Bayernwahl – migrantisch gesehen

bayernSchön, dass die zwei Parteien, mit denen wir unsere Schwierigkeiten haben, lange Gesichter zeigen. Die 10% für die AfD sind schwach, die 37% für die CSU die gerechte Strafe für die CSU-Entgleisungen seit 2015. Der Erfolg der Grünen ist ein Signal: Genau die Partei hat gewonnen, die sich am meisten und besten für uns einsetzt.

Andererseits: Das Verhältnis rechts-links und das Verhältnis provinziell-weltoffen und das Verhältnis restriktiv-großzügig und das Verhältnis exklusiv-inklusiv und das Verhältnis mehr fordern vs. mehr fördern hat sich im konservativen Bayern eigentlich nicht verändert. Das Land bleibt mehrheitlich da, wo es auch vorher schon war.

In der Koalition der CSU mit den “Freien Wählern” wird die Flüchtlingspolitik sich nicht ändern; allenfalls nimmt die CSU künftig etwas mehr Rücksicht auf ihren eigenen christlichen, liberalen und menschenfreundlichen Flügel. Und auf die Nöte der Wirtschaft, die eher mehr als weniger Einwanderung braucht.

Das ist dann wohl der eigentliche politische Thriller in Deutschland: der Kampf um die Mitte. Driftet die Mitte eher nach rechts, hin zum Autoritären und Völkischen, oder bleibt sie stabil demokratisch, liberal, veränderungsoffen?

Mit ihrem Pragmatismus und mit ihrem konstruktiven und optimistischen, die multikulturelle Realität schwungvoll bejahenden Stil haben die Grünen die SPD als linke Kraft beerben und ersetzen können.

Das hält sich nur, wenn es die Grünen – und wenn es darüber hinaus die Verfechter einer menschenrechtlichen Flüchtlingspolitik und einer Fortsetzung der erfolgreichen Integrationspolitik – verstehen, die Brücke zur politischen Mitte zu erhalten. Wenn sie es vermeiden, sektiererisch und anklägerisch zu nerven.

Die Mitte sieht Probleme mit der Einwanderung, mit den Flüchtlingen, mit der Integration und Nicht-Integration. Wir haben allen Grund, dieses Probleme auch zu sehen. Und sie anzusprechen.

Unter diesem strategischen Gesichtspunkt ist mir der Ton des #unteilbar-Aufrufs etwas zu scharf.

PS:

In meinem Stimmbezirk hat Gülseren Demirel mit gr0ßem Abstand (31:23) vor dem CSU-Konkurrenten das Direktmandat gewonnen.

In München insgesamt sind die Grünen mit 30% die stärkste Partei, vor der CSU mit 25% und der SPD mit 14%.

AfD: klägliche 6%.

Man sieht: Da, wo die Menschen tagtäglich die multikulturelle Realität ERLEBEN, verlieren sie die Angst davor. Erfahren und genießen sie die Vorteile!

Stark ist die AfD vor allem da, wo es relativ wenig Migranten gibt. Etwa im Bayerischen Wald. Oder in Sachsen …

Kommentare

  1. Karl Hubner meint:

    In München insgesamt sind die Grünen mit 30% die stärkste Partei, vor der CSU mit 25% und der SPD mit 14%.

    AfD: klägliche 6%.

    Man sieht: Da, wo die Menschen tagtäglich die multikulturelle Realität ERLEBEN, verlieren sie die Angst davor. Erfahren und genießen sie die Vorteile!

    Stark ist die AfD vor allem da, wo es relativ wenig Migranten gibt. Etwa im Bayerischen Wald. Oder in Sachsen …

    Mit Verlaub, das ist Unsinn. Die AfD ist dort stark, wo es viele Probleme mit Asylanten/Migranten gibt. Etwa in Wahlbezirken, wo Flüchtlingsunterkünfte stehen oder dort, wo öfter Fäuste und Messer fliegen…

    Das die Grünen in Bayern so stark abgeschnitten haben, lässt mich vermuten, dass es den meisten Bayern (noch) relativ gut geht. Grün wählen ist ja quasi “Luxus”.

    Was die Vorteile von Multikulti für Deutsche(!) sein sollen, wird hier leider nirgendwo erklärt. Wüsste ich wirklich gerne. Ich sehe eigentlich keinen. Ach, doch, es gibt mehr exotische Restaurants. Ja, das ist ganz interessant. Aber sonst? Mehr Arbeitslosigkeit, mehr Kriminalität, mehr Kauderwelsch auf den Straßen, das man als Deutscher nicht versteht.

    Für mich ist das kein “Vorteil”, den ich “genießen” kann.
    Hört sich für mich eher nach Satire an.

    Ich denke, die Zeit der AfD wird noch kommen. In den nächsten Jahren. Außer eben, die GroKo hört endlich wieder auf die bürgerliche Mitte.

  2. Die AfD ist eben genau dort nicht stark, wo es viele Migranten gibt – also wo es dann auch besonders viele Probleme mit Migranten geben müsste.

    Oder läuft die Logik von “Karl Hubner” so: Je weniger Migranten an einem Ort sind, desto mehr Probleme gibt es mit ihnen?

    Da, wo es wenig Migranten gibt, fallen die wenigen stärker auf.

    Gibt es denn dort, wo der Migrantenanteil hoch ist, keine oder weniger Flüchtlingsunterkünfte? Im Gegenteil. Aber die Flüchtlinge sind dort besser integriert.

    AfD in München: 6 Prozent. Sechs. – Bei über 40% Migrantenanteil in der Einwohnerschaft. Grüne: über 30 Prozent.

    Über die Vorteile von Multikulti für die Bürger hab ich genug Artikel geschrieben.

    Man kann diese Vorteile auch in der Wirtschaftsstatistik ablesen. Wo der Migrantenanteil hoch ist, floriert auch die Wirtschaft. Wo er niedrig ist, tut sie es eher weniger.

    München hat einen Migrantenanteil von über 41%. Und floriert. Was man von Ostdeutschland – Migrantenanteil in der Regel deutlich unter 10% – nicht sagen kann.

    Dazu kommt die kulturelle Vielfalt, die man in München genießt. München ist bunt – und eben auch damit attraktiv.

    Dem “Karl Hübner” empfehle ich den Umzug nach Anklam. Da gibt es KEINE Migranten. Echt. Dafür TOTE HOSE.

    Strukturschwache Gebiete – gibt es. Wie aber kommen die Bürger dieser strukturschwachen Gebiete zur Überzeugung, sich durch Abwehr von Einwanderung und Abschottung gegen die Globalisierung aus der Misere herausarbeiten zu können?

    Multikulturalität wäre ein Erfolgskonzept für eine Kleinstadt, die jedes Jahr schrumpft und unattraktiv ist für unsere Wirtschaft. Mit Multikulturalität, mit Einwanderung kann sie wieder lebendig werden.

