nur die brutale verbiesterte Xenophobie. Die klaubt sich dann Argumente zusammen. Du kannst und willst nicht differenzieren.

    Ich ziehe meine Schlüsse daraus und halte dich für einen Rechtsradikalen. Ich meine, dieser Schluss ist plausibel, wenn man deine Einlassungen hier im Zusammenhang liest. Wie du dich auch weigerst, dich von dem rechtspopulistischen Hetzern zu distanzieren.

    Wenn du meinst, München sollte schrumpfen, dann kann ich verstehen, warum dich sogar die AfD nicht befriedigt. Die sagt das nämlich nicht. Denn sie weiß, dass das hier niemand will, niemand wollen kann. Es sei denn, wir reduzieren die Zahl dadurch, dass wir die Alten massakrieren. Das würde sich dann “ökonomisch lohnen”.

    Wie Schrumpfungsprozesse wirklich aussehen, kann man dort beobachten, wo es sie in Deutschland tatsächlich gibt. Wirf doch einmal einen Blick auf diese Gegenden, in denen Deutschland tatsächlich schrumpft! Gibt es da etwa dann MEHR Arbeitsplätze???

  48. Falstaff meint:

    “…das mit dieser 4.0-Zukunft täuscht. So kommt es nicht.”

    Sagt Leo. Einfach so.

    Das ist so, wie

    Die Klimaerwärmung/Katastrophe kommt nicht.

    Sagen auch welche.

    Leo wirft einfach die Ergebnisse aller großen Studien und Wirtschatsinstitute, der Politik, über den Haufen.
    Ist ja alles Unfug.

    Ich fasse es nicht.

    Und WARUM begrenzt Du Deine Fragestellung auf MÜNCHEN???
    Es geht um D, um Europa, um die Welt bei 4.0.

    “Im übrigen würde diese 4.0-Wirtschaft ein riesiges Heer von Versorgungsdienstleistern brauchen.”

    Nein,Leo, eben NICHT. Siehe alle Studien.

    “Aber ich gebe zu, Silicon Valley arbeitet an der Abschaffung des Menschen überhaupt. Möglich, dass dann wir alle (von einer kleinen Elite abgesehen) überflüssig werden. ”

    DAS. Leo, nennt man FORTSCHRITT. Und der ist nun mal nicht aufzuhalten.
    Und ja, VIELE, insbesonders gering oder nicht Qualifizierte werden überflüssig werden. Die Antworten heißen DIGITALISIERNG und ROBOTIK.

    “JETZT braucht die Wirtschaft in und um München mehr Arbeitskräfte. Und dies auf allen Ebenen, bei den hochqualifizierten, in den mittleren Bereichen und unten, bei den einfachen Dienstleistungen. ”

    HOCH = ja, und die bekommen wir aus Europa und anderen Industriestaaten

    MITTEL = ja, vor allem aus europ. Umländern
    Gerade wird wieder überlegt, qualifizierte Leute in einem bestimmten Rahmen für 6 Monate zu suchen, allerdings OHNE einen Anspruch auf
    Sozialleistungen/ALG2

    GERING = da haben wir zunächst noch ein Riesenpool in D selbst, gerade wird wieder ein Programm aufgelegt, um 100.000 Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen. Erntehelfer kommen aus Osteuropa, und zwar NUR zur Erntezeit, wenn sie gebraucht werden.

    “…weil ja die Zahl der Alten, die versorgt werden müssen, nicht weniger werden.”

    Ja, im Pflegebereich werden mehr gebraucht.
    Gerade laufen Anwerbeprogramme für bereits vor/ausgebildete Arbeitskräfte, z.B. aus Asien.

    “Man merkt deiner Antwort immer an: Es ist die blanke Xenophobie, die aus dir spricht. ”

    Lass das endlich sein, Leo, und stelle Dch einfach der Argumentation,
    auch der seriösen, verlinkten Quellen.

    “Ich ziehe meine Schlüssedaraus und halte dich für einen Rechtsradikalen. ”

    Darfst Du, aber Du kannst sie eben nicht begründen.
    Ich habe mit Rechtsradikalen NICHT zu tun !
    Ich argumentiere, und unterfüttere mit
    Quellen. Sachlich. OHNE Schaum !

    “Wenn du meinst, München sollte schrumpfen…”

    Wieso MÜNCHEN ? WO habe ich was von MÜNCHEN gesagt ?
    Ich sagte, D, dieses Land wäre auch mit 70 Millionen gut “zu fahren”.

