Sarrazin: “Feindliche Übernahme” (4) – Muslime als Mehrheit?

islamIn zwei oder drei Generationen, so Sarrazin, werden die Muslime in Deutschland die Mehrheit stellen.

DARUM könne es zur “feindlichen Übernahme” kommen – wenn man die Einwanderung von Muslimen nicht stoppen, verbieten wird.

Im Moment sind sie ca. 6% (alle eingerechnet, die “muslimischen” Hintergrund haben, also auch linke Kurden zum Beispiel, Aleviten, mullahfeindliche Iraner,  liberal gesinnte Leute aus islamischen Ländern …).

Wie werden aus diesen 6% in zwei oder drei Generationen 50% und mehr?

Ganz einfach:

(1) Sie kriegen mehr Kinder als die Nicht-Muslime.

(2) Immer mehr wandern ein.

(3) Sie halten an ihrem fanatischen Glauben fest.

Zu  (1)

Die Zahl der Kinder, die Muslime in Deutschland in der zweiten Generation bekommen, reduziert sich im großen und ganzen auf 1,9 pro erwachsener Frau. Das liegt immerhin deutlich über den 1,4 der Nichtmuslime in Deutschland, reicht aber gerade zum Erhalt der Zahl.

Daraus würden dann im Laufe von zwei oder drei Generationen vielleicht bis zu 10% in Deutschland “muslimischer Herkunft” werden, da die Zahl der Nichtmuslime wegen des Kinderdefizits sinkt. Maximal eine Verdoppelung des Anteils, wenn sonst keine anderen Faktoren wirksam werden.

Zu (2)

Einwanderung!

Der PEW-Report gibt uns drei Szenarien dafür.

Gibt es bis 2050 keinen Einwanderungsüberschuss von Muslimen, wächst ihre Zahl von ca. 5 Millionen auf 6 Millionen.

Das aber, so Sarrazin, ist natürlich unrealistisch. Es WIRD einen Einwanderungsüberschuss geben.

Im Falle eines “mittleren” solchen Überschusses würde, so PEW, würde die Zahl der Muslime auf 8,5 Millionen.

Dann wären 2050, bei gleichbleibender Gesamtbevölkerung, auch erst 11% erreicht.

Aber auch damit sei nicht zu rechnen. Sondern mit dem dritten Szenario, mit der hohen Einwanderung: 17,5 Millionen wären es dann im Jahre 2050.

Wiederum bei gleichbleibender Bevölkerung (es wandern ja auch Nichtmuslime in großer Zahl ein!) wären das dann stolze 14%. (Laut pewresearch; nehmen wir eine gleichbleibende Bevölkerung von 85 Millionen an, wären es über 20%.)

Immer noch nicht die Mehrheit.

Aber, so Sarrazin, rechnen wir noch eine weitere Generation hinzu und noch eine dritte, dann haben sie es geschafft.

So gegen das Jahr 2080 oder gegen 2100.

Zu (3)

Die Muslime von heute und in der Zukunft halten treu bzw. fanatisch an ihrer Religion fest. Sie werden nicht liberal, sie werden nicht lockerer, säkularer, freier, westlicher.

Man sehe sich die Deutschtürken an. Zwei Drittel haben Erdogan gewählt …

Woraus folgt: In zwei oder drei Generationen ist die Mehrheit in Deutschland muslimischen Glaubens.

WENN wir nicht tun, was Sarrazin empfiehlt: Genereller Einwanderungsstopp für Muslime.

Meine Antwort darauf folgt im nächsten Artikel.

Quelle: Kapitel 4 (S. 241ff) von Sarrazins Buch.

Dazu am Ende, auf Seite 424, die Forderung, man müsse “die Einwanderung von Muslimen grundsätzlich unterbinden”.

Vor allem sei auf die Seite von pewresearch verwiesen, die Sarrazin heranzieht.

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