  3. Korbinian meint:

    Mit Verlaub, das ist Unsinn. Die AfD ist dort stark, wo es viele Probleme mit Asylanten/Migranten gibt. Etwa in Wahlbezirken, wo Flüchtlingsunterkünfte stehen oder dort, wo öfter Fäuste und Messer fliegen…

    Dann müssten ja im Bayrischen Wald und in der Oberpfalz wahre Crime-Zones und No-Go-Areas herrschen wenn man die AfD-Wahlergebnisse ernst nimmt.

    Ich denke, die Zeit der AfD wird noch kommen. In den nächsten Jahren. Außer eben, die GroKo hört endlich wieder auf die bürgerliche Mitte.

    Dieser Spruch kommt jedes Jahr. Irgendwie stimmt Karlchens Analyse hinten und vorn nicht.

  4. Karlchens “bürgerliche Mitte” ist rechtsradikal.

    Genau in der Abwehr des Rechtsradikalismus liegt der Wert des bayerischen Wahlergebnisses:

    Diese Wahl war eine der wichtigsten in der Geschichte der Bundesrepublik. Denn das, was die CSU den Wählerinnen und Wählern da zur Abstimmung vorgelegt hat, stellte nicht mehr und nicht weniger dar als den Abschied von wesentlichen Grundprinzipien unserer Demokratie.

    Diese Partei hatte zwischenzeitlich das hetzerische Vokabular der AfD übernommen und damit den humanitären Minimalkonsens dieses Landes verlassen, sie hat mit dem Kreuzerlass die christliche Religion zum Instrument im Wahlkampf herabgewürdigt und damit die Trennung von Staat und Kirche aufgeweicht. Sie hat die Stabilität ihrer eigenen absoluten Mehrheit mit der Stabilität der Demokratie gleichgesetzt, sie hat in Gestalt von Horst Seehofer beim Masterplan Migration Staat und Partei in eins gesetzt und das eigene Mandat auf Zeit als hoheitliche Ermächtigung verstanden, sich über die im Grundgesetz verankerte Richtlinienkompetenz der Kanzlerin hinwegzusetzen.

    Hätten die bayerischen Wählerinnen und Wähler all das belohnt und ratifiziert, dann wäre der Weg zu einer anderen Republik frei, der Wettbewerb um den aggressivsten und anmaßendsten Konservatismus eröffnet gewesen. Glücklicherweise ist das Gegenteil passiert: Die CSU wurde dafür bestraft, sie hat mit ihrem unsäglichen Sommertheater nicht sich stark gemacht, sondern den Erzfeind: die AfD.

    Bernd Ulrich in der ZEIT

    Hier haben wir das zentrale Thema: das Ringen um die Mitte. Unseren Versuch, die Mitte davon abzuhalten, sich wie in der Weimarer Republik wieder dem Rechtsradikalismus zu öffnen.

    Wir werden sehen, wie dieser Kampf in der Mitte der CSU ausgefochten wird. Zum Beispiel in der Konfrontation Weber – Dobrindt.

    (Wer wird Parteichef? Seehofer ist angezählt. Weber sitzt in Brüssel fest. Dobrindt ist der CSU-Hetzer und CSU-AfDler schlechthin. Söder sollte den Parteivorsitz selber übernehmen. Vielleicht lässt er Seehofer noch ein paar Monate, um den Zugriff vorzubereiten.)

    Die CSU muss erkennen, dass sie heftig an die Grünen verloren haben, und dass da noch sehr viel mehr Stimmen verloren gehen können. Und dies, ohne die rechte Flanke auch nur abzusichern – die CSU hat auch an die AfD verloren. Die Freien Wähler profitieren ebenfalls von einer zerrissenen CSU.

    Keine kleine Herausforderung für Söder. Mal sehen, was er drauf hat.

    MEINE größte Befürchtung ist, die CSU entscheidet sich für Dobrindt. Dessen Strategie ist wohl die, den Österreicher Kurz nachzuahmen. Aber Deutschland ist nicht Österreich, und Dobrindt hat nichts vom coolen Charisma des Sebastian Kurz.

    Gut für alle in Bayern ist, das mal nebenbei, dass die AfD hier ganz besonders zerstritten und ganz besonders inkompetent ist.

  5. Gestern Abend war in den üblichen Blogs und Foren ziemliche Katerstimmung nach dem schlechten Abschneiden der AfD. Da gab es dann auch sehr absurde Kommentare zu lesen. Die lauteten teilweise: “Die Demokratie muss endlich abgeschafft werden, um den Volkswillen durchzusetzen.”

  6. Frank Berghaus meint:

    @KM:

    Das verkündet Höcke ja schon seit längerem in aller Öffentlichkeit.

    Und das Wahlergebnis war natürlich gefälscht. So blöd können ja nicht mal die Bayern sein, ausgerechnet die pädophilen, deutschlandhassenden Grünen zu wählen. :D

  7. Frank Berghaus meint:

    Die Gedankenakrobatik bei PI, Jouwatch und anderen rechtsradikalen Seiten war schon atemberaubend.

    Dabei sagt mein bayrischer Lieblingsfreund nur : “Mei Ruah wui i hom!”

    PS: 18 weiss-blaue Jahre vergessen sich nicht so schnell :D

  8. Dein Feind meint:

    gute 10% afd sind nicht der erhoffte befreiungsschlag, aber ein anfang! wenn in berlin weiterhin nur scheisse gebaut wird, werden sich die 10% sicher auf 15% und irgendwann auf 20% ausbauen lassen. die nächstes bundestagswahl wird definitiv auch sehr spannend werden…

    den rotgrünen im bayerischen speckgürtel gehts leider noch zu gut, wenn sie zu über 17% grün wählen. da muss der blutzoll in form von terroranschlägen und migrantischen gewaltexzessen wohl noch weiter steigen.

    ich prophezeie euch, je näher die einschläge aus der unverantwortlichen berliner politik kommen – und das werden sie – desto stärker wird die afd werden. taurig, doch anders kapieren es viele nicht.

    es muss erst richtig schlimm werden, bevor es besser wird. das ist wohl das schicksal einer satten, dekandenten gesellschaft wie der unseren.

  9. Man sieht (bzw. liest), wie sehr “mein Feind” hofft, dass alles schlimmer wird. Wie Hitler und die Nazis, so braucht auch die AfD die Katastrophe, um gedeihen zu können.

    Saublöd, dass es in Westdeutschland noch so gut läuft. Echt schlecht. Es darf nicht gut laufen! Denn wenn es gut läuft, dann läuft es schlecht für die AfD.

    Die Migranten müssen sich, so dürfen wir “meinen Feind” verstehen, gefälligst häufiger Terroranschlägen und Gewaltexzessen hingeben. Es passiert einfach nicht oft genug.

    Statistisch gesehen ist Deutschland in den letzten Jahren sicherer gewesen – gewaltfreier insgesamt, bei weiter extrem niedriger Mordrate, die sogar noch eher sinkt als dass sie steigt – sicherer als in früheren Jahrzehnten. Vor allem leben wir hier sicherer als in den Ländern Osteuropas, in denen es kaum Migranten gibt. Oder glaubt “mein Feind”, dass man in Prag oder Warschau oder Riga oder Wilna oder Tallinn oder Bratislawa oder Budapest oder Bukarest oder Sofia sicherer lebt als in München oder in Hamburg?