    Und DIE WELT muß dringend Programme entwickeln, um den Anstieg der Weltbevölkerung stark zu drosseln. Denn die Resourcen der Welt reichen schon kaum für 5 Millionen ( unter der Maßgabe, das die Menschen z.B. in Afrika auch nur annähernd, also 20-30 % unseres Lebensstandards erreichen sollen).

    Die Resourcen der Welt sind beschränkt.

    Die Weltbevölkerung sollte SINKEN !

    “Wie Schrumpfungsprozesse wirklich aussehen, kann man dort beobachten, wo es sie in Deutschland tatsächlich gibt. Wirf doch einmal einen Blick auf diese Gegenden, in denen Deutschland tatsächlich schrumpft! ”

    Z.B. in Ost-Deutschland ? Dort werden Mini-Ortschaften selbstverständlich mittelfristig verschwinden. Man kann
    für Häusergruppen mit 40 oder 50 Anwohnern die
    Infrastruktur einfach nicht aufrechterhalten,
    das wäre ruinös.

    ” Gibt es da etwa dann MEHR Arbeitsplätze???”

    NEIN, Leo, es wird ÜBERALL weniger geben. Durch 4.0.

    Warum sollte an solch kleinen Orten, oder kleinere Städten MEHR
    Industrie entstehen ??? Die heutige Industrie deckt die Bedarfe mehr
    als genug ab, ja, sie exportiert auch noch !

    Informiere Dich zum Thema 4.0. Oder steck weiter den multikulti-sozialistisch-grünen Kopf in den Sand…

  49. Falstaff,

    die Antwort ist ganz einfach:

    Schau dir an, wo Deutschland schrumpft.
    Da, wo es für die Wirtschaft nicht attraktiv ist.

    Schau dir an, wo Deutschland floriert und zum Teil sogar wächst:
    Da, wo es für die Wirtschaft attraktiv ist.

    Und offensichtlich ist Deutschland da für die Wirtschaft attraktiv, wo es multikulturell ist.

    Du möchtest nun, dass sich Deutschland hier und heute möglichst unattraktiv macht.
    Das sagst du natürlich nicht direkt – aber indirekt.
    Darauf läuft deine Argumentation hinaus.

    Schrumpfen geht nur durch Abbau der Attraktivität.

    Abschottung zum Beispiel trägt dazu bei. Also bist du für Abschottung.

    Warum vertritt NIEMAND in Deutschland, auch die AfD nicht, deine Schrumpfungskonzeption?

    Du stehst da ziemlich allein da, Falstaff.

    Überall dort, wo Deutschland wegen des Mangels an Attraktivität schrumpft, bemüht man sich, gegenzusteuern. Und hofft, dass es gelingt. Ist doch auch verständlich, meinst du nicht?

    Stell dir den Bürgermeister von Anklam vor, und der sagt seinen im Moment noch 11.000 Einwohnern (es waren bei der Wende, mit den eingemeindeten Orten, noch doppelt so viele): Ja, liebe Leute, wir müssen unsere Stadt aufgeben. Deutschland muss schrumpfen. Und wir hier in Anklam sind dafür nun mal ein vorrangiger Kandidat. Hier gibt es kaum Arbeit, und es kommen keine Investitionen. Kein Schwein will bei uns investieren! Seien wir tapfer! So ungerecht geht das Leben. Suchen wir uns nach und nach unser Plätzchen in den multikulturellen Zonen, in denen es noch Arbeit gibt. Gehen wir nach Berlin, Hamburg, München, oder in eine der kleinen Städte von Oberbayern oder im Schwäbischen.

    Das folgt aus deiner Einlassung, Falstaff!

    Die Wirtschaft 4.0 kann kapitalistisch auch nur dann und nur soweit funktionieren, als es Nachfrage für ihre Produkte gibt. Sie kann es sich also nicht leisten, das Nachfrage-Potenzial auf eine kleine Minderheit zu begrenzen. Sie bricht also schon zusammen, bevor sie überhaupt 4.0-Niveau erreicht. Ökonomisch geht die Rechnung nicht auf.

    Eher geht die Rechnung auf, wenn wir uns einen globalen Sozialstaat vorstellen. Eine Welt, in der ALLE Menschen genug Geld haben, um als Nachfrager von Gütern auf den Markt zu treten.

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