    Ein höherer Anteil an Migranten führt statistisch gesehen kaum zu einer höheren Kriminalitätsrate. Kriminell werden vor allem Angehörige der Unterschicht, und Unterschicht gibt es überall, wenn auch örtlich mal mehr, mal weniger.

    Lieber “Feind”, die Katastrophe, auf die du hoffen kannst, ist nicht eine sich steigernde Serie von Gewalttätigkeiten, sondern der Kollaps der Weltwirtschaft.

    Dann werden die Leute einen Sündenbock brauchen und sich auf diverse Prügelknaben stürzen. Dann kommt die Zeit, in der auch du persönlich gewaltkriminell werden darfst. Als Teil eines Mobs.

    Du sehnst diese Wende herbei.

    Alles soll zusammenbrechen. Vermutlich, weil du persönlich mit deinem Leben nicht zurechtkommst.

  10. @KM

    So glückliche Verhältnisse wie in Russland, der Türkei oder Ungarn haben wir hier noch nicht. Die AfD ist noch himmelweit von der Macht entfernt; in den Medien ist sie zwar sehr präsent, aber ganz und gar nicht so, wie sie möchte – es fehlen einfach noch die Finanz- und Repressionsmittel, über die Putin, Erdogan und Orban verfügen, um die Medien gleichzuschalten.

    Auch das Verteilen von Posten liegt noch nicht in der Hand der AfDler – sie können ihren Leuten noch nichts zur Belohnung geben außer – im Moment jedenfalls noch – das tolle Gefühl des Stärkerwerdens und das ebenso tolle Gefühl des permanenten Wutausbruchs. (Das ist eine Art Droge. Man kann nicht genug davon kriegen, und man braucht eine immer größere Dosis.)

  11. Dein Feind meint:

    “Ein höherer Anteil an Migranten führt statistisch gesehen kaum zu einer höheren Kriminalitätsrate.”

    das ist eine glatte lüge und lässt sich leicht belegen.
    besuch doch mal einen beliebigen knast. 70-80% ausländeranteil!

    “Kriminell werden vor allem Angehörige der Unterschicht, und Unterschicht gibt es überall, wenn auch örtlich mal mehr, mal weniger. ”

    billige nebelkerze!
    wäre es so, dass der gemeine unterschichtsmichel auf hartz iv kriminell würde, hätten wir hier längst amerikanische verhältnisse. die kriminalität ist zu großen teilen nicht-deutsch.

  12. Dein Feind meint:

    @frank berghaus

    komm mal von deinem hohen ross runter. du hast deine weisheit leider nur mit dem schaumlöffel gefressen.

    gemessen am restlichen deutschland geht es bayern tatsächlich noch so gut, dass man sich die gutmenschliche entscheidung, grün zu wählen leisten kann. das ist jedoch nicht überall so. berlin, frankfurt, praktisch das gesamte ruhrgebiet – werden früher oder später im chaos versinken. multiethnische konflikte sind bereits vorprogrammiert. die bundeswehr wird dann vermutlich in die betroffenen regionen rein müssen. die gesetze hierfür werden noch kommen.

    fakt ist, geht alles “weiter so”, kommt der große knall. die frage ist nicht ob, sondern bloß wann. in einem punkt hat sogar unser bruxi recht: eine neue, größere finanzkrise wird richtig häßlich werden… dann werden kräfte stark werden, dagegen werden die rechtskonservativen forderungen der afd geradezu humanistisch erscheinen.

  13. Dein Feind meint:

    ergänzung: ich persönlich wünsche mir KEINEN zusammenbruch, da dies logischerweise auch für mich negative folgen hätte. ich befürchte jedoch, dass es eben erst richtig knüppeldick kommen muss, bevor sich etwas zum guten ändern wird. wir brauchen quasi einen neustart, hoffentlich mit real-demokratischen volksentscheiden nach schweizer vorbild! die afd setzt sich übrigens seit langem für mehr direkte demokratie ein. ironischerweise wird gerne so getan, als sei die afd anti-demokratisch. das ist eine höchst durchschaubare masche, wenn man es erkennen will.

  14. Frank Berghaus meint:

    @Mein Feind:

    Ach du meine Güte! Was soll ich denn zu diesem breimäuligen Unsinn noch sagen? Mein “hohes Ross” mag darin liegen, dass ich die Verhältnisse in D aus meiner Warte als expat betrachten darf – was die Sinne durchaus schärft.

    Arm dran wären ja nur diejenigen, die wirklich eine Machtübernahme durch Bernd Höcke (“-ergreifung” hat er sich ja noch nicht zu sagen getraut) erleiden müssten.

    Aber ich hoffe zutiefst, dass sich alle Demokraten ganz entschieden dagegen zur Wehr setzen werden.

    Apropos: Heute, am 17. Oktober 1930 richtete Thomas Mann seinen “Appell an die Vernunft” in der Beethovenhalle in Berlin gegen die braunen Fluten. Man hat ihm nicht zugehört – genau so wie man mir heute nicht zuhört.

    Deutsche völkisch-nationale Hybris, die von den AfDeppen verbreitet wird, führt erkennbar in den Untergang. Aber wahrscheinlich werdet ihr das erst lernen, wenn alles wieder in Trümmern liegt.

    Leider reisst ihr dann auch wieder diejenigen mit, deren Kräfte zur Verhinderung nicht ausreichten. Scheint ein typisch deutsches Schicksal zu sein, die Realitäten des Lebens nicht anerkennen zu können.

    Taua ana fi firash – Habe bereits genug Zeit auf dich Deppen verschwendet.

  15. Dein Feind meint:

    @frank berghaus

    hat jemand wie sarrazin in der spd die macht übernommen?

    oder die pädos bei den grünen? (gut, wir hatten mal einen früheren steinewerfer als minister *hüstel*).

    nein, oder?

    es gibt in jeder partei fragwürdiges personal. ich mag den höcke auch nicht, doch es gibt auch vernünftige leute in der partei. etwa weidel und meuthen. insofern würde ich nicht alles an einzelnen personalien fest machen.

    dein ns-vergleich ist einfach peinlich. du willst hier ernsthaft die nsdap mit der afd gleichsetzen? die indirekte nachfolgepartei ist übrigens die npd. hast du sicher bloß verwechselt. kommt vor, bei der hitze in tunesien.

    und sich dann auch noch in einem satz mit thomas mann zu erwähnen – das muss dir erstmal jemand nachmachen. bescheidenheit ist wohl nicht deine stärke.

    am besten machst du den rechner einfach aus und genießt dein expatenleben. ja, ich weiß durchaus, wer du bist. dein sauberer humanistenclub ist mir bekannt. frage: tun die anderen älteren herren aus deinem verein auch gerne bei jungen frauen einen wegstecken? :P

  16. Dein Feind meint:

    und noch etwas: die afd wäre sehr wahrscheinlich niemals wesentlich über 3-5% gekommen, wenn unser hosenanzug in berlin nicht a) de-facto eine schuldenunion ausgerufen und b) deutschland ab 2015 nachhaltig durch massenmigration geschädigt hätte. es sind ja nicht nur “schutzsuchende”, wie es heute so gerne heißt, reingekommen, sondern auch jede menge wirtschaftsflüchtlinge und hunderte oder gar tausende terroristen.

    hier eine interessante zusammenfassung:
    https://www.dw.com/de/chronologie-terroranschl%C3%A4ge-in-deutschland/a-19026992

    man kann sagen, es war merkel und ihre groko, welche die afd massiv aufgebaut haben. nun müssen sie damit leben! wie ich bereits schrieb, wird es vermutlich erst noch viel, viel schlimmer kommen müssen, bevor es dann (hoffentlich) wieder besser wird. die afd ist nur ein symptom (ausdruck der unzufriedenheit in weiten teilen der bevölkerung), nicht die ursache.

  17. Lieber Feind,

    vergleiche doch einfach mal die Kriminalitätsraten, etwa von Oberbayern (mit hohem Migrantenanteil sowohl in München als auch in den sonstigen Städten) mit denen von Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern!

    Was kannst du da erkennen?

    DARAUF bezieht sich meine Aussage:
    “Ein höherer Anteil an Migranten führt statistisch gesehen kaum zu einer höheren Kriminalitätsrate.”

    Richtig ist – statistisch betrachtet – auch:
    “Kriminell werden vor allem Angehörige der Unterschicht, und Unterschicht gibt es überall, wenn auch örtlich mal mehr, mal weniger.”

    Da musst du nur hinschauen, lieber Feind. Wo die Migranten zur Mittelschicht oder gar Oberschicht gehören, sind sie ungefähr so kriminell oder nicht-kriminell wie die nicht-migrantische Mittelschicht oder Oberschicht. Und wo sie zur Unterschicht gehören, sind sie so kriminell oder nicht-kriminell wie die nichtmigrantische Unterschicht. (Genauer gesagt: Es bleibt dann nur eine marginale Differenz.)

    Was das Grundgesetz angeht, so möchte “mein Feind” es offensichtlich weghaben. Es soll dann wohl durch die Verfassung der Schweiz ersetzt werden.

    Ist DAS Teil des Programms der AfD? – Dann wäre sie offen und glatt eine verfassungsfeindliche Partei. Nicht, weil die Verfassung der Schweiz undemokratisch wäre, sondern weil wir nun mal als Deutsche in Deutschland an unsere Verfassung gebunden sind.

    Es gibt die Möglichkeit der Verfassungsänderung. Wie sieht das konkret aus – im Rahmen des Programms der AfD?

    Und wie sieht es aus, wenn wir die heftigen Sympathien der AfD für Putin und Orban in Betracht ziehen? – Offensichtlich schätzt die AfD die antidemokratischen Machenschaften, die autoritären Strukturen in Russland und Ungarn.

    Es geht dann also nicht um die Verschweizerung von Deutschland, sondern um die Russifizierung oder Orbanisierung von Deutschland.

    An den aggressiven Hoffnungen “meines Feindes” kann man einiges ablesen über den inneren Zustand dieses Menschen.

    Apropos Weidel und Meuthen: Sie sind die hard core Neoliberalen bei der AfD. Runter mit dem Sozialstaat! Knallharte Politik gegen den Sozialstaat. Es gibt gegen sie natürlich auch die Sozialen in der AfD. Die wollen auch den Sozialstaat beschränken, aber nur für Migranten, also völkisch.

    Das ist eine interessante Spaltungslinie. Wo steht da wohl “mein Feind”?

    Bei denen, die den Sozialstaat möglichst stark reduzieren wollen. Damit noch mehr Unterschicht entsteht; damit noch mehr Verwahrlosung in der Unterschicht die Kriminalität erhöht. Logisch – denn “mein Feind” sehnt den inneren Krieg herbei. (Den Krieg, der in ihm selbst schon tobt.)

    Hat die Große Koalition die AfD aufgebaut?
    Eher die CSU hat dazu beigetragen, jedenfalls seit 2015. Aber die Afd-Pendents in den Niederlanden, in Frankreich, in Österreich, in Italien, etc. – die sind ja wohl nicht von Berlin erzeugt worden.

    Es handelt sich, kurz gesagt, um Reaktionen auf die Überforderung von Teilen der Bevölkerung durch die extrem rasche und radikale Modernisierung der Welt, durch die Globalisierung fast aller Verhältnisse. Zu der dann als einer der den Leuten besonders auffallenden Aspekte die relative Offenheit der Grenzen, die Wanderungsbewegungen, die Flüchtlingsströme gehören.

    Irgendwie geht es nicht mehr so recht im gewohnten Rahmen des Nationalstaats. Was gewiss auch gewöhnungsbedürftig ist. Aber Deutschland profitiert nun mal ganz besonders durch diese Öffnung. Drum sind bei uns die Rechtsradikalen noch relativ schwach. Nur dort, wo es am wenigsten Migranten in Deutschland gibt, werden sie relativ stark. Der Gewöhnungsprozess ist dort noch nicht so weit fortgeschritten.

  18. Dein Feind meint:

    die pks wird politisch gewollt geschönt, das ist bekannt. doch selbst in diesem frisierten zustand lässt sich noch ablesen, dass die kriminalität bei nicht-deutschen eben nicht bloß “marginal” höher ist. das unterschichtenargument zählt nicht, da die einheimische unterschicht dennoch nicht so kriminell wie die migrantische ist. da beißt die maus keinen faden ab.

    wäre schonmal ein fortschritt, wenn du das zumindest zugeben würdest. dann kannst du gerne weiter migranten und asylanten streicheln, ich verstehe ja völlig, dass du damit deine brötchen verdienst und es dir (sicher nicht nur, aber auch) deshalb ein anliegen ist. geschenkt.

    putin und orban interessieren mich nicht, wenn es da seitens der afd schnittmengen gibt (etwa bei der grenzproblematik) – ebenfalls geschenkt.

    die afd will den sozialstaat nicht abschaffen, aber gerechter aufziehen. dann bekommen eben arabische und türkische großfamilien sowie sinti/roma mit 6 und mehr kindern eben kein großzügiges kindergeld mehr. mir kommen die tränen. dafür wird dann eventuell die oma, die ihr ganzes leben gearbeitet hat und jetzt mit einer mini-rente auskommen muss, besser unterstützt. damit sie nicht mehr zur tafel muss (wo sie mittlerweile von migranten bedroht/ausgebootet wird – man erinnert sich).

    brux, du hast ein großes herz. davon bin ich überzeugt. nur eben leider nicht für die eigenen leute.

  19. Also, die PKS ist geschönt. Also gefälscht.

    Sagt das auch die AfD? Gib mir mal einen Beleg dafür, “Feind”!

    Und wenn es jemand von der AfD sagt, ist das ein Thema für das Programm und für den Bundestag? Müsste es dann ja sein, oder?

    Es würde mich wundern, wenn die AfD behaupten würde, die PKS sei geschönt. Also gefälscht.

    Wie erklärst du dir, dass die Kriminalität in ostdeutschen Städten nicht niedriger ist als die in westdeutschen Städten?

    Darauf gibst du keine Antwort – außer vielleicht der, dass die PKS gefälscht ist.

    Deine Aussage, die PKS sei ein Fälschungsprodukt, ist reine Erfindung. Einfach mal so hingerotzt. So macht Trump das auch. Was kümmern uns die Fakten! Fakt ist, was passt. Die PKS passt “meinem Feind” nicht ins Konzept – ergo muss sie irgendwie gefälscht sein.

    Wollen wir uns von solchen haltlosen Menschen regieren lassen?

  20. Ausländer sind auch überdurchschnittlich oft Opfer von Kriminalität. Insgesamt liegt der Anteil bei 23%. Bei Gewaltkriminalität sogar bei 30%.

    Asylbewerber, Geduldete etc. machen 4,6% aller Kriminalitätsopfer aus. Der Anteil an der Bevölkerung ist jedoch deutlich geringer.

  21. die afd will den sozialstaat nicht abschaffen, aber gerechter aufziehen. 

    Meuthen möchte doch die Rente durch eine private Altersversorge ersetzen. Da bekommt die hart arbeitende Oma dann leider gar nichts mehr.

  22. https://www.zdf.de/politik/politbarometer/nach-bayern-wahl-gruene-auch-in-hessen-im-hoehenflug-100.html

    Hier kann man sehen, wo die Menschen die Kompetenz der Parteien sehen. Die AfD liegt bei 0-1%. Nur bei der Asyl-/Flüchtlingsthematik kommt sie auf 8%. Da haben aber die Grünen z.B. 21%.

  23. Dein Feind meint:

    ich glaube nicht, dass die afd sagt, dass die pks geschönt wird.

    ich sage das, weil die pks kaum die realität abbildet, siehe etwa zeitungsmeldungen im bereich gewaltkriminalität (zu über 90% werden “südländer” gesucht bzw. genannt) oder die zusammensetzung der insassen in unseren gefängnissen. man muss kein verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen, dass hier etwas nicht stimmen kann.

    thema kriminalitätsrate im osten: würde man dem osten den bayerischen wohlstand geben, gäbe es dort sicher nahezu null kriminalität.

    die kriminalität wäre auch in bayern nochmals deutlich niedriger, wenn ein großteil der täter erst gar nicht ins land gekommen wäre. eigentlich logisch, oder?

  24. Dein Feind meint:

    aha, km schaltet sich plötzlich ein. dann habe ich ja alles richtig gemacht :)

    “Ausländer sind auch überdurchschnittlich oft Opfer von Kriminalität.”

    gut, in diesem fall ist es natürlich völlig legitim, dass sie auch überdurchschnittlich oft täter sind. das wolltest du doch damit sagen, richtig?

    “Meuthen möchte doch die Rente durch eine private Altersversorge ersetzen.”

    was langfristig auch sehr vernünftig wäre, da die staatliche rente keine zukunft hat.

    “Da bekommt die hart arbeitende Oma dann leider gar nichts mehr.”

    blanker unsinn, da es hier natürlich übergangslösungen geben würde. wer eingezahlt hat, bekommt auch etwas. das problem heute liegt ja darin, dass man zu wenig rausbekommt.

    die afd ist keineswegs unsozial, neue wege erfordern eben mut. man kann auch einfach alles aussitzen (wie merkel), zukunft gestalten funktioniert jedoch anders!

    vor allem müssen wir unsere grenzen schützen und die masseneinwanderung stoppen! allenfalls benötigte fachkräfte dürfen noch rein.

  25. Dein Feind meint:

    brux, ich hoffe sehr, du besitzt den anstand, meine letzten kommentare auch freizuschalten. bis jetzt sind diese immer noch auf moderation. auf dieser basis funktioniert eine debatte eher schlecht als recht.

  26. Also, “mein Feind” gibt zu, die AfD behauptet nicht den Unsinn, die PKS sei geschönt. Warum nicht? – Weil sie nicht gechönt ist.

    Wie aber kommt “mein Feind” auf die Idee, dass sie geschönt ist? – Er folgt ganz einfach seiner selektiven Wahrnehmung. Die setzt sich gegen die objektiven Zahlen durch. Womit wir einen Trump-Typ vor uns haben. Fakt ist, was mir passt.

    Was wäre Bayern ohne die vielen Migranten? – So relativ bescheiden wirtschaftend wie Ostdeutschland. Es will dem AfD-Troll nicht in den Kopf, dass der ökonomische Erfolg eben nur MIT den Migranten zu erzielen ist.

    Drum gibt es eben keine ökonomisch herausragende Gegend in Deutschland, die nicht auch einen hohen Migrantenanteil hat. München, Stuttgart, Frankfurt, Berlin – da wächst die Wirtschaft, da nehmen die Einwohnerzahlen zu, denn da gibt es mehr und bessere Arbeit … Die Sachsen könnten das auch haben. Aber sie wollen nicht. Sachsen könnte ein Boom-Land sein wie BW oder BY. Aber ohne Willkommensgesellschaft geht es eben nicht. (Leipzig schneidet im Osten noch am besten ab, auch ein Teil des Berliner Umlandes, Potsdam zum Beispiel – aber eben da sind für ostdeutsche Verhältnisse auch die meisten Einwanderer zugange.)

    “Mein Feind” möchte die deutsche Wirtschaft dazu zwingen, auf Migranten weitgehend zu verzichten. Das wäre der Ruin Deutschlands. Deutschland würde verarmen, etwa auf das Niveau von Polen, Tschechien, Ungarn zurückfallen.

    Der AfD-Troll plädiert für die Verarmung Deutschlands.

    (Konsequenterweise sollten künftig auch alle deutschen Profi-Fußballvereine nur noch mit DEUTSCHEN Fußballprofis antreten. Weiße Hautfarbe, Deutsch als Muttersprache, deutscher Familienname! – Die Bejahung der multikulturellen Gesellschaft hat mit dem Fußball begonnen, lange, bevor man den Vorteil in der Gesellschaft begriffen hat. Jetzt müsste “mein Feind” eigentlich fordern, die Fußball-Clubs sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Es gibt doch genug gute DEUTSCHE Fußballer in Deutschland, oder? Da braucht man doch keine Osteuropäer oder Afrikaner oder Lateinamerikaner oder Asiaten!)

    (Man müsste “meinen Feind” auch mal in ein Münchner Gymnasium schicken. Da ist die Hälfte oder mehr als die Hälfte “deutsch-plus“, also einerseits deutsch, andererseits aber noch zusätzlich mit mehr oder weniger internationalem Hintergrund ausgestattet. Offensichtlich funktioniert das sehr zu Münchens Vorteil. Wieso sollten wir diesen Vorteil aufgeben?)

    (Ich finde, unsere Politiker und Journalisten argumentieren in der Einwanderungsfrage zu defensiv. Sie müssten es so machen wie ich …)

  27. “Mein Feind” fühlt sich von mir wie – äh ja ? echt? – wie ein Feind (ein Feind!) behandelt:

    brux, ich hoffe sehr, du besitzt den anstand, meine letzten kommentare auch freizuschalten. bis jetzt sind diese immer noch auf moderation. auf dieser basis funktioniert eine debatte eher schlecht als recht.

    Da du dich ja doch als “mein Feind” titulierst, bin ich keineswegs verpflichtet, dich nicht als Feind zu behandeln. Du meinst, Fairness gilt einseitig. ICH soll friedlich freundlich fair sein, DU hingegen darfst beliebig als “mein Feind” operieren?

    Ich nehme dich einfach beim Wort, “mein Feind”, und behandle dich so, wie du es von mir forderst: als Feind.

    Darf ich doch, oder?

    Wenn du mich als deinen Feind behandeln darfst, darf ich dich als meinen Feind behandeln. Muss ich dann wohl sogar, so scheint mir.

  28. gut, in diesem fall ist es natürlich völlig legitim, dass sie auch überdurchschnittlich oft täter sind. das wolltest du doch damit sagen, richtig?

    Und du wolltest sagen, dass Ausländer überdurchschnittlich kriminell sind, weil sie biologisch keine Deutschen sind, richtig?

    blanker unsinn, da es hier natürlich übergangslösungen geben würde. wer eingezahlt hat, bekommt auch etwas. das problem heute liegt ja darin, dass man zu wenig rausbekommt.

    Bei einer Übergangsfrist hat die hart arbeitende Oma vergleichsweise ja noch Glück. Dann bekommen frühestens ihre Kinder nichts mehr im AfD-Rentensystem.

    vor allem müssen wir unsere grenzen schützen und die masseneinwanderung stoppen! allenfalls benötigte fachkräfte dürfen noch rein.

    Als erstes muss dabei die Grenze der europäischen Staaten zu Russland durchgehend befestigt und komplett dichtgemacht werden.

  29. brux, ich hoffe sehr, du besitzt den anstand, meine letzten kommentare auch freizuschalten. bis jetzt sind diese immer noch auf moderation. auf dieser basis funktioniert eine debatte eher schlecht als recht.

    Die Debatte funktioniert ganz wunderbar. Ob die Kommentare einmal am Tag freigeschaltet werden, oder sofort nach dem Absenden, ändert nichts an der Anzahl der veröffentlichten Kommentare pro Tag. Du kannst dann trotzdem alle deine Anmerkungen loswerden. Aber das Tempo ist angenehmer. Ich würde das so beibehalten.

  30. Dein Feind meint:

    “Also, “mein Feind” gibt zu, die AfD behauptet nicht den Unsinn, die PKS sei geschönt. Warum nicht? – Weil sie nicht gechönt ist.”

    ich spreche hier für mich und nicht die afd.

    in hamburg sind beispielsweise 60% der gefängnisinsassen nicht-deutscher herkunft. das sind offizielle daten. rechnet man die “migrationshintergründler” mit ein, sind es wohl 70% oder mehr. aber du glaubst der pks? vollumfänglich? nun ja, kannst du schon. ich tue es eben nicht!

    “Was wäre Bayern ohne die vielen Migranten? – So relativ bescheiden wirtschaftend wie Ostdeutschland. Es will dem AfD-Troll nicht in den Kopf, dass der ökonomische Erfolg eben nur MIT den Migranten zu erzielen ist.”

    es gibt für diese gewagte these keine beweise. die wirtschaftlich erfolgreichen regionen wären dies sehr wahrscheinlich auch ohne migranten. ein paar fachkräfte in bestimmten branchen, ok, das mag sein. doch niemals brauchen wir solche massen. das ist ein scheinargument.

    “Der AfD-Troll plädiert für die Verarmung Deutschlands.”

    ich bin kein troll und wofür ich plädiere, ist es etwas anderes: die beibehaltung unserer heimat. ein primär deutsches deutschland mit einem überschaubaren ausländeranteil.

  31. Dein Feind meint:

    “Da du dich ja doch als “mein Feind” titulierst, bin ich keineswegs verpflichtet, dich nicht als Feind zu behandeln. Du meinst, Fairness gilt einseitig. ICH soll friedlich freundlich fair sein, DU hingegen darfst beliebig als “mein Feind” operieren?”

    na ja, man sollte sich als admin da entscheiden: führe ich eine offene debatte oder nicht? selektives freischalten von beiträgen ist eben höchst undemokratisch. entweder richtig oder eben gar nicht. dann sollte man das aber auch anstandshalber öffentlich sagen.

    ich verhalte mich in der debatte sehr wohl fair. auch wenn ich dich und deine kruden ansichten nicht ausstehen kann.

  32. Dein Feind meint:

    @km

    “Und du wolltest sagen, dass Ausländer überdurchschnittlich kriminell sind, weil sie biologisch keine Deutschen sind, richtig?”

    nö, mit biologie hat das aus meiner sicht nichts zu tun. das ist eine frage der sozialisation und kultur. wenn man leute aus gesellschaften, wo gewalt und frauenunterdrückung akzeptiert ist ins land lässt, braucht man sich über die folgen nicht wundern. kapiert ihr gutmenschen leider nicht.

    “Bei einer Übergangsfrist hat die hart arbeitende Oma vergleichsweise ja noch Glück. Dann bekommen frühestens ihre Kinder nichts mehr im AfD-Rentensystem.”

    wieder eine klassische km-nebelkerze. wird dir das nicht zu blöd?
    bei einer reform des rentensystems würden die kinder ab dann logischerweise anders vorsorgen.

    “Als erstes muss dabei die Grenze der europäischen Staaten zu Russland durchgehend befestigt und komplett dichtgemacht werden.”

    gerne, hätte ich nichts dagegen.

  33. Dein Feind meint:

    “Die Debatte funktioniert ganz wunderbar. Ob die Kommentare einmal am Tag freigeschaltet werden, oder sofort nach dem Absenden, ändert nichts an der Anzahl der veröffentlichten Kommentare pro Tag. Du kannst dann trotzdem alle deine Anmerkungen loswerden. Aber das Tempo ist angenehmer. Ich würde das so beibehalten.”

    schon klar, dann musst du nicht – wie sonst bei einer freien, unmoderierten debatte – den ganzen tag über das blog überwachen, ob nicht ein böser rechtspopulist etwas migrationskritisches geschrieben hat, gell? :P

    davon abgesehen: was das tempo angeht, müssten eher user wie cenki oder korbinian modertiert werden. ich schreibe hier ja vergleichsweise wenig.

  34. Werter Feind,

    erstens:

    Du bezeichnest dich selbst als Feind. Möchtest du dann nicht als solcher behandelt werden? Ich sehe schon, der Blogger soll dich fair (also nicht als Feind) behandeln, du aber nimmst dir das Recht, als Feind möglichst destruktiv aufzutreten. – So läuft das hier nicht. Du gehörst nicht zur Debatte. Es gibt keine wirkliche Debatte mir dir. Und zwar deshalb, weil du nicht debattierst – grundsätzlich nicht. Du siehst dich nicht als Meinungsgegner, nicht als einer, der an einer Debatte teilnimmt, sondern – metaphorisch formuliert – als Soldat, der versucht, seinen Gegner totzuschießen. Verbal natürlich. Du schließt dich selbst aus der Debatte aus, und mit deinem Nickname machst du uns das auch noch deutlich.

    zweitens:

    Die Sache mit den Statistiken hab ich schon xmal erklärt.

    Stimmst du mir zu, “Feind”, dass in unseren Gefängnissen zu einem erheblichen Teil Menschen einsitzen, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben, sondern zum Zwecke ihrer verbrecherischen Tätigkeit eingereist sind? Personen also, die wir nicht der einheimischen Bevölkerung, auch nicht den “Ausländern” in Deutschland zurechnen können?

    Stimmst du mir zu, dass statistisch gesehen die meisten, die im Gefängnis einsitzen, der Unterschicht angehören? (Ganz unabhängig von ihrer Herkunft und Religion!)

    Stimmst du mir zu, dass in Hamburg zum Beispiel der Anteil der Migranten an der Unterschicht höher ist als in Dresden, Leipzig, Halle, Magdeburg, …?

    Stimmst du mir zu, dass trotzdem in Hamburg pro Einwohner nicht mehr Personen im Gefängnis sitzen als in Dresden, Leipzig, Magdeburg, Halle, Chemnitz …?

    Stimmst du mir zu, dass Flüchtlinge in Lagern ein ziemlich prekäres Leben führen – eins, das eher zu problematischem Verhalten führt als ein Leben, das in die Gesellschaft integriert verlaufen kann?

    Offensichtlich trügt dich deine Intuition. Der Blick auf die realen Verhältnisse zeigt, dass dich dein “Bauchgefühl” täuscht.

    Man sollte mit dem Kopf denken, nicht mit dem Bauch.

    drittens:

    Wir HABEN den BEWEIS dafür, dass ein hoher Anteil an Migranten korreliert mit wirtschaftlichem Erfolg. Zigfach. Die Realität führt es uns vor. Überall in Deutschland. Aber auch anderswo. Nimm einfach mal die 12 wirtschaftlich erfolgreichsten Gegenden von Europa. ALLE haben einen hohen Migrantenanteil. Und wenn du dir dann die einzelnen Firmen anschaust, dann siehst du: Sie brauchen noch mehr Migranten, als sie ohnehin schon beschäftigen.

    Nimm einfach mal ein Beispiel. Sagen wir: die Firma Rexroth in Lohr am Main. In einer abgelegenen Kleinstadt. Angeblich ist sowas ja strukturschwach. Schau dir das an! Die Firma ist natürlich ganz auf den internationalen Markt, also global ausgerichtet – der Blick geht auf die ganze Welt – und die ganze Welt wird IN der Firma repräsentiert, damit das funktioniert.

    Ostdeutschland lähmt sich selbst, wenn es sich gegen die Globalisierung sträubt. Es macht sich selbst hoffnungslos provinziell. Es hängt sich selbst ab. Und wir im Westen dürfen dann den Osten weiter alimentieren. Mit Geld, das wir als global offene Gesellschaft verdienen.

    Das ist ein Thema, das ihr bei der AfD grundsätzlich ignoriert.

    An der Globalisierung führt kein Weg vorbei. Wer nicht mitmacht, bleibt zurück … fällt immer weiter zurück.

    Und wenn du’s nicht glauben magst – schau dir einfach die Gebiete an, die bei der Globalisierung nicht hinreichend mitmachen.

    Unvermeidlich dabei ist der Anschluss an den globalen Arbeitsmarkt. Es muss ein Unternehmen heute nicht mehr interessieren, ob ein Angestellter in der Firma schwul ist oder nicht, männlich ist oder weiblich, verheiratet ist oder nicht, weiß oder braun oder schwarz ist, Christ oder Muslim oder Atheist ist, oder von welcher Herkunft. Die Firma schaut auf die Leistung. Und zieht einen schwulen schwarzbärtigen Muslim einem weißen christlich verheirateten Gelsenkirchner vor, wenn ersterer der Firma mehr Leistung bringt. Das geht so wie bei einer Fußballmannschaft.

    Eine Firma, die sich in der internationalen Konkurrenz behaupten will, wird das so sehen müssen, werter “Feind”.

  35. Falstaff meint:

    “…dass in unseren Gefängnissen zu einem erheblichen Teil Menschen einsitzen, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben, sondern zum Zwecke ihrer verbrecherischen Tätigkeit eingereist sind?”

    Sorry, Leo, wie (in Zahlen) definierst Du “erheblichen Teil” ?

  36. Wenn du eine Debatte mit Herrn Brux führen möchtest, dann kannst du ihm auch eine E-Mail und er antwortet dir dann per E-Mail.

    Das machst du aber nicht, weil es dir nicht um eine Debatte geht sondern um die Dominanz und die Themenverschiebung in den Kommentaren zu deinen Gunsten.

    Hier geht es um die Bayernwahl und jetzt wird versuchst du das irgendwie Richtung ausländische Häftlinge in Hamburg zu drehen. Insgesamt übrigens nur um die 1000 Personen. In der Millionenstadt Hamburg anteilsmäßig also irgendwo im Promillebereich.

    Es ist komplett irrsinnig überhaupt darauf einzugehen.

    Dann davon sprechen, dass es undemokratisch ist, selektiv freizuschalten. Demokratisch ist, was die Mehrheit entscheidet und du bist hier nicht die Mehrheit. Von daher ist hier demokratisch entschieden worden. Damit musst du als Demokrat leben.

  37. Zwischen 10 und 20% sind es etwa, die in der Verbrechensstatistik genannt werden. Internationale Taschendiebe, internationale Einbrecher- und Räuberbanden, internationale Drogendealer, internationale Sexsklavenlieferanten, internationale Abzocker, internationale Schmuggler, etc. Da kommt schon einiges zusammen …

    (Schönes Beispiel, nebenbei: die holländische Räuberbande, die gerade in Berlin wieder zugeschlagen hat. Tja, alles internationalisiert sich, alles globalisiert sich … nicht zuletzt das Verbrechen.)

    Dazu kommt die nicht unbeträchtliche Touristenkriminalität. Die endet eher selten in einem deutschen Gefängnis, aber sie belastet das Ausländerkonto der PKS.

    Eine der Gruppen, die in Deutschland lebt und ganz besonders häufig kriminell wird, sind die Russlanddeutschen. Ich habe vor ein paar Jahren mal einen Artikel darüber geschrieben – über die russlanddeutsche Mafia, die die bayerischen Gefängnisse zu beherrschen scheint. Hier handelt es sich nicht um Ausländer … sondern um eine Bevölkerungsgruppe, die auch besonders gerne AfD wählt.

    Der Hauptpunkt für die PKS, statistisch, ist natürlich die Schichtzugehörigkeit. Wer in unsere Arbeitswelt gut integriert ist und dort einigermaßen seinen Lebensunterhalt verdient, wird statistisch gesehen relativ selten kriminell.

    Der Hauptpunkt überhaupt ist: Die Kriminalität ist in Deutschland im internationalen Vergleich und im historischen Vergleich extrem gering.
    Haben wir je sicherer gelebt als hier und heute?

    Wieso also wird die Kriminalität dann überhaupt zum heißen Thema? Müsste man als nüchterner Beobachter nicht eher feststellen, dass die Kriminalität in Deutschland sogar trotz hoher Einwanderungszahlen eher sinkt als steigt? Ist doch verblüffend, oder?

    Sind nicht diejenigen, die diese Entwicklung leugnen und die “Ausländerkriminalität” zum großen Problem hochhetzen, Betrüger?

  38. @Falstaff
    Laut der aktuellen Strafvollzugsstatistik sind ca. 2.000 Personen mit nachgewiesenem Wohnsitz im Ausland bzw. ohne festen Wohnsitz inhaftiert. Bei etwa 13.250 inhaftierten Ausländern ist das ein Anteil von mehr als 15%.

    In der PKS liegt der Anteil sogar noch höher, bei über 33%.

    Das wird dann leider den hier lebenden Ausländern “in Rechnung” gestellt, wenn man es auf den Anteil der Bevölkerung herunterbrechen möchte.

  39. Falstaff meint:

    “Wenn du eine Debatte mit Herrn Brux führen möchtest, dann kannst du ihm auch eine E-Mail und er antwortet dir dann per E-Mail. ”

    Oh. Hat sich hier etwas verändert, wurde der Blog von KM übernommen, das er jetzt hier Anweisungen gibt ???

    “…etwa 13.250 inhaftierten Ausländern..”

    Ok, dann ziehen wir die genannten 2.000 ab, verbleiben
    11.250 mit Wohnsitz in D, richtig ? Verhält sich WIE zur
    Gesamtzahl der Inhaftierten, bzw. Bevölkerungasanteil ?

    “Laut der aktuellen Strafvollzugsstatistik…”

    Wo finde ich diese ? Link ? Wäre nett. Ansonsten pure Behauptung ( wie leider üblich bei KM).

    P.S. Und jetzt kommt gleich sein Hinweis auf google….)

  40. Falstaff, Sie wollten doch noch ganz ausführlich auf meine, mit Quellenangaben belegten, Zitate mit zum Thema der Ausländer und des Staatshaushaltes eingehen. Dürfte zwei, vielleicht drei Monate her sein. Darauf warte ich heute noch.

  41. Ja, knapp 12.000 Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland sitzen im Gefängnis. Bei knapp 9 Millionen Ausländern mit Wohnsitz in Deutschland. Wahnsinn! So viele! Das sind ja über 0,1%! Nun gut, verfünffachen wir den Promillsatz, denn einige waren schon mal drinnen und sind im Moment wieder draußen, dann haben wir 0,5 Prozent. Bei 200 ist 1 kriminell. Da muss man natürlich auch die restlichen 99,5% für gefährlich halten und um ihre Entfernung aus Deutschland bitten.

    Nach dem selben Muster können wir dann auch sagen: Die Deutschen sind doch Nazis! Dabei läge da der Prozentsatz gewiss höher als 0,5%.

    Wenn bei 200 Migranten nur 1 kriminell wird, spricht das sehr für die Migranten – und die Aufnahmegesellschaft. Die Einwanderer haben einigen Stress zu überstehen, als Fremde müssen sie sich in einer anderen Welt einfügen und in ihr behaupten, als Unterschichtsangehörige müssen sie mit relativ wenig Mitteln auskommen, und besonders viele sind junge Männer und damit generell statistisch eher anfällig für Kriminalität … und trotzdem wird dann nur 1 von 200 kriminell? Respekt!

    Was möchte uns Falstaff hier eigentlich sagen?

    Vermutlich, dass eine kriminelle Tat, wenn sie von einem Migranten begangen wird, sehr viel schwerer zu werten ist, als wenn sie von einem Nichtmigranten begangen wird. Dass sie darum höher zu gewichten ist.

    Im 2. Weltkrieg: Wenn irgendwo 1 deutscher Soldat von Partisanen erschossen worden ist, war generell der Auftrag, dafür 100 beliebig ausgewählte Zivilisten am Ort zu exekutieren. 1:100. Das ist dann ungefähr die Gewichtung. 1 krimineller Akt eines Ausländers zählt so viel wie 100 kriminelle Akte von Deutschen.

    Wenn früher mal (in der guten alten Zeit) ein Deutscher einen Deutschen in der Kneipe angestochen oder abgestochen hat, hat das die Öffentlichkeit kaum interessiert. Heute, wo sowas generell nur noch selten vorkommt, interessiert es schon mehr, auch die Medien sind geil auf sowas. Wenn dann aber auch noch der Messerstecher ein Ausländer, ja, dann rast das Ressentiment, und es wird eine Staatsaffaire draus.

    Eigentlich auch deshalb, weil es so selten passiert. Was selten passiert, fällt besonders auf, und unsere Medien und unsere gelangweilten Gemüter brauchen Sensationen.

    Regel: Je sicherer eine Umwelt wird, desto mehr regen sich die Leute über kriminelle Vorfälle auf.

    (In den USA sitzen ca. 1,5 Millionen im Gefängnis, bei etwas über 300 Millionen Einwohnern. Multipliziert man das mit 5, um auch die Zahl derer zu berücksichtigen, die schon mal im Gefängnis waren, dann wären das etwa 7 Millionen, also ungefähr 2% der Bevölkerung.

    Da sie überwiegend der Unterschicht zugehören – einem Drittel der Bevölkerung etwa, erhöht sich für diese Unterschicht der Prozentsatz auf ca. 6. Das wäre dann etwa 10x mehr als der Anteil bei den Migranten in Deutschland.

    Es hat wohl auch damit zu tun, dass wir hier einen halbwegs funktionierenden Sozialstaat haben – und strenge Waffengesetze.

    Dass ich mit 5 multipliziere, beruht auf einer Annahme von mir. Eine offizielle Zahl dafür habe ich nicht. Vielleicht sollte ich sowhl für die Ausländer in Deutschland als auch für die US-Amerikaner nur mit 4 oder 3 multiplizieren.)

  42. Wenn Falstaff ein anständiger Mensch wäre, würde er einfach mal zugeben, dass man in Deutschland heute vergleichsweise sicher lebt und dass Kriminalität wirklich nicht zu unseren wesentlichen Problemen gehört.

    Und dass die Einwanderung unser Land objektiv nicht unsicherer gemacht hat.

    Subjektiv schon. Das hinwiederum gebe ICH zu. Als anständig faktenorientierter Mensch.

    Und es stimmt auch, dass junge Männer in prekärer Lebenslage rasant häufiger kriminell werden als der Rest der Bevölkerung. Allerdings eher unabhängig von der Herkunft. Die Herkunft sorgt nur u. U. für eine prekäre Lebenslage. Die kann aber auch – etwa in Ostdeutschland – ganz und gar ethnodeutsch ausfallen. Auch ostdeutsche junge Männer in präkärer Lebenslage sind rasant häufiger kriminell als der Rest der Bevölkerung.

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